• valerie renayTake a look! http://www.youtube.com/watch?v =vViinMt156s
  • MEAuch hier gilt: die Version mit Bonus greifen! ‘Age Of Creation’ ist ein wunderbarer Achterbahn-Track,...
  • MEAuch für dieses Album gilt: die edle Digifassung mit Bonustrack ‘Tired Bones’ (lässig-schwerer...

Acoustic

Erik Mongrain – “Fates”

6. Januar 2010 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Flinke Finger und beeindruckende Techniken

Erik Mongrain - "Fates"Aus Montreal/Kanada kommt ein (mittlerweile nicht mehr ganz so neuer) Held am Gitarrenhimmel. ERIK MONGRAIN beherrscht die Akustikgitarre wie nur wenige andere und hat sich dadurch im Underground eine Menge Fans erspielt. Mit enorm viel Gefühl, Elan und den besonderen Sinn für wichtige Feinheiten kreiert er kleine Meisterwerke, die nicht nur gestandenen Musikern, sondern auch Gitarrenlaien das Herz aufgehen lassen dürften.

ERIK MONGRAIN erregte durch diverse TV-Auftritte Aufsehen, die man sich im Nachhinein bei YouTube als Video ansehen und gleichermaßen bestaunen konnte, denn erst wenn man auch mal gesehen hat, was dieser Mann mit seinem Instrument macht, kann man seine Kunst richtig einordnen und entsprechend verstehen.

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Sophia – “There Are No Goodbyes”

16. Oktober 2009 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Noch keine Verabschiedung

Nach dem äußerst bemerkenswerten Album “Technology Won’t Save Us” aus dem Jahre 2006 durfte man sehr gespannt sein auf das Folgewerk von SOPHIA, der Band um den Ex-THE-GOD-MACHINE-Musiker Robin Proper-Sheppard. Besticht genanntes Vorwerk durch Abwechslungsreichtum und schwermütige Tiefgründigkeit, steht auf dem aktuellen Werk “The Are No Goodbyes” vor allem letzteres im Vordergrund.

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Autumnblaze – “Perdition Diaries”

18. September 2009 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Schwadorf schwächelt schwer

Autumnblaze - "Perdition Diaries"Eigentümlich trocken, blutleer und langatmig entwickeln sich die neuen Songs des deutschen Trios um Ex-EMPYRIUM-Master Markus ‘Schwadorf’ Stock. AUTUMNBLAZE beginnen “Perdition Diaries” zwar harsch mit “Wer Wir Sind Was Wir Sind”; dann jedoch hören wir einfachste Akustikmusik mit schrägen Leads und einschläferndem Gesang.

Bisweilen hämmert uns die Triobesetzung Black Metal-Versatzstücke um die Ohren, welche ehrlich gesagt an Bands wie SAMSAS TRAUM erinnern. Soll heißen, sie sind schwach geraten, die gemeinen Ausflüge. Die Produktion bleibt stumpf und der Gesang ein Gewürge (“I Had To Burn This Fucking Kingdom”), meine Güte…

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Tristâme – “Unraveling Horizons”

3. September 2009 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Melancholische Indie-Klänge und Folk-Rock

Tristâme - "Unraveling Horizons"TRISTÂME ist das Soloprojekt vom New Yorker Songschreiber und Sänger Rami. Über einen Zeitraum von gut zwei Jahren hat er an verschiedenen Kompositionen gearbeitet, für die er sich zwecks der Aufnahmen einige Gastmusiker an Bord geholt hat. Das instrumentale Spektrum fällt sehr breit aus, neben der Standardbesetzung von dezentem Schlagzeug, Gitarren und Bass kommen außerdem Keyboards, Cello, Viola und ein Akkordion zum Einsatz.
“Unraveling Horizons” ist ein Konzeptalbum über die Reise des “Passive Explorers”, der Hauptfigur auf diesem wirklich beeindruckendem Debütalbum, die sicherlich auch einige autobiographische Züge seines Komponisten in sich trägt.

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Ajattara – “Noitumaa”

Minimalismus pur – Schamanen statt Hohepriester

Ajattara - "Noitumaa"AJATTARAs bisherige sieben Veröffentlichungen hatten immer zwei bis drei Highlights zu bieten. Ich fragte mich immer, warum Pasi, der einst Sänger von AMORPHIS war, so dermaßen böse faucht, keift und wispert. Was hat man ihm nur weggenommen? Auch auf “Noitumaa” geifert Pasi, was das Zeug hält. Allerdings gibt es einen großen Unterschied zu den bisherigen Alben, welche ja dem Black-Doom (gibt es das überhaupt?) zugerechnet werden mussten. Denn heuer wird auf Starkstromriffs vollständig verzichtet. Die Instrumentalbegleitung findet akustisch statt. Schamanen statt Hohepriester sozusagen.

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Tenhi – “Maaäet”

20. November 2008 | Musikrezensionen | 1 Kommentar
Esoterischer Zauber und naturverbundene Klänge

Es hatte etwas länger gedauert, bis die Finnen von TENHI seinerzeit mit ihrem Album “Maaäet” über die Seen geschippert kamen, denn die Aufnahmen erstreckten sich über die Jahreswende 2004/2005. Aber da gut Ding Weile haben will, lohnt es sich immer, etwas mehr  Zeit als vielleicht üblich in eine Sache zu investieren, die rund werden soll.

Wer die frühen Werke der Band kennt, dem sei gesagt, dass ihn auf “Maaäet” eine konsequente Weiterführung des bekannten TENHI-Stils erwartet. Sehr Folk-lastige und grundsätzlich akustische Instrumente kommen erneut ausgiebig zum Zug und erschaffen ein großes, schwermütiges, atmosphärisch dichtes Klanggebilde. Melancholisch intensiv bewegen sich die Finnen entspannt auf ihrem Pfad der musikalischen Selbstfindung. Hypnotischer, leicht monotoner Gesang veredelt “Maaäet” aufs Feinste und unterstreicht einmal mehr den fast schon mystischen Ausdruck in ihrer Musik. Einmalig schön.

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