• valerie renayTake a look! http://www.youtube.com/watch?v =vViinMt156s
  • MEAuch hier gilt: die Version mit Bonus greifen! ‘Age Of Creation’ ist ein wunderbarer Achterbahn-Track,...
  • MEAuch für dieses Album gilt: die edle Digifassung mit Bonustrack ‘Tired Bones’ (lässig-schwerer...

Psychedelic Rock

Germ – “Wish”

21. März 2012 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Atmosphärischer Black-Metal-Synth-Rock

Ich habe “Wish” erstmal eingeworfen, bevor ich mich überhaupt damit beschäftigt habe, wer GERM eigentlich sein soll. Äußerst vertraute Klänge leiteten dann meine Vermutung aber auf die todsichere Fährte: Wenn jemand mit atmosphärischen Klängen Black Metal Kälte und analoge Rockwärme so charakteristisch verbinden kann, dann nur jemand aus dem australischen Kollektiv, in dem auch AUSTERE und GREY WATERS unterwegs sind. “Wish” klingt wie die aurale Vermählung dieser Acts, und so verwundert es nicht mehr, dass hinter GERM kein geringerer (und auch kein anderer) als Tim Yatras steht.

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Farflung – “A Wound In Eternity”

25. November 2011 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Raumschiffe im Wüstensand

Eine Wunde für die Ewigkeit. Mondkrater, Canyons auf dem Mars, stumme Zeugen von gewaltigen Explosionen auf Yucatan – all das mag verblassen, wenn die Seele tiefe Schrammen erhält. Wenn FARFLUNG aus dem sonnigen Los Angeles sich in unsere Hirnwindungen eingraben, dann klingt das in etwa so, als wären ELECTRIC MOON und HAWKWIND auf Raumpatrouille. Allerdings nicht in der Nähe von Orion, sondern eher unter dem kühlen Sternenhimmel vom Death Valley. Trips schmeißen, Gras rauchen, Gas geben und den Wüstensand ins Gesicht peitschen lassen – so ungefähr fühlt sich die Platte an.

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Been Obscene – “Night O’Mine”

23. November 2011 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Staub, Farben und klarer Nachthimmel

Mit BEEN OBSCENE hatte ich bisher andere Assoziationen als mit psychedelisch angehauchtem Rock. Liegt hauptsächlich daran, dass die Österreicher mit ihrem Debüt 2010 vollständig unter meinem Radar weggetaucht sind. Zwischenzeitlich konnte ich mich allerdings versichern, dass die vierköpfige Band aus Salzburg mit ihrem neuen Album “Night O’Mine” nochmal hörbar einen draufgelegt hat und sich spätestens ab jetzt jeder eindeutigen Kategorisierung entzieht.

Die unheimliche, mysteriöse Stärke, die nicht nur die Atmosphäre dieser Langrille auszeichnet, ist vor allem ihre Vielfalt.

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Sula Bassana & Modulfix – “Brain Wash”

14. Oktober 2011 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Psychedelischer Wäschezauber

Gehirnwaschanlage auf Schleudergang, dazu psychedelische Tabs und noch ein Tröpfchen Glück – und sobald sich die Trommel dreht, entsteht ein kirmesbunter Wirbel mit der Energie eines schwarzen Loches. Saugt dich ein und spuckt dich aus in Narnia. Oder wo auch immer die Socken ständig verschwinden, bis sie die Erde in einer lang geplanten, groß angelegten Invasion wieder heimsuchen.

Wenn SULA BASSANA zusammen mit Modulfix (ZONE SIX) und Frau Komet musizieren, muss der aurale Waschgang zwangsweise das Gehör verfärben. Der resultierende Gehirnsalat dekoriert sich dann irgendwo zwischen Schulze, Namlook und ELECTRIC MOON.

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Valborg – “Barbarian”

7. August 2011 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Von Frostlandschaften zu Engelsmusik

Wenn ich’s mir recht überlege, sind VALBORG doch eine ziemlich unbequeme Band. Man kann sich an ihr reiben, sie ertragen und erleiden, in ihrer Musik aufgehen oder sie zum Teufel wünschen – doch irgendwie möchte man nicht darüber reden. VALBORG, die Antipille gegen Easy-Listening-Mentalität, ist eine der ganz wenigen Bands, denen es bereits mit einem Song gelungen ist, ihre eigene Identität zu definieren, in der großen Metalwelt ein kleines Achtungszeichen zu setzen. Nicht verwunderlich also, wenn auch ihr neues Werk “Barbarian” in dieser geheimnisvollen Aura schimmert, die sich klugen Reflektionen widersetzt. Nein, das muss man wirklich erleben.

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Dragontears – “Turn On Tune In Fuck Off!!”

Fluxkompensator mit 1-Punkt-21 Gigatrips

Einfach fantastisch, was einem da manchmal auf der intergalaktischen Traumschmiere an den Gehörgängen vorbeischlittert. Als die neueste Platte von DRAGONTEARS auf meinem Tisch landete, hatte ich ja keine Ahnung, welch’ illustrer Musiker dahintersteckt – geschweige denn, dass dies bereits das letzte Album unter diesem Banner sein soll. Aber der Reihe nach.

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Grails – “Redlight”

Die große Kunst der perfekten Atmosphäre

GRAILS gehören meiner Meinung nach zu den ganz Großen der weiten Post-Rock-Szene, denn sie sind eine der (leider) recht wenigen Bands, die sich im Laufe der Jahre eigene Charaktermerkmale erspielt haben und diese von Album zu Album stets verfeinern. GRAILS agieren zudem grenzüberschreitend und es wäre vermessen zu behaupten, dass sie nur einem Genre zugehörig sind. Nur die Schublade Post-Rock wäre eine schlichtweg inkorrekte Bezeichnung. GRAILS wildern im Jazz, in der Prog-Ecke, im Alternative Rock, überall dort, wo sie meinen, etwas für sich herausziehen zu können. Sie bauen avantgardistische Elemente ein, agieren experimentell und dabei stets aufgeschlossen.

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Yog-Sothoth – “Hypnotic Crushery”

12. April 2011 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Hypnotische Donnerschläge

“Hypnotic Crushery” ist das erste Album von YOG-SOTHOTH und der Titel könnte anbetrachts der gebotenen Kost kaum besser gewählt sein. Die Band selbst beschreibt ihre Musik nämlich so: “Die Formel lautet wie folgt: Schreibe ein Riff, vielleicht zwei, füge donnernde Drumbeats sowie mehrere Schichten mit fetten und schrägen Gitarrensoli hinzu, Effekt-Lärm, Theremin-Zauberei und wiederhole alles so lange, bis der gewünschte Effekt erreicht wird.”

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Electric Moon – Live At Epplehaus 2010

23. Januar 2011 | Musikrezensionen | 2 Kommentare
Interstellarer Overdrive

Electric Moon - Live At Epplehaus 2010Bastian: “Sie kommen, ich hör’s”. Es klingelte zaghaft an der Tür der Hotelsuite. “Seid Ihr die Schreiberlinge? Ich bin übrigens Rüdiger, kannst mich ma Rü nennen, wa? Bin Euer Fahrer ins Glück, soviel ist klar.” “Klar, Mann, davon kann man ausgehen, wenn man Dich so ansieht… was geht?” antwortete Sickman, auch “Zorn des Nordens” genannt. Bastian (“Cusack der Schweigsame”) und ich,  Stendahl (“Das Fallbeil”) griffen unsere Schreibutensilien, Fotoausrüstung und Sonnenbrillen, also alles, was nötig sein würde für den Abend mit ELECTRIC MOON im Epplehaus in Tübingen.

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My Brother The Wind – “Twilight In The Crystal Cabinet”

27. Dezember 2010 | Musikrezensionen | 1 Kommentar
Space-Oase

My Brother The Wind - "Twilight In The Crystal Cabinet"MY BROTHER THE WIND sind eine Instrumentalband aus Schweden. Obwohl die flächige, nicht allzu düstere Musik ohne Gesang auskommt, gelingt es der Band mit ihrem Opus “Twilight In The Crystal Cabinet” einige Spannung zu erzeugen. Denn sie wabert und schwelgt sich durch KING CRIMSON-Land, durch frühe HAWKWIND-Täler, streift durch die Weiten der Früh-Siebziger und eröffnet Horizonte durch jazzige Einschübe, Spacerock und Soli, welche SANTANA, BLACKMORE und ZAPPA einige Verblüffung ins Gesicht zaubern dürfte.

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Hills – “Hills”

19. Dezember 2010 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
The Hills Have Eyes

Hills - "Hills"Eine CD, die mit einigen Glockenschlägen beginnt, hat früher immer zum Kauf der LP oder der CD geführt und auch heute bei mir sofort gewonnen. Wabernd kriechen Bass, Flöte und Hammonds in den Raum und kreiseln um uns herum (“Death 1″). Seltsame Stimmen verwirren uns, die exotisch anmutende Stimmung arabischer Akkorde könnte einen experimentellen Film aus Frankreich zum Siedepunkt führen, zum ungewissen Aufeinandertreffen von Kontrasten, Anschauungen, Interessen führen.

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Place Of Skulls – “As A Dog Returns”

15. Dezember 2010 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Dröhnende Schwere des Südens

Place Of Skulls - "As A Dog Returns"Seit dem letzten Lebenszeichen “The Black Is Never Far” sind vier Jahre in den Süden gezogen. Nun melden sich die Südstaatler PLACE OF SKULLS mit “As A Dog Returns” zurück. Die Mischung ist erdig, kernig, auch brachial zum Teil. Im Opener “The Maker” regiert Doom, und zwar der der besten Sorte. Die Gitarren sind tief gelegt, sensen langsam, aber effektiv. “Breath Of Life” eröffnet akustisch, atmosphärisch; immer hallt dumpfes Gebrumme hinter den stählernen Akkorden. Der Gesang gefällt mir sehr, denn weder haben wir es mit einem Kastrat noch einem Messiah Marcolin-Epigon zu tun.

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The Young Gods – “Everybody Knows”

6. Dezember 2010 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Der freie musikalische Geist

The Young Gods - "Everybody Knows"Drei Jahre Zeit gelassen haben sich THE YOUNG GODS um den Nachfolger ihres vorzüglichen letzten Albums “Super Ready / Fragmenté” zu komponieren und aufzunehmen. Nachdem die Schweizer mit diesem Album alles richtig gemacht und die perfekte Symbiose aus Industrial Rock mit elektronischen Elementen kreiert haben, durfte man nun gespannt sein, was die Herren auf ihrem neuen Album zum Besten geben würden. Würden sie versuchen, das eigene Album zu übertreffen? Die Antwort darauf ist so einfach, wie den freien musikalischen Geist, den THE YOUNG GODS seit jeher verfolgen. “Everybody Knows” klingt keineswegs so wie der Vorgänger und das ist auch gut so. Die stets innovative Truppe hat sich keinerlei Zwänge aufgebürdet und zeigt sich wieder einmal von einer leicht anderen Seite.

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Tracker – “How I Became An Alien”

30. November 2010 | Musikrezensionen | 4 Kommentare
Oszillierender Psychowüstencocktail

Tracker - "How I Became An Alien"Sulatron-Dave hat schon ein feines Händchen. Hätte ich raten müssen, wo er TRACKER ausgegraben hat, hätte ich womöglich instinktiv auf die Insel getippt. Allerdings klingen sie gar nicht mal so britisch, es könnten auch die staubigen Great Plains in den Staaten sein. Auch nicht? Was sagt der Telefonjoker? “Kein Anschluß unter….” – na prima. Ich gebe mich geschlagen und lese: Österreich. Sie sind vielleicht nicht die erste Band mit diesem Namen, aber wohl die erste in ihrem Heimatland, die einen derart schrägen Sound zusammenschraubt.

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Imaad Wasif – “The Voidist”

27. Oktober 2010 | Musikrezensionen | 1 Kommentar
Vertontes Glück

Imaad Wasif - "The Voidist"Mit den YEAH YEAH YEAHS kann er gut, ebenso mit den RACONTEURS oder DEAD WEATHERS, und noch mindestens ein anderes Dutzend klangvoller Namen, die in dem in Los Angeles beheimateten Singer-Songwriter IMAAD WASIF so etwas wie einen Seelenverwandten gefunden haben. Kein Wunder also, dass er sich mit Dale Crover (MELVINS), Greg Burns (RED SPAROWES) und Mathias Schneeberger (THE OBSESSED, GUTTER TWINS) illustre Gäste für sein drittes Album an Bord geholt hat. Und was kommt bei dieser Konstellation heraus? Ein fantastisches Album, mit dem Wasif seine psychedelische Zeitreise fortsetzt.

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