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  • Napalm Death – „Smear Campaign“Mit etwas Abstand kann ich ganz eindeutig sagen, dass dieses Album einen der allerbesten ND-Tracks an Bord hat. „Sink Fast Let... (Matthias)
  • U2 – „No Line On The Horizon“Nach langer Zeit mal wieder aufgelegt. Was für ein Müll! Es tut fast schon weh, U2 in diesem Zustand zu hören (der sich bis heute leider... (Matthias)
  • David Bowie – „★“ (Blackstar)Meine Zustimmung, absolut! Geniales Album, seltsame Stimmung, androgyn, enthoben, warm, jazzig, mit sensationellem Pop-Appeal, wenn der Meister... (ME)
"Shoegaze"

Kurz notiert #95

Sonic Jesus - "Dead Man"Sonic Jesus – "Dead Man" EP
Post Punk, New Wave, Shoegaze, Psychedelic (Fuzz Club Records, 2017)

Nach dem sehr guten letzten Album "Grace" (2017) schieben die Italiener zackig eine frische 7" hinterher mit zwei Stücken, die an das Album anknüpfen und doch mit einer etwas psychedelischeren Seite daherkommen. Vermutlich sind beide Stücke Überbleibsel der Album-Sessions, denn qualitativ können es "Dead Man" und "Transpose" mit keinem einzigen Lied von "Grace" aufnehmen. Und doch sind sie keineswegs zu missachten; sie zeigen SONIC JESUS halt mehr von einer nicht so eingängigen Seite. Lohnt sich für Komplettisten. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #91

Feral Ohms - "Feral Ohms"Feral Ohms – "Feral Ohms"
Punk Rock, Hard Rock (Silver Current Records, 2017)

Kräftig auf die Zwiebel gibt es vom Trio FERAL OHMS aus Oakland. Ihre fetzige Mischung aus Punk- und (Old School) Hard Rock haut ziemlich rein. Wer einen Vergleich braucht, darf sich etwas schmutzigere THE BRONX vorstellen, die gern mal mit dem Wah-Wah herumspielen. Auf jeden Fall machen die Jungs hier ganz schön "den Affen" (Blick auf's Cover). Die Mucke kommt gut rüber und sorgt für automatische Bewegungen in der Hüftgegend. Am Hitpotential müssen sie vielleicht noch ein klein wenig feilen, aber zum wilden Abspacken ist ihre Scheibe allerbestens geeignet. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #89

Bully - "Losing"Bully – "Losing"
Indie Rock, Alternative Rock (Sub Pop, 2017)

Wie eine etwas rotzigere und leichtere Version von VERUCA SALT klingen BULLY aus Nashville. Dabei bleiben sie stilistisch ganz in der Tradition ihres Labels Sub Pop zwischen Indie und Alternative fest im Sattel und lassen keine Abweichungen zu bzw. wagen diese nicht. Insgesamt kann man sagen, dass "Losing" als zweites Album des Trios um Frontfrau Alicia Bognanno ganz in Ordnung geht. Ein paar mehr fetzige und eingängige Nummern hätten vielleicht ganz gut getan, damit der Stoff richtig packt, aber das ist natürlich wie immer Geschmackssache. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #86

Death Bells - 2017 - Standing At The Edge Of The WorldDeath Bells – "Standing At The Edge Of The World"
Post-Punk (Funeral Party, 2017)

Diese Australier wissen, wie man Post-Punk mit Biss spielt. Mit (natürlich!) angedüstertem Ambiente, schrillen sowie verträumten Gitarrenmelodien, rollendem Bass, kantigen Drumbeats und leicht unterkühltem Gesang schlagen sie genau in die Kerbe, die man mit dem Begriff Post-Punk in Verbindung bringt. Dabei springen einem beim ersten und vielleicht auch beim zweiten Durchlauf nicht unbedingt Hits entgegen und doch besitzt die Musik der Debütanten etwas anziehendes, das man gerne noch einmal auflegt. Ob es die Erinnerungen an die kauzigen End-80er sind oder einfach nur der Umstand, dass DEATH BELLS gut sind, ohne dass man darüber nachdenken muss warum, spielt keine Rolle; Hauptsache es gefällt. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #84

Girls Who Care - "Light Sleeper"Girls Who Care – "Light Sleeper"
Indie Rock, Indie Pop (Eigenproduktion, 2017)

Lockeren Synthie Pop mit Indie-Einschlag, der durch begleitende Gitarren aufgefrischt wird, bieten GIRLS WHO CARE aus Ann Arbor in Michigan/U.S.A.. Der Gesang ist leicht verhallt und freundlich. Manchmal fühlt man sich an die seeligen '80er Jahre erinnert, obwohl es produktionstechnisch und auch musikalisch eigentlich kaum Gründe dafür gibt. Möglicherweise ist es die Stimmung, dieses leicht schwebende, verträumt entspannte Gefühl, Sonne und Wasser, vielleicht noch ein Cocktail und nette Begleitung, halt etwas Nostalgie, die dann doch mitschwebt. Who knows… ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #83

People Like You - "Verse"People Like You – "Verse"
Indie Rock, Math Rock, Jazz (Topshelf Records, 2017)

Selten haben sich eigentliche Gegensaätze so gut ergänzt wie auf "Verse", dem zweiten Album der Truppe aus Boston. Ihre Mischung aus geschmeidigem Indie Rock und Jazz ist so gut gelungen, dass man fast glauben mag, diese Art Musik gab es schon immer. Sängerin Michi Tassey singt lieblich, zurückhaltend und ohne großartig herausstechende Phrasen. Die Gitarre spielt weitestgehend klar und wenig bis gar nicht verzerrt, sie zockt fast unaufhörlich schnelle, kompliziert wirkende Picking-Muster, die sich dabei schnell ins Ohr schleichen. Der Bass zieht unaufhaltsam seine Runden und der Schlagzeuger achtet förmlich darauf, es nicht zu übertreiben; das hört man ganz eindeutig, denn das Potential ist definitiv da. Hinzu kommt eine wiederkehrende Trompete, die den vertrackten Rhythmen eine jazzige Note verleiht und die Musik letztendlich zu etwas eigenständigem macht. Klasse Platte, die man aufgrund ihrer musikalischen Komplexität auf jeden Fall mehrmals hören muss, damit sie richtig wirken kann. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #82

Lea Porcelain - "Hymns To The Night"Lea Porcelain – "Hymns To The Night"
Wave, Post-Punk (Lea Porcelain Recordings, 2017)

Dem (Wahl-)Berliner Duo Julien Bracht und Markus Nikolaus ist auf ihrem Debütalbum etwas gelungen, das nicht viele Künstlern schaffen, zumindest nicht in dieser hohen Qualität, wie auf "Hymns To The Night". Sie verweben den Spirit von JOY DIVISION und frühen NEW ORDER mit einem modernen Post-Punk-Gefühl und kleiden alles in elektronische Wave- und Shoegaze-Klänge. Dabei ist viel Weite und Melancholie spürbar, aber angenehm, nie erdrückend oder niederschmetternd. Die Beats sind stets präsent und treiben die Songs voran, oftmals auch mit pumpendem Bass, maschinellem Brodeln und stimmungsvollen Synthie-Flächen. Der Gesang ist nüchtern und schwermütig und trägt dadurch viel zur Gesamtwirkung bei. Ein tolles Album, das man fast schon als Pflichtstoff bezeichnen kann. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #77

Amber Arcades - "Fading Lines"Amber Arcades – "Fading Lines"
Indie Rock, Indie Pop, New Wave (Heavenly, 2016)

Die Niederländerin Annelotte De Graaf kramt alte New-Wave- und Indie-Sounds raus und schreibt mal eben ein Album, das von Anfang bis zum Ende eben diesen roten Faden verfolgt; eng gestrickt und weitestgehend ohne Seitenblicke in andere Ecken. Sie streift dabei höchstens ab und an die Grenze zum Dream Pop, was vordergründig an ihrer vorsichtigen, etwas ungekonnten, aber lieblich verschlafenen Gesangsstimme, die keinem etwas Böses will, liegen dürfte. Die Musik selbst ist dabei klar gestaltet und besticht durch leichte, einfache Strukturen. Ob ihr beim Einfangen des Spirits für die Platte New York als Aufnahmeort geholfen hat, lässt sich nur vermuten; Fakt ist, dass ihr "Fading Lines" gut gelungen ist. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #75

B Boys - "Dada"B Boys – "Dada"
Post-Punk, Indie Rock, Punk Rock  (Captured Tracks, 2017)

Direkt aus Brooklyn versenden die drei B BOYS ihre musikalische Message und diese lautet im freien Sinne Indie Post-Punk Rock oder so. Angenehm simpel gehalten, jedoch nicht, wie es der Titel verheißen mag, im Dadaismus untergehend, besitzen die BOYS eine beschwingende, unbekümmerte Leichtigkeit, die mehr mit Freiheit als mit überschwenglich guter Laune zu beschreiben ist. Dabei scheuen sie sich nicht, auch mal ordentlich Schwung zu geben und die Pnnk-Sau raus zu lassen. Eine nette, feine, unbestechliche Platte, die man immer wieder gerne auflegen kann. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #73

Landing - "Complekt"Landing – "Complekt"
Shoegaze, Psychedelic Rock (These Are Not Records, 2016)

Kräftige und leicht bratzig verzerrte Klampfen ebnen den musikalischen Weg bei den aus Connecticut stammenden Shoegazern LANDING. Sie spielen dabei mit Ideen aus der Ambient-Ecke, was keineswegs verwunderlich ist, wirbt die Band selbst doch damit, dass sämtliche Mitglieder professionelle Ambient-Musiker seien. Aber auch wabernder Psychedelic kommt zum Zuge, was vor allem in den abgehoben wirkenden Passagen deutlich wird, in denen die Band mit experimenteller Electronic eine unwirkliche Atmosphäre erzeugt. Eine sehr stimmige und vor allem gelungene Platte. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #72

Drab Majesty - "The Demonstration"Drab Majesty – "The Demonstration"
Gothic, New Wave, Dark Wave (Dais Records, 2017)

Wir lassen die Fantasie spielen… Man stelle sich ganz alte DEPECHE MODE vor, mit ihren elektronisch-mechanischen Rhythmen, teils langsam und schwer, teils tanzbar und treibend; man mische dazu ein paar Gothic-Gitarren, die sich auf leicht verhalltes Picking beschränken oder eher einfache Riffs beisteuern. Kurzum: DRAB MAJESTY haben mit ihrem zweiten Album ein sehr cooles Teil abgeliefert, das einerseits im New- und Dark Wave stöbert, andererseits aber auch die nahe liegende Goth-Ecke bedient. Wer also mal wieder ein gelungenes Düsterwerk hören möchte, das nicht in blauer Langeweile untergeht, der sollte sich mit "The Demonstration" beschäftigen. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #65

Smidley - "Smidley"Smidley – "Smidley"
Indie Rock, Indie Pop (Triple Crown Records, 2017)

Das als Spielwiese ins Leben gerufene Projekt des FOXING-Sängers Conor Murphy hat er nach seinem Hund benannt. Gemeinsame Sache macht er dabei mit Leuten von SORORITY NOISE, DR DOG und TIGERS JAW. Die Mischung aus Indie Rock mit vielen poppigen Melodien und Ideen ist durchaus gelungen. Der Gesang ist allerdings stellenweise etwas gewöhnungsbedürftig, da Murphy gerne mal in Falsett singt, was leider nicht zu seinen Stärken zählt, da seine Stimme dabei nicht sonderlich einladend, sondern auf längere Dauer nervig klingt. Wer leichte Kost bevorzugt und Musik gerne hört, ohne sich großartig darum zu kümmern, was passiert und einfach nur die Stimmung aufsaugen möchte, dürfte mit SMIDLEY gut bedient werden. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #62

The Babe Rainbow - "The Babe Rainbow"The Babe Rainbow – "The Babe Rainbow"
Psychedelic Rock, Pop, Garage Rock (Flightless Records, 2017)

Ein Blick auf das Cover, etwas Fantasie und bestenfalls eine eigene Hippie-Vergangenheit lassen schnell erkennen, worum es bei dieser Band aus Byron Bay in Australien geht. Flower Power und Hippie-Sounds stehen ganz oben auf der Agenda bei und, das muss ganz klar gesagt werden, sie machen ihre Sache so herzerfrischend gut, dass man aus dem Schmunzeln kaum noch heraus kommt. Manchmal ist man sich nicht sicher, ob die das wirklich leben und ernst meinen oder ob sie den Hippie-Style mit ihrer Musik einfach nur karikieren. Ist aber auch alles egal, denn Fakt ist, dass "The Babe Rainbow" nicht nur eine klasse Scheibe zum Blümchenpflücken ist, sondern auch die denkbar beste musikalische Untermalung für das Rollen einer würzigen, ähem, Tüte ist. Ya know… ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #61

Parlor Walls - "Opposites"Parlor Walls – "Opposites"
Experimental, Psychedelic Rock, No Wave (Northern Spy Records, 2017)

Und da behaupte noch einmal jemand, es gäbe keine wirklich experimentelle Musik mehr, die man tatsächlich auch noch hören kann. Doch, gibt es! Das Trio aus Brooklyn reizt den Bereich zwischen Free Rock und Free-irgendwas komplett aus, ohne dabei jedoch den Faden für den Song an sich zu verlieren. In der Mitte nisten sie sich gern mal im No Wave ein (SONIC YOUTH winken herüber), wechseln dann aber sofort wieder in experimentelle Gefilde und kreieren Noise-Gitarren, welche die Boxen zum Bersten bringen. Die Girlie-Stimme von Sängerin Alyse Lamb wird stets non-konform gehalten und beinhaltet, wie die Musik, ein deutlich eigensinniges Element. Trotzdem aber ist sie greifbar und schreckt nicht ab. Im Grunde unglaublich, was PARLOR WALLS hier geschaffen haben. Avantgarde pur und doch absolut hörbar und angenehm fordernd. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #59

Pulled Apart By Horses - "The Haze"Pulled Apart By Horses – "The Haze"
Alternative Rock (Caroline International, 2017)

Ordentlich Stimmung verbreiten die Briten aus Leeds auf ihrem Album "The Haze". Das stilistische Spektrum rangiert um alles herum, was man als Alternative bezeichnen kann, inklusive einem Hauch Punk Rock und kleinen Ausflügen in den Hard- und sogar in den Stoner-Rock-Bereich. Die Laune sollte beim Hören der Platte jedenfalls schnell steigen, denn der flockig rockige Sound reißt einfach mit. Ab und an trauen sich die Jungs sogar, ein wenig psychedelisch zu klingen und sogar eigenwillig krautig zu sein; gut so! Ein erstaunlich frisches und spielfreudiges Werk, das man immer mal wieder durch die Anlage jagen kann. ⇒ weiterlesen

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