• Aquilus – „Griseus“Ein richtig schönes Album (sofern man das überhaupt bei dieser Art Musik so sagen darf), majestätisch, erhaben, schwermütig, aber auch bitter und... (Matthias)
  • Napalm Death – „Smear Campaign“Mit etwas Abstand kann ich ganz eindeutig sagen, dass dieses Album einen der allerbesten ND-Tracks an Bord hat. „Sink Fast Let... (Matthias)
  • U2 – „No Line On The Horizon“Nach langer Zeit mal wieder aufgelegt. Was für ein Müll! Es tut fast schon weh, U2 in diesem Zustand zu hören (der sich bis heute leider... (Matthias)

Sonar Lodge – "Sound Effects & Side Effects"

26. Januar 2012 | Bastian | Musikrezensionen | 2.112 mal gelesen

Tags: , , , ,

Lässig und cool wie John Barry im Aston Martin

STRANGE ATTRACTOR sind nicht komplett ohne SONAR LODGE, dem Duo-Projekt von Richard und Marie. Die Rezeptur und Einflüsse sind ähnlich, machte doch "Sound Effects" ursprünglich den Anfang, bevor es mit STRANGE ATTRACTOR dann erstmal richtig jazzig wurde.

Bei SONAR LODGE dagegen regieren vor allem die Beats. Trip-Hop, Scratches, Downtempo und dazu Richards Sammlung bewährter Synthesizer aus dem Hause Korg und Moog ergeben zusammen mit dem Soul von Marie eine beeindruckende Mischung. "No Words" oder "L.O.V.E." sind da nur zwei spontane Anspieltipps einer äußerst vielseitigen Platte, die so gut ist, dass sie selbst MASSIVE ATTACKs Klassiker "Blue Lines" locker in die Tasche stecken könnte.
Es ist nicht nur die Dynamik und der emotionale Fluß der Tracks, sondern auch ihr Charakter, der dem Gesamtwerk einen eigenen Narrativ verpassen. Musik, die eine Geschichte erzählt, so als ob sie für bewegte Bilder auf Zelluloid geschrieben worden wäre. "Misty Metropolis" mit verregneten Großstadtmotiven oder "To Have & To Hold" mit kratzendem Vinyl, so als ob es sich nur auf diesem Medium wohlfühlt – und bei "Janebeat '68" steigen John Barry und Barry Adamson gemeinsam in den Aston Martin. Das Gespür für lässige, coole Beats scheint sich auf diesem Album nicht zu erschöpfen, wie auch das folgende "Obsession" zeigt. Die Mixtur aus warmen, fetten Bässen und verspielten Synths groovt sich unverweigerlich ins Blut.

"Sound Effects" war zu gut, um es einfach so stehenzulassen, deshalb wurde es 2010 ergänzt um die "Side Effects" neu aufgelegt. Auf dieser zweiten CD finden sich noch einige Raritäten, die es selbst nicht auf "Needleworks" (der Mix-Compilation aller SONAR LODGE EPs) geschafft hatten. Unbedingte Kaufempfehlung – und das schließt die "Needleworks" mit ein!

» Sonar Lodge

INFO-BOX
Künstler Sonar Lodge
Titel Sound Effects & Side Effects
Format Album
Länge 11 / 5 Tracks | 59:45 / 30:32
Label Music For Speakers / Big Blue Records
22.10.2010

Leserwertung:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne6 Sterne7 Sterne8 Sterne9 Sterne10 Sterne (1 Wertungen, Ø 7,00 von 10)
Loading...


Ähnliche Artikel:
» Strange Attractor – "Everything Is Closer" / "Mettle"
» Monophona – "Black On Black"
» The Freight Elevator Quartet – "Becoming Transparent"
» Blackfilm – "Blackfilm"
» Rico – "Sanctuary Medicines"
» Sinah – "Sinah"
» FKA Twigs – "M3LL155X"

No comments yet.

Leave a comment

* Copy This Password *

* Type Or Paste Password Here *