• Napalm Death – „Smear Campaign“Mit etwas Abstand kann ich ganz eindeutig sagen, dass dieses Album einen der allerbesten ND-Tracks an Bord hat. „Sink Fast Let... (Matthias)
  • U2 – „No Line On The Horizon“Nach langer Zeit mal wieder aufgelegt. Was für ein Müll! Es tut fast schon weh, U2 in diesem Zustand zu hören (der sich bis heute leider... (Matthias)
  • David Bowie – „★“ (Blackstar)Meine Zustimmung, absolut! Geniales Album, seltsame Stimmung, androgyn, enthoben, warm, jazzig, mit sensationellem Pop-Appeal, wenn der Meister... (ME)
"Progressive Rock"

Jahrespoll 2017 – Alt und neu (Matthias)

Jahrespoll 2017

Sprüche wie "wie die Zeit rennt…" späre ich mir jetzt mal, obwohl ich's ja durch die Ankündigung, es nicht zu erwähnen, irgendwie grad doch gebracht hab. Was soll's…
Mit zunehmendem Alter erscheinen viele Dinge nicht mehr so starr und ich grenze mich weniger ab, man wird offener und auch genügsamer. Natürlich trifft dies auch auf das Musikhören zu und so kommt es verstärkt vor, dass mich Alben oder ganze Stile begeistern, denen ich vielleicht noch vor zehn Jahren kaum einen Funken Aufmerksamkeit geschenkt hätte. Das bedeutet natürlich auch, dass sich durch die Erweiterung des eigenen musikalischen Spektrums die Vielfalt der zu hörenden Bands und Künstler deutlich erhöht. Und so habe ich 2017 für mich, neben etlichen ganz neuen oder bislang noch nicht für mich entdeckten Bands, auch eine ganze Menge alten Stoff wiederbelebt. 2017 war für mich ein Musikjahr, in dem das Früher (alles bis 1990) und Heute (ab 2010) gleichermaßen behandelt wurde und beides gleichwertig stattgefunden hat. Natürlich habe ich auch Musik aus der Phase zwischen den genannten Zeitangaben gehört, aber mein Schwerpunkt lag eindeutig  (unabsichtlich übrigens) auf "alt" und "neu". ⇒ weiterlesen

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Enslaved – "E"

19. Oktober 2017 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Of forests, hidden landscapes and memories of mystery

Enslaved - "E"Eine neue ENSLAVED ist wie Weihnachten und Geburtstag zusammen. Die norwegische Band hat zuletzt ja eigentlich nur grandiose Alben produziert. Ihr gelang spätestens seit "Isa" stets, was andere sich nicht trauten oder was sie gar nicht erst umsetzen konnten, Innovation, Komplexität und harte Klänge zu verschmelzen. Sie setzt archaischen Black Metal wuchtig und kontrastreich in Szene, flankiert von harmonischen, flächigen, pyschedelischen Keys und nebulösem Gitarrengewaber. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #64 – Extrem hörbar

The Vomiting Dinosaurs - "Exoplanets"The Vomiting Dinosaurs – "Exoplanets" EP
Death Metal, Thrash Metal, Sludge Metal, Grindcore (Grimoire Records, 2017)

Was erbrechende Dinosaurier mit Exoplaneten zu tun haben, wissen wohl nur die aus aus Winchester/Virginia stammenden Musiker selbst. Soll uns aber auch nicht weiter stören, denn ihre Neun-Track-EP ist mit rund 15 Minuten Spielzeit ein herrlich altbackener Mix aus Rumpel-Death-Metal, etwas Thrash, Sludge und Grindcore. Roh und ungeschliffen und speedmäßig trotz allem stets überschaubar, rappeln sich die Jungs durch die Platte. Alles ist recht simpel gehalten und nichts davon musikalisch unbekannt, trotzdem besitzt die Musik bzw. versprüht die Band eine angenehme Sympathie, die es einfacher macht, sich dem Stoff zu nähern und ihn gut zu finden. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #58

Jaws - "Simplicity"Jaws – "Simplicity"
Indie Rock, Shoegaze (JAWS / Eigenproduktion, 2017)

Das zweite Album der britischen Dream Rocker kann was. Immer noch alles im Alleingang machend, können die Birmingham-Jungs sogar noch eine Steigerung zu ihrem schon ziemlich gelungenen Debüt "Be Slowly" aus 2014 vorweisen. Ihr eingängiger Indie Rock wird mit Shoegaze- und Dream-Pop-Elementen bereichert und kann auch den einen oder anderen Ohrwurm vorweisen. Viele werden überrascht sein von der Band, die auf "Simplicity" fast schon jugendlich beginnt und mit zunehmender Spieldauer erwachsener und besser wird. Klasse! ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #53

Mock Orange - "Put The Kid On The Sleepy Horse"Mock Orange – "Put The Kid On The Sleepy Horse"
Indie Rock, Alternative Rock (Topshelf Records, 2016)

Geil, was die Amis von MOCK ORANGE auf ihrer sechsten Scheiblette fabrizieren. Staaten-geprägter Indie Rock trifft auf bratzigen Alternative der alten Schule und wird durch hippiemäßig erhöhten Gesang abgerundet. Stets mit einem Schwung gut gelaunter Melancholie (ha!) und wohlig wärmender Sonne im wallenden Haar, zelebriert die Band ein wahres Fest an schrabbeligem Gitarrenrock mit dezentem Collegeflair, nur in anspruchsvoll. "Put The Kid On The Sleepy Horse" ist die Platte, die man nicht umgehen oder gar übersehen sollte, wenn man auf gute Musik steht. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #44

Native - "Orthodox"Native – "Orthodox"
Alternative Rock, Indie Rock, Post-Hardcore (Sargent House, 2013)

Aus Valparaiso in Indiana kommen NATIVE und nach ihrem 2010er Debütalbum, das weitestgehend untergegangen ist, veröffentlichten sie drei Jahre später einen Nachschlag, der zwar ähnlich wenig Aufsehen erregte, dafür aber qualitativ ein deutlicher Schritt nach vorne war bzw. ist. Grenzüberschreitend zwischen Post-Hardcore, leichtem Math Rock und einer kleinen Prise Indie pendelnd, treffen sie mit ihrer Musik den Nerv des Genres. Komplexe aber nie überbordernde Sturkturen, aufgeregte Riffs und kantige Beats werden mit leichten Gitarrenparts und zurückgenommenen Takten vermischt. Der Gesang ist hier ein wesentlicher Bestandteil des Spannungsaufbaus, denn die latent fordernde Stimmlage bzw. das Fastgeschrei macht viel Druck und zeugt von aufgestauten Aggressionen. Zu einem kleinen Hit hat es zwar nicht gereicht, aber "Orthodox" ist ein Album, das man sich bei schlechter Laune durchaus mal reinziehen kann. ⇒ weiterlesen

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Jahrespoll 2016 – Das Jahr der Entdeckungen (Matthias)

Jahrespoll 2016

Und schon wieder ist ein Jahr rum. Ein Jahr, das prall gefüllt war mit guter und vor allem mit neuer Musik. Ich glaube, dass ich noch nie zuvor in 12 Monaten so enorm viele neue und vor allem herausragende Bands gefunden, entdeckt und kennengelernt habe. Es versteht sich dabei von selbst, dass nicht alles, was ich mir erschlossen habe, tatsächlich nagelneu ist. Manche Bands gibt es schon länger, sind jedoch bislang entweder an mir vorbeigegangen oder ich konnte zuvor nichts mit ihnen anfangen. Aber es sind auch einige darunter, die frisch auf dem Markt sind und mit ihren Debüts begeistern konnten. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #19

September Girls - "Age Of Indignation"September Girls – "Age Of Indignation"
Indie Rock (Fortuna Pop!, 2016)

Recht individuell klingt der weibliche Fünfer auf seinem zweiten Album. Feiner Indie Rock mit Hang zur leicht theatralischen Dynamik im Songwriting inklusive fließenden Arrangements, wie man sie vom Shoegaze her kennt, ohne jedoch gezielt in diese Kerbe zu schlagen. Das musikalische Bild ist im positiven Sinne "irgendwie typisch weiblich", auch wenn dies ein wenig nach Vorurteil oder Stereotype klingen sollte. Die Musik ist weich und eben fließend gestaltet, die Gitarren zwar mit leichter Härte versehen, aber dennoch mit einer bestimmten Feinfühligkeit ausgestattet, die ich bislang nur von Bands gehört habe, deren Musik von Frauenhand geschrieben wird. Gut so! Gerne mehr von diesem Stoff. Eigensinnigkeit zählt heutzutage mehr als Hits im Radio. Es sei denn man schielt aufs Portemonnaie, wovon ich im Falle der SEPTEMBER GIRLS mal nicht ausgehe. Gute Scheibe! ⇒ weiterlesen

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Agent Fresco – "Destrier"

Progressives Spiel ergibt nicht automatisch gute Songs

Agent Fresco - "Destrier"Aha, es hat nun doch etwas gedauert, bis es passiert ist. Wovon die Rede ist? AGENT FRESCO ist die erste Band, die ich bewusst wahrnehme, die ein wenig bei DREDG abgeguckt hat, und zwar bezogen auf die Phase zwischen "Catch Without Arms" und "The Pariah, The Parrot, The Delusion", wobei der Sperrigkeit und somit (partiellen) Uneingängigkeit letztgenannten Albums deutlich der Vorrang gewährt wurde. AGENT FRESCO gehen diesen Schritt sogar noch etwas weiter und kommen komplett unlinear rüber, was sie irgendwie sympathisch macht. ⇒ weiterlesen

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Flood Of Red – "Throw"

16. Januar 2016 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Ein intensives Album, das seine Zeit braucht.

Flood Of Red - "Throw"Jungen Bands gelingt es heutzutage nicht allzu oft, frischen Wind in die Musik zu bringen, geschweige denn, etwas eigenes zu fabrizieren. Musik, die Charakter besitzt und die man anhand einiger Mekrmale schnell einer bestimmten Band zuordnen kann, weil eben nur diese so klingt, ist heutzutage leider eher selten geworden. Es fehlen meistens die außergewöhnlichen Ideen und Zutaten oder auch schlicht und einfach die Originalität. Man muss natürlich nichts gänzlich neues erfinden, es reicht schon, nach sich selbst zu klingen, um herauszustechen. Man kann sich auch in bekannten Gefilden bewähren, wenn man gute, starke und vor allem Songs mit Wiedererkennungswert schreibt. ⇒ weiterlesen

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Mutiny On The Bounty – "Digital Tropics"

Von wegen trockene Mathematik

Mutiny On The Bounty - "Digital Tropics"Die Mathrocker in MUTINY ON THE BOUNTY muss ich wohl knapp verpasst haben, denn "Digital Tropics" zeigt die Band von einer Seite, die auf den ersten Hör nicht viel mit technisch abstraktem, verkopftem Gefrickel zu tun hat. Ganz im Gegenteil, schon in den ersten Stücken der neuen, dritten Platte steckt viel Eingängigkeit, ja sogar echte Tanzbarkeit. Oder in anderen Worten, da es mit der Einordnung von Mathrock eh so eine Sache ist: Die Platte wirkt so dermaßen unkompliziert und angenehm im Fluß, dass meine Assoziationen in eine andere Richtung gehen. ⇒ weiterlesen

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No Brain Cell – "Monuments"

19. März 2015 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Facettenreicher (Prog) Rock

No Brain Cell - "Monuments"Ein Bandname, der aufhorchen lässt. No Brain Cell? Klingt auf den ersten Blick etwas stumpf. Im Booklet erklärt die Band aus dem griechischen Thessaloniki Namen und Titel – als sarkastischen Kommentar auf die moderne Zivilisation, die sich an Oberflächlichkeiten und Belanglosigkeiten ergötzt, und Denkmäler ihrer eigenen Dummheit errichtet. Das hat sicherlich auch nicht wenig mit der neueren griechischen Tragödie zu tun, welche ihre Gesellschaft seit Jahren gefangen hält.

NO BRAIN CELL haben sich einer malerischen Mischung aus melodischem und progressiven Rock verschrieben. ⇒ weiterlesen

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Arcade Messiah – "Arcade Messiah"

16. Februar 2015 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Reichhaltiger Instrumental-Prog

Arcade Messiah - "Arcade Messiah"Der Brite John Bassett ist schon seit Jahren mit seiner Band KINGBATHMAT aktiv. Nach sieben Alben sowie der akustischen Soloplatte "Unearth" hat er sich einen langgehegten Wunsch erfüllt und nun unter neuem Namen eine reine Instrumentalplatte vorgelegt. Wer mit seiner Musik bereits vertraut ist, darf sich auch bei ARCADE MESSIAH auf reichhaltige Kost einstellen.

Auf dem Album fließen eine ganze Menge Ströme zusammen, die Bassett's ganz eigenes Konglomerat progressiven Metals darstellen. ⇒ weiterlesen

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heklAa – "My Name Is John Murdoch"

13. Dezember 2014 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Instrumental-Rock in einer seltsamen Stadt

heklAa - "My Name Is John Murdoch"SirenZ City, die Dark City – es ist eine unheimliche Stadt, die unter Kontrolle der Fremden steht. Es ist die Stadt, in der John Murdoch eines Tages in einer Hotelbadewanne aufwacht, ohne Gedächtnis, gejagt als Mörder. Eine Stadt, deren Geheimnis auf John wartet. Alex Proyas' beeindruckender Mystery-Sci-Fi-Thriller diente dem französischen Multiinstrumentalisten Sébastien Touraton als Inspiration für sein zweites Album, welches wie eine Art alternativer Soundtrack konzipiert ist. ⇒ weiterlesen

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Matthias' Alben des Monats: November 2014

6. Dezember 2014 | Alben des Monats » Polls | Keine Kommentare

Ghost Brigade - "IV-One With The Storm"

GHOST BRIGADE – IV: One With The Storm
Season Of Mist, 2014

Anfangs war ich etwas skeptisch, ob die Finnen GHOST BRIGADE mit dem Nachfolger zu "Until Fear No Longer Defines Us" ein ähnlich starkes Album abliefern können, hatte besagter Vorgänger doch einige herausragende Sternstunden an Bord. Spätestens ab dem dritten Durchlauf konnte mich "IV – One With The Storm" dann auch vollends überzeugen und orgelt hier seitdem schön regelmäßig durch die Anlage. Ein klasse Album, das sauber zwischen eingängigen Melodien, musikalischer härte und Schwere angesiedelt ist. Irgendwo zwischen Post-Metal und… tja, einfach selbst rausfinden.

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