• Aquilus – „Griseus“Ein richtig schönes Album (sofern man das überhaupt bei dieser Art Musik so sagen darf), majestätisch, erhaben, schwermütig, aber auch bitter und... (Matthias)
  • Napalm Death – „Smear Campaign“Mit etwas Abstand kann ich ganz eindeutig sagen, dass dieses Album einen der allerbesten ND-Tracks an Bord hat. „Sink Fast Let... (Matthias)
  • U2 – „No Line On The Horizon“Nach langer Zeit mal wieder aufgelegt. Was für ein Müll! Es tut fast schon weh, U2 in diesem Zustand zu hören (der sich bis heute leider... (Matthias)
"Death Metal"

Kurz notiert #101 – Extrem hörbar

Foehammer - "Second Sight"Foehammer – "Second Sight"
Funeral Doom Metal, Sludge Metal (Australopithecus Records, 2018)

Drei Typen aus Virginia mit ganz offensichtlich einer gemeinsamen Vision von schwerer Musik. "Second Sight" ist nach der selbstbetitelten EP aus dem Jahre 2005 das erste Album der Band und lustigerweise kaum 15 Minuten länger als die EP. Das Trio bietet schleppenden, zermürbenden Doom bis hin zum Funeral Doom; tief, grunzig, laaangsam und bratzig. Letzteres kommt durch den Sound, der bei genauem Hinhören mehr nach Sludge als nach einer klassischen (Doom-)Metal-Produktion klingt. Vermutlich ist es genau das, was die Scheibe so ansprechend macht, denn selbst, wenn sich die vier Stücke, von denen drei jenseits der Zehnminutengrenze angesiedelt sind, in Bezug auf Abwechslung eher im verneinbaren Bereich bewegen, besitzt sie Charme und eine dunkle Ausstrahlung. Ein paar Lead-Gitarren und verhallte Soli hätten aus dem Album eine unbedingte Empfehlung gemacht. ⇒ weiterlesen

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Memoriam – "The Silent Vigil"

20. August 2018 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Verzweifeltes Feuer

Memoriam - "The Silent Vigil"Wir wissen: MEMORIAM sind als legitime Nachfolger der 2016 aufgelösten Kriegsmaschine BOLT THROWER zu bezeichnen. Zwei Ehemalige sind mit Sänger Karl Willetts und Drummer Andy Whale, der zumindest bis zum (völlig subjektiven) Höhepunkt "For Victory" (1994) an den Kesseln saß, dabei und somit darf man mit ein wenig Wohlwollen schon von einer kleinen Reinkarnation sprechen. Jaja, Fan-Gewäsch, wissen wir. Lassen wir das! ⇒ weiterlesen

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Rivers Of Nihil – "Where Owls Know My Name"

Progressiver Todesstahl der Spitzenklasse

Rivers Of Nihil - "Where Owls Know My Name"Dass sie den Nackenbrecher im Gepäck haben, hat der Fünfer aus Reading/Pennsylvania bereits mit den beiden großartigen Vorgängern "The Conscious Seed Of Light" (2013) und "Monarchy" (2015) gezeigt und bewiesen. Man durfte also gespannt sein, was sie auf ihrem dritten Album präsentieren würden; ob sie sich an bewährte Muster halten, quasi auf Nummer Sicher gehen oder ob sie schon bereit sind, einen Schritt weiter zu gehen. Klare Frage, klare Antwort: RIVERS OF NIHIL sind mit "Where Owls Know My Name" einen großen Schritt weiter gegangen, ohne jedoch ihre Trademarks zu verlieren. Sie wahren ihr Gesicht nicht nur, sie lassen es in frischem Glanz erscheinen und zeigen der hiesigen Konkurrenz ganz nebenbei gleich mal, wie man extreme Kunst auf enorm hohem Niveau fabriziert und produziert, ohne an Energie und Durchschlagskraft einzubüßen. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #96 – Extrem hörbar

Henker - "Slave Of My Art"Henker – "Slave Of My Art"
Technical Death Metal (Eigenproduktion, 2010, Frozen Archives, 2015))

In Sachen (Tech) Death Metal kommt aus Frankreich größtenteils Qualitätsware, diese Truppe hier verweist allerdings einen Großteil aller ihrer Genrekollegen auf die Plätze. Als eine der ersten Bands, die den Gravity Blast als völlig normal ins Spiel gebracht hat, nutzen sie dieses und andere Elemente, wie z.B. ebenso schnelles Doublebass-Spiel, wofür ein extra angefertigtes Quad-Drum-Pedal benutzt wird. Es gibt sehr schnelles und anspruchsvolles Riffing, enorm versiertes Schlagzeugspiel, Aggro-Growls feinster Couleur und ein äußerst druckvoller, klarer Sound, welcher der Musik den Boden zum Vorzeigematerial ebnet. Diese Scheibe ist der Wahnsinn! ⇒ weiterlesen

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Autopsy – "After The Cutting"

Die Geschichte des Schlachtfestes

Autopsy - "After The Cutting"Dass die amerikanischen Old-School-Death-Metaller AUTOPSY, um ihren charismatischen Front- bzw. Backman Chris Reifert, der Schlagzeug und Gesang gleichzeitig bedient, nicht nur Kultstatus besitzen, sondern auch zur Elite der Szene gehören, dürfte jedem, der mit der Geschichte des Genres vertraut ist, bewusst sein; egal, ob man die Band mag oder nicht. Dass AUTOPSY anfangs davon profitierten, dass Reifert auf "Scream Bloody Gore" (1987) von DEATH spielte, hatte sich schnell erledigt, denn spätestens mit ihrem zweiten Album "Mental Funeral" haben sich die Musiker einen ganz eigenen, rauen und im positiven Sinne schmutzigen Wiedererkennungswert erspielt. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #94 – Extrem hörbar

Horizon Ablaze - "The Weight Of A Thousand Suns"Horizon Ablaze – "The Weight Of A Thousand Suns"
Death Metal, Black Metal, Progressive Death Metal (Leviathan Records, 2018)

Na hoppla, das dritte Album der Norweger kann was, und wie! Ihre Mischung aus Death- und Black Metal, angereichert mit Elementen aus der progressiven Ecke, ist so gut gelungen, dass man von einem ersten echten Highlight des (Metal-) Jahres 2018 sprechen darf. Dabei bedienen die Musiker ein weites Spektrum, das Growls, Screams und vorzüglichen Klargesang (kein operettenhaftes Geträller!) umfasst. Die Jungs wechseln von kernigem, stets anspruchsvollen Death Metal zu schwarzen Eruptionen, hinüber zu feinfühligen, fast schon post-lastigen Parts, um dann wiederum einen Bogen zurück in deftigere Gefilde zu spannen. Ein tolles Album, dessen Umschreibungen im Grunde nur schief gehen können, da hier viel mehr passiert, als auf den ersten Höreindruck vermutlich hängen bleibt. Anhören ist Pflicht! ⇒ weiterlesen

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Malevolent Creation – "The Fine Art Of Murder"

20. April 2018 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Die Aggression kommt schnell und wütend

Malevolent Creation - "The Fine Art Of Murder"Es gibt Bands, die sind einfach fest mit ihren Stamm- bzw. Ur-Mitgliedern eng verwurzelt und haben trotz unzähliger Besetzungswechsel stets dann am besten funktioniert, wenn sie die wichtigen Leute mit an Bord hatten. Neben Bandkopf und Gitarrist Phil Fasciana war (und ist) dies Sänger Brett Hoffmann, der im Laufe der Jahre mehrfach ausgetauscht bzw. ersetzt wurde und doch niemals von einem seiner Nachfolger übertroffen wurde. Hoffmann ist einfach die Stimme schlechthin für MALEVOLENT CREATION. Ansichtssache? Ja, aber so ist es nun einmal für viele Die-Hard-Anhänger der Band. Wir sind da zickig. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #93 – Extrem hörbar

Hannes Grossmann - "The Crypts Of Sleep"Hannes Grossmann – "The Crypts Of Sleep"
Progressive Death Metal, Technical Death Metal (Eigenproduktion, 2016)

Die Handschrift ist unverkennbar! Der geneigte Hörer und Kenner von Grossmanns Vorgeschichte wird sofort merken, dass es hier sehr große Ähnlichkeiten zu OBSCURA zu hören gibt, bei denen der Drummer bis einschließlich deren Album "Omnivium" zugegen war. Besonders, dass sich Grossmann auch als Songwriter eingebracht hat, spiegelt sich auf seinem zweiten Soloalbum wieder. Es mag vielleicht vermessen klingen, aber "The Crypts Of Sleep" klingt wie die Essenz des OBSCURA-Sounds und dürfte somit für alle Jünger modernen Tech Deaths ein Vorzeigealbum sein, das, man möge verzeihen, in vielen Teilen einfach besser und homogener klingt, als die OBSCURA-Ergüsse. Stark! ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #90 – Extrem hörbar

Corrupt Moral Altar - "Eunoia"Corrupt Moral Altar – "Eunoia"
Grindcore, Sludge Metal (Eigenproduktion, 2017)

Yes! So wird's gemacht! Diese Briten verstehen, wie man Grindcore zeitgemäß prügelt und mit Sludge-Ideen veredelt. John Cooke, der seit dem Timeout von Mitch Harris bei NAPALM DEATH die Gitarre bedient, gibt bei CORRUPT MORAL ALTAR den Kreischmeier und Brüllwürfel und raspelt sich zudem an der Gitarre die Finger wund. War der Vorgänger "Mechanical Tides" schon eine geile Nummer, ist "Eunoia" noch einmal als Steigerung zu werten. Sludge-Grind der feinsten Sorte mit viel Wucht und ungezügelter Kraft. Hammer Teil; yes, yes, yeeesss!!! ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #88 – Extrem hörbar

A.M.S.G. - "Hostis Universi Generis"A.M.S.G. – "Hostis Universi Generis"
Black Metal (Profound Lore Records, 2016)

Die Kanadier aus Edmonton zelebrieren eine Form des Black Metals, welche aus atmosphärischen und eher klassischen Elementen besteht. Hervorstechend ist dabei die charakteristische Lead-Gitarre, deren Klang eher an eine Doom-Band erinnert. Aber mit dem fauchenden Gesang, ausreichend Hall, dem Sechstel-Drumming inklusive wiederkehrenden Doublebassparts sowie schnellen, aber niemals übertriebenen Blastbeat-Passagen, machen A.M.S.G. (was "Ad Majorem Dei Gloriam" heißt) ihre Sache ganz gut. Dadurch, dass die sechs Stücke zwischen acht Minuten und einer knappen Viertelstunde lang sind, erübrigt es sich, zu erklären, dass die Musik ihre Zeit und entsprechend mehrere Durchläufe braucht, um gut wirken zu können. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #87 – Extrem hörbar

Artificial Brain - "Labyrinth Constellation"Artificial Brain – "Labyrinth Constellation"
Technical Death Metal (Profound Lore Records, 2014)

Das, was die Amerikaner in rund 45 Minuten auf ihrem Albumdebüt veranstalten, dürfte jeden begeistern, der auf extrem heftigen Tech Death steht, welcher am Rande zum Brutal Death agiert, dabei jedoch dessen stumpfe Herangehensweise herausfiltert und gegen höchst komplexe Songstrukturen austauscht. Die brutale Intensität des Sub-Genres wird aufgegriffen und in ein äußerst anspruchsvolles Konzept verpackt, das mit (gutturalen) Growls, vielen schnellen Blastbeats, wahnwitzigen Gitarrenläufen und einem insgesamt extrem schweren, vollmundigen Sound alles wegpustet. Fans von GORGUTS werden hier definitiv Blut lecken. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #81 – Extrem hörbar

Becomes Astral - "Paleblood Sky"Becomes Astral – "Paleblood Sky"
Progressive Death Metal (Eigenproduktion, 2017)

Selbst die kanadischen Death Metal Bands entwachsen langsam ihrem bisherigen Spektrum, was ein unaufhaltsames Voranschreiten der Szene bestätigt. Dabei lässt sich nicht einmal behaupten, dass die Szene aus dem Land des Ahornblattes stagniert. BECOMES ASTRAL bewegen sich auf "Paleblood Sky" für eine Band aus Ontario auf eher ungewohnten Pfaden. Prog-Death mit -Core gemischt und zudem mit einer gehörigen Prise Melo-Death-Thrash gewürzt. Klingt vielseitig, ist es auch. Dabei muss man allerdings schon ein Ohr für hochmelodische, schnelle Saitenflitzerei haben, denn was die Jungs da an ihren Instrumenten fabrizieren, ist einerseits eine feine Sache, andererseits könnte es dem einen oder anderen jedoch zuviel des Guten sein. ⇒ weiterlesen

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Rivers Of Nihil – "Monarchy"

22. November 2017 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Ein Highlight modernen Todesstahls

Rivers Of Nihil - "Monarchy"Bereits ihr Debütalbum "The Conscious Seed Of Light" konnte überzeugen und präsentierte eine Band, die abwechslunsgreichen, modernen Death Metal mit einer enormen Wucht und entsprechender Durchschlagskraft zelebrierte. Dieses Rezept verfolgen die Amerikaner auch auf ihrem zweiten Album "Monarchy", nur noch besser und ausgefeilter. Ganz klar ist die Steigerung zu hören und zu fühlen. Die Aggression ist intensiver, die Geschwindigkeit wirkt noch fesselnder, der Gesang konsequenter und die Melodien einfach packender. Zudem wurden die Keyboards noch passender eingesetzt und verleihen dem einen oder anderen Part eine enorme Portion an nihilistischer Stimmung. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #78 – Extrem hörbar

Tehom - "The Merciless Light"Tehom – "The Merciless Light"
Death Metal (Blood Harvest, 2017)

TEHOM ist ein dynamisches Duo aus Schweden. Allerdings spielen sie keinen typischen Elchtod-Sterbestahl, wie man es vielleicht aufgrund ihrer Herunft erwartet. Ihre Musik ist düster, aber oft auch schnell und treibend. Der Sound, die Produktion, ist leicht rau und erinnert an amerikanische Death-Metal-Klassiker à la MORBID ANGEL oder auch AUTOPSY, wobei TEHOM etwas flotter zur Sache gehen als letztgenannte Rotzlöffel. Der röhrende Gitarrensound lässt die Musik natürlich und sympathisch erscheinen. Von Glanz und Gloria keine Spur, was in Zeiten von ultrasterilen Deathcore-Alben sehr erfrischend ist. Zum Abschädeln vorzüglich geeignet. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #76 – Extrem hörbar

Ion - "Ion"Ion – "Ion"
Black Metal (Eigenproduktion, 2014)

Schweres Geschütz wird von den U.S.-Schwarzmetallern aus San Francisco aufgefahren. Wenn das Trio richtig Fahrt aufnimmt, kommt der schwarze Geist der Musik so richtig schön zur Geltung. Zwischendurch wird das Szenario fast komplett runtergefahren und sehr vorsichtige Ambient-Klänge übernehmen das Zepter. Diese Passagen ("Transcendence") kann man fast schon als reine Klangcollagen bezeichnen, die dazu dienen, eine schwelende Atmosphäre zu erzeugen, die dann wiederum in rasendes Black-Metal-Geschehen gipfelt. ⇒ weiterlesen

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