• valerie renayTake a look! http://www.youtube.com/watch?v =vViinMt156s
  • MEAuch hier gilt: die Version mit Bonus greifen! ‘Age Of Creation’ ist ein wunderbarer Achterbahn-Track,...
  • MEAuch für dieses Album gilt: die edle Digifassung mit Bonustrack ‘Tired Bones’ (lässig-schwerer...

Pop

Danny Katz – “Japanese Satellites”

17. Januar 2012 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Nostalgia Pop Rock mit Herz

Danny Katz ist ein hoffnungsloser Romantiker. Das bezeugt er nicht nur selbst, das hört man auch, wenn man sich mit seinem Album “Japanese Satellites” beschäftigt. Der Multiinstrumentalist, der in New York und Tokyo weilt, frönt darauf seiner Vorliebe für verträumte Pop-Rock-Nostalgie mit modernem Touch. Wenn er nicht gerade R&B-Hits zu Folk-Songs umarrangiert, schreibt er eigene Stücke zwischen Chanson, Indie, Folk und Pop. Sowohl bei den rockigeren wie auch seichteren und immer eingängigen Stücken schwingt immer ein Stück vom Radiokanon der 80er Jahre mit. Nicht altbacken, und immer mit einem modernen Touch.

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Talk Talk – “The Colour Of Spring”

Ein Klassiker der 80er Jahre

Unter den Menschen, die aufmerksam Musik hören, sich (nicht nur) für die 80er Pop-Szene interessieren, dürfte, nein, sollte die prägnante Klaviermelodie von “Life’s What You Make It” bekannt sein; zumindest aber hat man sie schonmal irgendwie irgendwo wahrgenommen. Natürlich ist dies ein sehr starkes Lied, das nicht umsonst in den höheren Plätzen der Pop-Top-Ranglisten rangiert, aber man darf daneben auf gar keinen Fall den Rest vergessen, den TALK TALK mit ihrem fantastischen Album “The Colour Of Spring” geschaffen haben. Die synthie-poppigen Zeiten von “Such A Shame” waren vorbei und die Band um ihren eigentümlich wirkenden Frontman und Sänger Mark Hollis ist einen Schritt weiter gegangen.

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Dredg – “Chuckles And Mr. Squeezy”

16. August 2011 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Die Wendeltreppe führt nach unten…

DREDG waren immer eine Band, die sich nie hat einengen lassen, geschweige denn auf der Stelle stand. Besonders ihre früheren Alben, “Leitmotif”, “El Cielo” und besonders “Catch Without Arms” fanden großen Anklang bei der hiesigen Fangemeinde. Selbst wenn bei Letztgenanntem das Lager bereits anfing zu mosern, waren die meisten Stimmen äußerst positiv. Dann kam “The Pariah, The Parrot, The Delusion” und die ersten Fans wandten sich von der Band ab. DREDG begannen nach den Sternen zu greifen, wollten ein größeres Publikum ansprechen und dennnoch ihren Anspruch halten.

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Blackfield – “Welcome To My DNA”

Routine oder Konsequenz?

Es war nicht nur schwer, sondern nahezu am Rande des Unmöglichen, dass Aviv Geffen und Steven Wilson ihr zweites gemeinsames Album noch einmal übertreffen. Die Frage war also eher, ob es ihnen gelingt, ihr Qualitätslevel und somit den Namen BLACKFIELD so hoch oben wie nur möglich zu halten. Sie selbst haben die Ansprüche verdammt hoch angesetzt und nicht wenige Anhänger der Band dürften sich deshalb sehnsüchtig die Hände nach ihrem neuen Album “Welcome To My DNA” gerieben haben.

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Heinz Rudolf Kunze – “Die Gunst der Stunde”

21. Februar 2011 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Einladung an alle

Heinz Rudolf Kunze feiert in diesen Tagen bereits sein 30-jähriges Jubiläum als Profimusiker. 30 (!) Alben, denen seine Plattenfirma anfangs einen Strick und eine Pistole hätte beilegen können, hat der einstige “Niedermacher” in dieser Zeit veröffentlicht, und schon bald könnte er wieder Erfolg haben wie lange nicht mehr. In der Startwoche seines neuen Albums “Die Gunst der Stunde” scheint ein Einstieg gleich in die Top 10 der Albumcharts dank professioneller Promotion und cleverer Single-Strategie mit “Dein ist mein ganzes Herz”-Zitaten wahrscheinlich, wenn nicht gar unumgänglich. Das hat er sich gewünscht, und es sei ihm ehrlich gegönnt.

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Heart – “Bad Animals”

20. Januar 2011 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Mit Herz und Rock

Heart - "Bad Animals"Selbst viele Jahre nach “Barracuda” und “Dreamboat Annie” und einer stilistischen Umorientierung in den 80ern Richtung Pop-Rock, kann man von den beiden Hardrock-Schwestern Ann (Gesang) und Nancy (Gitarre) Wilson und ihrer Band HEART trotzdem immer noch eines erwarten: Qualitativ gute Musik. Natürlich muss man hier abwägen, denn manch Hörer der ersten Stunden wird sicherlich mit dem späteren Stoff der Wilson-Sisters nicht gut klarkommen und entsprechend seine Schwierigkeiten haben. Wie dem auch sei, Geschmäcker sind stets verschieden und auch subjektiv und das ist auch gut so. Für mich stellt “Bad Animals” den absoluten Höhepunkt in der Diskografie HEARTs dar, ohne Wenn und Aber!

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Thomas Dolby – “The Golden Age Of Wireless”

24. Dezember 2010 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Der verrückte Professor und sein Meisterwerk

Thomas Dolby - "The Golden Age Of Wireless"Das Image des ‘verrückten Professors’ oder ‘Funky Mad Scientist’, wie die Engländer zu sagen pflegten, hatte THOMAS DOLBY keineswegs zu Unrecht in den 1980er Jahren, denn mal abgesehen von seiner für die damalige Zeit extravagaten Frisur und seinem insgesamt sypathisch zerstreutem Aussehen  und Auftreten hat er auch musikalisch seinem ”Titel’ alle Ehre bereitet. Besonders bemerkbar war dies’ im Sound seines Debütalbums “The Golden Age Of Wireless”, auf dem THOMAS DOLBY (bürgerlicher Name: Thomas Morgan Robertson) allen Klischees um seine Person und seiner Musik Rechnung trug. Die Lieder sind flippig, innovativ und gefühlvoll und zudem gezeichnet von einer leichten Schrägheit, die aber so ansprechend ist wie die Hit-Dichte auf der Scheibe.

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Cocteau Twins – “Blue Bell Knoll”

20. Dezember 2010 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Könige des Dream Pop

Cocteau Twins - "Blue Bell Knoll" (Vinyl)Oft wurden die aus Schottland stammenden COCTEAU TWINS zu Beginn ihrer Karriere belächelt und von vielen Kritikern kaum ernst genommen, was besonders an dem für damalige Zeiten (die 1980er Jahre) recht ungewöhnlichen weil eigentümlichen Gesang von Elizabeth Fraser lag, der stets klar und in einer engelhaften Höhe vorgetragen wurde. Die Band, auf diesem Album bstehend aus Liz, Robin Guthrie (Gitarre) und Simon Raymonde (Bass), ließ sich jedoch nicht beirren und ging ihren eingeschlagenen Weg auch weiterhin fort. Ihre Hartnäckigkeit zahlte sich langfristig aus und wird durch ihren heutigen Status in der Musikgeschichte bestätigt.

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Little Steven – “Freedom – No Compromise”

10. Dezember 2010 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Kämpfer für Gerechtigkeit

Little Steven - "Freedom No Compromise"Steven Van Zandt war (und ist aktuell wieder) der Gitarrist der E-Street Band von Bruce Springsteen und zudem ein ambitionierter Kämpfer gegen die Apartheid in Südafrika. Viele Jahre hat er sich bereits für die Menschenrechte dort eingesetzt und aktiv Projekte unterstützt und entwickelt, um den Menschen auf dem schwarzen Kontinent zu helfen, die Rassenkonflikte zu kritisieren und (zumindest im kleinen, ihm möglichen Rahmen) zu minimieren. Zudem war er Initiator des Musikprojektes ARTISTS UNITED AGAINST APARTHEID, an dem Künstler wie Bob Geldof, Pete Townsend, Pat Benatar, U2, Peter Gabriel, AFRIKA BAMBAATAA und viele mehr teilnahmen.

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Doris Brendel – “The Last Adventure”

25. Oktober 2010 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Facettenreicher Blick zurück

Doris Brendel - "The Last Adventure"Musikwissenschaftler kennen sie als Tochter des Pianisten Alfred Brendel, für Sammler musikalischer Schätze ist sie die Stimme von THE VIOLET HOUR: Doris Brendel. Vor gut einem Jahr ist “The Fire Sermon” neu aufgelegt worden, nachdem die viel zu früh eingestampfte Auflage jahrelang hoffnungslos vergriffen war. Wer sich in der Alternative-Szene der frühen 90er gut auskennt, weiß, dass die Briten damals wohl schlicht und ergreifend dem Zeitgeist vorausgeeilt sind. Das überaus facettenreiche Album war für die meisten Hörer schwer zu greifen, ist aber unbestritten ein kleines Juwel. Anno 2010 schickt sich nun Doris Brendel an, ein bisschen vom Geist dieser faszinierenden Band wiederzubeleben.

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David Bowie – “Lodger”

Berliner Trilogie: Part 3/3 – Exotik und Pop

David Bowie - "Lodger"Nachdem DAVID BOWIE mit IGGY POP im Schlepptau nach Berlin gezogen war und im Zuge dessen seinen Hang zum Drogenkonsum nicht mehr wirklich verheimlichen konnte (und vermutlich auch nicht wollte), was sich nicht zuletzt in seiner teilweise sehr experimentellen Musik wiederspiegelte, die durch den Zeitgeist ‘Kalter Krieg’ und einer neugewonnenen Freizügigkeit bezüglich eben des Drogenkonsums entscheidend geprägt war, verhielt er sich als Künstler auf eine etwas andere Art extravagant und besonders. Zwar war er die vielen Jahre vorher auch schon bekannt als eine Art schillernder Paradiesvogel, der durch seine bunten und exotischen Outfits viel Aufsehen erregte, jedoch gab die Berliner Phase seinem Erscheinungsbild als Künstler noch einmal einen neuen, in gewisser Hinsicht gefährlichen und auch fragwürdigen Anstrich. Aus heutiger Sicht kann man sagen, dass DAVID BOWIE diese, nennen wir sie mal vorsichtig ‘künstlerische Phase’, unterm Strich mit drei Meisterwerken abgeschlossen hat; “Low”, “Heroes” und “Lodger”.

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David Bowie – “Heroes”

24. Juli 2010 | Musikrezensionen | 1 Kommentar
Berliner Trilogie: Part 2/3 – Helden und Hoffnung

David Bowie - "Heroes"David Robert Haywood Jones, eher bekannt unter dem Namen DAVID BOWIE, hat viele Phasen in seiner Karierre als Sänger und Musiker hinter sich gebracht. Er hat sich dabei nie davor gescheut zu experimentieren und war sich nie zu fein, von anderen Tipps geben zu lassen oder die Komposition seiner Songs (wenigstens) teilweise in andere Hände zu geben. Immer interessiert in alle Richtungen hat DAVID BOWIE mittlerweile ein enormes Repertoire an Alben, Songs (darunter viele Hits) und Stilvariationen angehäuft, das in seiner speziellen Art einzigartig ist.

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David Bowie – “Low”

Berliner Trilogie: Part 1/3 – Klang und Vision

David Bowie - "Low"Einer der schillerndsten Paradiesvögel der Musikgeschichte ist wohl unbestritten der Brite DAVID BOWIE, der seit 1967 nicht nur eine enorme Anzahl von Veröffentlichungen vorweisen kann, sondern auch ebenso vielseitig und vielschichtig durch verschiedene Musikstile und Epochen gereist ist. Immer wieder hat er seine Musik durch aktuelle, moderne Komponenten erweitert und war stets offen für etwas Neues. Dabei hat er sich nie von seinem Weg und seiner Vision abbringen lassen und trotz weitläufiger künstlerischer Offenheit immer auch seinen eigenen Stil beibehalten.

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Ellis, Beggs & Howard – “Homelands”

Pop mit leichten Ethno-Einflüssen

Ellis, Beggs & Howard - "Homelands"

Dieses Album hier müsste man eigentlich in die imaginäre Rubrik ‘vergessene Pop-Perlen aus den 80ern’ einsortieren, denn mal abgesehen von ihrem kurzweiligen, allerdings für die restliche Musik der Band nicht wirklich repräsentativen Hit “Big Bubbles, No Troubles”, erzeugte das zugehörige Album “Homelands” wenig bis gar kein Aufsehen. Erfolge blieben aus und das ‘One Hit Wonder’ ELLIS, BEGGS & HOWARD löste sich relativ schnell unter großer Frustration wieder auf. So hatte der ehemalige KAJAGOOGOO-Bassist Nick Beggs den Werdegang seiner Band sicherlich nicht vorgestellt.

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A.C.T. – “Silence”

Vielfältig und eingängig

A.C.T. - "Silence"Poppiger Progressive Rock? Aber ja doch! A.C.T aus Schweden zeigen auf ihrem bereits vierten Album, dass poppige und teils schwülstige Gesänge richtig gut mit dem Grundthema Progressive Rock harmonieren. Komplexe Rhythmen treffen auf leichte und beflügelte Gesangslinien, technisches aber nicht übertrieben frickeliges Spiel trifft auf minimalistische, aber dafür umso prägnanter wirkende Parts. Es gibt sehr viele Spannungsbögen und ausführliche Eskapaden an jedem einzelnen Instrument und trotzdem hat man jederzeit das Gefühl, es mit durchweg eingängiger Musik zu tun zu haben. Die Schweden schlagen hier die Brücke zwischen Radiomusik und anspruchsvollem Hörgenuss.

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