• valerie renayTake a look! http://www.youtube.com/watch?v =vViinMt156s
  • MEAuch hier gilt: die Version mit Bonus greifen! ‘Age Of Creation’ ist ein wunderbarer Achterbahn-Track,...
  • MEAuch für dieses Album gilt: die edle Digifassung mit Bonustrack ‘Tired Bones’ (lässig-schwerer...

Viking Metal

Amon Amarth – “Surtur Rising”

21. September 2011 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Too Old Too Cold (Part II) – Schwertkampf den ganzen Tag?

Auch AMON AMARTH haben mit “Surtur Rising” absolut NICHTS Neues zu bieten. Das Cover unterscheidet sich nicht von den letzten vier oder fünf Alben, sämtliche Songs nehmen nur in Refrainnähe Fahrt auf, versacken jedoch stets im Sumpf hinter dem eroberten Strand. Diese so charakteristische Art und Weise, minimalistischstes Riffing in einen gegrowlten weit ausholenden Chorus münden zu lassen, sie zieht und verfängt nicht mehr.

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Einherjer – “Norrøn”

19. September 2011 | Musikrezensionen | 1 Kommentar
Pursuit Of The Vikings Part VI: Bifrost-Balladen

Eine neue EINHERJER nach dem Überalbum “Blot” aus dem Jahre 2004? Das würde schwer werden, vermutete ich mal frech. Und die unpeinlichste Viking-Band aller Zeiten schafft es doch, mich zu überraschen. Denn “Norrøn” ist wirklich gut geworden! Der 12-Minuten-Opener  “Norrøn Kraft” bietet alles, was diese Band auszeichnet: Düstere Epik, orchestrale Opulenz, Lagerfeueratmosphäre,  gemeinen Krächzgesang, Heavyness, heroischen Viking, hymnische Akustik und einen unglaublich guten Mittelteil mit phantastischer Folkpassage. Selbige ist so gut, dass ich sie immer wieder antippe, ab Minute 9:32 geht es los…

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Moonsorrow – “Varjoina Kuljemme Kuolleiden Maassa”

5. September 2011 | Musikrezensionen | 2 Kommentare
Pursuit Of The Vikings Part V: Ruf der Altvorderen

Das letzte “echte” Album (es gab ja noch die Überlänge-EP “Tulimyrsky”) der finnischen Götter von MOONSORROW “Viides Luku – Hävitetty” liegt vier lange Jahre zurück. Im Gegensatz zu damals haben die Männer aus dem Lande der tausend Seen auf dem neuen Opus “Varjoina Kuljemme Kuolleiden Maassa” diesmal wieder mehr Songs aufgenommen; deren vier nämlich, dazu gesellen sich drei kurze instrumentale Zwischenspiele. Klar, dass es sich ausnahmslos um Überlängetracks handelt, inzwischen ein Markenzeichen dieser außergewöhnlichen Band. MOONSORROW bleiben sich treu, verbinden auch heute wieder diese melancholisch subtile Folklore mit schwarzmetallischer Raserei. Chöre, Fauchgesänge (welche klar in der Überzahl sind) und manchmal kurze Erholungsphasen am Lagerfeuer bestimmen das Hörbild.

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Kampfar – “Mare”

13. August 2011 | Musikrezensionen | 2 Kommentare
Pursuit Of The Vikings Part II: Blitzeis

Kontinuität gefällig? Ihr habt es so gewollt: Die formidablen Norweger von KAMPFAR ackern sich seit 15 Jahren unermüdlich durchs dornige Gestrüpp, immer im Untergrund, immer gut. Und immer blieben sie sich treu. Denn die eiskalten Hymnen, welche sie darboten, nie waren sie anbiedernd, im Gegenteil, sie sägten sich durchs Unterholz, boten Atmosphäre, klirrend, schwirrend, Unheil verkündend. Mit “Mare” nun hat diese Band ein weiteres kleines Kristall-Juwel geschaffen.

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Falkenbach – “Tiurida”

29. Januar 2011 | Musikrezensionen | 1 Kommentar
Tanz um die Donareiche

Falkenbach - "Tiurida"Eine neue FALKENBACH? Das bedeutet für den geneigten Hörer immer, das zu bekommen, was er erwartet, und zwar wirklich GENAU das. FALKENBACH spielen seit 21 Jahren immer mit dem gleichen bewährten Konzept. Pathos, Heldentum, Lagerfeuerfolklore, Epik, Kitsch, Natur, all diese Themen werden zu musikalischen Überlängetracks verwoben; heraus kommen immer hochmelodische Songs mit stets nur minimal variierenden Basisakkorden. Manchmal, wie auf dem neuen Album “Tiurida”, werden die Black-Wurzeln der Viking-Paganer noch offenbar: denn in zwei Songs, “Time Of Dog And Wolf” sowie “In Flames” setzt es zu hymnischen Klangwänden feine giftige Vocals, was mir natürlich zusagt; endlich mal wieder Ungarn am Horizont…

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Himinbjørg – “Chants D’Hier, Chants De Guerre, Chants De La Terre”

Herbst im Juni…

Himinbjørg - "Chants d'hier, Chants de guerre, Chants de la Terre"Wenn die Franzosen von HIMINBJØRG ein neues Album schaffen, bin ich immer auf der Hut. Das Intro “Guided By The Stars” von ihrer formidablen 1998′er CD “In The Raven’s Shadow” ist legendär. Gemeiner, gespenstischer kann kein Tau im Hafen irgendeiner Geisterstadt knarren als die Franzosen das im normannischen Nebel des Grauens umgesetzt haben. Auf den in den nächsten Jahren folgenden Alben gab es neben rabenschwarzem Black Metal und den gewohnt düsteren instrumentalen Ausflügen ins Moor immer auch einige Experimente.

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Galar – “Til Heimsens Endar”

Die Schneekönigin ist stärker

Galar - "Til Heimsens Endar"Die Bergener Jungs von GALAR melden sich nach Jahren zurück. Mit Quietschegitarren, Folkklargesängen, hymnischen Parts und nordischem Säbelrasseln schlittern sie durchs nächtliche Narvik, an sämtlichen Invasoren vorbei, ihre heimatlich-aufständische Botschaft unters versteckte Volk zu bringen. Nun ja, ganz so kriegerisch sind GALAR keineswegs: man ertappt sich eher dabei, dieser Band eine gewisse Nähe zu Sogndal bzw. WINDIR zu attestieren.

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Finntroll – “Nifelvind”

Die mit den Trollen tanzen

Finntroll - "Nifelvind"FINNTROLL aus dem Lande der tausend Seen müssen weit größere Erwartungen als andere Drachenbootverfechter erfüllen, wenn sie ein neues Album veröffentlichen. Denn zahlreiche Bands des Viking-Genres integrieren Folkpassagen in ein Korsett aus schwarzem Metall und rudern sozusagen in Trendgewässern. Wir erinnern uns, das Debüt von FINNTROLL war seinerzeit einer der Wegbereiter dieser Bewegung. Leider gelang es nur den Gründervätern der Bewegung, zu denen ich neben FINNTROLL bei aller Verschiedenheit auch EINHERJER, ENSIFERUM, MOONSORROW, MANEGARM, THYRFING und vielleicht noch KORPIKLAANI zählen möchte, Folkloreparts stimmig in härtere Musik zu integrieren. Inzwischen bedienen sich ja auch Mittelalterbands immer mehr dieser erfolgsträchtigen Mischung, zu der sowohl gefeiert wie gekämpft werden kann; und Pagan entstand im Grunde erst aus der Mixtur der Stile und mutierte zu einem der anspruchslosesten Segmente im Metalsektor.

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Månegarm – “Nattväsen”

27. Dezember 2009 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Her mit Manne sein Arm! Und wo ist Manne sein Garn?

Månegarm - "Nattväsen"Auch die früher einmal sehr wilden und nun doch ein wenig domestizierten Wikinger-Schweden scheuen sich nicht ihr neues Opus “Nattväsen” mit einem beinahe Western-kompatiblen Intro (ähnliche Anspielungen mögen ja auch die Finnen von ENSIFERUM) anzureichern; sie bieten erstaunlich viel Groove und gehen hymnisch fein zur Sache, wählen wir “Bergagasten”, einen treibenden, einige Wut aus älteren Zeiten transportierenden Track. Auf Zierrat wird verzichtet; die Hooks und der heisere Gesang hypnotisieren. Klar, dass auch gern die melodischen Chöre heldischer Natur aufgefahren werden; hier befinden wir uns in Wikingerland. Die Fiedel begleitet; allerdings im Hintergrund, nicht ganz so auftrumpfend wie zuletzt. Da wirkte der Einsatz des Streichinstruments manchmal zu aufdringlich zu überzeichnet im Gesamthörbild.

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Fjoergyn – “Jahreszeiten”

11. November 2009 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Die Tragödie der Selbstverfallenheit

Fjoergyn - "Jahreszeiten"“Ernte Im Herbst” und “Sade Et Masoch” hatten diese eigentümlich faustische Mischung von kitschiger Verführung durch Romantik, herbstlich-opulente Atmosphäre und intelligente musikalische Arrangements. Ganz sicher war ich mir nie, sind FJOERGYN nun wirklich gut oder doch ein wenig dilettantisch, wie man es ja z.B.  auch solchen Bands wie EMPYRIUM oder FALKENBACH durchaus vorwerfen darf. “Jahreszeiten – Die Welt in vier Kapiteln” nennt sich nun das dritte Album dieser Folk-Metaller. “Auf Bald…” fährt wieder Flüstergesänge, wütendes Fauchen, Akustikparts, Black Metal und Atmosphärenpassagen auf, welche wir von FJOERGYN gewohnt sind. Allerdings sind die Pole auseinandergerückt, der sanfte Anteil wird noch zarter, die Ausbrüche noch harscher vorgetragen.

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Nomans Land – “Farnord”

10. Oktober 2009 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Petersburger Piraten in Port Royal

Nomans Land - "Farnord"NOMANS LAND aus Russland besinnen sich ihrer rauen Wurzeln und kehren nach experimentellerer Phase (“Raven’s Flight”) zum (Einheits-)Pagan mit Heavy Metal-Schlagseite zurück. Typische Klackerdrums und diese seltsam heroischen Folkklargesänge gehören ebenso zum Stilmix wie Ausflüge in rabenkrächzenden Black Metal.
Nehmen wir “Valhalla Calls”: ein flotter Viking-Part (welcher an RUNNING WILD erinnert) wird mit Chören und heiserem Gefauche versehen, das Schlagwerk böllert unverdrossen und dann ertönen heldische Gesänge. Neu ist das nicht. Die Unterschiede innerhalb des Genres sind marginal; wirklich Neues hören wir nicht.

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Thundra – “Ignored By Fear”

8. Oktober 2009 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Des Winters Sorge

Thundra - "Ignored By Fear"Einheit Produktionen mögen Viking und Pagan und so passen THUNDRA gut in das Programm. Das Debut “Worshipped By Chaos” gefiel mir seinerzeit ganz gut, es passte gut zu EINHERJERs letztem Werk “Blot”, wenn es auch dessen Klasse nicht erreichen konnte. Wenn “Inner Struggle”, der Opener vom neuen Album “Ignored By Fear” ertönt, so werden wir alsbald mit Pomp, einem Schuss Progressivität der Art VINTERSORG und gutem, opulenten, sehr traurigem Black Metal konfrontiert. Es gibt viele Wendungen, facettenreich schlängeln sich THUNDRA durchs Dornengestrüpp.

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Mistur – “Attende”

7. Oktober 2009 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Die Erben von WINDIR

Mistur - "Attende"“In den besten Momenten klingen MISTUR so herrlich majestätisch und erhaben, dass einem kalte Schauer über den Rücken laufen (wie im Opener “Slaget” und vor allem in “Armod”).” Das schrieb jüngst Meister Eckart von metal.de über “Attende”, das neue MISTUR-Album. Blicken wir kurz zurück und überprüfen wir dann dieses Statement.
“Skoddefjellet”, das verheißungsvolle Demo der Norweger, erschien vor nunmehr vier Jahren. Und wir erinnern uns: nach dem Tod von Valfar entstiegen der Asche von WINDIR diverse Nachfolgebands. Die bekannteste dürfte VREID sein. Auch COR SCORPII und SIGTYR kamen aus dem WINDIR-Umfeld und integrierten Einflüsse des Meisters. WINDIR inspirierten aber auch EMANCER und eben MISTUR.

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Ensiferum – “From Afar”

7. September 2009 | Musikrezensionen | 2 Kommentare
Auch Cowboys dürfen mitspielen!

Ensiferum - "From Afar"Der heißeste Tag des Jahres und ENSIFERUM im CD-Schacht? Im Grunde kein wirklicher Widerspruch. Denn das neue Album der finnischen Nordmänner glitzert, glänzt und funkelt, wie es nur in farbenfrohen Jahreszeiten möglich ist; die Sonne gehört hier zum Programm. Vielleicht passt der Frühling noch besser als der Spätsommer zu dieser offensiven Viking Metal-Ausrichtung? Oder doch nicht? Man denke an die melancholischen oft besungenen Aspekte von “Summers End”…

“Victory Songs” galoppierte ja schon durch den grüngoldenen Buchenhain und weil es ENSIFERUM nun mal gefällt, ständig herumzureiten, zu jagen, Leute zu Festen einzuladen, Schwerter gefällig in den vom Kampf stets verschonten Händen zu wiegen und ein Hoch nach dem anderen auf das beschwingte Leben (und nicht auf den Donnergott) zu erheben, so wird auch auf “From Afar” wieder reichlich genannten regressiven Jungmännerinstinkten gefrönt.

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Glittertind – “Landkjenning”

Von Augenklappen, Holzbeinen, Enterhaken

Glittertind - "Landkjenning"Eigenartige Klänge bescheren uns GLITTERTIND aus Norwegen. Mit viel Pathos und weiten Melodielinien, welche durchaus schräger Natur sein können, wird uns eine Mixtur aus Folk-Rock und beinahe punkartigen Eskapaden geboten. Das tönt so manches Mal mehr als seltsam.

Nehmen wir “Nordafjells”: klare Gesänge zu akustischr Begleitung führen mitten hinein ins Wikingerland. Metallische Gitarren sägen dazwischen. Die folkloristischen Elemente bilden Zierrat; die klassischen Instrumente die Brücke in die Vergangenheit. Der Tempowechsel, der Übergang zum Tanz ist nett platziert. Die Hörner sind mir zu schrill, aber gut, vielleicht waren die Wikinger ja in Panik, als sie zum ersten Male Indianer sahen.

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