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  • Napalm Death – „Smear Campaign“Mit etwas Abstand kann ich ganz eindeutig sagen, dass dieses Album einen der allerbesten ND-Tracks an Bord hat. „Sink Fast Let... (Matthias)
  • U2 – „No Line On The Horizon“Nach langer Zeit mal wieder aufgelegt. Was für ein Müll! Es tut fast schon weh, U2 in diesem Zustand zu hören (der sich bis heute leider... (Matthias)
  • David Bowie – „★“ (Blackstar)Meine Zustimmung, absolut! Geniales Album, seltsame Stimmung, androgyn, enthoben, warm, jazzig, mit sensationellem Pop-Appeal, wenn der Meister... (ME)
"Post-Rock"

Matthias' Alben des Monats: Dezember 2014

1. Januar 2015 | Alben des Monats » Polls | Keine Kommentare

Fallujah - "The Flesh Prevails"

FALLUJAH – The Flesh Prevails
Unique Leader Records, 2014

Technical Progressive Future Deathcore Metal? Klingt bescheuert, ich weiß, aber es trifft auf die Musik auf "The Flesh Prevails" durchaus zu. Die Kalifornien-Amerikaner FALLUJAH besitzen das vorzügliche Können, diverse Spielarten des extremen Metals so einwandfrei miteinander zu verweben, dass sie im Begriff sind, eine eigene kleine Nische zu erschaffen. Elemente aus dem Technical Death Metal (die spielerische Finesse) werden mit minimalen Anflügen von Deathcore (vordergründig der Sound) und Progressive Metal (der stilistische Blick über den Tellerrand, besonders in den Instrumentalpassagen) verwoben. Wenn dazu noch die Endzeit-futuristisch klingenden Keyboard-Flächen und -Melodien den Liedern ihre Atmosphäre einhauchen, ist der Gesamteindruck perfekt. Herausragendes Album. ⇒ weiterlesen

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Crippled Black Phoenix – "No Sadness Or Farewell"

22. Dezember 2014 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Psychedelisches Zwischenstück

Crippled Black Phoenix - "No Sadness Or Farewell"Die Könige der Endzeitballaden aus Bristol/U.K. um Mastermind Justin Greaves haben mit ihren Alben immer wieder kleine und große Höhepunkte in ihrer seit 2006 (den Anfang machte die Debüt-EP "Sharks & Storms / Blizzard Of Horned Cats") andauernden Veröffentlichungskarriere abgeliefert. Bevor sie 2014 mit "White Light Generator" ihr bis dato intensivstes und zugleich auch eingängigstes Werk abgeliefert haben, wurde zwei Jahre zuvor mit "No Sadness Or Farewell" ein Mini-Album in die Runde geschickt, das insgesamt noch ruhiger und entspannter erscheint als die Musik von CRIPPLED BLACK PHOENIX es ohnehin schon ist. ⇒ weiterlesen

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Chuter – "An Absence Of Weight"

16. Dezember 2014 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Indie Rock und Post-Rock vereint

Chuter - "An Absence Of Weight"Wenn es um Post-Rock und Independent Rock geht, die so ausgeglichen miteinander verwoben werden, dass ein absolut stimmiges Endresultat erzielt wird, das auch noch mehr als passable Songs zu bieten hat, wird man an CHUTER aus Basingstoke in Hampshire, England, nicht vorbeikommen. Was, kein bekannter Name? Nein, nicht bekannt, stimmt, aber Mainman Jack Chuter macht bereits seit 2007 Musik mit seinem Soloprojekt und hat auch schon etliche Veröffentlichungen auf dem Buckel. Angesichts seines aktuellen Albums "An Absence Of Weight" ist es zudem sehr erstaunlich, dass bislang kaum jemand Notiz von CHUTER genommen hat, denn die Qualität der Musik ist nicht zu verkennen. ⇒ weiterlesen

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heklAa – "My Name Is John Murdoch"

13. Dezember 2014 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Instrumental-Rock in einer seltsamen Stadt

heklAa - "My Name Is John Murdoch"SirenZ City, die Dark City – es ist eine unheimliche Stadt, die unter Kontrolle der Fremden steht. Es ist die Stadt, in der John Murdoch eines Tages in einer Hotelbadewanne aufwacht, ohne Gedächtnis, gejagt als Mörder. Eine Stadt, deren Geheimnis auf John wartet. Alex Proyas' beeindruckender Mystery-Sci-Fi-Thriller diente dem französischen Multiinstrumentalisten Sébastien Touraton als Inspiration für sein zweites Album, welches wie eine Art alternativer Soundtrack konzipiert ist. ⇒ weiterlesen

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Long Distance Calling – "Nighthawk"

12. Dezember 2014 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Eine kleine Nachtmusik

Long Distance Calling - "Nighthawk"Die ehemaligen Instrumental-Rocker LONG DISTANCE CALLING haben sich zum Abschied ihrer gesangslosen Ära etwas feines einfallen lassen. Über Crowdfunding wurde die EP "Nighthawk" finanziert, auf der sie ihren Fans ein letztes Mal Songs komplett ohne Gesang präsentieren. Zukünftige Veröffentlichungen werden laut Aussage der Musiker von Martin Fischer ergänzt, der bereits auf dem letzten Album "The Flood Inside" seinen stimmlichen Leistung Beitrag geleistet hat. Somit besiegelt "Nighthawk" ein erfolgreiches Kapitel und macht gleichzeitig Platz für ein neues, in dem sich die Münsteraner Rocker mit großer Sicherheit vorzüglich austoben werden. ⇒ weiterlesen

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If These Trees Could Talk – "Above The Earth, Below The Sky"

4. Dezember 2014 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Alte Liebe Post-Rock

If These Trees Could Talk - "Above The Earth, Below The Sky"Die Euphorie für die frischen, unverbrauchten Klänge, die der Post-Rock einst mit sich brachte, ist mittlerweile verebbt und man sucht als Hörer nicht mehr einfach nur eine Band, die Post-Rock gut spielt, sondern die eigen klingt, unverkennbare Sounds und Stimmungen entwickelt, wie es beispielsweise EXPLOSIONS IN THE SKY, MOGWAI oder PELICAN schaffen, wenn man letztere noch zum Genre Post-Rock zählen darf. Als IF THESE TREES COULD TALK ihr Debüt "Above The Earth, Below The Sky" 2009 in Eigenregie veröffentlichten, war Post-Rock noch in aller Munde und das neue, tolle Genre, das mit verträumt atmosphärischen Sounds großartige Klanglandschaften kreiert und dadurch viele Herzen gewinnt. ⇒ weiterlesen

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Palms – "Palms"

2. Dezember 2014 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
ISIS plus mehr Gänsehaut minus Aggression

Palms - "Palms"Grundsätzlich bin ich kritsch, wenn Musiker unterschiedlicher, etablierter Bands ein gemeinsames Projekt starten. Entweder geht es da um blanke Vetternwirtschaft ("lass ma' noch zusammen bissel Kohle abgreifen"), die Verwirklichung unausgereifter Ideen experimenteller Natur, die dann auch ebenso kaum bis unhörbar sind oder aber um einen spröden Abklatsch der Hauptbands. Spontan fallen mir nur wenige Kollaborationen ein, denen es gelungen ist, mindestens den qualitativen Standard ihrer Stammbands zu erhalten. Im Falle von PALMS sieht die Sache so aus, dass ich fast geneigt bin, das Resultat höher zu bewerten als das, was man von den Herren Musikern bereits kennt. Sänger Chino Moreno von den DEFTONES hat sich hier mit den ehemaligen ISIS-Musikern Jeff Caxide, Aaron Harris und Bryant Clifford Meyer zusammengetan, nachdem Harris, der als Schlagzeugtechniker für die DEFTONES arbeitete, Moreno ein Demo zugesteckt hatte und dieser davon schnell begeistert war. ⇒ weiterlesen

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Summon The Octopi – "Nonversations"

23. November 2014 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Kein Standard Post-Rock

Summon The Octopi - "Nonversations"Manche entfesseln die Oktopoden, Marc Vogler beschwört sie – und das passenderweise in den Kraken Farm Studios. Der Berliner Solist hat auf seiner Debüt-EP fast alles im Alleingang erledigt, und stellt in sechs Songs sein beeindruckendes Gitarrenarsenal zur Schau. Vogler hat sich vor allem dem Post-Rock verschrieben, und man hört die klassischen Vorbilder wie EXPLOSIONS IN THE SKY auch zum Teil recht deutlich heraus. Die sehnsuchtsvollen, melodischen Arrangements, die facettenreichen Saitenklänge mit akustischen Noten und Echos, aber auch die unangestrengte Verspieltheit und Experimentierfreude in den Songs stehen da Pate. ⇒ weiterlesen

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Svarta Stugan – "EP3: Aspects Of Our Future Lives"

23. November 2014 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Twin Peaks, Blade Runner und Twee Noise

Svarta Stugan - "EP3: Aspects Of Our Future Lives"Twin Peaks und Blade Runner, das war es. Zwar haben David Lynchs Kultserie und Ridley Scotts Kult-Science-fiction Film keine offensichtlichen Gemeinsamkeiten, aber für die Schweden waren beide Einflußgeber für ihre Veröffentlichungen. Ihre 2012 gestartete EP-Trilogie findet nun mit "Aspects Of Our Future Lives" ihren Abschluß.

Schon mit dem ersten Stück "Neo-Futuristic" wird klar, was die Band mit der eigenen Beschreibung 'twee noise' zu meinen scheint: süßer Lärm, eine höchst eigenwillige Mixtur von Elementen aus Post-, Noise und Alternative Rock ⇒ weiterlesen

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Nojia – "Gheist"

22. November 2014 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Post-Rock aus Toulouse

Nojia - "Gheist"Kann man mit atmosphärischen Instrumentalrock-Klängen noch etwas reißen? Post-Rock leidet wohl wie jedes andere Genre mittlerweile an einer völligen Überfrachtung durch Bands, die nicht mehr leisten, als ihre großen Idole zu kopieren. Man kennt die Schemen, man kennt die Rezepte, und man kennt vor allem diesen Wasserfall aus vorhersehbaren Songs.

Profilieren können sich vor allem junge Bands da nur noch durch Kompositionen, die trotz aller Stereotype etwas im Hörer bewegen, bei denen trotz aller Vorbilder noch ein Quentchen eigener Handschrift erkennbar ist. NOJIA aus Toulouse in Frankreich schaffen das auf ihrer "Gheist" EP. ⇒ weiterlesen

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Ewian – "Good Old Underground"

3. November 2014 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Internationaler Dream Noise

Ewian - "Good Old Underground"Für gewöhnlich heben sich Bands Experimente und Kollaborationen für spätere Alben auf – bei EWIAN ergriff man die Gelegenheit gleich für das Debüt. Das Bonner Duo hat sich den Londoner Singer-Songwriter Fifi Rong, den Chicagoer Post-Rocker James Hrabak, den Wiener Dark-Popper Clemens Engert und den Nürnberger Gitarristen Benjamin Lachance ins Boot geholt. Bei einer derart vielfältigen Mannschaft fällt das Album auch entsprechend aus. So vielseitig, dass es müßig wie sinnfrei wäre, "Good Old Underground" irgendwo einzuordnen. ⇒ weiterlesen

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Matthias' Alben des Monats: Oktober 2014

2. November 2014 | Alben des Monats » Polls | Keine Kommentare

Godflesh - "A World Lit Only By Fire"GODFLESH – A World Lit Only By Fire
Avalanche Recordings, 2014

Es hat mich mehrere Anläufe gekostet, bis ich das Album schätzen gelernt habe, denn die alten Sachen von GODFLESH klingen trotz des Drumcomputers lebendiger und emotional noch etwas tiefer. Die Gitarren hatten mehr Leben und Raum. Heutzutage geht durch die sterilen Direkt-Ins-Board-Produktionen viel verloren, zugunsten der Durchschlagskraft. Leider aber ist es in härteren Musikbereichen fast schon zur Pflicht geworden, diese Technik zu nutzen. Dennoch haben GODFLESH hier ein würdiges und richtig gutes Comeback abgeliefert, selbst wenn ich den Eindruck habe, dass das nächste Album (es wird doch wohl hoffentlich noch mindestens ein weiteres geben!) noch besser werden wird. Wie dem auch sei, die Kaiser des Industrial-Metals sind zurück.

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Kurz notiert #4

Clinton Affair - "Passions / Passions II"Clinton Affair – "Passions / Passions II"
Pop (Eigenproduktion, 2014)

Ein Spanier auf dem Nostalgie-Trip. CLINTON AFFAIR aus Madrid fährt mit dem DeLorean zurück in die 80er und 90er, und steckt das beste aus Pop, R&B, Softporno-Soundtracks und Miami Vice in den Mixer. Heraus kommt eine Mischung aus Remix, Collage, Loops – "Passions" ist sozusagen feinstes Pop-Sampling. Gesangsfragmente treffen auf neu arrangierte Beats, und zwischendurch werden eigene sehnsuchtsvolle Melodien eingewebt. Hier reiht sich ein déjà-vu an das Nächste, ständig ertappt man sich beim Wühlen in der eigenen, mentalen Erinnerungskiste, wo man denn diese eine Melodie, diesen einen Songfetzen schon mal gehört hat. ⇒ weiterlesen

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We Deserve This – "Silencer"

17. Oktober 2014 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Von Schemen abweichen

We Deserve This - "Silencer"WE DESERVE THIS ist das Soloprojekt von Jan-Dirk Platek, der schon auf einige Veröffentlichungen zurückblicken kann. Die letzte war die "Echolot" EP, und die neueste ist das vorliegende Werk "Silencer". Entweder hat Platek so lange gespart, oder der Kreativmotor läuft seit ein paar Monaten auf Turbo – den Eindruck gewinnt man jedenfalls anhand seines jüngsten Outputs. Beachtlich ist dabei das Qualitätslevel, welches der Multisolist ziemlich hoch hängt. Hatte "Echolot" noch eine deutlich elektronische Schlagseite, geht es mit "Silencer" wieder dorthin, wo er auch mit "Nulllinie" unterwegs war: ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #3

Holy Barbarians - "Cream"Holy Barbarians – "Cream"
Alternative Rock (Beggars Banquet, 1996)

Auf nur ein einziges Album kam die Musikervereinigung HOLY BARBARIANS, eine Band, die vom britischen THE-CULT-Frontman Ian Astbury sowie den U.S.-Amerikanern Patrick Sugg an der Gitarre und den Brüdern Matt und Scott Garrett gegründet wurde. Der Sound geht entgegen der Hauptband Astbury's stärker in die alternative Richtung. Wäre nicht der etablierte Hintergrund Astbury's, könnte man vermuten, es hier mit einer jungen, noch unbescholtenen Band, bzw. mit unbeschrifteten Musikern zu tun zu haben, aber die Realität besagt anderes. Ist man als Hörer in der Lage, diesen Aspekt beiseite zu schieben, bleibt ein gutes Album, das man im wahrsten Sinne als Alternative zu THE CULT durchaus von Zeit zu Zeit in den Player schieben kann. ⇒ weiterlesen

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