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Yog-Sothoth – "Hypnotic Crushery"

12. April 2011 | Matthias | Musikrezensionen | 1.730 mal gelesen

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Hypnotische Donnerschläge

"Hypnotic Crushery" ist das erste Album von YOG-SOTHOTH und der Titel könnte anbetrachts der gebotenen Kost kaum besser gewählt sein. Die Band selbst beschreibt ihre Musik nämlich so: "Die Formel lautet wie folgt: Schreibe ein Riff, vielleicht zwei, füge donnernde Drumbeats sowie mehrere Schichten mit fetten und schrägen Gitarrensoli hinzu, Effekt-Lärm, Theremin-Zauberei und wiederhole alles so lange, bis der gewünschte Effekt erreicht wird."
Ich denke, das sollte man an dieser Stelle so stehen und vor allem wirken lassen, denn wenn man die Musik hört, weiß man, dass die Burschen sie damit sehr gut beschrieben haben, selbst wenn es nur als grobe Richtlinie gilt.

Tonnenschwere Stoner- und Sludge-Riffs treffen auf ein schleppendes, groovendes und gleichzeitig ballerndes Schlagzeug, das wunderbar die Energie der Saiten unterstützt und ergänzt. Spontan würde ich behaupten, dass sich so manche Stonerband solch einen wuchtigen Sound wünschen würde. Weichkekse sind YOG-SOTHOTH jedenfalls nicht. Spannend an ihrem Sound ist, dass die Basis der Musik vornehmlich im Rock zu finden ist und nicht, wie es die Produktion, bzw. eben der Sound vermittelt, im Metal. Die Riffs gehen oft ns Knie und in die Hüfte, jedoch mit einer wahrhaft bleiernen Schwere, die man wohl am ehesten mit dem unwirklichen Zustand nach Genuss einer gefühlten halben Tonne THC beschreiben kann…

Völlig instrumental gehalten entwickelt "Hypnotic Crushery" tatsächlich mit zunehmender Spielzeit eine Art hypnotische Wirkung, und das trotz der "crushing beats" und der harten Gitarren. YOG-SOTHOTH spielen mit psychedelischen Elementen ohne sie in ihrer herkömmlichen Eigenart zu verwenden und auszureizen; sie bauen diese einfach in ihre Sound-Konstruktionen ein und verwirklichen so ihre eigene Version des modernen Hippie-Sounds. Wirklich gelungen.

» Yog-Sothoth

INFO-BOX
Künstler Yog-Sothoth
Titel Hypnotic Crushery
Format Album
Länge 6 Tracks | 62:16
Label Yith Recordings
22.03.2010

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