

Acoustic Action Alternative Rock Ambient Avantgarde Black Metal Comedy Crime Dark Ambient Death Metal Doom Metal Drama Drone Electronic Experimental Folk Folk Metal Gothic Metal Hardcore Hard Rock Heavy Metal Horror IDM Indie Rock Industrial Metal Industrial Rock Instrumental Jazz Jesu Melodic Death Metal Pop Post-Metal Post-Rock Power Metal Progressive Metal Progressive Rock Psychedelic Rock Rock Shoegaze Singer-songwriter Sludge Stoner Rock Thrash Metal Thriller Viking Metal
WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck and Luke Morton requires Flash Player 9 or better.
-
Exxasens – “Eleven Miles” (10,00 / 10)
valerie renayTake a look! http://www.youtube.com/watch?v =vViinMt156s
MEAuch hier gilt: die Version mit Bonus greifen! ‘Age Of Creation’ ist ein wunderbarer Achterbahn-Track,...
MEAuch für dieses Album gilt: die edle Digifassung mit Bonustrack ‘Tired Bones’ (lässig-schwerer...
Sludge
Mastodon – “The Hunter”
1000 Teile Puzzle
Knapper, griffiger, kompakter, so die Devise auf MASTODONS neuem Album “The Hunter”. War das letzte Opus der US-Band noch ein wenig überproduziert und feierte diese Kombo sich noch in überlangen Songs selbst, so legt sie nun den Focus auf den Fünfminuten-Rocksong mit Groove, feinen Soli und dieser eigenwilligen Mischung aus Tradition und Innovation, welche alle Kompositionen der Band auszeichnet und welche sie so bekannt gemacht hat. 
Jesu – “Ascension”
December Now
Eigentlich sind JESU-Reviews die Sache meines Kollegen Matt. Insofern ist es eine Ausnahme, dass meine Wenigkeit das neueste Opus des Ausnahmekönners aus England, Justin Broadrick, bespricht. Ausnahme? Nur in editorischer Hinsicht, denn in Matts Jubel über diese außergewöhnliche Musik stimme ich voll mit ein und hoffe sehr, mit meinem Review diese tolle Band bzw. diesen unvergleichlichen Künstler (und das ist er wirklich) der geneigten Leserschaft näher zu bringen. Doch nun genug der Vorrede, hin zur Musik. 
Terra Tenebrosa – “The Tunnels”
Düstere Klangwelten
Hoppla! Zufallsfunde sind manchmal die Schönsten. Im Falle von TERRA TENEBROSA hat mich zunächst lediglich das Cover angesprochen, das einerseits düster wirkt, auch geheimnisvoll, aber unterschwellig irgendwie auch eine Art bittere Komödie vermuten lässt. Die Musik selbst bestätigt die ersten beiden Eindrücke auf jeden Fall; Humor gibt es allerdings keinen auf “The Tunnels” und das ist angesichts der wahrlich dunklen Klänge auch verdammt nochmal gut so, denn er wäre hier definitiv fehl am Platz. 
Black Freighter – “Graves And Monuments”
Sludge-Matsch
Fetter, kompromissloser Sludge gefällig? Lärmend und unbändig regeln dieses Verlangen BLACK FREIGHTER aus Deutschland auf ihrem Album “Graves And Monuments”. Manchmal polternd und in den Beats verwickelt, manchmal einfach nur schleppend schwerfällig und straight, jedoch immer mit gewaltigem Bollwerksound versehen, kommen die Jungs um die Ecke und vernageln mal eben jedes noch so kleine Soundloch zu einem dickwandigen Bunker. 
Isis – “Oceanic”
Ritt über den wilden Ozean der Emotionen
ISIS sind, oder besser waren eine der bedeutendsten und innovativsten Bands im Bereich der Post-Sounds. Man kann nun darüber streiten und sinnieren, ob es Post-Metal, Post-Rock, Post-Core oder Post-irgendwas ist, was ISIS mit ihrer Musik zuletzt fabriziert haben. Fakt ist, dass es die Truppe geschafft hat, sich von lauten, Hardcore-lastigen Sounds der frühen Tage hin zu musikalisch vielseitigen und sehr feinfühligen, regelrecht innovativen (Post-)Klängen zu entwickeln. Diese Aufgabe haben sie mit jedem weiteren Album stets mit Bravur erfüllt haben. Besonders für Liebhaber moderner Klänge dürften besonders ihre letzten Alben “Wavering Radiant”, “In The Absence Of Truth”, die Göttergabe “Panopticon” und natürlich “Oceanic” genannt sein. 
Yog-Sothoth – “Hypnotic Crushery”
Hypnotische Donnerschläge
“Hypnotic Crushery” ist das erste Album von YOG-SOTHOTH und der Titel könnte anbetrachts der gebotenen Kost kaum besser gewählt sein. Die Band selbst beschreibt ihre Musik nämlich so: “Die Formel lautet wie folgt: Schreibe ein Riff, vielleicht zwei, füge donnernde Drumbeats sowie mehrere Schichten mit fetten und schrägen Gitarrensoli hinzu, Effekt-Lärm, Theremin-Zauberei und wiederhole alles so lange, bis der gewünschte Effekt erreicht wird.” 
Neurosis – “Given To The Rising”
Zerbrechlich, verstörend und elegisch
Die musikalische Kost von NEUROSIS war noch nie leicht zu konsumieren und besonders, seitdem sie sich vom Hardcore der ersten Alben verabschiedet haben und mehr dynamische Elemente einflechten, ist diese Band fast nur durch ein offenes Musikverständnis und einem Hang zu leidenschaftlich schwerer Musik zu akzeptieren. Diesen Umstand spiegelt definitiv auch das komplexe Meisterwerk “Given To The Rising” aus dem Jahre 2007 wieder, das nach “The Eye Of Every Storm” einen weiteren Höhepunkt in der Geschichte NEUROSIS’ darstellt. Dieses Album vereint all das zu einem homogenen Ganzen, wofür NEUROSIS in den zehn Jahren vor diesem Release standen und sie beweisen hier einmal mehr eindrucksvoll, wie sehr Musik den eigenen Gemütszustand verändern kann. 
Neurosis – “Live At Roadburn 2007″
Höllenqualen live erleben
NEUROSIS sind mittlerweile nicht mehr wegzudenken in der psychedelisch avantgardistischen Ecke extremer Musik. Ihr Ansehen ist ensprechend sehr hoch und das zu Recht, denn bislang waren alle Veröffentlichungen dieser Band etwas besonderes und entsprechend erhaben. Somit dürfte es auf der Hand liegen, dass ein Livealbum nicht nur ein zweitrangiges Tondokument darstellt, das einfach nur Studiosongs in schlechterer Qualität wiedergibt, sondern ein Hörerlebnis der Extraklasse ist. Wer diese einmalige Truppe bereits live erleben durfte weiß wovon ich hier rede, nämlich einem Klang- und Gefühlserlebnis erster Güteklasse. 
Agonhymn – “Doom jazz”
Das Ende ist nah
Das australische Duo Liam Brewer (Drums) und Dav Byrne (Vocals, Guitars) präsentiert auf “Doom Jazz” einen einzigen, exakt 45 Minuten langen Track, der kurzerhand in sieben Segmente geteilt wurde, um das Format ‘Longtrack’ zu umgehen. Jazz, wie es der Tittel vermuten lässt, gibt es hier allerdings keineswegs zu lauschen, sondern eher eine sehr langsame, schleppende, kriechende Variante des Sludge mit deutlicher Ausrichtung gen, wer hätte es sich gedacht, (Doom) Metal. Das stilistische Programm ist somit erstellt und gibt die Bahn frei für einen sehr eng gesteckten Rahmen, den AGONHYMN auch hörbar auf gar keinen Fall verlasen wollten. 
Fields Of Locust – “Subtopia”
Griechischer Brocken
Einen ordentlich fetten Batzen werfen uns hier die Griechen FIELDS OF LOCUST mit ihrem Album “Subtopia” vor die Füße. Schwere und mitunter psychedelisch angehauchte Riffs gibt es zu lauschen, fette Beats stampfen und donnern den Weg frei, ein wuchtiger Sound besiegelt das stabile Grundgerüst und ein Sänger, der mit seinem markerschütterndem Geschrei das Gras vom wachsen abhält, rundet das ganze Geschehen hier ab.
Die Band plündert gerne mal im Stoner Rock und durchforstet auch die Sludge-Ecke ganz gewaltig, sogar vordergründig. 
Kylesa – “Spiral Shadow”
Die Wüste bebt
Am schönsten ist es doch, wenn man ein Album einlegt, nicht so wirklich weiß oder ahnt, was einen erwartet und man dann auch noch begeistert von dem ist, was man zu hören bekommt. Selbst, wenn es erst nach dem zweiten oder dritten Male richtig funkt, es wird dann einen Grund gegeben haben, warum man das Album doch nochmal und nochmal auflegen musste, bis die Lunte eben Feuer gefangen hat. Mit mir und KYLESA verhielt es sich ähnlich. Die Band war mir bis dato als Name zwar geläufig, jedoch habe ich mich zuvor nicht mit ihrer Musik beschäftigt, geschweige denn mich überhaupt dafür interessiert. 
Minsk – “With Echoes In The Movement Of Stone”
Atmosphärisch anspruchsvolle Zerreißprobe
Nach dem großartigen Vorgänger “The Ritual Fires Of Abandonment” ist “With Echoes In The Movement Of Stone” ein weiterer Höhepunkt und man könnte ohne Bedenken schon sagen der nächste Geniestreich. Von Album zu Album steigert sich diese Band immer mehr und es ist schlichtweg eine wahre Freude zu hören, wie sich diese Band entwickelt hat und weiterhin dabei ist, ihren eigenen Sound zu definieren.
Bislang haben sich MINSK keiner Kategorie konkret zuordnen lassen und daran ändert sich auch auf vorliegendem Album absolut nichts. Irgendwo zwischen Post-Rock, Sludge und einer Prise Metal mit Doom-Einschlägen agieren die Jungs spielerisch vielseitig und kompositorisch variabel und stets sehr kreativ. 
Isis – “In The Absence Of Truth”
Intensiv, vielseitig und emotional
Zwei Jahre hatten sich die Herren nach “Panopticon” Zeit gelassen mit einem neuen Album und nicht nur Anhänger der Band waren gespannt darauf, was auf sie zukommen würde, da “Panopticon” bis dato schlichtweg das beste Album von ISIS war. Aber ISIS waren immer für eine (wenn auch manchmal nur kleine) Überraschung gut und so klang “In The Absence Of Truth” nicht einfach wie ein Abklatsch, sondern erweiterte den Sound von ISIS um ein wichtiges Maß. 
Omega Massif – “Geisterstadt”
Tonnenschwere Breitwand-Sounds
OMEGA MASSIF kommen aus Würzburg und sorgen für tonnenschwere Lava-Riffs und instrumentale Breitwand-Sounds, die sich gewaschen haben. Auf jeden Fall ist “Geisterstadt” der beste Beweis dafür, dass es die gebotene Art Musik auch aus Deutschland in gehobener Qualität gibt. Egal ob man nun das Etikett Sludge, Post-Metal, Post-Rock oder Post-irgendwas anbringt, Fakt ist, dass sich OMEGA MASSIF keinesfalls vor großen Namen wie NEUROSIS oder ISIS, um einfach mal Beispiele für die grobe Schnittmenge der gebotenen Musik zu nennen, verstecken müssen. 
Baroness – “Blue Record”
Das nächste Mal bitte “Black Release”!
BARONESS reichern Siebziger-Hardrock gerne mit Sludge und Stoner-Elementen an, wie wir bereits auf dem “Red Album” erfahren durften. Gleiches gilt auch für die neueste Veröffentlichung der Band “Blue Record”. Nun, DEEP PURPLE, THE DOORS oder LED ZEPPELIN wurden mit Sicherheit früher ausgiebig gehört. Und BLACK SABBATH zu Ozzy-Zeiten natürlich. Ausgiebiges Quälen der überdehnten Saiten wird mit ordentlich Groove gemischt; den Originalitätspreis für kompositorische Spitzenleistungen werden BARONESS so allerdings kaum erwerben können, klar. 







