• valerie renayTake a look! http://www.youtube.com/watch?v =vViinMt156s
  • MEAuch hier gilt: die Version mit Bonus greifen! ‘Age Of Creation’ ist ein wunderbarer Achterbahn-Track,...
  • MEAuch für dieses Album gilt: die edle Digifassung mit Bonustrack ‘Tired Bones’ (lässig-schwerer...

New Wave

The Exploding Boy – “The Black Album”

16. Januar 2012 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Vertraute Post-Punk Klänge

Mit den schwedischen THE EXPLODING BOY hatte ich bisher noch keine Erfahrungen gemacht, dabei ist “The Black Album” bereits das dritte Album des Quartetts aus Stockholm. Ihre Single “Human” ist jedenfalls in die hiesigen Alternative Charts “explodiert” und man hört auch schnell, warum, setzt der überaus eingängige Song doch vertraute Segel Richtung “Love My Way” von den PSYCHEDELIC FURS. Nicht nur ihnen, sondern auch bekannten Größen wie THE CURE oder HUMAN LEAGUE wird auf der Platte gehuldigt, die im gleichen Moment auch fest in der Moderne steht, in der Namen wie INTERPOL als erstes fallen.

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Peter Hook And The Light – “Unknown Pleasures · Live In Australia”

16. November 2011 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Der Geist Ian Curtis’ und JOY DIVISIONs

Nachdem NEW ORDER vor einiger Zeit auseinanderfielen, Bassist Peter Hook sich mal wieder mit Sänger und Gitarrist Bernard Sumner restlos überworfen hat, dieses Mal scheinbar endgültig, gingen beide Parteien fortan getrennte Wege. NEW ORDER haben sich 2011 inklusive der drei üblichen Verdächtigen Bernard Sumner, Stephen Morris und dessen Frau Gillian Gilbert reformiert. Als Ersatz für Peter Hook haben sie sich einen zweiten Saitenmann geholt, während Hook selbst mit einer neuen Band versucht alten Boden aufzuarbeiten. Man kennt dieses Spiel der Beiden schon seit seeligen JOY-DIVISION-Zeiten und manch ein Fan wird sicherlich einmal mehr darüber geschmunzelt haben, dass Sumner sowie Hook das Aus der Band verkündet haben. Schauen wir also, wie lange die Jungs, sorry, Herren es dieses Mal ohne einander aushalten.

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Joy Division – “Still”

8. Oktober 2011 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Posthume Compilation mit Nostalgiewert

JOY DIVISION sind eine dieser Bands, die erst nach ihrem Ableben, bzw. in ihrem speziellen Falle nach ihrer Umbenennung zu größerem Ruhm gelangten. Kurz vor der geplanten Tour im Jahre 1980 sagte zudem ihr Sänger Ian Curtis “nein” zum Leben und erhängte sich. Der Rest der Band sagte nach einem großen Schock trotzdem “ja” zum gemeinsamen Weiterbestehen und sie beschlossen, sich fortan unter dem Banner NEW ORDER musikalisch zu verwirklichen und neue Wege zu beschreiten. Der Rest ist bekanntlich Geschichte.

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Joy Division – “Heart And Soul”

8. September 2010 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Zeitgeist 1977-1980

Joy Division - "Heart And Soul"JOY DIVISIONs Position und Einfluss im aufkeimenden Post-Punk der 1970er Jahre und der dadurch entstandenen, später florierenden New-Wave-Bewegung Englands, war besonders im Großraum London erheblich. Sie überrolten nahezu alle konkurrierenden Bands und bombardierten die örtliche Szene förmlich mit ihrem Streben nach mehr. Besonders ihr Frontman Ian Curtis, der sich 1980 tragisch das Leben nahm, spielte dabei mit seinem teilweise narzistischen, stets recht exzentrischen Verhalten eine bedeutende Rolle. Er wollte mit seiner Band hoch hinaus und war bereit, dafür alles zu tun.

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New Order – “Power, Corruption & Lies”

12. August 2010 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Sound formed in a vacuum

New Order - "Power, Corruption & Lies"Die Umbenennung in NEW ORDER war nach dem Tode Ian Curtis’ vollzogen und die Band begann bereits mit ihrem Debüt “Movement” den Namen JOY DIVISION abzuschütteln, wenngleich ihre Musik lediglich eine natürliche Entwicklung, bzw. Fortführung des JOY-DIVISION-Sounds darstellte. Sie experimentierten vermehrt mit Keyboards und eben synthetischen Klängen, vermischten diese mit den Band-typischen, simplen aber eingängigen Gitarrenakkorden und den ebenfalls typischen, sehr charismatischen Bassmelodien.

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M83 – “Saturdays = Youth”

Eine kleine Reise zurück in der Zeit

M83 - "Saturdays = Youth"Eine schöne kleine Zeitreise zurück in die 80er und auch 90er Jahre des letzten Jahrtausends bescheren uns die Franzosen von M83 auf ihrem Album “Saturdays = Youth”, das Irgendwo zwischen entspanntem Pop und melodiöser Softelectronic angesiedelt ist. Das Album wirkt trotz unzeitgenössischer Aufmachung und ebensolchem Inhalt erstaunlich anders, wohlklingend und in gewisser Art und Weise sogar regelrecht erfrischend; vermutlich eben genau deswegen, weil hier nicht die derzeit gängigen Klischees bedient werden, sondern durch den Blick zurück in der Zeit der Musik im übertragenen Sinne ein Schritt nach vorne gemacht wird.

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Ladyhawke – “Ladyhawke”

Nostalgie im Jetzt

Ladyhawke - "Ladyhawke"Eine Neuseeländerin in Australien: Phillipa “Pip” Brown war zu College-Zeiten in einigen Grunge-Bands unterwegs, stand aber auch dem Punk sehr nahe. Nach ihrer Zeit bei TWO LANE BLACKTOP sprang sie dann über’s Wasser nach Melbourne und spielte für zwei Jahre bei TEENAGER. Hier war schon mehr als nur Punk Rock angesagt, was man auch auf dem 2006 veröffentlichtem Album “Thirteen” hören konnte. Doch zur richtigen musikalischen Entfaltung brauchte Pip einfach Freiraum, und begab sich auf Solopfade als LADYHAWKE.

Das gleichnamige Debüt ist ein kleiner Nostalgie-Trip

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Sigue Sigue Sputnik – “Flaunt It”

1. Dezember 2009 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Die Zukunft begann 1986

Sigue Sigue Sputnik - Flaunt ItAls “Flaunt It” 1986 bei mir durch die Boxen rauschte war mein erster Gedanke: Was ist das denn für eine gequirlte Scheiße??? Nahezu fassungslos starrte ich auf die Anlage und konnte kaum fassen, was da durchs Zimmer rauschte. Aus heutiger Sicht würde ich “Flaunt It” als eine Art Cyber Punk Style bezeichnen, auf jeden Fall total abgefahren, abgedreht und derart mit Effekten jeglicher Art zugeknallt, dass man dieses Album einfach nie wieder vergessen kann und auch nicht darf. SIGUE SIGUE SPUTNIK haben damit jedenfalls nicht nur mächtig den Bock abgeschossen, sondern im Grunde die Musikwelt und ihre Grenzen auf den Kopf gestellt, auch wenn es damals die breite Masse leider nicht erreicht hat.

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New Order – “Brotherhood”

24. Oktober 2009 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Every second counts

New Order - BrotherhoodDas vierte Album von NEW ORDER ist ein Rundumschlag durch den bisherigen Sound der Truppe geworden. Fand sich die Band nach dem Ende von JOY DIVISION und der Umbenennung in NEW ORDER vorerst noch im New-Wave (“Movement”) wieder, bewegte sich ihr Sound später hin zur Elektronik (“Low-Life”). “Brotherhood” vereint dann diese beiden Welten und fügt noch ein gehöriges Maß an sympathischem und entspannt wirkendem Schrammel-Rock hinzu.

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Editors – “In This Light And On This Evening”

15. Oktober 2009 | Musikrezensionen | 1 Kommentar
Ein kleiner Geniestreich

The Editors - In This Light And On This EveningDie im Jahre 2003 in Birmingham gegründete Band EDITORS hat mit “The Back Room” (2005) und “An End Has A Start” (2007) zwei vorzügliche Alben veröffentlicht, die irgendwo in der Schnittmenge zwischen Indie-Rock und New Wave anzusiedeln sind.

Neben den eingängigen Gitarrenmelodien gilt, bzw. galt besonders die äußerst charismatische Stimme ihres Sängers Tom Smith als markantes Erkennungszeichen der Band. Nicht selten erinnert sein Bariton und die Art und Betonung des Gesangs an den 1980 durch Freitod verstorbenen JOY-DIVISION-Frontman Ian Curtis, und auch die Musik ist nicht ganz so weit von genannten Wave-Ikonen anzusiedeln.

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Must Have Been Tokyo – “Vice EP”

13. September 2009 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Feines Kleinod

Must Have Been Tokyo - "Vice EP"Post-Punk und New Wave, dazu eine gehörige Portion Indie-Flair – die Schweizer MUST HAVE BEEN TOKYO machen es einem nicht schwer, sie gern zu haben. Ihre Songs entfalten sich wie Origami-Basteleien zu intensiven Erlebnissen; zu Beginn meist bescheidene Gitarren, dann dominante Synthesizer-Sounds, lebhafte Rhythmen und musikalisches Charisma, welches gar nicht zum Zeitgeist passen will. Am ehesten erinnern sie mich damit an die spanischen CATPEOPLE, die in eine ganz ähnliche Kerbe schlagen.

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Monorev – “My Mirror Me”

23. August 2009 | Musikrezensionen | 2 Kommentare
Schweizer Indie-Gold mit Hitgarantie

Monorev - "My Mirror Me"Wie schnell Musik zünden kann, hängt natürlich u.a. von ihrem Stil, ihrem Klang und den Vorlieben des Hörers ab. Aber das Entscheidendste dabei scheint wohl ein bisschen dem Zusammentreffen zweier Menschen zu ähneln: die Körperchemie, neuronale Verbindungen, die sich in Bruchteilen von Millisekunden aufbauen, ohne dass wir aktiv etwas dazu beitragen. In den meisten Fällen dauert es seine Zeit, manchmal sogar eine halbe Ewigkeit, bis man sich endlich in ein Album hineingefunden hat. Und manchmal, ja, da geht sie wie ein Blitz durch den Körper. Instant hits, Liebe auf den ersten Hör.

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CatPeople – “Reel #1″

13. Februar 2009 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Die spanischen Interpol?

Im Prinzip könnte ich den Teaser zum Review fast alleine stehen lassen, auch wenn er alles andere als selbsterklärend ist, und auch schnell ein falsches Licht auf die Band werfen könnte – also mal ganz von vorne:
CATPEOPLE kommen aus Spanien, genauer gesagt aus Vigo in Galizien und wurde dort 2002 aus der Taufe gehoben. Zwar noch unter anderem Namen, aber der änderte sich ebenso wie die musikalische Orientierung, die anfangs noch in Richtung Post-Rock ging. Anno 2006 erschien dann “Reel #1″ und die vier Spanier hatten sich zu einer der Bands entwickelt, die das Erbe von JOY DIVISION und THE CURE antreten. Post-Punk, Indie Rock und eine Prise Wave, alles verpackt in hinreißenden, melancholischen Songs mit sehr schönen Melodien.

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New Order – “Low-Life”

15. Dezember 2008 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Join our world and play our game

Mit ihrem dritten Album “Low-Life” vollzogen NEW ORDER im Jahre 1985 einen weiteren Schritt hin zur Dominanz der Elektronik in ihrer Musik. Schon die beiden Single-Auskopplungen “The Perfect Kiss” und “Sub-Culture” machten deutlich, dass die Briten fortan vermehrt Wert auf synthetische Sounds legen würden.

Hat man beim Opener “Love Vigilantes” noch das Gefühl, es mit einer freundlichen (und relativ lockeren) Version des bis dato bekannten NEW-ORDER-Sounds zu tun zu haben, wird man im weiteren Verlauf des Albums immer wieder mit stilistisch passenden Erweiterungen überrascht. Dazu gehören unter anderem die oben genannten Singles oder auch Tracks wie “This Time Of Night” oder das phantastische Instrumental “Elegia”, welche mit melancholisch anmutenden Sound-Kreationen aufwarten.

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New Order – “Movement”

14. September 2008 | Musikrezensionen | 1 Kommentar
When all things never die

Nachdem sich JOY-DIVISION-Sänger Ian Curtis im Mai 1980 bekanntlich das Leben nahm, beschlossen die verblieben Mitglieder Stephen Morris, Peter Hook und Bernard Sumner den Namen der Band in NEW ORDER zu ändern, aus Respekt vor dem Verstorbenen. Musikalisch jedoch starteten sie genau von dort, wo sie zuletzt mit JOY DIVISION und dem Posthum erschienen Album “Closer” (Juni 1980) angelangt waren.

Eine Neuerung waren fortan die elektronischen Einflüsse, die sich bereits auf dem ersten NEW-ORDER-Album “Movement” (1981) herauskristallisierten, wenn auch noch relativ verhalten. Man vereinte die düstere Schwere JOY DIVISIONs mit für damalige Verhältnisse modernen Sound-Spielereien. Es gab ein paar harte und prägnante Elektro-Experimente, die man heutzutage eher aus dem Industrial-Bereich kennt, wobei NEW ORDER trotzdem noch vorsichtig und in Maßen mit derartigen Sounds hantierten. Man kann “Movement” zwar immer noch dem New Wave zuordnen, muss jedoch eindeutig anerkennen, dass bereits eine wohlige Frische in Form von Neuerungen in den Songs zu spüren war.

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