• valerie renayTake a look! http://www.youtube.com/watch?v =vViinMt156s
  • MEAuch hier gilt: die Version mit Bonus greifen! ‘Age Of Creation’ ist ein wunderbarer Achterbahn-Track,...
  • MEAuch für dieses Album gilt: die edle Digifassung mit Bonustrack ‘Tired Bones’ (lässig-schwerer...

Instrumental

Toundra – “(II)”

11. Februar 2012 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Post-rockende Metalboten

Dem Hardcore entwachsen, dem Horizont entgegen. Die vier Musiker aus Spaniens Hauptstadt sind einen Weg gegangen, der ziemlich typisch für viele gleichartige Bands ist, die sich irgendwann in ihrem vormals beackerten Genre zu eingeengt gefühlt haben. Heftig und energisch war es, doch irgend etwas anderes musste doch noch möglich sein! Ein ebenso interessantes Phänomen ist es, wenn plötzlich der Gesang verstimmt und dafür die anderen Instrumente ihren zweiten Frühling erleben.

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Kimota! – “Kimota!”

22. Januar 2012 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Netter Versuch

Bei KIMOTA! handelt es sich um ein italienisches Post-Rock-Projekt, das sich am Feeling und auch am Sound von EXPLOSIONS IN THE SKY orientiert. Zwar klingen KIMOTA! nicht durchgängig gleich, die Tendenzen sind aber unüberhörbar. Über Sinn und Zweck von Nachahmern möchte ich hier jedoch nicht sinnieren, sondern versuchen herauszufinden, ob es sich trotz aller Ähnlichkeiten lohnt, KIMOTA! mehr Beachtung zu schenken, als ihnen bislang zuteil wurde. Heutzutage lässt sich ohnehin nicht mehr etwas eindeutig frisches und ungehörtes herstellen, alles wurde in selber oder ähnlicher Form schon einmal gehört. Die Frage ist nur, ob die Qualität stimmt und ob die Band rein musikalisch sowie kompositorisch etwas zu sagen hat oder in der Langeweile oder schlimmstenfalls unter dem Mittelmaß verschwindet.

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Thisquietarmy – “Resurgence”

9. Dezember 2011 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Ein blubbernder, musikalischer Kreativ-Vulkan

Wer schon schlechte Erfahrungen mit Post-Rock gemacht hat, und dabei eher an Würfelmusik mit Plätschercharakter denken muss, der darf jetzt die Lauscher aufspannen. Zwar ist Eric Quach alias THISQUIETARMY aus Montréal kein selbsterklärter postmoderner Gitarrero, aber er streift die Gefilde, die in den letzten Jahren immer inflationärere Ausmaße angenommen haben. Quach widerstrebt es allerdings, szenekonforme Klanggebilde mit dem Charme eines Endlosreims zu entwerfen, sondern experimentiert an den Seiten mit einer Spielfreude und Verve, der ausgesprochen erfrischend ist.

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Sankt Otten – “Gottes Synthesizer”

22. September 2011 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Wir fahren auf Gottes Autobahn

Es ist nicht alles Gott was glänzt, aber ist möglicherweise das, was SANKT OTTEN fabriziert haben, göttlich? Soweit möchte ich mich dann doch nicht aus dem Gebetsturm lehnen, zumindest was den religiösen Teil der Semantik betrifft. Denn natürlich ist es mittlerweile völlig legitim, beim deutschen Synthesizer-Duo zu solch sakralen Superlativen zu greifen. Sie füllen eine Lücke in der hiesigen Musiklandschaft, eine Leerstelle, die nicht mal durch Dinosaurier wie Klaus Schulze oder Pete Namlook besetzt werden konnte – und SANKT OTTEN mussten dafür nicht mal 10 Alben pro Jahr veröffentlichen.

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Out Of Sight – “Silence Speaks The Words Unspoken”

6. August 2011 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Atmosphäre rettet nicht den Sound

Der deutsche Post-Rock-Liebhaber (nehme ich mal an bei dem gebotenen Sound) Christian S. bietet mit “Silence Speaks The Words Unspoken” eine Fünf-Track-EP seines Projektes OUT OF SIGHT an und entfaltet sich im Bereich des – wer hätte es gedacht – Post-Rocks frei und ungebunden. Zwar hat er, um das Fazit ein wenig vorweg zu nehmen, nicht unbedingt das große Kino abgeliefert, aber durchaus eine Basis für zukünftige musikalische Ereignisse geschaffen. Wenn er auf seine Arbeit hier aufbaut und es schafft sich zu entwickeln, könnten die kommenden Veröffentlichungen von OUT OF SIGHT Aufsehen erregen.

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Forgotten Live in Death Paradise – “One Way Ticket To The Paradise”

Ambient Post-Rock

Schön, worüber manchmal beim Stöbern im größten Musikarchiv der Welt mitunter stolpert. Kleine Stolpersteine, ausgelegt von Solokünstlern, die für ihr Schaffen nicht einen müden Cent verlangen. Ich kann mich zwar nicht mehr daran erinnern, wonach ich genau gesucht hatte, aber an einen Brasilianer, der ganz unbekümmert Post-Rock mit Synthesizern und Elektronik kreuzt, hätte ich nie gedacht.

Rafael Simmons aus São Paulo nennt als Einflüsse unter anderem NIN, 65daysofstatic, The Cure und The Crystal Method. Wenn man dann Dancebeats und Santana-Licks im Paarlauf hört, merkt man, dass er das durchaus ernst meint.

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Dakota Suite & Emanuele Errante – “The North Green Down”

Wenn Emotionen Musik schreiben

Manche Alben erzählen eine Geschichte… und manche Alben haben eine Geschichte. “The North Green Down” ist die Geschichte eines Verlustes, einer menschlichen Tragödie, die Geschichte von Schmerz, Erinnerung und Katharsis. Ein Todesfall in der Familie von Chris Hooson war der Anlass, die Motivation ein Album zu schaffen, welches am Ende ein traurig-schönes Zeugnis von Vergänglichkeit und Hoffnung ist. Eine Reise durch persönliches Leid, an deren Ende Erleichterung steht. Kein Schmerz ohne Erlösung, kein Hinabgleiten in den Abgrund sondern das Durchleben von Emotionen, die zutiefst menschlich sind.

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Dale Cooper Quartet And The Dictaphones – “Parole De Navarre”

Dark Jazzbient

Wenn gute Musik kein Geheimtipp bleiben soll, muss der Liebhaber ein bisschen nachhelfen. Der Liebhaber ist das sympathische Label Denovali Records, die schon das eine und andere Mal eine Platte neu aufgelegt haben, die sonst wohl in der Senke des Vergessens verschwunden wäre. Mit “Parole De Navarre” von DALE COOPER QUARTET AND THE DICTAPHONES hat man sich nun eine weitere Perle an Land gezogen, die bereits 2006 auf dem kleinen französischen Label Diesel Combustible erschienen ist.

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O Graceful Musing’s Burden – “[st:am:pd:t:rail]“

Muse als Bürde?

Der Albumtitel ist schon irre. Könnte glatt eine Befehlszeile für einen Cronjob sein, oder das typisch kryptische Kauderwelsch, mit dem oft elektronische Alben geschmückt werden. Bei der deutschen Band mit dem klangvollen Namen O GRACEFUL MUSING’S BURDEN fließt der Strom vor allem durch die Gitarren und Effektgeräte. Und auch wenn ihr Name etwas paradox zu sein scheint – die Muse war offensichtlich ein gern gesehener Stammgast im Proberaum. Wenn Musiker zusammenkommen, die neben Death Metal, Post-Rock und Ambient noch andere Interessen haben, ist lebhafte Stimmung vorprogrammiert.

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Within Dream’s Realm – “My Peculiarity, My Daemon”

Alleine träumen

Wenn Kreativität ein Ventil braucht, findet sie eins. Oder gleich mehrere. Multiinstrumentalist Christoph schwingt nicht nur für einige Death-Metal-Bands die Sticks, sondern hat sich mit WITHIN DREAM’S REALM eine Solospielwiese geschaffen, auf der Härte und Brutalität ganz und gar nicht gefragt sind. Die Füße haben hier einen eher entspannten Job, denn meistens spielen Saiteninstrumente die Hauptrolle.

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Grails – “Redlight”

Die große Kunst der perfekten Atmosphäre

GRAILS gehören meiner Meinung nach zu den ganz Großen der weiten Post-Rock-Szene, denn sie sind eine der (leider) recht wenigen Bands, die sich im Laufe der Jahre eigene Charaktermerkmale erspielt haben und diese von Album zu Album stets verfeinern. GRAILS agieren zudem grenzüberschreitend und es wäre vermessen zu behaupten, dass sie nur einem Genre zugehörig sind. Nur die Schublade Post-Rock wäre eine schlichtweg inkorrekte Bezeichnung. GRAILS wildern im Jazz, in der Prog-Ecke, im Alternative Rock, überall dort, wo sie meinen, etwas für sich herausziehen zu können. Sie bauen avantgardistische Elemente ein, agieren experimentell und dabei stets aufgeschlossen.

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Hypomanie – “A City In Mono”

Auf der Suche…

Aus Holland kommt das Ein-Mann-Projekt HYPOMANIE und der alleinige Herrscher hat sich eigenen Angaben nach einer melancholischen Form des Black Metals verschrieben, bzw. einer modernen Form, mittlerweile auch Post-Black-Metal getauft. Meiner bescheidenen Meinung nach ist das kompletter Unsinn, denn von Black Metal gibt es hier genausoviel zu hören wie Napalm-Riffs bei Jürgen Drews. Nur, weil mal 6/8 gespielt werden, bedeutet das noch lange nicht, dass der Spirit Black Metal bedient. Vielmehr geht es hier um einfachen, auf Atmosphäre angelegten, angedunkelten Post-Rock mit leichten Metal-Einflüssen, die aber weniger nennenswert sind.

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Earth – “Angels Of Darkness, Demons Of Light I”

Im Schleichgang durch die Grenzwelt

Und wieder einmal gibt es gewohnt langsame, regelrecht schleifende aber stets entspannte Kriechkost der Doom-Droner EARTH zu hören. Ihr aktuelles Album, anregend betitelt mit “Angels Of Darkness, Demons Of Light I”, zeigt einmal mehr die herausragenden Qualitäten der Genre-Pioniere auf. Spannend ist mit anzuhören, wie sich EARTH im Laufe der Jahre weiterentwickelt haben. Klang ihre Musik einst wie reiner Dröhn-Doom, versehen mit einem bemerkenswerten Minimalismus, spielen sie nun fast schon am Rande des Post-Rock herum. Nein, EARTH sind kein Post-Rock, aber sie kokettieren mit dem Genre und benutzen die Atmosphäre des Stils.

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Explosions In The Sky – “Those Who Tell The Truth Shall Die, Those Who Tell The Truth Shall Live Forever”

28. April 2011 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Musik zum Träumen

Diese Band gehört unumstritten zu den Favoriten der Post-Rock-Szene. EXPLOSIONS IN THE SKY haben bislang mit jedem Album punkten können und aufgezeigt, wie intensiv und eindringlich schön diese Art Musik sein kann. Besonders ihr zweites Album “Those Who Tell The Truth Shall Die, Those Who Tell The Truth Shall Live Forever” stellt dabei eine herausragende Leistung dar. Vordergründig im Bereich der Laut-/Leise-Dynamik entwickeln die Musiker hier eine beeindruckende Intensität, die sich so manch andere Genre-Band wünschen würde. Nicht umsonst wird die Musik der Band allzu oft kopiert oder mindestens als Einfluss genannt.

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Yog-Sothoth – “Hypnotic Crushery”

12. April 2011 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Hypnotische Donnerschläge

“Hypnotic Crushery” ist das erste Album von YOG-SOTHOTH und der Titel könnte anbetrachts der gebotenen Kost kaum besser gewählt sein. Die Band selbst beschreibt ihre Musik nämlich so: “Die Formel lautet wie folgt: Schreibe ein Riff, vielleicht zwei, füge donnernde Drumbeats sowie mehrere Schichten mit fetten und schrägen Gitarrensoli hinzu, Effekt-Lärm, Theremin-Zauberei und wiederhole alles so lange, bis der gewünschte Effekt erreicht wird.”

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