• Aquilus – „Griseus“Ein richtig schönes Album (sofern man das überhaupt bei dieser Art Musik so sagen darf), majestätisch, erhaben, schwermütig, aber auch bitter und... (Matthias)
  • Napalm Death – „Smear Campaign“Mit etwas Abstand kann ich ganz eindeutig sagen, dass dieses Album einen der allerbesten ND-Tracks an Bord hat. „Sink Fast Let... (Matthias)
  • U2 – „No Line On The Horizon“Nach langer Zeit mal wieder aufgelegt. Was für ein Müll! Es tut fast schon weh, U2 in diesem Zustand zu hören (der sich bis heute leider... (Matthias)
"Wave"

Kurz notiert #82

Lea Porcelain - "Hymns To The Night"Lea Porcelain – "Hymns To The Night"
Wave, Post-Punk (Lea Porcelain Recordings, 2017)

Dem (Wahl-)Berliner Duo Julien Bracht und Markus Nikolaus ist auf ihrem Debütalbum etwas gelungen, das nicht viele Künstlern schaffen, zumindest nicht in dieser hohen Qualität, wie auf "Hymns To The Night". Sie verweben den Spirit von JOY DIVISION und frühen NEW ORDER mit einem modernen Post-Punk-Gefühl und kleiden alles in elektronische Wave- und Shoegaze-Klänge. Dabei ist viel Weite und Melancholie spürbar, aber angenehm, nie erdrückend oder niederschmetternd. Die Beats sind stets präsent und treiben die Songs voran, oftmals auch mit pumpendem Bass, maschinellem Brodeln und stimmungsvollen Synthie-Flächen. Der Gesang ist nüchtern und schwermütig und trägt dadurch viel zur Gesamtwirkung bei. Ein tolles Album, das man fast schon als Pflichtstoff bezeichnen kann. ⇒ weiterlesen

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Simple Minds – "Sparkle In The Rain"

Auf dem Weg in den Pop-Olymp

Simple Minds - "Sparkle In The Rain"Sänger Jim Kerr bezeichnet "Sparkle In The Rain" heute als eine Art Übergang zwischen den 'alten' und den 'neuen' SIMPLE MINDS. Wie auch immer man diese Aussage deuten, annehmen, bestätigen oder vielleicht sogar ablehnen sollte, Fakt ist, dass dieses Album etwas ganz großes ist. Selbst heute noch, zum Zeitpunkt dieser Rezension, unfassbare 32 bzw. 33 Jahre (!) nach Veröffentlichung (in Irland wurde das Album bereits 1983 auf Vinyl veröffentlicht), stellt die Scheibe mit seinen atemberaubenden Stücken ein wahres Glanzlicht in der Rock- und Pophistorie dar. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #61

Parlor Walls - "Opposites"Parlor Walls – "Opposites"
Experimental, Psychedelic Rock, No Wave (Northern Spy Records, 2017)

Und da behaupte noch einmal jemand, es gäbe keine wirklich experimentelle Musik mehr, die man tatsächlich auch noch hören kann. Doch, gibt es! Das Trio aus Brooklyn reizt den Bereich zwischen Free Rock und Free-irgendwas komplett aus, ohne dabei jedoch den Faden für den Song an sich zu verlieren. In der Mitte nisten sie sich gern mal im No Wave ein (SONIC YOUTH winken herüber), wechseln dann aber sofort wieder in experimentelle Gefilde und kreieren Noise-Gitarren, welche die Boxen zum Bersten bringen. Die Girlie-Stimme von Sängerin Alyse Lamb wird stets non-konform gehalten und beinhaltet, wie die Musik, ein deutlich eigensinniges Element. Trotzdem aber ist sie greifbar und schreckt nicht ab. Im Grunde unglaublich, was PARLOR WALLS hier geschaffen haben. Avantgarde pur und doch absolut hörbar und angenehm fordernd. ⇒ weiterlesen

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xBomb Factory – "No"

Nein! Anti-Pop!

xBomb Factory - "No"Der derzeit sehr etablierte Terminus Post-Punk wird gerne bei Bands angesetzt, die man nicht konkret zuordnen kann. Wenn man die wilden Töne und den offenen Rock so gar nicht in eine bestimmte andere Schublade quetschen kann, dann hält der Begriff Post-Punk her. Die Briten aus Cambridgeshire xBOMB FACTORY fallen genau in diese Kategorie, denn mit ihrer Mischung aus wildem, angepisstem 80's-Punk Rock und schmutzigem Old School Independent kann man sie wunderbar dort hineinstopfen. Und sie gehören auch da hinein! ⇒ weiterlesen

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The Mission – "Children"

9. Oktober 2009 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Ein Auf und Ab der Qualität

The Mission - ChildrenDass THE MISSION eine Macht in ihrem Metier sind (oder aus heutiger Sicht besser gesagt: "waren") brauch sicherlich nicht extra erwähnt zu werden. Im Rückblick auf die Vergangenheit der Band ist "Children" aus dem Jahre 1988 sicherlich ein Album, dem besondere Beachtung zuzumessen ist, auch wenn es vielleicht nicht rundum perfekt geraten ist.

Der ordentliche Opener "Beyond The Pale" und das ebenfalls für THE-MISSION-Verhältnisse normal gute "A Wing And A Prayer" können zwar nicht zur Begeisterung aufrufen, besitzen aber das Potential den Hörer auf das Folgende gespannt zu machen. ⇒ weiterlesen

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