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Rivers Of Nihil – "Monarchy"

22. November 2017 | Matthias | Musikrezensionen | 123 mal gelesen

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Ein Highlight modernen Todesstahls

Rivers Of Nihil - "Monarchy"Bereits ihr Debütalbum "The Conscious Seed Of Light" konnte überzeugen und präsentierte eine Band, die abwechslunsgreichen, modernen Death Metal mit einer enormen Wucht und entsprechender Durchschlagskraft zelebrierte. Dieses Rezept verfolgen die Amerikaner auch auf ihrem zweiten Album "Monarchy", nur noch besser und ausgefeilter. Ganz klar ist die Steigerung zu hören und zu fühlen. Die Aggression ist intensiver, die Geschwindigkeit wirkt noch fesselnder, der Gesang konsequenter und die Melodien einfach packender. Zudem wurden die Keyboards noch passender eingesetzt und verleihen dem einen oder anderen Part eine enorme Portion an nihilistischer Stimmung.

Bereits das düstere Intro lässt großes Erahnen und so soll es auch kommen. "Perpetual Growth Machine" donnert einem so heftig um die Ohren, dass man erst einmal gebannt ist von der Intensität der Klänge. Im weiteren Verlauf des Albums setzt die Band auf Abwechslung und Ausgewogenheit. Sie spielen ihre eigene Form des Death Metal, der mal technisch versiert brilliert, mal einfach nur gradlinig drauflos hämmert, dabei jedoch niemals zu lange in einem dieser Stilmittel verweilt. Die fantastischen Melodien der Gitarren sind es dann letztendlich, die der Musik auf "Monarchy" ein Eigenleben einhauchen, aber auch die atmosphärischen Klänge der Keyboards tragen entscheidend dazu bei, dass RIVERS OF NIHIL spätestens mit diesem Album als unverkennbar gelten dürften.

Über das gesamte Werk wird eine enorme Spannung gehalten, die zu keiner Sekunde einbricht. Selbst wenn zu Beginn von "Dehydrate" die Akustikgitarre kurz ablenkt und eine Ruhephase suggeriert, entwickelt sich das Stück unvermittelt zu einem der derbsten Brecher der gesamten Veröffentlichung. Und selbst, wenn sie sich mal über eine längere Passage im Midtempo aufhalten, drückt es enorm. Der Band gelingt es bei einer Spielzeit von fast 50 Minuten, ihre Musik stets interessant zu gestalten und auch konstant zu halten. Besonders im Hinblick darauf, dass die Songs zum Ende hin etwas länger werden und mit "Suntold" das über sieben minütige Finale bilden, ist es erstaunlich, dass hier keine Abnutzungserscheinungen erkennbar werden.

Natürlich werden und können es RIVERS OF NIHIL nicht jedem recht machen und neben jenen, die "Monarchy" abfeiern, wird es wie immer welche geben, die 'zu viel von diesem' oder 'zu wenig von jenem' beklagen werden. Egal, an dieser Stelle bekommt "Monarchy" einen fetten Orden, denn solch ein starkes Death-Metal-Album kommt einem nicht ganz so oft unter die Nase bzw. Ohren.

» Rivers Of Nihil

INFO-BOX
Künstler Rivers Of Nihil
Titel Monarchy
Format Album
Länge 10 Tracks | 49:26
Label Metal Blade Records
21.08.2015

Leserwertung:

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