• Napalm Death – „Smear Campaign“Mit etwas Abstand kann ich ganz eindeutig sagen, dass dieses Album einen der allerbesten ND-Tracks an Bord hat. „Sink Fast Let... (Matthias)
  • U2 – „No Line On The Horizon“Nach langer Zeit mal wieder aufgelegt. Was für ein Müll! Es tut fast schon weh, U2 in diesem Zustand zu hören (der sich bis heute leider... (Matthias)
  • David Bowie – „★“ (Blackstar)Meine Zustimmung, absolut! Geniales Album, seltsame Stimmung, androgyn, enthoben, warm, jazzig, mit sensationellem Pop-Appeal, wenn der Meister... (ME)
"Soul"

Kurz notiert #73

Landing - "Complekt"Landing – "Complekt"
Shoegaze, Psychedelic Rock (These Are Not Records, 2016)

Kräftige und leicht bratzig verzerrte Klampfen ebnen den musikalischen Weg bei den aus Connecticut stammenden Shoegazern LANDING. Sie spielen dabei mit Ideen aus der Ambient-Ecke, was keineswegs verwunderlich ist, wirbt die Band selbst doch damit, dass sämtliche Mitglieder professionelle Ambient-Musiker seien. Aber auch wabernder Psychedelic kommt zum Zuge, was vor allem in den abgehoben wirkenden Passagen deutlich wird, in denen die Band mit experimenteller Electronic eine unwirkliche Atmosphäre erzeugt. Eine sehr stimmige und vor allem gelungene Platte. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #72

Drab Majesty - "The Demonstration"Drab Majesty – "The Demonstration"
Gothic, New Wave, Dark Wave (Dais Records, 2017)

Wir lassen die Fantasie spielen… Man stelle sich ganz alte DEPECHE MODE vor, mit ihren elektronisch-mechanischen Rhythmen, teils langsam und schwer, teils tanzbar und treibend; man mische dazu ein paar Gothic-Gitarren, die sich auf leicht verhalltes Picking beschränken oder eher einfache Riffs beisteuern. Kurzum: DRAB MAJESTY haben mit ihrem zweiten Album ein sehr cooles Teil abgeliefert, das einerseits im New- und Dark Wave stöbert, andererseits aber auch die nahe liegende Goth-Ecke bedient. Wer also mal wieder ein gelungenes Düsterwerk hören möchte, das nicht in blauer Langeweile untergeht, der sollte sich mit "The Demonstration" beschäftigen. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #60

Surf Curse - "Nothing Yet"Surf Curse – "Nothing Yet"
Indie Rock, Alternative Rock (Danger Collective Records, 2017)

Geht flotter Chill-out? Ja, geht! SURF CURSE kombinieren musikalische Energie mit entspannten Gitarrenparts (verträumtes Picking, lockeres Geschrabbel) und wave-artigen, zackigen Beats. Dabei wirken sie so herrlich echt und unverbraucht, dass es regelrecht Spaß bereitet, die Musik zu hören. Man könnte für die Produktion auch die aktuelle Bezeichnungsform Lo-Fi benutzen, obwohl diese bei manchen auf unterproduzierte Musik schließen lässt, was im Falle von "Nothing Yet" einfach nicht richtig wäre. Selbst, wenn sie fröhlich drauflos scheppern, simpel umher brummeln und gern auch mal schäbig rocken, besitzen SURF CURSE eine Art elegante, gehobene Einfachheit, die sie mit unterschwelliger Melancholie anreichern. Wir bleiben lebendig! SURF CURSE helfen dabei. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #37

Fufanu - "Sports"Fufanu – "Sports"
Indie Rock, New Wave, Post-Punk (One Little Indian, 2017)

Das ehemalige Techno-Duo CAPTAIN FUFANU hat sich modifiziert. Nun als Band praktizierend, den Namen etwas verkürzt sowie mit leichter Korrektur der stilistischen Ausrichtung. Die Isländer verschreiben sich einem Sound, der an späte JOY DIVISION und frühe NEW ORDER in Kombi mit den Klangexperimenten von KRAFTWERK erinnert. Der Klang der '80er ist offensichtlich wieder schwer im Trend, denn nicht wenige Künstler haben die alten Vibes erneut aufgegriffen; im Rock sowie in der elektronischen Musik. New Wave ist wieder in, besonders aber die Bezeichnung Post-Punk für alles, was man nicht einwandfrei in die Indie-Ecke stecken kann. FUFANU rangeln dabei mit um die Spitzenplätze. ⇒ weiterlesen

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Black Lady Soul – "Black Lady Soul"

5. Oktober 2014 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Urban Funk & Jazz

Black Lady Soul - "Black Lady Soul"Wie beschreibt man eine Band, die ungefähr – ungefähr – so klingt, als hätten sich Bands wie NONPOINT oder RAGE AGAINST THE MACHINE sämtlicher Rockhärte entledigt und alle Nebeneinflüsse zum Blühen gebracht? BLACK LADY SOUL aus dem kanadischen Toronto sind mal eine echte Erfrischung auf diesen Seiten, weil sie für so vieles gleichzeitig stehen.

Sie sind Rock, ja, irgendwie alternative-mäßig angehaucht, aber ohne auch nur ein einziges Klischee zu rezitieren. Sie sind funky, mindestens zweite Generation, sehr modern, aber immer noch mit den Klassikern in den Fingern. ⇒ weiterlesen

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Malia & Boris Blank – "Convergence"

7. Juli 2014 | Musikrezensionen | 1 Kommentar
Jazz und Elektronisches mit Soul

Malia & Boris Blank - "Convergence"MALIA ist in der Jazzszene keine Unbekannte mehr. Die Sängerin, die noch als Teenager nach London zog, und dort in die Welt des Jazz eintauchte, konnte 2012 mit ihrem Tribut an Nina Simone ("Black Orchid", Universal) einiges Aufsehen erregen. Über eine Bekannte traf sie 2010 auf Boris Blank, seines Zeichens ebenfalls kein Unbekannter, sondern Schweizer Elektronikpionier mit YELLO, die von einigen Schwergewichten der Szene für ebenso essentiell erachtet werden wie KRAFTWERK. Zwei Welten fand hier zusammen – eine Jazzsängerin, die sich neuen Ufern öffnen wollte und ein begnadeter Soundarchitekt und Komponist, der in den letzten Jahrzehnten immer wieder eindrucksvoll Stile und Genres vermischt hat, bei denen man eine Fusion kaum für möglich gehalten hätte. ⇒ weiterlesen

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David Bowie – "Black Tie White Noise"

14. April 2013 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Herz und Seele

DAVID BOWIE ist ein Künstler, der bereits viele Stile auf seinen Alben verwendet hat, um sich und seine Musik stets auf eine neue Art und Weise zu präsentieren. Es gab und gibt Rock, viel Pop, Funk, Blues, Soul, Ambient, Avantgarde, experimentelle Sachen und und und… "Black Tie White Noise" stellt unter den Werken des Briten so etwas wie ein Zwischenspiel dar, denn Experimente oder Wagnisse gibt es auf diesem Alben nur wenige. Dafür gibt es gute, wenn auch nicht immer überragende Songs. Sie gehen leicht ins Ohr, hier und da funkt es auch, manchmal klingt es gleichförmig fließend, manchmal auch sehr atmosphärisch poppig, alles aber immer mit Herz und Seele. Insgesamt kann man, das möchte ich an dieser Stelle bereits vorwegnehmen, dieses Album als nett bis gut bezeichnen, ohne jedoch von einem "must have" oder einem Highlight in der Karriere DAVID BOWIEs zu sprechen. ⇒ weiterlesen

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Melissa-Bel – "Brave"

11. November 2009 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
She's got the blues

Melissa-Bel - "Brave"Jung und erfolgreich – das eine ist sie schon und das andere könnte sie mit so einem Album ziemlich schnell werden. Die Rede ist von Melissa-Bel, einer aufstrebenden Sängerin aus Burlington in Kanada, die mit ihrem Debütalbum "Brave" ihren ersten großen Schritt gegangen ist. In einer Zeit, in der die meisten ihrer Altersgenossen den schnellen Popstars-Ruhm suchen, setzt die 20jährige auf bodenständige Musik mit Klasse. Kein publikumswirksames Heischen nach Aufmerksamkeit um jeden Zweck, sondern echtes Talent und Hingabe. ⇒ weiterlesen

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