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Danny Katz – "Japanese Satellites"

17. Januar 2012 | Bastian | Musikrezensionen | 1.440 mal gelesen

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Nostalgia Pop Rock mit Herz

Danny Katz ist ein hoffnungsloser Romantiker. Das bezeugt er nicht nur selbst, das hört man auch, wenn man sich mit seinem Album "Japanese Satellites" beschäftigt. Der Multiinstrumentalist, der in New York und Tokyo weilt, frönt darauf seiner Vorliebe für verträumte Pop-Rock-Nostalgie mit modernem Touch. Wenn er nicht gerade R&B-Hits zu Folk-Songs umarrangiert, schreibt er eigene Stücke zwischen Chanson, Indie, Folk und Pop. Sowohl bei den rockigeren wie auch seichteren und immer eingängigen Stücken schwingt immer ein Stück vom Radiokanon der 80er Jahre mit. Nicht altbacken, und immer mit einem modernen Touch.

Hörenswerte Stücke wie vor allem "Bushwick" und "Revival" glänzen durch liebevolle Melodien und klare Strukturen, die seiner Stimme viel Platz einräumen. Danny singt über Liebe, Beziehungen, Alltag und Geschichten, die das Leben so schreibt. Als Hörer wird man auf seiner Platte an keiner Stelle überfordert. Keine komplexen Entwürfe und auch kein pathetischer Kitsch, der sonst am Mainstream-Begriff des Pop klebt. Vor allem Liebhaber akustischer Piano- und Gitarrenklänge kommen hier auf ihre Kosten, lebt doch das Album vor allem durch den feinfühligen Einsatz dieser Instrumente.

Wer auf der Suche nach unbeschwertem und leichtfüßigen Underground-Pop ist, könnte mit "Japanese Satellites" tatsächlich fündig werden. Es gehört zu den Alben, denen man anmerkt, dass sie ohne Erwartungsdruck, ohne Zwänge frei von der Seele geschrieben wurden.

» Danny Katz

INFO-BOX
Künstler Danny Katz
Titel Japanese Satellites
Format Album
Länge 13 Tracks | 53:40
Label Danny Katz Music
2010

Leserwertung:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne6 Sterne7 Sterne8 Sterne9 Sterne10 Sterne (2 Wertungen, Ø 7,50 von 10)
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