• Napalm Death – „Smear Campaign“Mit etwas Abstand kann ich ganz eindeutig sagen, dass dieses Album einen der allerbesten ND-Tracks an Bord hat. „Sink Fast Let... (Matthias)
  • U2 – „No Line On The Horizon“Nach langer Zeit mal wieder aufgelegt. Was für ein Müll! Es tut fast schon weh, U2 in diesem Zustand zu hören (der sich bis heute leider... (Matthias)
  • David Bowie – „★“ (Blackstar)Meine Zustimmung, absolut! Geniales Album, seltsame Stimmung, androgyn, enthoben, warm, jazzig, mit sensationellem Pop-Appeal, wenn der Meister... (ME)
"Enslaved"

Enslaved – "E"

19. Oktober 2017 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Of forests, hidden landscapes and memories of mystery

Enslaved - "E"Eine neue ENSLAVED ist wie Weihnachten und Geburtstag zusammen. Die norwegische Band hat zuletzt ja eigentlich nur grandiose Alben produziert. Ihr gelang spätestens seit "Isa" stets, was andere sich nicht trauten oder was sie gar nicht erst umsetzen konnten, Innovation, Komplexität und harte Klänge zu verschmelzen. Sie setzt archaischen Black Metal wuchtig und kontrastreich in Szene, flankiert von harmonischen, flächigen, pyschedelischen Keys und nebulösem Gitarrengewaber. ⇒ weiterlesen

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Enslaved – "Riitiir"

20. Februar 2013 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Die Magie kommt von allein

ENSLAVED hatten ja vor zwei Jahren mit "Axioma Ethica Odini" ein wahres Meisterwerk veröffentlicht, ein weiteres neben "Isa". Nun gehen sie mit "Riitiir" noch weiter, agieren sperriger, verschrobener, komplexer. Und sie bleiben ihrer Tradition treu, auf ein eher glatteres ein verschachtelteres Album folgen zu lassen.

"Thoughts Like Hammers" eröffnet den düsteren Kosmos mit der Mischung aus Black Metal und Indie-Rock, welche wir ja zu schätzen wissen. Growls (welche sehr gemein tönen) und Herbrands progressive Gesänge liefern sich ein tapferes Scharmützel. Gut ist, dass Grutle nicht locker lässt; seine harschen Gesangsbeiträge bilden einen trefflichen Kontrast zum eher optimistischen Herbrand. ⇒ weiterlesen

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Enslaved – "Axioma Ethica Odini"

27. September 2010 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Black Jazz und Sängerkrieg

Enslaved - "Axioma Ethica Odini"Die norwegischen Blackrocker ENSLAVED haben mit "Axioma Ethica Odini" wieder einen wunderbaren Brocken Gold aus den Höhlen von Moria zusammengeklaubt. Unheimlich eigentlich, wie versiert, intelligent und mutig diese Band seit "Isa" zu Werke geht. Denn inzwischen gelingt die Symbiose von Prog, Postrock und Black Metal vortrefflich, passen die Ingredienzen zusammen. Und immer preschen sie vorwärts, nehmen wir den Opener "Ethica Odini": "Fast and furios" geht es durch die Strophenphase mitten hinein in den Forst, grimmige Growls, gemeines Gefauche findet seine Auflösung in einem weit ausholenden Klarrefrain, der zunächst beruhigt, bis Grutle erneut seine hinterhältige, äußerst gute Waldschrat-Stimme einsetzt.  . ⇒ weiterlesen

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Enslaved – "Ruun"

10. Januar 2009 | Musikrezensionen | 1 Kommentar
Der zündende Funke will nicht richtig überspringen

Eigentlich waren ENSLAVED immer ein Garant für ein aufregendes Hörerlebnis, oder zumindest dafür bekannt, sich nicht von Grenzen einengen zu lassen. "Ruun" fädelt sich im Grunde genau dort ein, hat aber dennoch einen nicht ganz so wohligen Nachgeschmack wie es bisher bei den vorherigen Alben der Fall war.

"Ruun" ist wahrlich kein schlechtes Album geworden, ganz und gar nicht. ENSLAVED spielen erneut eine Melange aus progressivem Black Metal und Rock-Elementen, die durchaus aus den 70ern stammen könnten; dazu der zumeist (immer noch sehr) Black Metal-lastige Kreischgesang und fertig ist das Gebräu. Genau hier liegt jedoch auch der Hund begraben, denn ehrlich gesagt hätte ich von dieser faszinierenden Kapelle ein wenig mehr Innovation, bzw. einen größeren Schritt nach vorne erwartet. ⇒ weiterlesen

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Enslaved – "Vertebrae"

25. September 2008 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Herausragende Weiterentwicklung

Enslaved - "Vertebrae"ENSLAVED haben mit "Isa" und "Ruun" das geschafft, was auf den vorherigen CDs noch Experiment, manchmal auch Stückwerk blieb: KING CRIMSON- und PINK FLOYD-artige Sequenzen mit harrschem Black Metal nicht nur zu verbinden, sondern alle möglichen musikalischen Stilelemente miteinander zu schlüssigen Songs zu verschmelzen. Das setzt die Band Anno 2008 mit ihrem neuen Opus "Vertebrae" fort. "Clouds" eröffnet mit moderneren, beinahe postrockartigen Klängen, der Bass pumpt unermüdlich, graue Wolken ziehen am Firmament vorüber, nur um von noch gewaltigeren Wolkengebirgen verdrängt zu werden. Klargesang und mächtige Growls begleitet von metallischen Gitarrenlicks treiben den Song voran, der sich, wie so oft bei ENSLAVED nicht an gewöhnliche Songstrukturen halten will. Das Solo ist trefflich gesetzt, die Naturvertonung funktioniert hier nicht durch das Heraufbeschwören kratziger eintöniger Atmosphäre, sondern durch Integration verschiedenster tonaler Facetten und Farben zu einem stimmigen Ganzen. ENSLAVED wissen, dass sich im trostlosesten Grau immer auch kleine Farbtupfer befinden und auf solche lenken sie den Blick, auf den orange-blauen Kern des Feuers, das blendende Weiß des Schnees in der bewegten Luft. Anklagend, besänftigend, rezitativ, alle stimmlichen und instrumentalen Möglichkeiten werden aufgeboten, um dem Naturerlebnis Ausdruck zu verleihen. ⇒ weiterlesen

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