• N/A

  • Napalm Death – „Smear Campaign“Mit etwas Abstand kann ich ganz eindeutig sagen, dass dieses Album einen der allerbesten ND-Tracks an Bord hat. „Sink Fast Let... (Matthias)
  • U2 – „No Line On The Horizon“Nach langer Zeit mal wieder aufgelegt. Was für ein Müll! Es tut fast schon weh, U2 in diesem Zustand zu hören (der sich bis heute leider... (Matthias)
  • David Bowie – „★“ (Blackstar)Meine Zustimmung, absolut! Geniales Album, seltsame Stimmung, androgyn, enthoben, warm, jazzig, mit sensationellem Pop-Appeal, wenn der Meister... (ME)
"Americana"

Kurz notiert #83

People Like You - "Verse"People Like You – "Verse"
Indie Rock, Math Rock, Jazz (Topshelf Records, 2017)

Selten haben sich eigentliche Gegensaätze so gut ergänzt wie auf "Verse", dem zweiten Album der Truppe aus Boston. Ihre Mischung aus geschmeidigem Indie Rock und Jazz ist so gut gelungen, dass man fast glauben mag, diese Art Musik gab es schon immer. Sängerin Michi Tassey singt lieblich, zurückhaltend und ohne großartig herausstechende Phrasen. Die Gitarre spielt weitestgehend klar und wenig bis gar nicht verzerrt, sie zockt fast unaufhörlich schnelle, kompliziert wirkende Picking-Muster, die sich dabei schnell ins Ohr schleichen. Der Bass zieht unaufhaltsam seine Runden und der Schlagzeuger achtet förmlich darauf, es nicht zu übertreiben; das hört man ganz eindeutig, denn das Potential ist definitiv da. Hinzu kommt eine wiederkehrende Trompete, die den vertrackten Rhythmen eine jazzige Note verleiht und die Musik letztendlich zu etwas eigenständigem macht. Klasse Platte, die man aufgrund ihrer musikalischen Komplexität auf jeden Fall mehrmals hören muss, damit sie richtig wirken kann. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #65

Smidley - "Smidley"Smidley – "Smidley"
Indie Rock, Indie Pop (Triple Crown Records, 2017)

Das als Spielwiese ins Leben gerufene Projekt des FOXING-Sängers Conor Murphy hat er nach seinem Hund benannt. Gemeinsame Sache macht er dabei mit Leuten von SORORITY NOISE, DR DOG und TIGERS JAW. Die Mischung aus Indie Rock mit vielen poppigen Melodien und Ideen ist durchaus gelungen. Der Gesang ist allerdings stellenweise etwas gewöhnungsbedürftig, da Murphy gerne mal in Falsett singt, was leider nicht zu seinen Stärken zählt, da seine Stimme dabei nicht sonderlich einladend, sondern auf längere Dauer nervig klingt. Wer leichte Kost bevorzugt und Musik gerne hört, ohne sich großartig darum zu kümmern, was passiert und einfach nur die Stimmung aufsaugen möchte, dürfte mit SMIDLEY gut bedient werden. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #58

Jaws - "Simplicity"Jaws – "Simplicity"
Indie Rock, Shoegaze (JAWS / Eigenproduktion, 2017)

Das zweite Album der britischen Dream Rocker kann was. Immer noch alles im Alleingang machend, können die Birmingham-Jungs sogar noch eine Steigerung zu ihrem schon ziemlich gelungenen Debüt "Be Slowly" aus 2014 vorweisen. Ihr eingängiger Indie Rock wird mit Shoegaze- und Dream-Pop-Elementen bereichert und kann auch den einen oder anderen Ohrwurm vorweisen. Viele werden überrascht sein von der Band, die auf "Simplicity" fast schon jugendlich beginnt und mit zunehmender Spieldauer erwachsener und besser wird. Klasse! ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #40

Meat Wave - "The Incessant"Meat Wave – "The Incessant"
(SideOneDummy Records, 2017)

Drei Typen aus Chicago, eine musikalische Gemeinsamkeit: Post-Punk! Mit eckigen und teils zackigen Rhythmen sowie fast schon nervenaufreibenden Melodien, die manchmal gerade so an der Schrägheit vorbeikratzen, rotzen und holzen sie ihr drittes Album in die Runde. Die Stimme ist dabei ein wichtiger Aspekt. Oft nah am Sprechgesang, wird auch mal geschrien, ein wenig gesungen und gerne rumgestänkert. Rein musikalisch könnte man MEAT WAVE auch in die Noise-(Punk)-Rock-Ecke packen, wobei sie dort nur mit einem Fuß hineingehören. Eigenwillig und fordernd sind sie allemal, aber genau das ist die Musik, mit der man sich öfter auseinandersetzt, wenn man Gefallen daran findet. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #30

Heliotropes - "Over There That Way"Heliotropes – "Over There That Way"
(The End Records, 2016)

Die Riffs der Vergangenheit wurden einegstampft, die Mannschaft (fast) komplett ausgewechselt und der Musik wurde eine Retro-Frischzellenkur verpasst. Psychedelischer Rock mit Blick auf die 1960er und '70er Jahre, inklusive ein paar Ideen aus der Beat-Zeit. Thematisch werden Geschichten aus den Weltkriegen behandelt, was sich auch im Cover zeigt. Man sollte die Platte bei Nichtgefallen der ersten paar Stücke keineswegs gleich wieder ausmachen, denn spannenderweise wächst die Scheibe mit zunehmender Spieldauer. Was anfangs stilistisch vielleicht noch etwas (zu) schnuckelig, altmodisch oder wenig ansprechend konzipiert wirkt, entpuppt sich im weiteren Verlauf als recht gelungener Retro Rock mit pschedelischen Ansätzen, den man sich in passender Umgebung, zum Beispiel auf der Couch, mit dem Fotoalbum der (Groß-) Eltern auf dem Schoß, durchaus von Zeit zu Zeit mal geben kann. ⇒ weiterlesen

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Jahrespoll 2016 – Das Jahr der Entdeckungen (Matthias)

Jahrespoll 2016

Und schon wieder ist ein Jahr rum. Ein Jahr, das prall gefüllt war mit guter und vor allem mit neuer Musik. Ich glaube, dass ich noch nie zuvor in 12 Monaten so enorm viele neue und vor allem herausragende Bands gefunden, entdeckt und kennengelernt habe. Es versteht sich dabei von selbst, dass nicht alles, was ich mir erschlossen habe, tatsächlich nagelneu ist. Manche Bands gibt es schon länger, sind jedoch bislang entweder an mir vorbeigegangen oder ich konnte zuvor nichts mit ihnen anfangen. Aber es sind auch einige darunter, die frisch auf dem Markt sind und mit ihren Debüts begeistern konnten. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #21

Wolf Alice - "My Love Is Cool"Wolf Alice – "My Love Is Cool"
Indie Rock, Indie Pop (Dirty Hit, 2015)

Es gibt noch frische Musik am Indie-Himmel. Die Londoner Formation WOLF ALICE hat nach einigen EPs mit "My Love Is Cool" ein Debütalbum veröffentlicht, das einerseits freundlich gesinnte, fast schon niedliche Töne mit (sich ein)schleichender Melancholie ("Swallowtail") verbindet. Zwischen fenfühligem Indie Rock und leicht poppgen Melodien haben Sängerin Ellie Rowsell und ihre Jungs einen richtig guten Mittelweg gefunden. Sie zeigen, dass gute, tiefer gehende Musik auch leicht sein kann und keine musikalische Schwere benötigt. Spannend an dem Album ist, dass es mit zunehmender Spieldauer immer intensiver und dichter wird. Von der freundlichen Begegnung bis zum emotionalen Fallenlassen.  ⇒ weiterlesen

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Jahrespoll 2015 – Ein Jahr voll guter Musik (Matthias)

Jahrespoll 2015

Das Jahr 2015 war für mich musikalisch ein außerordentlich starkes Jahr. Es gab viele viele gute, einige sehr gute und sogar ein paar außerordentlich starke Veröffentlichungen, die sich schnell in die Spitze meines Geschmacksolymps gespielt haben. Spannend ist für mich, dass ich den guten alten Indie Rock wiederentdeckt habe. Nachdem ich jahrelang vordergründig ältere Bands aus diesem Genre gehört habe,  war es nun an der Zeit, auch jüngeren Kapellen und Künstlern eine Chance zu geben. Dadurch habe ich viele neue Perlen entdeckt und mich mit Musik und Bands beschäftigt, die mir teilweise bislang nur vom Namen her bekannt waren. Dank Bandcamp und ähnlichen Seiten, hat man die Möglichkeit, vorher, also vor dem kompletten Anhören der Veröffentlichung, grob mit der Musik warm zu werden oder eben nicht. Dadurch kann man schonmal den ersten Aufwand filtern und unnötige und zeitverschwendende Komplettdurchläufe vermeiden. ⇒ weiterlesen

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Johannes Wallmark and The Wildflowers – "Living On The Same Street"

26. März 2010 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Ein Schwede in den Staaten

Johannes Wallmark and The Wildflowers - "Living On The Same Street"Johannes Wallmark macht Musik, die unschwedischer gar nicht sein könnte, und die ich in dieser Form auch noch nie aus Skandinavien gehört habe – weil sie in den Staaten zuhause ist, dort wo sich Wallmark auch sichtlich wohlzufühlen schien. Er absolvierte dort seine Ausbildung als Tontechniker, produzierte Bands und spielte in einer Countryband. Nach seinen Alben "69 Oakdale" und "Akron, Ohio" ist er zurück in Schweden angekommen, und stellt mit seiner Band nun das dritte Opus "Living On The Same Street" vor, wie schon seine Vorgänger ein kleiner, musikalischer Roadtrip. ⇒ weiterlesen

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