• Napalm Death – „Smear Campaign“Mit etwas Abstand kann ich ganz eindeutig sagen, dass dieses Album einen der allerbesten ND-Tracks an Bord hat. „Sink Fast Let... (Matthias)
  • U2 – „No Line On The Horizon“Nach langer Zeit mal wieder aufgelegt. Was für ein Müll! Es tut fast schon weh, U2 in diesem Zustand zu hören (der sich bis heute leider... (Matthias)
  • David Bowie – „★“ (Blackstar)Meine Zustimmung, absolut! Geniales Album, seltsame Stimmung, androgyn, enthoben, warm, jazzig, mit sensationellem Pop-Appeal, wenn der Meister... (ME)
"Sulk"

Jahrespoll 2017 – Alt und neu (Matthias)

Jahrespoll 2017

Sprüche wie "wie die Zeit rennt…" späre ich mir jetzt mal, obwohl ich's ja durch die Ankündigung, es nicht zu erwähnen, irgendwie grad doch gebracht hab. Was soll's…
Mit zunehmendem Alter erscheinen viele Dinge nicht mehr so starr und ich grenze mich weniger ab, man wird offener und auch genügsamer. Natürlich trifft dies auch auf das Musikhören zu und so kommt es verstärkt vor, dass mich Alben oder ganze Stile begeistern, denen ich vielleicht noch vor zehn Jahren kaum einen Funken Aufmerksamkeit geschenkt hätte. Das bedeutet natürlich auch, dass sich durch die Erweiterung des eigenen musikalischen Spektrums die Vielfalt der zu hörenden Bands und Künstler deutlich erhöht. Und so habe ich 2017 für mich, neben etlichen ganz neuen oder bislang noch nicht für mich entdeckten Bands, auch eine ganze Menge alten Stoff wiederbelebt. 2017 war für mich ein Musikjahr, in dem das Früher (alles bis 1990) und Heute (ab 2010) gleichermaßen behandelt wurde und beides gleichwertig stattgefunden hat. Natürlich habe ich auch Musik aus der Phase zwischen den genannten Zeitangaben gehört, aber mein Schwerpunkt lag eindeutig  (unabsichtlich übrigens) auf "alt" und "neu". ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #24

City Of Ships - "Ultraluminal"City Of Ships – "Ultraluminal"
Grunge, Alternative Rock (Golden Antenna Records, 2015)

Grunge ist immer noch nicht tot. Dieses Dreiergespann aus Brooklyn (New York) und Austin (Texas) hat sich der klassischen Variante in Bezug auf die Instrumentierung verschrieben. Gitarre, Bass, Schlagzeug und natürlich Gesang, fertig. Gerockt wird saftiger Alternative mit starker Grunge-Schlagseite inklusive fetten Riffs und krachigem Sound. Dabei klingen CITY OF SHIPS trotzdem nicht richtig verwaschen, denn die Songs sind gut strukturiert. Brav ist aber dennoch etwas anderes. Rotzig und ein wenig räudig haben sie genau die Mitte getroffen, die ihre Musik so schön echt klingen lässt. Der eine oder andere Refrain bleibt auch gern mal hängen, wobei es im Ganzen gesehen gern noch ein wenig mehr Ohrwurmpotential hätte sein dürfen. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #19

September Girls - "Age Of Indignation"September Girls – "Age Of Indignation"
Indie Rock (Fortuna Pop!, 2016)

Recht individuell klingt der weibliche Fünfer auf seinem zweiten Album. Feiner Indie Rock mit Hang zur leicht theatralischen Dynamik im Songwriting inklusive fließenden Arrangements, wie man sie vom Shoegaze her kennt, ohne jedoch gezielt in diese Kerbe zu schlagen. Das musikalische Bild ist im positiven Sinne "irgendwie typisch weiblich", auch wenn dies ein wenig nach Vorurteil oder Stereotype klingen sollte. Die Musik ist weich und eben fließend gestaltet, die Gitarren zwar mit leichter Härte versehen, aber dennoch mit einer bestimmten Feinfühligkeit ausgestattet, die ich bislang nur von Bands gehört habe, deren Musik von Frauenhand geschrieben wird. Gut so! Gerne mehr von diesem Stoff. Eigensinnigkeit zählt heutzutage mehr als Hits im Radio. Es sei denn man schielt aufs Portemonnaie, wovon ich im Falle der SEPTEMBER GIRLS mal nicht ausgehe. Gute Scheibe! ⇒ weiterlesen

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