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A Single Shot

11. November 2014 | Bastian | Filmrezensionen | 3.555 mal gelesen

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Die Summe aller falschen Entscheidungen

A Single ShotJohn Moon (Sam Rockwell) hat viel verloren. Doch mehr als jeder materielle Verlust schmerzt ihn die Trennung von seiner Familie. Täglich hofft er auf eine Versöhnung, ohne zu erkennen, dass sie in immer weitere Ferne rückt. Um sich über Wasser zu halten, jagt er in den Wäldern, bis zu jenem verhängnisvollen Tag, an dem ihm plötzlich eine unbekannte Frau vor dem Lauf erscheint. Doch die Reflexe sind schneller als der Verstand – ein Schuß löst sich und die Frau stirbt in seinen Armen. Als er sie in einem Wohncontainer ganz in der Nähe verstecken will, entdeckt er eine Box gefüllt mit mehr Geld, als er vermutlich in seinem Leben bisher verdient hat. Das furchtbare Unglück und die Verlockung, mit dem Geld all seine Probleme zu lösen, bringen eine Lawine ins Rollen, denn plötzlich beginnen sich eine Menge Leute für das Geld zu interessieren, allen voran der gefährliche Drogendealer Waylon (Jason Isaacs).

Die Geschichte der Romanverfilmung von Matthew F. Jones ist relativ vorhersehbar, aber was der Film an Spannung im Plot vermissen lässt, macht er durch seine triste und hoffnungslose Atmosphäre gut, die den Film trotz seiner satten Farben nahezu in Grau erscheinen lässt. Sam Rockwell liefert erneut eine sehenswerte schauspielerische Leistung ab und porträtiert eine Figur, die bereits fast alles verloren hat, die unwillig und unfähig ist, sich aus dem Teufelskreis von familiärer Trennung und Armut zu befreien, die aber dennoch tiefer fallen kann, als sie sich das vorgestellt hat – alles nur durch eine fatale Fehlentscheidung, durch einen einzigen Schuß. Kein Film zum Wohlfühlen, vor allem wenn man mit ansehen muss, wie John sehenden Auges in den Abgrund läuft.

7/10

Alt. Titel: A Single Shot – Tödlicher Fehler
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