• valerie renayTake a look! http://www.youtube.com/watch?v =vViinMt156s
  • MEAuch hier gilt: die Version mit Bonus greifen! ‘Age Of Creation’ ist ein wunderbarer Achterbahn-Track,...
  • MEAuch für dieses Album gilt: die edle Digifassung mit Bonustrack ‘Tired Bones’ (lässig-schwerer...

Thriller

The Lazarus Project (2008)

19. Januar 2012 | Filmrezensionen | Keine Kommentare

Leben um zu Sterben. Sterben um Aufzuerstehen. Wer seine Bibeltexte gut kennt, dem wird der Titel dieses Dramas vermutlich zuviele Hinweise geben, aber ohnehin bemüht sich der Film nicht um große Geheimnisse.
Dennoch fängt die Geschichte gut an: Ben Garvey hat eine längere Haftstrafe und damit auch seine kriminelle Vergangenheit hinter sich gebracht. Zumindest glaubt er das, weil zuhause Frau und Tochter auf ihn warten, und er zudem in einem Holzverarbeitungsbetrieb gute Arbeit findet.

Doch das Schicksal will es offenbar anders: Seinen Job verliert er unverschuldet, und dann kann ihn sein alter Kumpel zu einem Einbruch überreden. Was als gewaltfreie, todsichere Angelegenheit geplant war, endet in einem tödlichen Fiasko – und Ben steht plötzlich als Dreifachmörder da. Sein Leben, seine Träume – alles vorbei, und am Ende wartet die Giftspritze.

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Breach (2007)

7. November 2010 | Filmrezensionen | Keine Kommentare

BreachIn der paranoiden Gesellschaft des 21. Jahrhunderts ist eine Angst wohl noch größer, als die vor Terroranschlägen: die Angst vor Verrätern im eigenen Land. Als der damalige US Justizminister und Hobbysänger John Ashcroft im Frühjahr 2001 die Festnahme von Robert Hanssen vermeldete, war dies der vorläufige Schlussstrich unter dem wohl größten Spionageskandal in der US Geschichte. Hanssen, damals seit mehr als 25 Jahren im Dienste der amerikanischen Bundespolizei FBI und nur wenige Wochen von seiner Pensionierung entfernt, hatte seit den frühen 80er Jahren streng geheime Informationen an die Sowjetunion weitergeleitet. Bei der letzten geplanten Übergabe von vertraulichem Material im Februar 2001 wurde er dann festgenommen. Ashcrofts Meldung ist der Auftakt zu Breach, der die letzten zwei Monate bis zur Festnahme von Robert Hanssen behandelt.

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The Signal (2007)

27. Oktober 2010 | Filmrezensionen | Keine Kommentare

The SignalUnterschwellige Botschaften, versteckt in den Frequenzen von Fernsehbildern. Wenn man sich mal mit abstrusen “Forschungsprogrammen” der weltweiten Geheimdienste vertraut macht, dann wird man feststellen, dass das keine Akte-X-Fantasie für die Abendunterhaltung ist, sondern nüchterne Realität. The Signal passt wunderbar in die Welt des 21. Jahrhunderts, mit ihrer Technikgläubigkeit und Paranoia. Ein seltsames Bildsignal bringt Menschen plötzlich dazu, sich gegenseitig umzubringen. Aber nicht auf der Suche nach “braaains!” wie bei jedem üblichen Zombiegemetzel, sondern ganz bewusst und gezielt. Das Signal hat sie sozusagen nicht zum Töten animiert, wie rückwärts abgespielte Botschaften auf Heavy-Metal-Platten, sondern nur die schmale Kruste der Zivilisation aufgebrochen, die uns tagtäglich daran hindert, einander hemmungslos den Schädel einzuschlagen.

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Wanted (2008)

23. Oktober 2010 | Filmrezensionen | Keine Kommentare

WantedWenn das Schicksal will, dass Du Profikiller wirst, dann ist es dem Schicksal egal, ob Du eine Weichflöte von Bankangestellter bist, die sich mit Angstkomplexen, fetten Vorgesetzten und untreuen Freundinnen herumplagt. Tja, und so ergeht James McAvoy alias Wesley, dem man wohl eher sämtliche Virginia Woolf Romanzen im englischen Edelfrack zutrauen würde, als eine taffe Actionrolle – und das noch an der Seite der in jeder Sekunde erbarmungslos sexy wirkenden Angelina “ich bin verdammt nochmal sexy” Jolie.

Zusammenfassen lässt sich der Film etwa so: Man nehme je gleiche Teile von Crank, Shoot ‘Em Up, The Professional, präsentiere das in einer möglichst coolen Matrix-Ästhetik und runde es zum Abschluß mit etwas The Da Vinci Code Geheimnis-Würze ab

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Under Suspicion (2000)

13. September 2010 | Filmrezensionen | 2 Kommentare

Under SuspicionEin hoch angesehener Rechtsanwalt (Gene Hackman) gerät plötzlich ins Visier der Polizeibehörden von Puerto Rico, die in den Mordfällen von zwei jungen Mädchen ermitteln. Aus der anfänglich nur kurz angedachten Befragung wird jedoch ein stundenlanges, quälendes Verhör, bei dem die beiden Kommissare (Morgan Freeman, Thomas Jane) den Anwalt und sein Alibi wie ein Filetstück sezieren. Nun selbst unter konkretem Mordverdacht stehend, muss der Anwalt mitansehen, wie jedes Detail seines Privatlebens und seiner Ehe ans Licht gezerrt und hinterfragt werden. Während er um seine Reputation kämpft, versuchen die Kommissare das schwierige Puzzle zu lösen, bis es plötzlich zu einer überraschenden Wende des Falles kommt.

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Vantage Point (2008)

10. September 2010 | Filmrezensionen | 2 Kommentare

Vantage PointWie verpackt man eine knappe halbe Stunde Handlung in einen Film, der gleich drei Mal so lang ist? Ganz einfach: Man erzählt die Geschichte jeweils aus unterschiedlichen Perspektiven. Für DVDs gibt es ein Feature, welches sich Multi-Angle-View nennt, welches aber fast nie genutzt wird. Vantage Point ist quasi die filmgewordene Variante dieser Funktion. Der Zuschauer startet zunächst aus der Perspektive eines Fernsehsenders, der die Ansprache des US-Präsidenten auf einem Antiterrorkongress überträgt. Plötzlich kommt es zu einem vielfachen Terroranschlag, bei dem der Präsident niedergeschossen wird. Mehrere Explosionen sorgen für Blut und Chaos, in dem die Bodyguards und Polizeikräfte versuchen, die Attentäter zu fassen. Dann dreht sich die Uhr plötzlich zurück, alles zurück auf Anfang, nun aber aus einer anderen Perspektive.

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Inception (2010)

5. September 2010 | Filmrezensionen | Keine Kommentare

InceptionWas kann noch größer sein, als die fantastischen Welten von Pans Labyrinth oder Mittelerde in Lord Of The Rings? Noch gewaltiger, als Science-fiction Universen wie Dune, Star Wars oder Star Trek? Noch fantastischer und unglaublicher ist das, was jeder Mensch jeden Tag erleben kann: Träume. Träume können zu Welten ohne Grenzen und ohne Gesetze werden, weil Träume nicht nur eine Erscheinung des Schlafes sind, sondern ein Abbild dessen, wozu menschliche Vorstellungskraft fähig ist. Und da, wo es keine Grenzen gibt, gibt es auch weder richtig noch falsch, gibt es nichts, was unmöglich wäre. Unterm Strich sind Träume der Ort, wo wir die wahre Freiheit genießen können, die es in der Realität nicht gibt.

All das sind Gedanken, die meine Erwartungen an einen Film, der sich mit menschlichen Träumen beschäftigt, in die Höhe schnellen lassen. Kann Inception solchen Erwartungen standhalten?

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The Minus Man (1999)

31. August 2010 | Filmrezensionen | Keine Kommentare

The Minus ManEin Roadtrip mit einem Serienmörder, ein kleines Märchen in einer Vorstadtidylle, erzählt vom Killer selbst. Vann (Owen Wilson), der gutaussehende, freundliche Truckfahrer ist auf der Reise zur nächstbesten Stadt. Was ihn umtreibt, bleibt verborgen, vielmehr scheint es wie magnetische Anziehungskraft zu sein, die zwischen ihm und Orten wie Menschen herrscht. Der schüchterne und kontaktscheue Vann sucht nicht nach den Menschen, doch sie scheinen ihn zu suchen wie die Motten das Licht. Sie sind unzufrieden, laden ihre Lebenslast auf ihm ab, klagen ihm ihr Leid… und er vergiftet sie dafür.

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The A-Team (2010)

24. August 2010 | Filmrezensionen | 1 Kommentar

The A-TeamEin Panzer hängt an einem Fallschirm, nachdem das Flugzeug, was ihn noch kurz zuvor durch die Luft getragen hat, explodiert ist. Aus dem Geschützturm ragt nun der Kopf eines Mannes, der mit dem Bord-MG die feindlichen Drohnen abschießen will, die gerade das Flugzeug zur Strecke gebracht hatten. Etwas Kurskorrektur auf dem Weg nach unten notwendig? Kein Problem, ein paar Schüsse mit der Kanone sollten ausreichen, um dann zielsicher in einem See abzustürzen. Und das alles über Deutschland!

In keiner anderen Serie wurde seinerzeit in den 80ern soviel Testosteron ausgeschwitzt, wie beim legendären A-Team. Keine Frage also, dass die Neuverfilmung vor allem bei Fans unter schärfsten Kritikfeuer stand, bevor auch nur eine einzige Szene überhaupt abgedreht worden war.

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Dark City (1998)

14. August 2010 | Filmrezensionen | Keine Kommentare

Dark CityDark City, eine Stadt in der man das Tageslicht nicht kennt, und in der um Mitternacht Häuser verschwinden während neue auftauchen – und keiner merkt es, weil alle schlafen. Als John Murdoch in der Badewanne eines Hotelzimmers aufwacht, hat er noch keine leise Ahnung, in was für eine unglaublichen Geschichte er hineingeraten ist. Inspektor Bumstead sucht ihn wegen Mordes, seine Frau ist für ihn eine Fremde und der mysteriöse Dr. Schreber scheint der Schlüssel zu seinen vielen Fragen zu sein, denn John kann sich an nichts erinnern. Und dann sind da noch die ‘Fremden’, die es auf ihn abgesehen zu haben scheinen. Sie trachten nach seinem Leben, bis John erkennen muss, dass die dunkle Stadt ein Geheimnis in sich birgt, welches seine Vorstellungskraft fast übersteigt.

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Arlington Road (1999)

29. Juli 2010 | Filmrezensionen | Keine Kommentare

Arlington RoadDer ganz große Knall stand noch aus, war noch eine Dystopie, an die keiner denken wollte (und die niemand für möglich hielt): Amerika 1999, die alte Zeitrechnung. Sicherlich, mit dem ersten Anschlag auf das World Trade Center im Jahr 1993 hatten islamistische Terroristen ein deutliches Zeichen hinterlassen, doch ebenso deutliche, wenn nicht noch stärkere Zeichen, sendete der sogenannte “domestic terrorism” – hausgemachter Terror wie der Bombenanschlag von Oklahoma, und bei dem Ereignisse wie in Waco in Frage stellten, ob nicht auch der Staat seinen Anteil an der Eskalation von Gewalt hatte.

Universitätsprofessor Faraday (Jeff Bridges) beschäftigt sich mit diesen Fragen und sucht nach Antworten, vor allem seit dem seine Frau bei einem desaströsen FBI-Einsatz ums Leben kam. In seinen Seminaren versucht er zu ergründen, warum sich immer mehr unzufriedene Menschen gewaltsam gegen den Staat erheben und wie von staatlicher Seite versucht wird, die wahren Hintergründe solcher Ereignisse zu verdecken.

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Cleaner (2007)

27. Juli 2010 | Filmrezensionen | Keine Kommentare

CleanerIn seinem alten Leben als Polizist war Tom Cutler (Samuel Jackson) derjenige, der die Tatorte immer nur begutachtet hat um Spuren zu entdecken und auszuwerten. Nun erledigt er jedoch die wahre Drecksarbeit: Als “Cleaner” sorgt er dafür, ebenjene grausamen Spuren der Verbrechen wieder zu entfernen. Verweste Leichen, Blutspritzer in den entferntesten Winkeln eines Raumes und alle sonst erdenklichen, unappetitlichen Szenarien, die am Ende einer schrecklichen Tragödie stehen – nichts, was Cutler durch seine langjährige Erfahrung nicht in den Griff und wieder klinisch sauber bekommen könnte. Wenn er einen Tatort verlässt, ahnt man nicht, was sich dort Grausames abgespielt hat. Nachdem er jedoch eines Tages den Schauplatz einer blutigen Schießerei bereinigt hat, muss er feststellen, dass er womöglich wichtige Beweise vernichtet hat. Und plötzlich hängt er in einer Vertuschungsgeschichte drin, die bis in höchste Polizeikreise geht…

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Rohtenburg – Grimm Love (2006)

15. Februar 2010 | Filmrezensionen | Keine Kommentare

RohtenburgDer “Kannibale von Rotenburg” Armin Meiwes sorgte 2001 für großes Aufsehen in der Presse, aber gleichzeitig auch für ein moralisches Dilemma: Wie sollte man mit einem Menschen umgehen, der einen anderen Menschen getötet hatte um ihn zu verspeisen, wenn eben jener Mensch genau das gewollt hatte? Wie sollte man diese Abscheu hervorrufende Tat beurteilen? War es Mord, sog. ‘Totschlag auf Verlangen’ oder vielleicht eine entfernte Art des assistierten Selbstmordes?
Der Fall des Kannibalen war insofern ein Novum, da es hier keine klassische Täter-Opfer-Beziehung gab. Der Täter war kein rücksichtsloser, hinterhältiger Mörder, und das Opfer weder hilflos noch ausgeliefert und im engen Sinne eigentlich gar kein Opfer. Armin Meiwes hatte in einem Internetforum inseriert, dass er jemanden sucht, den er schlachten und verspeisen könnte. Unter den Antworten befand sich die von Bernd Jürgen Brandes, der darin den Schlüssel zur Erfüllung seiner Fantasien sah. Armin Meiwes war der Schlüssel.

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Angel Heart (1987) vs. The Devil’s Advocate (1997)

Angel HeartWenn ‘Remake’ bedeutet, dass man einen zuvor verfilmten Stoff neu verfilmt und sich dabei mehr oder weniger stark an der Vorlage orientiert – also keine echte Neuinterpretation einer literarischen Vorlage, sondern eher eine Neufassung des Drehbuchskriptes – dann kann man im Fall von Angel Heart und The Devil’s Advocate natürlich nicht von einem Remake sprechen. Beide Filme haben ihre eigenen Romanvorlagen, die aber in ihrem Inhalt, ihrer Struktur und in ihren Elementen so viele Gemeinsamkeiten aufweisen, dass ich es für durchaus legitim halte, sie in dieser Rubrik vorzustellen.

Angel Heart basiert auf dem Roman “Falling Angels” von William Hjortsberg, der 1978 veröffentlicht wurde. Alan Parkers Film hält sich bis auf einige Ausnahmen sehr genau an den Roman, ein wesentlicher Unterschied ist z. B., dass der größte Teil der Handlung von New York nach New Orleans, also in die Südstaaten der USA, verlegt wurde.  Die Geschichte spielt in den 50er Jahren. Privatdetektiv Harry Angel (Mickey Rourke) erhält Besuch vom mysteriösen Geschäftsmann Louis Cyphre (Robert DeNiro), für den er einen Mann namens Johnny Favorite ausfindig machen soll. Vor dem zweiten Weltkrieg war Favorite ein berühmter Sänger gewesen, dessen Spuren sich aber nach einer schweren Verwundung in den Krankenhausakten verlieren. Den genauen Grund für diesen Auftrag will Cyphre nicht nennen, erwähnt nur einen Gefallen, den Favorite ihm schuldig ist.

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Shade (2003)

10. Februar 2010 | Filmrezensionen | Keine Kommentare

ShadePoker, gezinkte Karten, Zigarrenqualmvernebelte Kasinos, abgebrühte Zocker und hohe Einsätze – das ist die Welt der kleinen Betrügergang, angeführt von Charlie (Gabriel Byrne). Zusammen mit der verruchten Tiffany (Thandie Newton) und dem Kartenmagier Vernon (Stuart Townsend) haben sie schon so manchen Spieler mit der Aussicht auf sichere Gewinne aufs Kreuz gelegt. Mit ihrem letzten Opfer Larry (Jamie Foxx) verheben sie sich allerdings, denn Larry verzockt die Kohle seines Mafiabosses Malini – und der schickt seine schießwütigen Handlanger, um das Geld wieder einzutreiben.
Während das Trio für ein paar Tage untertaucht, planen sie bereits das nächste große Ding: Sie wollen Pokerlegende Dean Stevens (Sylvester Stallone) in einem hochkarätigen Spiel die Taschen leerräumen. Zu ihrer Überraschung müssen sie feststellen, dass der Gastgeber dieses Spiels ausgerechnet Malini ist…

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