• Aquilus – „Griseus“Ein richtig schönes Album (sofern man das überhaupt bei dieser Art Musik so sagen darf), majestätisch, erhaben, schwermütig, aber auch bitter und... (Matthias)
  • Napalm Death – „Smear Campaign“Mit etwas Abstand kann ich ganz eindeutig sagen, dass dieses Album einen der allerbesten ND-Tracks an Bord hat. „Sink Fast Let... (Matthias)
  • U2 – „No Line On The Horizon“Nach langer Zeit mal wieder aufgelegt. Was für ein Müll! Es tut fast schon weh, U2 in diesem Zustand zu hören (der sich bis heute leider... (Matthias)
"R'n'B"

Kurz notiert #60

Surf Curse - "Nothing Yet"Surf Curse – "Nothing Yet"
Indie Rock, Alternative Rock (Danger Collective Records, 2017)

Geht flotter Chill-out? Ja, geht! SURF CURSE kombinieren musikalische Energie mit entspannten Gitarrenparts (verträumtes Picking, lockeres Geschrabbel) und wave-artigen, zackigen Beats. Dabei wirken sie so herrlich echt und unverbraucht, dass es regelrecht Spaß bereitet, die Musik zu hören. Man könnte für die Produktion auch die aktuelle Bezeichnungsform Lo-Fi benutzen, obwohl diese bei manchen auf unterproduzierte Musik schließen lässt, was im Falle von "Nothing Yet" einfach nicht richtig wäre. Selbst, wenn sie fröhlich drauflos scheppern, simpel umher brummeln und gern auch mal schäbig rocken, besitzen SURF CURSE eine Art elegante, gehobene Einfachheit, die sie mit unterschwelliger Melancholie anreichern. Wir bleiben lebendig! SURF CURSE helfen dabei. ⇒ weiterlesen

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FKA Twigs -"LP1"

26. Oktober 2014 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Betörender Pioniergeist für Auserwählte

FKA Twigs - "LP1"Nachdem ich bereits die Videos "Water Me" und "Ultraviolet" von FKA TWIGS gesichtet habe, hatte ich in etwas eine Vorstellung davon, was mich musikalisch beim Hören des Debütalbums erwartet. Dachte ich zumindest, denn wenn man die Musik der Britin Tahliah Barnett ohne den visuellen Aspekt aufnimmt, wirkt sie deutlich anders als mit optischem Zusatzvergnügen; zumindest auf mich. Parallel habe ich bereits einige Berichte über die Avantgarde-Electronic-/R'n'B-Künstlerin gelesen und der Aspekt, dass sie bereits als DJ unterwegs war und einige Zeit mit Sounds experimentiert hat, um etwas neues, frisches zu kreieren, machte mich entsprechend neugierig auf ihre Ergüsse. ⇒ weiterlesen

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Malia & Boris Blank – "Convergence"

7. Juli 2014 | Musikrezensionen | 1 Kommentar
Jazz und Elektronisches mit Soul

Malia & Boris Blank - "Convergence"MALIA ist in der Jazzszene keine Unbekannte mehr. Die Sängerin, die noch als Teenager nach London zog, und dort in die Welt des Jazz eintauchte, konnte 2012 mit ihrem Tribut an Nina Simone ("Black Orchid", Universal) einiges Aufsehen erregen. Über eine Bekannte traf sie 2010 auf Boris Blank, seines Zeichens ebenfalls kein Unbekannter, sondern Schweizer Elektronikpionier mit YELLO, die von einigen Schwergewichten der Szene für ebenso essentiell erachtet werden wie KRAFTWERK. Zwei Welten fand hier zusammen – eine Jazzsängerin, die sich neuen Ufern öffnen wollte und ein begnadeter Soundarchitekt und Komponist, der in den letzten Jahrzehnten immer wieder eindrucksvoll Stile und Genres vermischt hat, bei denen man eine Fusion kaum für möglich gehalten hätte. ⇒ weiterlesen

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Melissa-Bel – "Brave"

11. November 2009 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
She's got the blues

Melissa-Bel - "Brave"Jung und erfolgreich – das eine ist sie schon und das andere könnte sie mit so einem Album ziemlich schnell werden. Die Rede ist von Melissa-Bel, einer aufstrebenden Sängerin aus Burlington in Kanada, die mit ihrem Debütalbum "Brave" ihren ersten großen Schritt gegangen ist. In einer Zeit, in der die meisten ihrer Altersgenossen den schnellen Popstars-Ruhm suchen, setzt die 20jährige auf bodenständige Musik mit Klasse. Kein publikumswirksames Heischen nach Aufmerksamkeit um jeden Zweck, sondern echtes Talent und Hingabe. ⇒ weiterlesen

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