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Khoma – "The Second Wave"

26. Dezember 2008 | Matthias | Musikrezensionen | 1.687 mal gelesen

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Gefühlvoll intensive Gitarrenwände und einprägsame Melodien

Khoma - "The Second Wave"Bei KHOMA handelt es sich um ein Side-Project des CULT-OF-LUNA-Gitarristen  Johannes Persson und angesichts dieser Tatsache kann man eigentlich schon fast davon ausgehen, dass ihr mittlerweile zweites Album "The Second Wave" ein ziemlich starkes Hörerlebnis ist. Unglaublich intensiv und mitreißend pendelt die Musik zwischen enorm melancholischen Gefühlsausbrüchen und einer besonderen Art der Verspieltheit, wie man sie eher aus der Post-Rock-Ecke her kennt, ohne aber deren Langatmigkeit zu übernehmen. KHOMA sind sehr eingängig und die starken Refrains setzen sich schnell im Gehör fest. Würden die Songs nicht so tief emotional rüberkommen, könnte ich mir diese Musik sogar im Radio vorstellen. Am Ende zählt die Qualität der Musik und die ist meines Erachtens auf "The Second Wave" phantastisch gut, gerade aufgrund ihrer Eingängigkeit.

Anhänger von CULT OF LUNA werden ebenso auf ihre Kosten kommen wie Liebhaber von OCEANSIZE oder auch neueren KATATONIA. Auch wenn KHOMA nicht so dermaßen ausufernd und hart zur Sache gehen wie CULT OF LUNA versprühen sie dennoch ein enormes Maß an Intensität und zelebrieren musikalisch intensive Gefühls-Trips allerfeinster Machart.

Stimmungsvolle Leads, unkompliziertes und präzises, aber nie langweiliges Drumming sowie pumpende Sounds machen aus "The Second Wave" ebenso eine Perle wie vorsichtige Gitarrenarrangements und ein mitunter zerbrechlich klingender Sänger. Ein Top ausgesteuerter Sound macht die gesamte Produktion am Ende zu einem wahren Genusswerk und "The Second Wave" schreit förmlich danach, in Zeiten tiefster Depression oder nach schweren Schicksalsschlägen gehört und geliebt zu werden.

Anhänger emotionaler und zugleich schwerer Gitarrenwände werden mit ziemlicher Sicherheit große und vor allem lange Freude an "The Second Wave" haben.

9/10

» Khoma

INFO-BOX
Künstler Khoma
Titel The Second Wave
Format Album
Länge 11 Tracks | 50:29
Label Roadrunner Records
31.03.2006

Leserwertung:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne6 Sterne7 Sterne8 Sterne9 Sterne10 Sterne (3 Wertungen, Ø 8,67 von 10)
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