

Acoustic Action Alternative Rock Ambient Avantgarde Black Metal Comedy Crime Dark Ambient Death Metal Doom Metal Drama Drone Electronic Experimental Folk Folk Metal Gothic Metal Hardcore Hard Rock Heavy Metal Horror IDM Indie Rock Industrial Metal Industrial Rock Instrumental Jazz Jesu Melodic Death Metal Pop Post-Metal Post-Rock Power Metal Progressive Metal Progressive Rock Psychedelic Rock Rock Shoegaze Singer-songwriter Sludge Stoner Rock Thrash Metal Thriller Viking Metal
WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck and Luke Morton requires Flash Player 9 or better.
-
Exxasens – “Eleven Miles” (10,00 / 10)
valerie renayTake a look! http://www.youtube.com/watch?v =vViinMt156s
MEAuch hier gilt: die Version mit Bonus greifen! ‘Age Of Creation’ ist ein wunderbarer Achterbahn-Track,...
MEAuch für dieses Album gilt: die edle Digifassung mit Bonustrack ‘Tired Bones’ (lässig-schwerer...
Dark Ambient
Goatpsalm – “Erset La Tari”
Pestrituale
Krankheit, Tod und Hölle. In diesem Bermudadreieck fischen GOATPSALM, und ihre Klänge sind alles andere als versöhnlich. Das illustre Kollektiv, dessen Musiker auch in zahlreichen anderen Projekten ihr Unwesen treiben (u.a. KARNA) hat sich selbst dem ‘death industrial’ verschrieben. Nimmt man noch die als Einflüsse zitierten Bands hinzu (In Slaughter Natives, Archon Satani, Karjallan Sissit), ahnt man, was damit gemeint sein könnte.
GOATPSALM entfachen auf ihrem Album “Erset La Tari” eine giftige Melange schwarzer Tonkunst, die man zuletzt u.a. auch auf ADERLATINGs aktuellem Album “Spear Of Gold And Seraphim Bone” hören kann. 
Therradaemon – “Den Mørke Munnens Språk”
In den Abgrund
Hærleif Langås scheint mit seinen diversen Projekten (darunter v.a. NORTHAUNT) noch nicht ausgelastet zu sein. Sein neuestes Alter Ego ist THERRADAEMON, welches jedoch das vertraute Terrain von intonierter Finsternis bewohnt. Warum er sein aktuelles Werk nicht als NORTHAUNT veröffentlicht hat, liegt vielleicht daran, dass “Den Mørke Munnens Språk” ein Konzeptalbum von eindringlicher Intensität und kompromissloser Linientreue geworden ist. Die ‘Sprache des schwarzen Mundes’ ist eine schöne Metapher für die wohl massivsten Dark Ambient Klangwelten und Drones, die Langås bisher geschaffen hat. 
Final – “The Apple Never Falls Far From The Tree”
Es ist Zeit für eine Traumreise
Neben GODFLESH und JESU, seinen bekanntesten Spielwiesen, hat Kreativkopf Justin Broadrick noch weitere Projekte am Start, die es verdient haben, erwähnt zu werden. Da gab und gibt es noch TECHNO ANIMAL, WHITE STATIC DEMON sowie viele mehr, und es gibt noch FINAL, sein Ambient-/Dark-Ambient-Projekt, welches er einst mit Andy Swan von IROHA ins Leben gerufen hat und seit vielen Jahren nunmehr völlig alleine am Leben erhält. Verschrieben hat sich Broadrick finsteren, zum Teil beängstigenden Klangcollagen, die im richtigen oder auch falschen Augenblick gehört, wahrhafte (bitte passendes Wort selbst einfügen)-Zustände in einem entfachen können. 
Psychomanteum – “Oneironaut”
Der Traumreisende
Eigentlich war es längst an der Zeit, dass sich ein Ambientkünstler diesem Thema verschreibt. Nun sind Träume zwar schon oft Gegenstand oder wenigstens eine Assoziation von Alben in diesem weitläufigen Genre gewesen, aber das Duo PSYCHOMANTEUM aus Pennsylvania legt sich auf seinem Debütalbum ganz eindeutig fest: “Oneironaut”. 
Parhelion – “Midnight Sun”
Ode an die mystischen Landschaften des Nordens
Kein schlechter Zufall – bei TRIANGULAR ASCENSIONs “Leviathan Device” sangen die Wale ihr Requiem, auf “Midnight Sun” wird ihnen selbst ein Stück gewidmet. Hinzu kommen noch Erinnerungen an die Expedition der Nord-West-Passage durch schwedische Schrägmusiker, und das Bild ist perfekt.
PARHELION ist das Ergebnis von nächtelangen Studiosessions, in denen sich die entstandenen Klänge irgendwann von ihrer kanadischen Ursprungsband TUNTURIA lösten. 
Triangular Ascension – “Leviathan Device”
Blaue Evolution
Überwältigung, Reinigung, Katharsis. Die Urgewalt der Natur, die sich in Form des Wassers unaufhaltbar Bahn bricht, ist reich an symbolischer Bedeutung. Wenn auf “Leviathan Device” Meeresrauschen, Wind und Küsten hörbar werden, dann stehen sie für das Wasser, welches unseren Planeten seine unverwechselbare Farbe im Sonnensystem verleiht; sie stehen für die Grenzen der Landmassen, die auf ewig unberechenbar bleiben, da sie natürlicher Willkür (oder Fügung) ausgeliefert sind. Sie stehen für den Ursprungsort allen Lebens, was eine besondere Note dadurch gewinnt, dass selbst der wohl natürlichste Rohstoff auf Erden seinen Ursprung nicht auf diesem Planeten hatte. 
Tholen – “Neuropol”
Großstadt im Nichts
Neuropol – eine Stadt in Finsternis. Kein Chaos wie in Kemo, keine Aliens wie in Hallwa, keine Replikanten oder ägyptischen Götter, die sich in den Metropolen der Zukunft herumtreiben. Und doch wohnt etwas von all diesen dystopias in dieser Stadt, die THOLEN auf seinem Album beschreibt. Düstere Straßenschluchten, feucht-faulige Kanalisation, seelenlose Wolkenkratzer und verkrüppeltes Metall am Himmel scheinen die kaum auszumachende Silhouette dieses Molochs zu prägen, mehr noch wähnt man sich aber angesichts solch bedrohlicher Klangkulissen wie in “Skeletons Of Steel” oder “Cryogenic Ceremonies” an Bord eines übermenschlich großen Raumschiffes, welches lautlos durch die unerträgliche Leere des tiefen Weltraumes gleitet. 
Dale Cooper Quartet And The Dictaphones – “Parole De Navarre”
Dark Jazzbient
Wenn gute Musik kein Geheimtipp bleiben soll, muss der Liebhaber ein bisschen nachhelfen. Der Liebhaber ist das sympathische Label Denovali Records, die schon das eine und andere Mal eine Platte neu aufgelegt haben, die sonst wohl in der Senke des Vergessens verschwunden wäre. Mit “Parole De Navarre” von DALE COOPER QUARTET AND THE DICTAPHONES hat man sich nun eine weitere Perle an Land gezogen, die bereits 2006 auf dem kleinen französischen Label Diesel Combustible erschienen ist. 
False Mirror – “Derelict World”
Vertontes Endzeitepos
Es gibt Musik, die ist zur Untermalung der nächtlichen Stunden einfach wie geschaffen, weil sie entweder nur dann wirklich funktioniert und/oder weil sie dann auch am besten wirkt. Der musikalische Endzeitroman “Derelict World” von FALSE MIRROR ist eher letzterem zuzuordnen, denn auch wenn man diese Musik tagsüber laufen lassen kann, wird sie zu strahlender Sonne, beziehungsweise hellem, freundlichem Tageslicht mit großer Sicherheit niemals dieselbe einvernehmende Wirkung entfalten wie zu nächtlicher, getragener Stunde, wenn die Schatten herrschen. 
Aun – “Black Pyramid”
Musik für “Immortel”
Die Pyramide kam mir gleich so bekannt vor, und ich hätte mir meiner Assoziation nicht näher an der Wahrheit liegen können: AUNs neues Album zeigt sich stark inspiriert von den kreativen Welten von Enki Bilal, ganz besonders der Film “Immortel (ad vitam)”, dem auch die schwarze Pyramide entstammt. Diese schwebt wie ein Raumschiff über dem New York an der Schwelle des 22. Jahrhunderts. “Immortel” selbst ist ein faszinierender Science-fiction Film, in dem computergenerierte Animation mit “echten” Bildern eine interessante Symbiose eingeht. “Black Pyramid” fängt die Atmosphäre dieses Films so gut ein, dass es beinahe als Soundtrack dienen könnte. 
Visions – “Summoning The Void”
Klänge für die Leere des Alls
Anrufung des Nichts. Keine spirituelle Geisterbeschwörung oder das Herunterbeten von Zaubersprüchen, sondern eine Nachricht direkt ins Dunkel – genau das ist “Summoning The Void” von VISIONS. Den Nachfolger von “Lapse” zeichnet das aus, was man von einem Großmeister düsterer Klänge auch erwarten kann: Finsternis, atmosphärisch stark und kunstvoll verpackt. Frederic Arbour, Kopf von LONGING FOR DAWN und dem kanadischen Vorzeigelabel für Dark Ambient Klänge, Cyclic Law, hat hier eine ähnlich dystopische Klangwelt geschaffen, wie man sie auch beim Labelkollegen von CITIES LAST BROADCAST hören kann. 
Svartsinn – “Elegies For The End”
Best-Of Norwegian Darkness
Norweger haben den Black Metal erfunden, und nahezu zeitgleich begannen sie auch damit, das schon etwas ältere Genre der Ambientmusik schwarz zu färben. Wenn man nach herausragenden Dark Ambient Vertretern aus dem hohen Norden sucht, kommt man an mindestens zwei Namen nicht vorbei: Den Schlaftherapeuten und Maschinenzimmerdekorateur Henrik Nordvargr Björkk und Jan Roger Pettersen alias SVARTSINN. Mit seinem vierten Album “Elegies For The End” feierte er sein 10-jähriges Jubiläum, also Grund genug für eine Werkschau der besonderen Art. 
Scorn – “Stealth”
Tauche hinab in das Dunkel
Mick Harris hat mit seinem Projekt SCORN eine Bilderbuchentwicklung vollzogen. Begonnen als eine Art Industrial-Metal-Act, der mit handgemachten Sounds hantiert hat und demnach mit echten Instrumenten agierte, wurde im Laufe der Jahre eine stetige Metamorphose vollzogen. Nachdem sich Harris von seinem alten Kollegen Nick Bullen trennte, wandelte sich die Musik von Album zu Album immer ein wenig mehr. Mittlerweile dominieren bei SCORN monoton wirkende, sperrige Downbeats sowie schwere Sub-Basses und beklemmende düstere Klangcollagen untermalen das Geschehen. Als Soundtrack für die Stille und die Einsamkeit der Nacht nahezu prädestiniert. 
Dooom – “Psychonaut”
Komplexe akustische Reise in die Tiefen der menschlichen Psyche
DOOOM – nicht nur der Name erinnert an ein bekanntes Computerspiel. Die Musik des Künstlers Matt Sick versetzt den Hörer in eine ähnlich düstere und bedrohlich wirkende Atmosphäre wie der Ego-Shooter den Spieler. Das nun vor ziemlichei Jahren veröffentliche Album “Psychonaut” enthält mit “Shadows”, “Trauma”, “Hope And Fear”, Rebirth” und “Caravan Of Restless Souls” fünf Stücke, die sich den dunklen Seiten der menschlichen Psyche widmen.
Der Trip durch die verwinkelten Gasse des Bewusstseins beginnt mit dem 15-minütigen “Shadows”. Wie in einem abstrakten Albtraum werden lange akustische Schatten entworfen, denen sich das hilflose Individuum nicht entziehen kann. 
Jetlag – “Jetlag”
Rastlos in der Dunkelheit
Wie schon bei SCHRÄGE MUSIK habe ich mit dem schwedischen Elektronikprojekt JETLAG bereits vor Jahren Berührung aufgenommen. Dutzende Demotracks unterschiedlichster Spielart und Ausrichtung, alles nicht offiziell und über gut sortierte Tauschbörsen verbreitet, so landeten sie irgendwann bei mir. Danach verlor ich die Schweden vorerst aus den Augen – doch nun ist das Projekt wieder da. Die Informationslage ist spärlich, sicher ist nur eins, nämlich dass sich das Debütwerk gar nicht so weit entfernt vom Labelkollegen bewegt. 







