• valerie renayTake a look! http://www.youtube.com/watch?v =vViinMt156s
  • MEAuch hier gilt: die Version mit Bonus greifen! ‘Age Of Creation’ ist ein wunderbarer Achterbahn-Track,...
  • MEAuch für dieses Album gilt: die edle Digifassung mit Bonustrack ‘Tired Bones’ (lässig-schwerer...

Singer-songwriter

Susanne Sundfør – “The Brothel”

27. Januar 2012 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Norwegische Leichtigkeit und Mystik

Die norwegische Zeitung “Dagbladet” soll geschrieben haben, dass andere junge Künstler weinen müssten, wenn sie Susanne Sundfør hören. Wenn schon Norwegens aufstrebende Musikergeneration in Tränen ausbricht, dann müssten im Popstars-verseuchten Deutschland sämtliche Brücken geschlossen und der Verkauf von Barbituraten verboten werden. Ganz im Ernst, so gut ist junge Multiinstrumentalistin und Sängerin aus dem beschaulichen Haugesund.

Sundfør hat eine klassische Ausbildung genossen, die sie mittlerweile so gut kaschiert, dass einem beim Hören nur der Mund vor Erstaunen offenbleibt.

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Danny Katz – “Japanese Satellites”

17. Januar 2012 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Nostalgia Pop Rock mit Herz

Danny Katz ist ein hoffnungsloser Romantiker. Das bezeugt er nicht nur selbst, das hört man auch, wenn man sich mit seinem Album “Japanese Satellites” beschäftigt. Der Multiinstrumentalist, der in New York und Tokyo weilt, frönt darauf seiner Vorliebe für verträumte Pop-Rock-Nostalgie mit modernem Touch. Wenn er nicht gerade R&B-Hits zu Folk-Songs umarrangiert, schreibt er eigene Stücke zwischen Chanson, Indie, Folk und Pop. Sowohl bei den rockigeren wie auch seichteren und immer eingängigen Stücken schwingt immer ein Stück vom Radiokanon der 80er Jahre mit. Nicht altbacken, und immer mit einem modernen Touch.

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Birds Of Passage – “Winter Lady”

13. Januar 2012 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Winterlicher Purismus

Alicia Merz sei so etwas wie eine Songschreiberin für die Leute, die selbst nicht auf diese Gattung Musiker stehen – hatte ich mal gelesen. Angesichts des stilistisch schwer greifbaren Begriffs ‘Singer-songwriter’ sehe ich jedoch einen anderen Unterschied. Während Songschreiber normalerweise Musik komponieren und dann vertexten, scheint Merz diesen Modus für sich umgedreht zu haben. Die Musik folgt der Stimme, hauchzart und mystisch, engelsgleich möchte man meinen.

Wer mit BIRDS OF PASSAGE schon Bekanntschaft machen konnte, kann sich sicher sein, was ihn erwartet. Der Weg, den Merz zuvor auf “Without The World” eingeschlagen und mit Leonardo Rosado auf “Dear And Unfamiliar” fortgesetzt hatte, geht weiter.

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Gavin Friday – “catholic”

18. November 2011 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Irisches Pop-Requiem

Gavin Friday, irischer Vollblutkünstler. Befreundet mit Bono, einst Maler in einer Galerie mit Charlie Whisker, Mitbegründer der VIRGIN PRUNES, musikalisch für viele Jahre mit Maurice Seezer “verheiratet”. In den letzten Jahren waren es vor allem Theaterbühnen und Filmmusik, mit denen sich Friday beschäftigt hat, darunter sogar 50CENTs autobiographischer Film “Get Rich Or Die Tryin’”, aber eben auch klassisches Material wie “Peter & Der Wolf”.

“catholic”, bewusst mit kleinem ‘c’ geschrieben, ist das erste echte Solo-Studioalbum seit “Shag Tobacco” (1995).

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Within Dream’s Realm – “My Peculiarity, My Daemon”

Alleine träumen

Wenn Kreativität ein Ventil braucht, findet sie eins. Oder gleich mehrere. Multiinstrumentalist Christoph schwingt nicht nur für einige Death-Metal-Bands die Sticks, sondern hat sich mit WITHIN DREAM’S REALM eine Solospielwiese geschaffen, auf der Härte und Brutalität ganz und gar nicht gefragt sind. Die Füße haben hier einen eher entspannten Job, denn meistens spielen Saiteninstrumente die Hauptrolle.

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Bill Callahan – “Apocalypse”

Zurücklehnen mit Anspruch

Einer der heutzutage wichtigsten Singer-songwriter ist eindeutig BILL CALLAHAN, der mit “Apocalypse” nun nach “Woke On A Whaleheart” (2007) und “Sometimes I Wish We Were An Eagle” (2009) sein drittes Soloalbum, bzw. das dritte Album unter seinem bürgerlichen Namen herausbringt. Unter dem Banner SMOG veröffentlicht der 1966 in Maryland geborene U.S.-Amerikaner seit 1992 Alben und kann auf einen mittlerweile beachtlichen Back-Katalog zurückblicken. Zudem gilt BILL CALLAHAN als einer der Vorreiter des sogenannten Lo-FI. Anfangs hat er seine Aufnahmen mit einem einfachen Vierspurgerät produziert und diesen ursprünglichen Sound weitestgehend auch nicht mehr bearbeitet.

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Sophia – “People Are Like Seasons”

Werk der Tränen

Es ist wahrhaft nicht leicht, unter den Alben von SOPHIA zu definieren, welches am melancholischsten klingt, welches die düsterste, traurigste Stimmung innehat, welches am intensivsten ist. Sänger, Gitarrist und Produzent Robin Proper-Sheppard hat seine Band stets unter dem dunklen Banner der Schwermut geführt und mit jedem Werk auch ein neues, beeindruckend intensives Klagelied vorgetragen. Jedes Album ist eine andauernde Talfahrt, angefangen bei seichter, fast schon süßer Melancholie bis hinein zu schwersten Depressionsschüben, die zwischendurch, wie es bei Depressionen üblich ist, von Hochgefühlen aufgelockert werden. Die Anzeichen sind klassisch und eindeutig.

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Blackfield – “Welcome To My DNA”

Routine oder Konsequenz?

Es war nicht nur schwer, sondern nahezu am Rande des Unmöglichen, dass Aviv Geffen und Steven Wilson ihr zweites gemeinsames Album noch einmal übertreffen. Die Frage war also eher, ob es ihnen gelingt, ihr Qualitätslevel und somit den Namen BLACKFIELD so hoch oben wie nur möglich zu halten. Sie selbst haben die Ansprüche verdammt hoch angesetzt und nicht wenige Anhänger der Band dürften sich deshalb sehnsüchtig die Hände nach ihrem neuen Album “Welcome To My DNA” gerieben haben.

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Rose Kemp – “Golden Shroud”

Eine dornige Rose, schräg und schön

QUEEN-artige mehrstimmige A Capella-Gesänge eröffnen das neue Album der Kultsängerin/Songwriterin ROSE KEMP. Der Opener und erster von drei Überlängetracks “Black Medik II” fährt knochigen Doom auf, ROSEs kraftvolle, manchmal, vor allem in den Screams an JANIS JOPLIN erinnernde Stimme und sehr eigenwillig-experimentelle Gesangseskapaden führen mitten hinein in die Dunkelkammer der Nebelhexe.

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Heinz Rudolf Kunze – “Die Gunst der Stunde”

21. Februar 2011 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Einladung an alle

Heinz Rudolf Kunze feiert in diesen Tagen bereits sein 30-jähriges Jubiläum als Profimusiker. 30 (!) Alben, denen seine Plattenfirma anfangs einen Strick und eine Pistole hätte beilegen können, hat der einstige “Niedermacher” in dieser Zeit veröffentlicht, und schon bald könnte er wieder Erfolg haben wie lange nicht mehr. In der Startwoche seines neuen Albums “Die Gunst der Stunde” scheint ein Einstieg gleich in die Top 10 der Albumcharts dank professioneller Promotion und cleverer Single-Strategie mit “Dein ist mein ganzes Herz”-Zitaten wahrscheinlich, wenn nicht gar unumgänglich. Das hat er sich gewünscht, und es sei ihm ehrlich gegönnt.

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Anneke Van Giersbergen with Agua De Annique – “Pure Air”

12. Dezember 2010 | Musikrezensionen | 2 Kommentare
Entspannte Neuinterpretation ihres Debüts

Anneke Van Giersbergen - "Pure Air"Nachdem die gute Anneke 2007 bei THE GATHERING ausgestiegen ist, wurde es ein wenig stiller um die talentierte Holländerin. Ihre Karriere erlebte einen (durchaus selbst herbeigeführten) Umbruch und musste neu konzipiert werden. Anneke fing zwar nicht wieder ganz von vorne an, aber es ist ihr als Solokünstlerin, bzw. mit ihrer neuen Band AGUA DE ANNIQUE, bislang auch nicht gelungen ein gleichermaßen hohes Aufsehen zu erregen, geschweige denn zu erhalten, wie es mit THE GATHERING der Fall war. Schade eigentlich, denn sie hat eine wirklich wunderschöne Stimme, die Emotionen ausstrahlt und Stimmungen erzeugt und im Grunde in viele Musikrichtungen hineinpasst.

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Jonna Lee – “This Is Jonna Lee”

3. November 2010 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Indie Perle vor der Verwandlung

Jonna Lee - "This Is Jonna Lee"Elektronik hilft, manchmal mehr als erwartet. Als JONNA LEE sich vor einiger Zeit in IAMAMIWHOAMI verwandelte, und mit einer ganzen Reihe von beeindruckenden Videos die Videoportale stürmte, hat sie sich damit kurzerhand selbst überholt. Natürlich gibt es immer noch keine offizielle Ansage, doch wir haben dich erkannt, kleine Zauberfee! Doch was hat die Schwedin vor ihrer Verwandlung gemacht? Dazu sollte man sich das passend betitelte zweite Album “This Is Jonna Lee” zu Gemüte führen. Das Erste, was man erleben wird: Ein déjà-vu.

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Imaad Wasif – “The Voidist”

27. Oktober 2010 | Musikrezensionen | 1 Kommentar
Vertontes Glück

Imaad Wasif - "The Voidist"Mit den YEAH YEAH YEAHS kann er gut, ebenso mit den RACONTEURS oder DEAD WEATHERS, und noch mindestens ein anderes Dutzend klangvoller Namen, die in dem in Los Angeles beheimateten Singer-Songwriter IMAAD WASIF so etwas wie einen Seelenverwandten gefunden haben. Kein Wunder also, dass er sich mit Dale Crover (MELVINS), Greg Burns (RED SPAROWES) und Mathias Schneeberger (THE OBSESSED, GUTTER TWINS) illustre Gäste für sein drittes Album an Bord geholt hat. Und was kommt bei dieser Konstellation heraus? Ein fantastisches Album, mit dem Wasif seine psychedelische Zeitreise fortsetzt.

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Lidwine – “Lw”

22. Oktober 2010 | Musikrezensionen | 2 Kommentare
Traumhaft!

Lidwine - "Lw"Aufgepasst, hier kommt wieder ein kleines Juwel, welches entdeckt werden möchte: Die Rede ist von der französischen Musikerin Lidwine, die noch vor ein paar Monaten wohl niemand auf dem Radar hatte. Das dürfte sich bald ändern, denn mit ihrer Debüt EP “Lw” ist ihr buchstäblich ein traumhafter Start gelungen. Man weiß gar nicht, wo man beginnen möchte: Bei der instrumentalen und stilistischen Vielfalt oder bei dieser bezaubernden Stimme, die gleich mehrere déjà-vu-Erlebnisse auslöst. Wo ordnet man das Kleinod ein? Am besten irgendwo zwischen Jazz, Chanson, Alternative, Pop und Electronic… wenn das ausreicht.

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Sophia – “Technology Won’t Save Us”

10. Oktober 2010 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Ein Meisterwerk der Schwermut

Robin Proper-Sheppard, kreativer Kopf bei SOPHIA, hatte Anfang der 90er als Sänger und Gitarrist bei THE GOD MACHINE einen wesentlichen Anteil zu “Scenes From The Second Storey” und “One Last Laugh In A Place Of Dying”, den beiden einzigen Alben der Band, beigetragen. “Technology Won’t Save Us” ist das fünfte vollständige Album von SOPHIA, mit denen er sich seit einigen Jahren in der Szene einen zweiten Namen erarbeitet hat. Verwurzelt im Independent erzeugt diese Band ein tiefgründiges musikalisches Zeichen, welches sich durch enorme Schwermut und vor allem durch den Einsatz zumeist unverzerrter Klänge auszeichnet, was wiederum einen wohlklingenden Kontrast zu den immer mehr in Mode kommenden harten Sounds setzt.

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