• Napalm Death – „Smear Campaign“Mit etwas Abstand kann ich ganz eindeutig sagen, dass dieses Album einen der allerbesten ND-Tracks an Bord hat. „Sink Fast Let... (Matthias)
  • U2 – „No Line On The Horizon“Nach langer Zeit mal wieder aufgelegt. Was für ein Müll! Es tut fast schon weh, U2 in diesem Zustand zu hören (der sich bis heute leider... (Matthias)
  • David Bowie – „★“ (Blackstar)Meine Zustimmung, absolut! Geniales Album, seltsame Stimmung, androgyn, enthoben, warm, jazzig, mit sensationellem Pop-Appeal, wenn der Meister... (ME)
"Rock"

Simple Minds – "Sparkle In The Rain"

Auf dem Weg in den Pop-Olymp

Simple Minds - "Sparkle In The Rain"Sänger Jim Kerr bezeichnet "Sparkle In The Rain" heute als eine Art Übergang zwischen den 'alten' und den 'neuen' SIMPLE MINDS. Wie auch immer man diese Aussage deuten, annehmen, bestätigen oder vielleicht sogar ablehnen sollte, Fakt ist, dass dieses Album etwas ganz großes ist. Selbst heute noch, zum Zeitpunkt dieser Rezension, unfassbare 32 bzw. 33 Jahre (!) nach Veröffentlichung (in Irland wurde das Album bereits 1983 auf Vinyl veröffentlicht), stellt die Scheibe mit seinen atemberaubenden Stücken ein wahres Glanzlicht in der Rock- und Pophistorie dar. ⇒ weiterlesen

Tags: , , ,

Craig Finn – "We All Want The Same Things"

12. August 2017 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Geschichten des Lebens

Craig Finn - "We All Want The Same Things"Musik bietet immer dann etwas besonderes, wenn sie eigen(willig), nicht austauschbar und gern auch ein wenig kauzig klingt. Wenn es dem Künstler bzw. den Künstlern dabei gelingt, gute Songs mit lyrischer und musikalischer Aussagekraft zu schreiben, die bei aller Eigenständigkeit nicht in avantgardistische Schrägheiten abdriften, ist das Ergebnis grundsätzlich als gelungen zu bezeichnen. Ob es dann gefällt oder nicht, ist dabei natürlich immer Geschmackssache; ebenso wie beim avantgardistischen Krach übrigens. ⇒ weiterlesen

Tags: , , , ,

U2 – "The Joshua Tree"

Mit Leib und Seele

U2 - "The Joshua Tree"Dass die Iren U2 sowie Kreativpilot Brian Eno und Daniel Lanois fantastisch gut zusammenpassen, hatte sich bereits auf dem Vorgänger "The Unforgettable Fire" gezeigt, welches Eno gemeinsam mit Lanois produziert hat. Auch für "The Joshua Tree" hat das Dream Team wieder zusammengearbeitet und, das dürfte mittlerweile lediglich eine Feststellung sein, mit dem Album ein Jahrhundertwerk geschaffen. Es sind verschiedene Komponenten, die hier so enorm stimmig ineinander greifen und dadurch der Musik und ihrer Wirkung etwas besonderes verleihen. ⇒ weiterlesen

Tags: , , ,

Mark Lanegan Band – "Gargoyle"

Nachtmusik zum tagsüber Hören

Mark Lanegan Band - "Gargoyle"Der Ex-SCREAMING-TREES-Fronter hat bereits einige Solo- und Koop-Platten am Start. Daneben agiert er unter dem Banner MARK LANEGAN BAND, zusammen mit von Album zu Album wechselnden Musikern. Und selbst, wenn der Unterschied zu seinem tatsächlichen Soloprojekt, das er ohne den Zusatz "Band" führt, nur im Detail deutlich wird, macht das gar nichts, denn letztendlich ist es egal, was sich der Gute dabei gedacht hat, Hauptsache das Resultat stimmt. Wichtig für uns als Konsumenten ist, dass uns die Musik anspricht und gefällt, was im Falle von "Gargoyle" ohne Frage Fakt ist. ⇒ weiterlesen

Tags: , , , ,

Kurz notiert #54

Memoryhouse - "Soft Hate"Memoryhouse – "Soft Hate"
Dream Pop (Beko, 2016)

Von sanftem Hass keine Spur! Das kanadische Duo um Sängerin Denise Nouvion und Instrumentalist Evan Abeele hat mit seinem zweiten Album alles richtig gemacht. Es gibt teils entspannte, teils verträumte, teils dezent schwungvolle Musik zu hören, die stets ein angenehmes Maß an seichter Melancholie beinhaltet, was nicht zuletzt am nachdenklichen Gesang liegt. Rein musikalisch bewegt sich das Duo im (Dream) poppigen Bereich, entwickelt durch die intensiven Kompositionen aber gleichzeitig deutlich mehr Inhalt als so manche 08/15-Kapelle. "Soft Hate" ist ein in sich stimmiges, schönes Album geworden, das mit seinen weichen Sounds besticht und manchmal sogar einen, auf den ersten Eindruck kaum merkbaren, kleinen Abstecher in die 1980er Jahre wagt. ⇒ weiterlesen

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Simple Minds – "Live In The City Of Light"

Der Live-Zenit

Simple Minds - "Live In The City Of Light"Im Laufe der Pop- und Rock-Musikgeschichte gibt es mittlerweile unzählige Studioalben, die den Ruf "legendär" verdient haben oder die sogar in die sogenannte Hall Of Fame der Musikwelt eingegangen sind. Bei Live-Alben verhält es sich da etwas anders. Die Liste an tatsächlich essentiellen Live-Veröffentlichungen ist zwar auch nicht unbedingt auf den ersten Blick überschaubar, aber trotzdem längst nicht so ausufernd wie bei den Studioalben. In die Liste der Live-Releases, die man zumindest einmal gehört haben sollte, gehört definitiv "Live In The City Of Light" von den SIMPLE MINDS. Wer diese Platte nicht kennt oder sich nicht wenigstens einmal mit ihr befasst hat, darf in Bezug auf Rock- und Popmusik der 1980er Jahre nicht ernsthaft mitreden, Punkt! ⇒ weiterlesen

Tags: , ,

Kurz notiert #46

Moon Duo - "Occult Architecture Vol. 2"Moon Duo – "Occult Architecture Vol. 2"
Psychedelic, Indie Pop (Sacred Bones Records, 2017)

Das dynamische MOON DUO trumpft mit seinem zweiten Teil der okkulten Architektur auf. Natürlich geht es wieder psychedelisch zu und ebenfalls teilen sich elektronische Tasteninstrumente und Gitarren das Hauptaugenmerk. Im Gegensatz zum Vorgänger sind auf Teil 2 lediglich fünf Stücke enthalten, die jedoch durch Überlänge glänzen und dadurch den psychedelischen Aspekt wunderbar ausreizen. Insgesamt wirkt dieser Teil ein wenig geschmeidiger und fast schon lieblich. Man hat nicht selten das Gefühl, zurück in den 60ern zu sein, wäre da eben nicht der Einsatz der Synthesizer. Die perfekte Ergänzung zum ersten Teil und somit unbedingt im Doppelpack zu empfehlen! ⇒ weiterlesen

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Kurz notiert #37

Fufanu - "Sports"Fufanu – "Sports"
Indie Rock, New Wave, Post-Punk (One Little Indian, 2017)

Das ehemalige Techno-Duo CAPTAIN FUFANU hat sich modifiziert. Nun als Band praktizierend, den Namen etwas verkürzt sowie mit leichter Korrektur der stilistischen Ausrichtung. Die Isländer verschreiben sich einem Sound, der an späte JOY DIVISION und frühe NEW ORDER in Kombi mit den Klangexperimenten von KRAFTWERK erinnert. Der Klang der '80er ist offensichtlich wieder schwer im Trend, denn nicht wenige Künstler haben die alten Vibes erneut aufgegriffen; im Rock sowie in der elektronischen Musik. New Wave ist wieder in, besonders aber die Bezeichnung Post-Punk für alles, was man nicht einwandfrei in die Indie-Ecke stecken kann. FUFANU rangeln dabei mit um die Spitzenplätze. ⇒ weiterlesen

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Jerry Gaskill – "Love And Scars"

Ein König allein

Jerry Gaskill - "Love And Scars"Der am 27. Dezember 1957 geborene, äußerst talentierte KING'S-X-Drummer JERRY GASKILL hat eine schwere Zeit hinter sich. 2012 erlitt er einen Herzinfarkt und 2014, während einer längeren Erholungsphase, gleich noch einen hinterher. Es folgte eine 72-stündige Bypass-Operation und danach eine längere Ungewissheit, ob und wie sich der Musiker erholen würde. Mittlerweile ist er wieder einigermaßen am Start und präsentiert mit "Love And Scars" nach "Come Somewhere" (2004) sein zweites Soloalbum. Was darauf geboten wird, dürfte allen klar sein, die mit der Musik des Schlagzeugers vertraut sind. ⇒ weiterlesen

Tags: , , ,

Iggy Pop – "Lust For Life"

Sag "Ja" zum Leben!

Iggy Pop - "Lust For Life"Nachdem THE STOOGES 1974 zum wiederholten Male zerbrachen, hat sich Frontmann IGGY POP intensiv seiner Solokarriere gewidmet. Mit Unterstützung seines Kumpels DAVID BOWIE brachte er 1977 "The Idiot" raus, das während der gemeinsamen Berlin-Ära entstand. Auch sein zweites Album, "Lust For Life", nahm IGGY mit BOWIE in den Hansa-Studios in Berlin auf und trotzdem gibt es wichtige Unterschiede zum Erstling. BOWIE produzierte erneut, lieferte viele Ideen, beteiligte sich am Songwriting und spielte zudem das Piano ein. Dennoch nahm er seinen persönlichen Einfluss insgesamt hörbar zurück und überließ IGGY mehr Raum für eigene Ideen, selbst, wenn viele der Songcredits BOWIE zugeschrieben werden.. ⇒ weiterlesen

Tags: , ,

Jahrespoll 2016 – Das Jahr der Entdeckungen (Matthias)

Jahrespoll 2016

Und schon wieder ist ein Jahr rum. Ein Jahr, das prall gefüllt war mit guter und vor allem mit neuer Musik. Ich glaube, dass ich noch nie zuvor in 12 Monaten so enorm viele neue und vor allem herausragende Bands gefunden, entdeckt und kennengelernt habe. Es versteht sich dabei von selbst, dass nicht alles, was ich mir erschlossen habe, tatsächlich nagelneu ist. Manche Bands gibt es schon länger, sind jedoch bislang entweder an mir vorbeigegangen oder ich konnte zuvor nichts mit ihnen anfangen. Aber es sind auch einige darunter, die frisch auf dem Markt sind und mit ihren Debüts begeistern konnten. ⇒ weiterlesen

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Red Hot Chili Peppers – "The Getaway"

20. August 2016 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Zurück auf der Erde

Red Hot Chili Peppers - "The Getaway"Die Jahre sind mal wieder ins Land gezogen. Das nette "I'm With You" (2011) ist mittlerweile verblasst und in der Zwischenzeit gab es lediglich ein paar Live-Scheiben in digitaler Form sowie eine 7"-Serie mit Überbleibseln aus den Sessions des genannten Albums. Irgendwie lag der Schrei nach einer Veränderung in der Luft. Die Glanzzeiten von "Blood Sugar Sex Magic" (1991) oder dem herausragenden "Californication" (1999) sind längst vorbei und auch Stammproduzent Rick Rubin, der mit seinem guten Riecher für Hits sicherlich mitverantwortlich für den Erfolg der CHILIS ist, konnte das Ruder in den letzten Jahren nicht mehr herumreißen und die Kalifornier aus eingefahrenen Fahrwassern herausmanövrieren. Die Folge und logische Kosenquenz: Rubin nach rund 25 Jahren raus und Brian Burton alias Danger Mouse rein. Ist das gut, hat das geklappt? Es ist gut und es hat geklappt! ⇒ weiterlesen

Tags: , ,

Kurz notiert #16

LoneLady - "Hinterland"LoneLady – "Hinterland"
Post-Punk, Experimental, Indie Rock, Wave Rock (Warp Records, 2015)

Sehr eigenwillig und auch ein wenig schräg schreitet Julie Campbell alias LONELADY auf ihrem zweiten Album, fünf Jahre nach dem Debüt "Nerve Up", zur Tat und macht deutlich, dass es besonders mit minimalem Einsatz gelingt, Ohrwürmer zu platzieren. Ob beispielsweise "Bunkerpop" oder das Titelstück "Hinterland", die Stücke bleiben sitzen und man erwischt sich dabei, plötzlich mitzusummen oder man überrascht sich im Laufe des Tages selbst, indem die Melodien unaufgefordert wieder im Gedächtnis erscheinen. Ein verstohlener Blick nach links und rechts und man geht mit leicht penlich erröteten Wangen weiter einkaufen und hofft dabei, dass niemand das eigene Gesumme mitbekommen hat. Minimalismus pur, straighte Beats, Old School, Funky Feelings, experimentelle Gitarren, eine schöne Stimme und viel Hüftschwung. Coole Scheibe und zudem sehr verwunderlich, dass sie auf Warp erschienen ist, die ansonsten vordergründig für (experimentelle) Elektronik bekannt sind. ⇒ weiterlesen

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Iggy Pop – "Post Pop Depression"

30. April 2016 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Wenn die Punk-Ikone mit dem Wüstensohne

Iggy Pop - "Post Pop Depression"Was passiert, wenn der Punk in der Wüste herumspaziert, um Neuland zu finden? Nicht viel, außer, dass er erkennt, dass die Welt halt dieselbe ist, nur mit anderen Facetten, anderem Aussehen, anderen Möglichkeiten. IGGY POP hat sich mit Joshua Homme und Dean Fertita zwei namhafte Musiker der QUEENS OF THE STONE AGE geangelt sowie mit Matt Helders den Drummer der ARCTIC MONKEYS rekrutiert, um sein Album zu veredeln. Große Namen sind zwar nicht grundsätzlich ein Garant für gute Musik, in diesem Fall ist die Rechnung des Godfathers Of Punk jedoch zweifelsohne aufgegangen. "Post Pop Depression" ist nichts anderes als verdammt gut geworden und gehörr zum besten, was Iggy bislang gebracht hat. ⇒ weiterlesen

Tags: , , ,

Kurz notiert #14

HighLow - "Autospy"High/Low – "Autospy"
Alternative Rock, Grunge (Instereo Records, 2016)

Spritzigen Indie/Alternative mit Grunge-Einschlag geben HIGH/LOW aus Essex/UK auf ihrem Album zum besten und machen dabei eine erstaunlich gute Fgur. Wer denkt, dass "echter" Grunge-Rock nur den Amis vorbehalten ist, der sollte seine Meinung diesbezüglich wohl nochmal überdenken. HIGH/LOW machen vieles richtig und spielen schmutzigen Rock, allerdings mit nicht so schmutzigem Gesang, denn die Stimme klingt eher Indie-Rock-mäßig. Die Gitarrenschrabbeleien und die Harmonien erinnern manchmal ein wenig an SONIC YOUTH. Es gibt kleinere und größere Hits auf der Platte, jedoch keine Hits im radiokompatiblen Sinne. Wäre diese Band in den 1990ern mit "Autospy" auf den Markt gekommen, würden sie heute da oben mitmischen, wo die FOO FIGHTERS sich gerade befinden. Sehr starke Platte mit einem gehörigen Hauch Atmosphäre in den Songs. Sehr gut. ⇒ weiterlesen

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Seite 1 von 612345...Letzte »