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Old Man's Child – "Slaves Of The World"

7. Mai 2009 | ME | Musikrezensionen | 1.010 mal gelesen

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Das Kind des alten Mannes ist arm dran

Old Man's Child - "Slaves Of The World"Alle Jahre wieder, in den Pausen ihrer Hauptband DIMMU BORGIR, klöppeln die alten Norweger von OLD MAN'S CHILD  eine neue CD zusammen. Und immer ist es so, als fänden ausgesonderte Ideen aus dem Repertoire der Orchester-Black Metaller Verwendung. So auch auf der neuen "Slaves Of The World". Klinisch, kalt, steril, androgyn gehen die Zweitligisten zur Sache, ständig nach dem großen Vorbild schielend und bekannte Ideen "quasineu" zusammensetzend.

Der kratzige, fortwährend gleiche Gesang, Breaks á la Frankenstein Junior und holperndes Riffing tun alles, um mir den Hörgenuss zu vergällen. Mir ist das zu modern, zu digital, zu pseudo-komplex. Denn wirklich schwierig oder anspruchsvoll ist die Musik gar nicht, eher schnell zusammengeschustert. Im Gegensatz zu DIMMU, BORKNAGAR oder den Sognametallern fehlen hier warme Backgrounds, schwelgende Keyteppiche und die auflockernde Portion Speed. Ganz nett ist "Path Of Destruction" geworden, da erreichen OLD MAN'S CHILD zumindest das Fahrwasser von DIMMU. Mehr aber auch nicht. Und der akustische Beginn von "The Devils Throne" tönt atmosphärisch. Bis zum glucksend-bellenden Gesang, dann ist es aus mit Stimmung.

Ansonsten regiert Mittelmaß; übrigens nerven mich auch diese lauten, trockenen, wie getackert klingenden Drums, welche anscheinend von einem Alien gespielt werden. Es will einfach nichts hängen bleiben trotz einiger netter Instrumentaleinlagen; so erging es mir auch schon mit den Vorgängern. Das Thema ist vollkommen ausgereizt. Auch diese stellenweise Hinwendung zum Death Metal kennen wir inzwischen. Ich warte lieber auf die neuen GRIEF OF EMERALD und natürlich DIMMU BORGIR.

4/10

» Old Man's Child

INFO-BOX
Künstler Old Man's Child
Titel Slaves Of The World
Format Album
Länge 9 Tracks | 42:08
Label Century Media
15.05.2009

Leserwertung:

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