• valerie renayTake a look! http://www.youtube.com/watch?v =vViinMt156s
  • MEAuch hier gilt: die Version mit Bonus greifen! ‘Age Of Creation’ ist ein wunderbarer Achterbahn-Track,...
  • MEAuch für dieses Album gilt: die edle Digifassung mit Bonustrack ‘Tired Bones’ (lässig-schwerer...

Thrash Metal

Vektor – “Outer Isolation”

14. Januar 2012 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Fast and furious they ride the universe

Zum Jahresende 2011 gibt es mit VEKTORs “Outer Isolation” noch einmal ein richtig gutes Metal-Album zwischen all dem plakativen Promo-Gedöns, welches sich hier ungut stapelt. Die US-Boys hatten ja schon mit ihrem Debüt “Black Future” voll überzeugt und diese so gute Melange aus Achtziger-Speed Metal in Kombination mit langen, verwinkelten Songs, Black Metal-Attitüde und atmosphärischen Gitarrenparts wird glücklicherweise beibehalten. Vielleicht gehen sie etwas kontrollierter zu Werke als vor zwei Jahren, dennoch sind sie genauso gut. Immer noch werden wir von den Leads her angenehm an SAVAGE GRACE, VOIVOD, alte MAIDEN, KREATOR, HEIR APPARENT oder GRIFFIN erinnert, nur sind VEKTOR härter, schneller, vielseitiger und der Gesang, man muss es sagen, könnte PRIEST-Maniacs so zusagen wie Schwarzmetalljüngern.

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Machine Head – “Unto The Locust”

21. Oktober 2011 | Musikrezensionen | 1 Kommentar
Die Soli sind unwiderstehlich!

Die US-Boys von ICED EARTH haben es nicht geschafft an alte Zeiten anzuknüpfen. Und ihre Landmänner, die alten Herren von MACHINE HEAD? “Unto The Locust” brettert hart an den Achtzigern am Thrash entlang, ohne jedoch moderne Aspekte außen vor zu lassen. Die Tracks geraten ellenlang, Soli, Speedpassagen und Akustikparts nach Art legendärer METALLICA werden mit bedrohlicher Düsternis, wie wir sie von u.a. SLAYER kennen, zu hartem Schwermetall geschmiedet. Es bleibt Platz für ein Cello im Hintergrund, ein in diverse Richtungen mäanderndes Solo, der Opener “I Am Hell (Sonata in C#) ist wirklich ein beeindruckendes Songungetüm geworden, mein Fave des Albums.

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Ekpyrosis – “Ein Ewiges Bild”

5. August 2011 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Neun Finger ergeben eine Faust

Neun namenlose Titel, neun Kapitel ohne Überschrift. Also das Gleiche wie bei “Mensch aus Gold”, nur das der monolithische Block jetzt in diese neun Stücke zertrümmert wurde? Mitnichten. Aber das obskure Black Metal Projekt EKPYROSIS aus dem Kreis der Zeitgeister lässt den Hammer gewaltig kreisen.  Ihr Credo des Black Metal Thrash, skandiert auf dem Debüt, treibt nun auf dem zweiten Album zu neuer Blüte.

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Sodom – “In War And Pieces”

3. Dezember 2010 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Teutonic Sägewerk

Sodom - "In War And Pieces"Schalke kommt nicht aus der Hüfte und wird dieses Jahr nichts mehr reißen können, traurig eigentlich, nicht? Hehe… hör ich da Schadenfreude? Nun, da muss eben der Angelripper und sein sympathisches Thrash-Urgestein SODOM einspringen, diese Lücke zu füllen und den Konkurrenten KREATOR, DESTRUCTION, TANKARD, aber auch SLAYER und LEGION OF THE DAMNED ordentlich den Boden zu vermessen den verdienten Platz in der Championsleague zu ergattern.
Vier Jahre haben sich SODOM Zeit gelassen, um nun mit “In War And Pieces” endlich ein neues Album zu präsentieren. Der Opener und Titelsong eröffnet fett, die schweren Gitarren sägen im Vordergrund, der A-Ripper brüllt ein wenig an Arraya erinnernd, richtig klasse gerät der Chorus mit dem herrlich brutalen Übersteiger ab Minute 1:28, Thrash, der sogar mir Philister gefällt.

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Forbidden – “Omega Wave”

11. November 2010 | Musikrezensionen | 5 Kommentare
At the Gates

Forbidden - "Omega Wave"Auch die US-Thrash-Legende FORBIDDEN ist zurück. Und wie immer gilt: Das neue Album “Omega Wave” sollte natürlich nicht am Debüt “Forbidden Evil” aus den seligen Achtzigern gemessen werden. Eher sollte man, nach diversen Besetzungswechseln (so ist Gitarrist Steve Smyth an Bord, welcher ja bei NEVERMORE vor einiger Zeit ausstieg), erwarten, das progressive Elemente, rifforientierter Thrash, US-Metal und die Moderne eine nette Mixtur abgeben werden.

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Pantera – “Cowboys From Hell” (20th Anniversary Edition)

30. September 2010 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Huldigung eines Kultalbums

Pantera - "Cowboys From Hell"Das fünfte Album von PANTERA stellte so etwas wie eine Umbesinnung, weg vom Plüsch-Metal hin zum kernigeren Thrash Metal, für die Band dar und gleichzeitig leitete es einen neuen Grad der Härte im Metal-Sektor ein und verschaffte der Szene einen ziemlich saftigen Kinnhaken. Ich möchte allerdings an dieser Stelle noch folgendes hinzufügen: Wenn die werte Hörerschaft damals geahnt hätte, was für einen dicken Batzen an aggressiver Energie und, Achtung, durchgängigem Hitpotential das Folgewerk “Vulgar Display Of Power” besitzt, wäre “Cowboys From Hell” aus meiner Sicht bestimmt nicht so hoch gehandelt worden, wie es nun der Fall ist.

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Exodus – “Exhibit B: The Human Condition”

4 Ohren 2 MeinungenExodus - "Exhibit B: The Human Condition"

Wenn EXODUS rufen, kommen sie alle wie die Lämmchen angerannt. Die Thrash-Metal-Legende hat nach ihrer Wiederbelebung im Jahre 2004 einen zweiten Frühling erlebt und stößt seitdem immer wieder neue Granaten aus, um der harten Musikwelt zu zeigen, wo der Hammer hängt. Ob ihnen das allerdings auch mit dem zweiten “Exhibit”-Teil gelungen ist, ist in den folgenden Zeilen nachzulesen. ME und Matt Sick haben das Album unter die Lupe genommen. Flop oder Top, Sekt oder Selters, Hupe oder Tute?

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Death Angel – “Relentless Retribution”

12. September 2010 | Musikrezensionen | 1 Kommentar
Highway Star

Death Angel - "Relentless Retribution"Mal ein wirklich geiles Thrash-Brett gefällig? Nun, die Altmeister von DEATH ANGEL können aushelfen. Was machen sie nun anders als auf den Comeback-Alben “The Art Of Dying” und “Killing Season”? Nach dem Input frischer Einflüsse bzw. dem Austausch der Rhythmusabteilung der Kombo war ja klar, es würde Veränderungen geben. Und diese schlagen uns im Opener von “Relentless Retribution” betitelt “Relentless Revolution” in Form von Moderne, beinahe hardcore-artigen Vibes entgegen, und zwar in feiner, konsequent mit Wumms produzierter Weise. Denn der Stakkato-Strophenphase wird ein eckiger Refrain entgegengesetzt, welcher den Song zu für DEATH ANGEL-Verhältnisse ungewöhnlicher Ausrichtung vollendet.

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Black Breath – “Heavy Breathing”

23. August 2010 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
New Wave Of US-Sunlight-Crustcore

Black Breath - "Heavy Breathing"Dass Seattle musikalisch nicht vor sich hin dämmert, beweisen die US-Boys von BLACK BREATH. Meine Güte, was stürmen diese räudigen Buben durch das heimatliche Wohnzimmer, um eine Spur der Verwüstung zu hinterlassen. Mit filigraner Sunlight-Revival-Produktion von Kurt Ballon (CONVERGE) ausgestattet, sägen sich die Jünger des Old-School-Schweden-Tods durch ein Soundgebräu, welches appetitlich durch Crust, Hardcore und New Wave Of British Heavy Metal-Licks angereichert wird. Könnte so eine Mischung aus CONVERGE, ENTOMBED, CARCASS und NAPALM DEATH klingen? Vielleicht.

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Witchery – “Witchkrieg”

7. August 2010 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Lieber eine neue MERCYFUL FATE!

Witchery - "Witchkrieg"Auch das Alle-Fünf-Jahre-Projekt WITCHERY lässt eine neue CD vom Ablagestapel. Gästeklampfer wie u.a. Kerry King (SLAYER), Andy LaRocque (KING DIAMOND) oder Hank Sherman (MERCYFUL FATE) sollen dem Sound der Band zu mehr Variabilität und Konsequenz verhelfen. Der neue Sänger, Ex-MARDUK-Fronter Legion, bringt zudem neue Aspekte in die Musik. Er orientiert sich eher am Death Metal als am Black Metal (wie es in der Vergangenheit bei Vorgänger Toxine der Fall war). Außerdem wurde die traditionell-dunkle Heavy Metal-Schlagseite durch Thrash ersetzt, sodass die Band nun ganz anders tönt als in der Vergangenheit.

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Mekong Delta – “Wanderer On The Edge Of Time”

Aus dem Mansardenfenster tönt sie wieder, die Musik des Erich Zann…

Mekong Delta - "Wanderer On The Edge Of Time"MEKONG DELTA waren immer eine besondere Band. Ihre geheimnisvollen ersten drei Alben waren großartig und stilprägend und die Kombo stand seinerzeit absolut auf einer Stufe mit Bands wie QUEENSRYCHE oder FATES WARNING. MEKONG DELTA waren noch komplexer, noch mehr an klassischen Motiven orientiert. “The Music Of Erich Zann” ist immer noch eine 10/10-CD für mich. Nun, drei Jahre nach der feinen “Lurking Fear” (siehe metal.de-Review Stendahl) kommen Ralle Hubert und seine Mannen erneut mit neuem Stoff um die Ecke.

“Wanderer On The Edge Of Time” nennt sich das mit vielen Gitarrenzwischenspielen, atmosphärischen Wendungen und komplexem Prog aufwartende Opus. Lovecraft hätte seine Freude daran; die Musik seines “Erich Zann” hören wir durchs Mansardenfenster und verharren fasziniert…

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Annihilator – “Annihilator”

7. Juni 2010 | Musikrezensionen | 1 Kommentar
Unausgewogen

Annihilator - "Annihilator"ANNIHILATOR werden für mich auf ewig mit “Alice In Hell” und zwar ehrlich gesagt NUR mit dem Opener des Albums, verbunden bleiben. Seltsam, was diese Band unter ihrem Banner für unterschiedlich gestrickte Alben veröffentlichte. Der Stilmischmasch war nicht jedermanns Sache, was auch daran lag, dass sich Jeff wohl nie entscheiden konnte, was er wirklich machen wollte: US-Klischeerock oder Metal mit Thrash-Versatzstücken nach Art der damaligen Szenevorbilder.

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Nevermore – “The Obsidian Conspiracy”

Nevermore - "The Obsidian Conspiracy"4 Ohren 2 Meinungen

Es ist das mittlerweile siebte Studioalbum der Seattle-Metaller NEVERMORE, und wenn man der hiesigen Presse und vor allem den Reaktionen der Fans vertrauen darf, hat die Band bislang mit keiner ihrer Veröffentlichungen enttäuscht. Nach dem großartigen Vorgänger “This Godless Endeavor” und der folgenden, relativ lange Pause von fünf Jahren bis “The Obsidian Conspiracy” endlich im Kasten war, durfte die Metal-Welt sehr gespannt sein, welches musikalische Zeichen Warrel Dane (Vocals), Jeff Loomis (Guitars), Jim Sheppard (Bass) und Van Williams (Drums) von sich geben würden. ME und Matt Sick haben sich den neuen Ergüssen angenommen.

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Strapping Young Lad – “The New Black”

26. April 2010 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Erfüllt nicht ganz die Erwartungen

Strapping Young Lad - "The New Black"Meine Güte, was war ich damals gespannt auf diese Scheibe von Devin Townsend, bzw. STRAPPING YOUNG LAD. “Alien” und sowieso alles davor gefiel mir richtig gut. Das eine Album etwas mehr als das Andere, aber Durchhänger waren keine dabei. Auch “The New Black” ist alles andere als schwach, auch wenn man Abstriche machen muss, aber dazu gleich mehr.

Mr. Townsend hatte wie üblich seine (laut eigener Aussage angeblich) gleichberechtigten Mitstreiter Gene Hoglan, Jed Simon und Byron Stroud um sich gescharrt, um der Metal-Welt einen weiteren wuchtigen Schlag ins Gesicht zu verpassen. Gelungen? Nun ja, im Groben schon, in den Feinheiten jedoch erscheinen mir beim Hören dieses extremsten (?) Projektes von Devin Townsend die ersten Verschleißerscheinungen, um nicht sogar zu sagen die ersten Schwächen.

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Stigmatized – “Whispers Of The Dead”

25. März 2010 | Musikrezensionen | 1 Kommentar
Lautstarkes Death-Thrash-Geflüster

Stigmatized - "Whispers Of The Dead"Nachdem schon ihre Labelkollegen WARFIELD WITHIN die Messer gewetzt haben, haben auch die Rheinländer STIGMATIZED ihre Klingen geschärft, um mit ihrem neuen Album “Whispers Of The Dead” die Köpfe rollen zu lassen. Auch hier gibt es eine satte Portion Death und Thrash einer hörbar ambitionierten Kapelle, bei der noch nichts eingerostet klingt. Zwar ist in dem von ihnen beackerten Sektor schon lange kein Innovationspreis mehr zu holen, aber mit Qualität glänzen kann man noch immer – und hier ist der flotte Fünfer ziemlich gut unterwegs.

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