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  • U2 – „No Line On The Horizon“Nach langer Zeit mal wieder aufgelegt. Was für ein Müll! Es tut fast schon weh, U2 in diesem Zustand zu hören (der sich bis heute leider... (Matthias)
  • David Bowie – „★“ (Blackstar)Meine Zustimmung, absolut! Geniales Album, seltsame Stimmung, androgyn, enthoben, warm, jazzig, mit sensationellem Pop-Appeal, wenn der Meister... (ME)
"Post-Rock"

Cult Of Luna – "Somewhere Along The Highway"

13. September 2008 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Ein intensives, emotionales Klangerlebnis

Cult Of Luna - "Somewhere Along The Highway"Es wurde seinerzeit bereits im Vorfeld zu diesem CULT OF LUNA-Album ausgiebig gemunkelt, man würde sich mehr dem Post Rock zuwenden und die brachialen Elemente deutlich zurückschrauben. Viele Liebhaber der Band befürchteten, dass die Schweden nun verstärkt auf Waber-Sounds setzen und sich somit selbst ihrer Härte berauben würden.

Angesichts des vorangegangenen Werkes "Salvation", welches auch schon etwas lärmreduziert und abwechslungsreicher war, wunderten mich diese Gerüchte im Vorfeld der Veröffentlichung von "Somewhere Along The Highway" keineswegs. Ganz im Gegenteil eigentlich. Es war für mich sogar irgendwie sonnenklar, dass CULT OF LUNA ihre Musik noch mehr erweitern würden. ⇒ weiterlesen

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Signal Hill – "Signal Hill"

7. September 2008 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Wie ein sonniger Sonntagmorgen im Frühling

Auch wenn es langsam schwer fällt, unter den immer mehr werdenden Veröffentlichungen im Bereich Post Rock neue Bands zu finden, die sich nicht an den Vorgaben der Genregrößen anbiedern, findet man doch immer wieder eine Truppe, die einem sympathisch ist, bzw. deren Musik einem gefällt. Wie in jedem neuem Stil eigentlich, der durch wenige Vertreter aufkeimt, durch immer größer werdenden Zuspruch im Underground eine gewisse Popularität gewinnt und dann im Laufe der Zeit von unzähligen Nachahmern und Plagiaten völlig zerspielt wird. Und dennoch gibt es in dieser grauen Masse Lichtblicke, die einen aufhorchen lassen und die letztendlich aufzeigen, dass es sich lohnt, in diesem großen Wust an Bands und Veröffentlichungen nach guter Musik zu suchen.

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The Evpatoria Report – "Golevka"

Instrumentaler Post-Rock par excellence!

The Evpatoria Report - "Golevka"Im ukrainischen Eupatoria (oder Yevpatoria) befinden sich die Kontrollzentren der zivilen Weltraumbehörde. Ich würde ja jetzt gerne mit einer netten Anekdote ankommen, irgendeine obskure Verschwörungstheorie erzählen, von Abhörstationen, die genau hören, wenn irgendein Alphornbläser aus Kuhfladen Rohrbomben basteln will, oder von einer bevorstehenden Invasion kommunistischer Aliens, die sich aber aufgrund zu hoher Spritpreise das Ganze mit dem Weltumsturz nochmal überlegen. Nix da. Der genaue Hintergrund bleibt mir, wie wohl den meisten Leuten verborgen, und trotzdem klingt er irgendwie cool. Die NSAU hat Russland mit Militärsatelliten versorgt, also muß da irgendwas Geheimnisvolles dran sein.

Vielleicht ein Spionagebericht über diese Schweizer Band, die mir vor etwa zwei Jahren zum ersten Mal im Ohr auftauchte. Das kleine Label Shayo hat damals einen MP3-Sampler auf seiner Webseite veröffentlicht, und während mich der größte Teil davon nicht sonderlich begeistern konnte, erwischte es mich mit einer Band umso mehr: THE EVPATORIA REPORT.

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.crrust – "Pain Is A Mere Sensation"

12. Januar 2008 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Ein Song, ein Höllenritt

.crrust - "Pain Is A Mere Sensation".CRRUST (mit Punkt!), oder auch "Costa Rica Rift United Scientific Team" sind vier Studenten aus Moskau, die vor ein paar Jahren den lange gehegten Traum einer eigenen Band verwirklichten und sich zu selbiger zusammen fanden. Und das, ohne überhaupt ein Instrument spielen zu können oder sonst irgendwie in diesem Bereich vorher tätig gewesen zu sein. Bei den meisten Bands ist es wohl umgekehrt, aber dass sollte sie nicht auf ihrem Weg beirren.

Schnell merkte man jedoch, dass man für akzeptable Liveauftritte doch einen gewissen Hintergrund braucht, und so verbrachten sie die folgenden Jahre mit eisernem Training. Ab 2005 traute man sich dann an die Öffentlichkeit, veröffentlichte im Juli des gleichen Jahres die EP "…doyouseekbeautyindirt?" und debütierte dann auf voller Länge im November mit "You Came For The Everest – You Will Find Your Way Dead". ⇒ weiterlesen

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The Number Twelve Looks Like You – "Mongrel"

Jazz-Grind-Post-Rock-Core-Attack!

The Number Twelve Looks Like You - "Mongrel"Ein Album, um den Hörern zu gefallen? Nein, das wollten sie diesmal nicht. Zu oft führt dieser Weg ins Nichts, zu oft verliert man als Band dabei sein Gesicht. Nach ihrem zweiten Album "Nuclear.Sad.Nuclear" wollte die Band aus New Jersey so ehrlich und offen wie nie zuvor sein – und das in erster Linie zu sich selbst.

Sechs verschiedene Musiker, sechs verschiedene Biographien, und alle haben sie ihre unauslöschlichen Ereignisse und Prägungen, die sich in "Mongrel" widerspiegeln und das Album gerade deswegen so persönlich machen. Ein Konzeptalbum sozusagen, welches die unterschiedlichsten Emotionen, Geschichten und Klänge miteinander verwebt, dass es anfangs wie ein wilder Bastard wirkt, zusammengesetzt aus Fragmenten, die an der Oberfläche scheinbar nicht zusammen passen wollen. ⇒ weiterlesen

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The Receiver – "Decades"

19. Februar 2007 | Musikrezensionen | 1 Kommentar
Melancholie in Perfektion

The Receiver - "Decades"Die Gründung einer Band kann sehr unterschiedliche Motivationen haben, aber der kleinste gemeinsame Nenner aller Bestrebungen, sich an den Instrumenten zu formieren ist die Suche nach einem Ventil – ein Ventil für diese spezielle Form der Energie, die dem kreativ Schaffenden innewohnt, die hinaus muß, die sich mitteilen will, die ein Vehikel für seine Emotionen ist. Ganz gleich, ob es sich dabei um klassisch ausgebildete Musiker handelt oder um Autodidakten, so verbindet doch beide irgendwie der Wunsch "eine Atmosphäre zu erzeugen, in der sie sich wohlfühlen, und hoffentlich auch der Zuhörer". So sieht es jedenfalls Casey Cooper, der zusammen mit seinem Bruder Jesse (in Blut, Musik und Geiste) THE RECEIVER bildet. ⇒ weiterlesen

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David Galas – "The Cataclysm"

21. November 2006 | Musikrezensionen | 1 Kommentar
Perfekte Indie-Symbiose aus Folk, Rock und Ambient!

David Galas - "The Cataclysm"Was lange währt, wird endlich gut. Nach jahrelanger Abstinenz vom Musikgeschäft hat DAVID GALAS nun sein erstes Soloalbum veröffentlicht. Vielen wird er vor allem durch sein Mitwirken in solch faszinierenden Bands wie BLEAK und LYCIA bekannt sein.
Nach der Verabschiedung LYCIAs aus dem aktiven Musikleben 1999 begannen auch für David neue Zeiten. Zeiten der Umorientierung, des Wechsels, in denen er auch zeitweise darüber nachdachte, das ganze Ding mit der Musik an den Nagel zu hängen und sein Studioequipment zu verschleudern.
Dennoch hat er in diesen ganzen Jahren ständig an neuen Songs geschrieben, sie reifen lassen wie guten Wein, und es wurden immer mehr… bis eines Tages der Chef von Vendlus Records anklopfte, und ihm einen Deal anbot. Das war kurz vor Ende 2004, und nach einigen Schwierigkeiten, dem finalen Mastering der CD und noch einigen Verzögerungen mehr steht nun endlich sein Debüt "The Cataclysm" in den Regalen – ja wenn es wirklich so wäre! Zur Zeit ist das Album nämlich nur über Vendlus Records erhältlich, und es ist zu hoffen, dass sich bald ein fähiger Vertrieb findet, der dieses Meisterwerk über die ganze Welt verteilt.

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