• valerie renayTake a look! http://www.youtube.com/watch?v =vViinMt156s
  • MEAuch hier gilt: die Version mit Bonus greifen! ‘Age Of Creation’ ist ein wunderbarer Achterbahn-Track,...
  • MEAuch für dieses Album gilt: die edle Digifassung mit Bonustrack ‘Tired Bones’ (lässig-schwerer...

Hard Rock

Ribozyme – “Presenting The Problem”

23. April 2012 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Norwegische Superrocker

Wenn man mir eine Band mit Attributen wie FILTER, NINE INCH NAILS oder TOOL schmackhaft machen will, dann ist das so, als würde man mir lauter Schokohäppchen zuwerfen, nach denen ich natürlich gierig schnappe. Allerdings schraube ich dadurch auch gleich meine Erwartungen um 100% nach oben, denn wenn solche Namen “gedroppt” werden, dann muss auch “geliefert” werden. Die Norweger RIBOZYME schwingen sich dann allerdings so schnell und so lässig über die hohe Messlatte, dass mein Kopf nicht nur im Rhythmus nickt.

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Electro Baby – “Evilution”

12. Februar 2012 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Staub in der Auslaufrille

Ich kann mir nicht helfen, aber wenn El Matador losröhrt, erinnert mich das irgendwie an ‘Marshl’ von den deutschen Brachialdoomstern UNBOUND. So richtig brachial geht es bei ELECTRO BABYs neuester Platte allerdings nicht zu, dafür eher mit einer Arschcoolness, die nur durch das passende Bandfoto im kultigen 70er BMW getoppt wird. “Speye” war schon ein deftiger Roadmovie-Soundtrack, aber für “Evilution” haben sich die fünf Rocker endlich mal die passende Karre ausgewählt.

Aus den Lautsprechern dampft es derweil in gewohnter Lautstärke. Auch wenn manchen Leuten bei ihnen der spezielle Kick fehlt, so schätze ich an ELECTRO BABY ihre Gesamtwirkung.

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Ian Gillan – “Gillan’s Inn”

11. November 2011 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Ian beschenkt sich selbst

Akzeptiert. Solch ein Jubiläum lässt vermutlich nichts anderes zu als ein Album wie “Gillan’s Inn”. Ein Album, das 2006 anlässlich IAN GILLANs 40-jährigen Jubiläums als Sänger erschien, quasi als Geschenk an sich selbst. Ein Album, das diverse Neuinterpretationen eigener Stücke enthält, von Stücken also, die der Altmeister mit DEEP PURPLE, BLACK SABBATH, mit eigener Band oder komplett solo veröffentlicht hatte. Ein Album, das zeigen soll: “Das sind meine Songs, das ist meine Stimme, und die bringt es auch nach 40 Jahren noch!” Und um das würdig zu feiern, geben sich alle möglichen Stars die Klinke in die Hand.

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King’s X – “Live All Over The Place”

Live und ehrlich

“Live All Over The Place” ist das erste Live-Album des Dreiergespanns um Doug Pinnick, Ty Tabor und Jerry Gaskill. Drei ehrliche Musiker, die sich einst in der Standardbesetzung Gitarre, Bass, Schlagzeug aufgemacht haben, um die Groove-Rock-Gefilde zu erobern, präsentieren uns einen vorzüglichen Querschnitt durch ihre Schaffensperioden und vor allem durch ihr sehr vielseitiges Songwriting. Auch wenn bei jedem Track Sonnenklar ist, wer ihn geschrieben hat, sind die Einflüsse durchaus verschieden. Es werden im Zusammenhang mit KING’S X immer wieder THE BEATLES genannt, was sicherlich auch bedingt stimmen mag.

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The Cult – “Ceremony”

Indianer und Hard Rock

Als Kern von THE CULT lassen sich aus heutiger Sicht ganz eindeutig lediglich zwei Personen benennen, nämlich Ian Astbury, der die Musik der Band mit seiner charismatischen und eigentümlchen Stimme perfekt verziert und natürlich Gitarrist Billy Duffy, der mit seiner ureigenen Art den Rock atmet und ihn wie kaum jemand anders auf der Gitarre wiedergibt. Das Duo hat begnadete Songs und Alben geschrieben, wie zum Beispiel die Göttergabe “Sonic Temple” oder auch das selbstbetitelte, eher alternative Album aus dem Jahre 1994, als der Grunge tobte und fast jeder diesem Stil zumindest teilweise verfallen war.

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The Cult – “Sonic Temple”

Ein Klassiker des Hard Rock

Viele Worte braucht man nicht über THE CULT verlieren, um diese Band zu beschreiben. Sänger Ian Astbury und Gitarrist Billy Duffy hatten lange ein Verhältnis wie Hund und Katze und dennoch ist es ihnen immer wieder gelungen, mit ihrer Band fantastische Alben abzuliefern und somit trotz aller Uneinigkeit zu überzeugen. Ich denke auch, dass ich frei behaupten kann, dass man als Rocker, bzw. Liebhaber von echter Rockmusik THE CULT kennen oder zumindest mit dem Namen etwas anfangen können sollte. Wer auf packenden Hard Rock steht, der kommt an THE CULT definitiv nicht vorbei.

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Heart – “Bad Animals”

20. Januar 2011 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Mit Herz und Rock

Heart - "Bad Animals"Selbst viele Jahre nach “Barracuda” und “Dreamboat Annie” und einer stilistischen Umorientierung in den 80ern Richtung Pop-Rock, kann man von den beiden Hardrock-Schwestern Ann (Gesang) und Nancy (Gitarre) Wilson und ihrer Band HEART trotzdem immer noch eines erwarten: Qualitativ gute Musik. Natürlich muss man hier abwägen, denn manch Hörer der ersten Stunden wird sicherlich mit dem späteren Stoff der Wilson-Sisters nicht gut klarkommen und entsprechend seine Schwierigkeiten haben. Wie dem auch sei, Geschmäcker sind stets verschieden und auch subjektiv und das ist auch gut so. Für mich stellt “Bad Animals” den absoluten Höhepunkt in der Diskografie HEARTs dar, ohne Wenn und Aber!

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Seventh Void – “Heaven Is Gone”

7. Dezember 2010 | Musikrezensionen | 4 Kommentare
Die neue SOUNDGARDEN?

Seventh Void - "Heaven Is Gone"Kenny Hickey? Jhonny Kelly? Da war doch was? Richtig, die beiden US-Buben waren Gitarrist und Schlagzeuger bei den verblichenen TYPE O NEGATIVE. SEVENTH VOID nennt sich ihre neue Kombo und selbige ist mitnichten als Nachfolger der Kultband zu verstehen. Denn im Gegensatz zu Petes (R.I.P.!) Flüster-, Hauch und charismatisch dunklen Vocals setzen SEVENTH VOID auf ausdrucksstark nölende Gesänge der Sorte Chris Cornell oder Robert Plant, darüber und darum herum türmen die Musiker felsiges Riffing nach Art von Toni Iommi und erinnern somit durchaus bisweilen an BLACK SABBATH in deren Dio-Phase.

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The Black League – “Man’s Ruin Revisited”

10. November 2010 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Schwerer Rock

The Black League - "Man's Ruin Revisited"“Man’s Ruin Revisted” ist ein zünftiges, ehrliches und vor allem gutes Old School Rock-Album. Alles was man hier zu hören bekommt klingt absolut überzeuend und vor allem Arsch-Cool. Die Stimme rotzt sich durch die komplette Scheibe, die Gitarren braten und sägen wie aus dem Bilderbuch um sich, fabrizieren sagenhafte Riffs und eine klasse Melodie nach der anderen. Ich glaube, so manch größere Formation aus den 70ern oder 80ern hätte beim hören dieses Albums neidisch geglotzt. Und selbst nach mehreren Durchläufen stelle ich keinen wirklichen Ausschuss unter den Songs fest.

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Zeke – “Death Alley”

6. Oktober 2010 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Himmel, Arsch und Zwirn!

Zeke - "Death Alley"ZEKE sind eine relativ kleine Band aus Seattle in den Staaten, die sich im Laufe der Jahre eine beachtliche Fan-Schar herangepunkt hat. Mit ihrem offenen, sympathischen Charme, der einerseits die Botschaften ‘Mittelfinger’ und ‘Fuck You’ verkündet, andererseits aber auch herrlich erfrischend wirkt, besonders in Anbetracht der vorzüglichen musikalischen Leistung, gelingt es den Jungs, mit jedem neuen Album den Keim der Revolution wieder aufbrechen zu lassen. Ein ZEKE-Album macht kribbelig, unruhig und fördert AD(H)S bei schätzungsweise jedem zweiten Menschen, der sich gerne von Musik mitreißen lässt. Spinnenderweise behaupte ich sogar, dass der waiseste Buddhist mindestens mit den Kniemuskeln zuckt, wenn ZEKE loselegen…

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Avenged Sevenfold – “Nightmare”

5. September 2010 | Musikrezensionen | 2 Kommentare
Durcheinander

Avenged Sevenfold - "Nightmare"Kompliziert wie immer tönen die US-Boys von AVENGED SEVENFOLD. Einerseits spielen sie mit allen möglichen Stilmitteln, rätselhaften FATES WARNING-Akkorden, Musical-Passagen und Akustikbreaks, andererseits lassen sie auch der Moderne Raum. So entstehen Songs von seltsamer Thematik, das muss man sagen. Ob nun MetalCore oder Tradition, immer werden die Auschnitte eigenartig verkoppelt.

Reichlich nasaler Gesang begleitet auf die Alptraumreise. DREAM THEATER sind da etwas geschickter im Arrangieren der Tracks. Die Gitarrenkünste von AVENGED SEVENFOLD sind allerdings klasse. Wenn die Soli begeistern können, stören mich die bewusst trendy ausfallenden Strophenphasen, in denen die Band besonders anbiedernd einher kommt.

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Disturbed – “Asylum”

Disturbed - "Asylum"4 Ohren 2 Meinungen

Irgendwann musste es passieren, irgendwann legt auch eine erfolgreiche Band wie DISTURBED eine ziemliche Arschbombe hin. “Asylum” mag bei den üblich verdächtigen Kritikerprofis zwar noch gute Wertungen einheimsen, bei den Fans ist aber eine zunehmend düstere Stimmung zu bemerken. Nachdem bereits die ersten Hörproben für Ernüchterung gesorgt haben, werden jetzt die schlimmsten Befürchtungen in Albumlänge wahr: Das fünfte Album von DISTURBED ist ein ziemlicher Reinfall, da sind sich ME und Bastian einig.

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40 Grit – “Heads”

Forgotten Nu Stuff – Teil XIII

40 Grit - "Heads"Es war das verflixte siebte Jahr. Die Band, die sich 1997 in Concord, Kalifornien, zusammenfand, war seit jeher von Besetzungswechseln geprägt gewesen, doch als dann 2004 Bassist Kevin Young das Handtuch warf, schien das das Schicksal der Band zu besiegeln. Nur wenig später, im Februar 2004, erklärten sie auf ihrer Homepage das Ende von 40 GRIT.

Vier Jahre zuvor war ihr Debütalbum “Heads” erschienen, ein ziemlich vielversprechender Brocken. Tonnenschwere Riffs, brutales Schlagzeug und eine allgemein düstere Stimmung kennzeichnen diese schwerlastige Platte.

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OneSideZero – “Is This Room Getting Smaller?”

Forgotten Nu Stuff – Teil XII

OneSideZero - "Is This Room Getting Smaller?"ONESIDEZERO ist eine der Bands, die das Zeug zum ganz großen Durchbruch hatten. 1997 in Los Angeles gegründet bewiesen sie schon sehr bald auf ihren ersten Demos ein ungeheures Talent und unbändige Energie. Die mehr als überzeugende Mischung aus Alternative Rock mit Elementen aus dem Grunge und Nu Metal ging auch an den A&R Leuten von Maverick Records nicht vorbei, und so ergatterten sie quasi auf Anhieb einen Majordeal.

Auf dem Debüt hört man melodischen, kraftvollen Rock vom Feinsten, der vor – man muss es einfach so deutlich sagen – geilen Hooks und Riffs nur so strotzt. Und dann der Sänger! Jasan Radfords Stimme, die von einfühlsam bis aggressiv alle Register zieht, ist fast schon zum Verlieben, was vor allem Fans vom TOOL-Maynard anziehen dürfte, trifft Radford doch dessen markante Phrasierung verblüffender Weise ein ums andere Mal.

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Zeke – “‘Til The Livin’ End”

4. August 2010 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Deutlich runtergetuned

Zeke - "'Til The Livin' End"Mit diesem Album hatten ZEKE eine kleine aber durchaus entscheidende Veränderung in ihrem Sound vorgenommen. Vorbei sind scheinbar die Zeiten des Highspeed-Rock’n'Roll, denn nie zuvor klangen ZEKE so sehr nach MOTÖRHEAD wie auf “‘Til The Livin’ End”, was zwar den Schmutzanteil in der Musik untermauert, jedoch eben auch ganz klar Abstriche im Speed macht. Natürlich drücken auch MOTÖRHEAD ordentlich und ZEKE schließen sich demselben Rezept amtlich an, allerdings ist das entscheidende Markenzeichen der Seattle-Rocker abhanden gekommen. Auf den flotten Punk-Rock-Speed wartet man auf diesem Album sehr lange. Erst ab dem zehnten Track gibt es kurz den bekannten ZEKE-Turbogang zu hören. Ansonsten preschen sich die Burschen zwar immer noch zügig aber trotzdem auch gezügelt durch den Äther.

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