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Jahrespoll 2017 – Alt und neu (Matthias)

10. Januar 2018 | Matthias | Jahrespolls » Mescaline Injection » News » Polls | 726 mal gelesen

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Jahrespoll 2017

Als Zusatz möchte ich gerne noch ein paar nicht mehr ganz so frische Empfehlungen loswerden. Starke Alben aus dem Jahre 2016, die ich seinerzeit verpasst, verschlafen oder einfach zu spät entdeckt habe, um sie dem damaligen Jahrespoll zuzuordnen.

Die besten Nachzügler aus 2016:

Car Seat Headrest – "Teens Of Denial"

Fantastischer, sogenannter 'Lo-Fi' Indie Rock. Tiefe und vor allem abwechslungsreiche Musik, die beweist, dass keine High-Tech-Produktion notwendig ist, um Emotionen in Szene zu setzen. Das Gegenteil ist hier sogar der Fall. Wäre "Teens Of Denial" mit einer top modernen Plastikproduktion belegt worden, wäre dem Album der bestehende, natürliche Charme abhanden gekommen. Mastermind Will Toledo erzählt in und mit seinen teils überlangen Songs regelrecht Geschichten, die das Leben schrieb.

Sulk – "No Illusions"

Einfach guter Indie Rock mit tollen Melodien. Mehr braucht man über das zweite SULK-Album eigentlich nicht sagen, außer vielleicht noch den Verweiß einstreuen, dass das Debüt ebenso gut geraten ist und unbedingt auch angetestet werden sollte. Wenn "No Illusions" gefällt, versteht sich…

Beach Slang – "A Loud Bash Of Teenage Feelings"

So muss moderner Punk Rock klingen. Ein wenig nach Kalifornien, also Sonne und gute Laune, ein wenig schleichende Melancholie, griffige Melodien und flotte Takte,fertig. All das bieten BEACH SLANG auch auf ihrem zweiten bzw. dritten Album, zählt man ihre EP-Compilation mit. Eine coole Scheibe, um sich auf eine Party vorzubereiten oder um der guten Laune einfach mal freien Lauf zu lassen. Rock-Power deluxe!

Elephant Stone – "Ship Of Fools"
Eine Zufallsentdeckung, und das sind ja bekanntlich oftmals die besten. Auf Old School getrimmt, mit Wave- und Pop im Gepack, etwas abgedunkeltes Feeling an der einen oder anderen Selle und fertig. Coole Scheibe, die immer wieder den Weg in den Player findet.
Zeal And Ardor – "Devil Is Fine"

Sklavenmusik! Roots-Gesänge und extremer (Black) Metal vereinen sich hier zu einem bislang noch nicht dagewesenem Gemisch. Leider ist die Platte etwas kurz und vielleicht hätte der eine oder andere Part noch besser ausgefeilt werden können, aber grundsätzlich macht das Album neugierig und Lust auf mehr. Erkunde das Neuland!

Ryley Walker – "Golden Sings That Have Been Sung"

Jazz trifft aus Singer-Songwriter. So sensibel die Musik klingt, so anspruchsvoll ist sie auch. Achtet einfach mal auf das, was die Musiker da bringen. Die Gitarrenparts sind oft schnell gezupft und bieten viel Raum zum Genießen. Selten klang der Einklang von Indie Rock und Jazz so gelungen.

Emma Ruth Rundle – "Marked For Death"

Die Musik und vor allem der Gesang auf diesem Album ist so sensibel und zerbrechlich, dass man Emma am liebsten in den Arm nehmen und trösten möchte. Ihre Mischung aus Singer-Songwriter-Stoff und etwas Sludge ist ergreifend. Bei Regenwetter schmettert diese Platte dich nieder, bei Sonnenschein macht sie deutlich, dass man das Leben genießen sollte.

Creative Adult – "Fear Of Life"

Diese Scheibe beinhaltet herrlich authentischen und vor allem unangepassten Post-Punk. Dabei gibt es nicht einmal einen Hit oder ansatzweise irgend etwas, das man in dieser Richtung interpretieren könnte. Zumindest gesangstechnisch nicht, denn die Gitarren bieten einige vorzügliche Parts, die das Ohr so schnell nicht freigeben. Geile Scheibe, die in Momenten, in denen Perfektionismus nicht benötigt wird, die beste musikalische Befriedigung bietet.

Culture Abuse – "Peach"

Und noch einmal Punk Rock. Stare Melodien, kurze, knackige Songs und viele kleine Mini-Hits. Gerne wieder und gerne mehr davon!
Keine Ahnung, warum ich diese starke Scheibe erst ein Jahr später entdeckt habe. Sowas gutes darf einem eigentlich nicht durch die Finger gleiten.

Preoccupations – "Preoccupations"

VIET CONG werden aufgrund ihres Namens so weit in die Enge getrieben und mit Vorwürfen belastet, dass sie sich kurzerhand umbenennen. Ihre Mischung aus Post-Punk und New Wave hat mich schnell gefesselt und nicht mehr losgelassen. Leider habe ich das Album erst ein Jahr später, also 2017 kennengelernt. Dafür ist es bei mir aber so stark eingeschlagen, dass es ein nachträglicher, heißer Favorit für das Topalbum 2016 ist.

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