• Napalm Death – „Smear Campaign“Mit etwas Abstand kann ich ganz eindeutig sagen, dass dieses Album einen der allerbesten ND-Tracks an Bord hat. „Sink Fast Let... (Matthias)
  • U2 – „No Line On The Horizon“Nach langer Zeit mal wieder aufgelegt. Was für ein Müll! Es tut fast schon weh, U2 in diesem Zustand zu hören (der sich bis heute leider... (Matthias)
  • David Bowie – „★“ (Blackstar)Meine Zustimmung, absolut! Geniales Album, seltsame Stimmung, androgyn, enthoben, warm, jazzig, mit sensationellem Pop-Appeal, wenn der Meister... (ME)
"Weird"

Revolution – The Shoegaze Revival Compilation

23. Juli 2015 | News | Keine Kommentare

Nach dem Vinyl-Revival und Rock-Revival (und einigen anderen Retrotrips) strömt nun auch im Shoegaze eine ganze Reihe junger, neuer Bands nach, die den großen Idolen der Zunft nacheifern. Das britische Label Ear To Ear Records und das indonesische Gerpfast Kolektif haben sich dieser Bands angenommen und 30 von ihnen auf einer wirklich hörenswerten Compilation untergebracht. Wer nicht als Die-hard-Fan knietief in der Szene steckt, wird hier größtenteils neue Namen für sich entdecken können – und das alles zum Unkosten-"name your"-Preis!

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Kurz notiert #10

MAЇAK - "A Very Pleasant Way To Die"Maïak – "A Very Pleasant Way To Die"
Post-Rock (Fluttery Records, 2015)

Fukushima. Tschernobyl. Das dürften wohl die ersten Assoziationen sein, die die meisten Menschen zum Thema Atomunfälle herstellen. Weniger bekannt, dank jahrzehntelanger sowjetischer Geheimhaltung, ist die Atomanlage Majak, in der sich vor nunmehr fast 60 Jahren der sog. 'Kyschtym-Unfall' ereignet hat. Laut INES-Skala der drittschwerste, aber wenn man noch an die Problematik des Karatschai-"Beton"-Sees denkt, dann kann einem sehr unwohl werden. Die Schweizer Postrocker haben sich diesen symbolträchtigen Namen verpasst, der zusammen mit dem Albumtitel mehr als ironisch wirkt. Ironie beherrscht auch die Titel der fünf Instrumentalstücke, wie z.B. "We All Live In A Yellow Kursk". Das Quartett spielt astreinen, atmosphärischen Post-Rock, der alle Kontraste von fast kammermusikartigen Sequenzen über elegische Ambientpassagen bis hin zu aggressiven Powerchord-Attacken ausleuchtet – bisweilen ungestüm und roh. Unkontrollierte Ausbrüche – da wären wir auch wieder beim passenden Namen. ⇒ weiterlesen

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Crazy Dave Tape 2

20. März 2010 | Filmrezensionen | Keine Kommentare

Crazy Dave Tape 2Manche Leute haben Leichen im Keller. Oder gehen wenigstens zum Lachen dort hin. David und seine Kumpanen Matt Minadeo und J.P. Gamiere sorgen in ihrem heimischen Saustall für Folter und Schrecken von ganz anderer Qualität. Ihre Werkzeuge: Videorekorder. Ihre Quelle: Die gut sortierte Videothek von nebenan; eine dieser schäbigen Spelunken, die ähnlich wie die Apenninische Abtei über geheime Kammern verfügt, nur dass dort nicht jahrhundertealtes Wissen gelagert ist, sondern auf Celluloid gebannte Grausamkeiten.

Was hier gemacht wird, könnte man als Pendant zu 'plunderphonics' bezeichnen, in letzter Zeit hat sich dafür auch der Begriff 'mashup' gefestigt. In der Musik entsteht aus dutzenden von Samples unterschiedlicher Herkunft ein völlig neues Stück. Hier sind es visuelle Samples, clips und Bildframes, manchmal kürzer als eine halbe Sekunde, die in einem wilden Anarcho-Mix zusammengewürfelt und stellenweise neu vertont werden. ⇒ weiterlesen

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