• MattKommt ganz gut das Ding. Hätt ich von den alten Daddies nicht erwartet…
  • MattHätte man kaum besser ausdrücken können. Fantastisches Album. Hier stimmt alles.
  • MattNach häufigem Hören des Albums muss ich von einer klaren Enttäuschung sprechen. Aalglatte Kompositionen, die...
"Post-Rock"

Light Bearer – “Silver Tongue”

21. April 2013 | Musikrezensionen | 1 Kommentar
Evil livE

Das Intro? Unendliche Traurigkeit, wie zumindest meine Wenigkeit sie kaum aushält, führt minutenlang in den musikalischen Kosmos von LIGHT BEARER. Da war doch was? Mit diesen Takten hatten sie ihr letztes Album “Lapsus” beendet, weches so großartige Massive, aus sich turmhoch schichtendem Post Metal und -Rock bot, dass wir immer wieder eintauchen wollten in diese packende, ganz eigenwillige Atmosphäre pendelnd zwischen Verdammnis und Hoffnung.

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How Comes The Constellations Shine – “Mémoire”

12. April 2013 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Shiny Outtakes

Ein neues Werk der portugiesischen Seelenverwandten von ARCTIC PLATEAU? Nicht ganz. “Mémoire” ist ein kleines Best-Of, eine Zusammenstellung von Songs, die allesamt noch vor “Belongs To Mafra” entstanden. Gonçalo Pereira und seine Mitstreiter nahmen zwischen 2006 und 2010 an die 200 Songs auf. Irre. Aber sowas nennt man eben nicht umsonst Leidenschaft. Aus hunderten Stücken hat Pereira nun die wohl zehn besten herausgesucht, was sicherlich keine leichte Aufgabe war, darunter auch einige Stücke aus der Zeit, bevor die Band zu einem Soloprojekt zusammenschrumpfte.

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The Shaking Sensations – “Start Stop Worrying”

Waschechte Instrumental-Post-Rocker

Das Meer getränkt in Blut? Na, wenn das kein überzeugender Grund zum Trübsal abblasen ist. Bei einer Pelagic-Platte hätte ich jetzt instinktiv auf Hartwurstklänge getippt, aber bei den SHAKING SENSATIONS (klasse Name!) handelt es sich um dänische Post-Rocker, die schon einige Jahre unterwegs sind – in einer von ihnen richtig als hoffnungslos überbevölkert erkannten Szene.

Vielleicht ist diese Erkenntnis auch der Grund dafür, dass die Dänen gar nicht erst auf die große Innovationstrommel klopfen, die man bei vielen anderen Bands lautstark vernimmt, ohne das tatsächlich mal neue Klänge ertönen.

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Arms Of Tripoli – “All The Fallen Embers”

13. Dezember 2012 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Vereinte Kräfte

Wer kennt Bands wie SIGNAL HILL, THE LIGHTS FROM HERE, THE HALF MANTIS GROUP oder NAKED IN THE DARK? Dann aufgepasst, denn mit ARMS OF TRIPOLI ist 2011 quasi ein imaginärer Proberaum oder postrockender Swingerclub entstanden, bei dem es vor allem um Kollaboration geht. Teamgeist. Jammen. Unterschiedliche Geister treffen sich plötzlich an einem Punkt, den sie in ihren ursprünglichen Bands nie angepeilt hätten. Und dennoch bewegen sie sich dabei auf völlig vertrautem Terrain. Post-Rock, Shoegaze, instrumentales Schwelgen – klare Sache.

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Late Night Venture – “Pioneers Of Spaceflight”

30. November 2012 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Post-Rock mit gewissem Extra

Kann es zuviel Musik geben? Zumindest gibt es tatsächlich zuviel, um noch einigermaßen den Überblick zu behalten und das zu finden, was sich wirklich zu hören lohnt. Ist nicht nur im Post-Rock so, wo die schiere Masse der Bands mittlerweile doppelt erschlagend ist. Hin und wieder finden sich aber ganz reizvolle Alben in diesem Dschungel, die, auch wenn sie vielleicht nicht den Anspruch eines Meisterwerks für sich verbuchen können, doch zumindest einen Unterschied machen. Den machen auch die dänischen Rocker LATE NIGHT VENTURE. Ihr Debütalbum mit dem klangvollen Namen “Pioneers Of Spaceflight” beginnt zunächst so, wie man das als Kenner dieses Genres gewohnt ist: Ausladene Klangfächen, Gitarrenreverbs, Sehnsuchtsmelodien, pures musikalisches Schwelgen mit offenem Ende – und ohne Gesang.

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Efterklang – “Piramida”

14. November 2012 | Musikrezensionen | 1 Kommentar
Schwer zu fassen, unfassbar schön

Wenn es Bands einem derart schwer machen, sie angemessen zu beschreiben, ist das nicht selten ein Qualitätsbeweis ersten Ranges. EFTERKLANG sind so eine Band, und meinem Kollegen ME ist es bei ihrem letzten Album “Magic Chairs” trotzdem gelungen. Nun versuche ich mich ebenso, denn “Piramida” ist meine erste echte Begegnung mit der dänischen Band aus Kopenhagen. EFTERKLANG sind drei Kindheitsfreunde, die eine hörbare, kreative Symbiose eingegangen sind und dermaßen opulente Klanggemälde malen, dass sie sich für die Liveumsetzung noch eine ganze Reihe Gastmusiker heranholen.

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John 3:16 – “Visions Of The Hereafter – Visions Of Heaven, Hell and Purgatory”

11. November 2012 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Sphärische Stilwanderung zwischen Himmel und Hölle

Die Split-EP mit FluiD, die ich vor ein paar Monaten auf dem Tisch hatte, war nur ein Vorgeschmack. Nun ist Philippe Gerber alias JOHN 3:16 mit seiner mittlerweile sechsten Veröffentlichung, und gleichzeitig dem ersten Album zurück. Weder hätte ich vermutet, dass Gerber schon seit 2007 als Einzelkämpfer unterwegs ist, noch dass seine Musik viel reichhaltiger ist, als die EP das vermuten ließ. “Visions Of The Hereafter” ist ein beeindruckendes Album mit inhaltlich biblischem Ausmaß. Himmel, Hölle und das Fegefeuer sind die drei Orte, um die sich der instrumentale Narrativ dreht.

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Toundra – “III”

7. November 2012 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Mit Album Nr. 3 endgültig beim Post-Rock

Dieses Mal ging alles schneller. Vielleicht nicht mit den Kompositionen, da haben sich die Spanier klugerweise Zeit gelassen. Aber dieses Mal muss der Rest der Welt nicht erst knapp zwei Jahre warten, bis er der dritte Langrille der nun endgültig post-rockenden Band zu hören bekommt. Na gut, bis er es sich ins Regal stellen kann, denn Aloud Music haben das Album bekanntlich schon im August zum kostenlosen Download freigegeben. Ich finde das für ein Label und eine Band, die beide natürlich nicht nur von Luft und Liebe leben, immer aufs Neue mutig – und eben auch gnadenlos realistisch. Denn wer glaubt schon ernsthaft, gegen die Mühlen der Kostenlosmentalität und die Tatsache, dass spätestens zum Veröffentlichungstermin Musik “frei” im Netz verfügbar ist, anlaufen zu können? Dann gibt man den Fans (und jenen, die behaupten welche zu sein) doch lieber direkt, was sie wollen, bevor sie zu dubiosen, illegalen Portalen laufen, und sie damit indirekt unterstützen.

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Maserati – “Maserati VII”

27. Oktober 2012 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Rockende Spektralanalyse

Es hat lange gedauert, bis ich mit MASERATI warm geworden bin, was, um das gleich ehrlich zuzugeben, ganz einfach daran lag, dass die Sportwagenrocker bei jeder Gelegenheit an mir vorbeigerauscht sind. Erst mit ihrem letzten Album “Pyramid Of The Sun” wurde ich richtig aufmerksam auf die Nordamerikaner. Es war das Album, mit dem sich die Band endgültig vom Post-Rock-Einheitsbrei emanzipiert hatte und ihre Erkundungssonden in alle Bereiche aussendete. Deshalb sei vorweg geschickt: Mit diesem Album gehen MASERATI ins All.

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Aoria – “The Constant”

26. Oktober 2012 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Schwarmintelligenz

Der Zwillingsbruder ist endlich da. Im schwedischen Version Studio wurde lange gebraut und gemischt, bis endlich AORIA das Licht der Welt erblickte. Die großartigen A SWARM OF THE SUN haben zuletzt mit ihrem Album “Zenith” einen Sound geprägt, der nun seine wunderbare Fortsetzung erfährt. A SWARM OF THE SUN, das bedeutet schwer melancholischer und atmosphärisch dichter Post-Rock von einer derartig emotionalen Qualität, dass er sofort ins Blut geht. AORIA sind kein Spiegelbild, kein Mimikry und auch nicht A SWARM OF THE SUN unter anderer Flagge. AORIA ist trotz aller personeller Verbundenheit keine Kopie, sondern eher eine interessante zweite Persönlichkeit.

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La Gran Perdida de Energia – “La Gran Perdida de Energia”

8. Oktober 2012 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Alles, nur kein gewöhnliches Instrumental-Geplänkel

Vier Argentinier aus Patagonien, bewaffnet mit Gitarren, Bass und Schlagzeug. Der Bandname gibt mir ein Rätsel auf, denn vom “großen Energieverlust” ist in der Musik des Quartetts nichts zu hören. Vielmehr sprüht das Album vor Freude, und strahlt in einem ganz anderen Licht als vergleichbare Alben. Beginnt das Werk nämlich noch mit vermeintlich vertrauten Post-Rock-Klängen – instrumentales Flanieren, wie gehabt – gehen die Musiker bald, wie auf dem Cover, durch die Decke. Ob nun ins All oder einfach ans Meer – hier herrscht eine etwas andere Stimmung.

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Bridges Of Königsberg – “The Five Colors [Remixed]“

7. Oktober 2012 | Musikrezensionen | 1 Kommentar
Farbenfrohes Remixalbum

Mir fällt gerade auf, dass es im Post-Rock beim Thema Remixes noch karger aussieht, als im großen Rockgenre generell. BRIDGES OF KÖNIGSBERG haben den seltenen Schritt allerdings gewagt, und präsentieren nun sechs Neuinterpretationen aus ihrem letzten Album “The Five Colors”. Die beteiligten Künstler stecken ebenso tief im Underground, was die Angelegenheit recht spannend macht. Eine Affinität zu elektronischen Klängen haben die Brückenbauer schon gezeigt, daher überrascht es auch nicht, dass die sechs Songs vor allem eine elektronische Generalüberholung bekommen haben, mit wirklich hörenswerten Ergebnissen.

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Collapse Under The Empire – “Fragments Of A Prayer”

28. September 2012 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Kontinuierlich gut

Nach all den Jahren ist immer noch ein Novum möglich: Das neue Album des deutschen Post-Rock-Duos erscheint nämlich auf dem eigenen Label. Da man vor ein paar Jahren schon auf eigenen Füßen Platten in die Welt getragen hat, darf man gespannt sein, was sich bei Finaltune Records noch tun wird, ein reines Haus- und Hoflabel scheint es ja nicht zu sein. Das Album selbst bietet für Kenner der Band allerdings auch eine kleine Überraschung, handelt es sich doch bei “Fragments Of A Prayer” nicht um die erwartete Fortsetzung des Konzeptwerks, welches im vergangenen Jahr mit “Shoulders & Giants” begonnen hatte. Indirekt kann man allerdings durchaus von Fortsetzung sprechen, denn wenn sich COLLAPSE UNDER THE EMPIRE durch eines auszeichnen, dann Kontinuität im Sound.

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Guns Of Brixton – “Inlandsis”

26. September 2012 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Zwischen Schwerlastigkeit und Melancholie

Die GUNS OF BRIXTON sind zurück – bei mir feiern sie allerdings Premiere. Von den französischen Post-Rockern hatte ich bisher noch nichts vernommen, wurde dann aber mit dem Song “Tephrás” blitzschnell auf ihre Seite gezogen. Der befindet sich nämlich auf ihrem neuen Album “Inlandsis” und bietet all das, was man von gutem Post-Rock erwartet: Monumentale Größe und instrumentale Stärke. Apropos instrumental: GUNS OF BRIXTON gehören auch zu der nicht mehr ganz so neuen Strömung von Bands, die wieder zum Gesang zurückgefunden haben, auch wenn dieser die Songs längst nicht so dominiert, wie in anderen Genres. Aber wenn Sprachsamples auf Hardcore-Shouts treffen, dann gehört das zum Prinzip des Auslotens aller Möglichkeiten, die Rockmusik zu bieten hat und die kaum woanders als im Post-Rock so deutlich werden.

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NEUROSIS bringen neues Album im Oktober raus

28. August 2012 | News | Keine Kommentare

Die Sludge-/Post-Meister NEUROSIS veröffentlichen am 31. Oktober 2012 ihr neues Album “Honor Found In Decay”. Die aus Oakland stammende Band um Scott Kelly und Steve Von Till hat zusammen mit Steve Albini ihr, nach eigener Aussage, ästhetischstes Werk eingespielt.

Tracklist:
1. We All Rage In Gold
2. At The Well
3. My Heart For Deliverance
4. Bleeding The Pigs
5. Casting Of The Ages
6. All Is Found… In Time
7. Raise The Dawn

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