• Napalm Death – „Smear Campaign“Mit etwas Abstand kann ich ganz eindeutig sagen, dass dieses Album einen der allerbesten ND-Tracks an Bord hat. „Sink Fast Let... (Matthias)
  • U2 – „No Line On The Horizon“Nach langer Zeit mal wieder aufgelegt. Was für ein Müll! Es tut fast schon weh, U2 in diesem Zustand zu hören (der sich bis heute leider... (Matthias)
  • David Bowie – „★“ (Blackstar)Meine Zustimmung, absolut! Geniales Album, seltsame Stimmung, androgyn, enthoben, warm, jazzig, mit sensationellem Pop-Appeal, wenn der Meister... (ME)
Hall of Fame

Simple Minds – "Sparkle In The Rain"

Auf dem Weg in den Pop-Olymp

Simple Minds - "Sparkle In The Rain"Sänger Jim Kerr bezeichnet "Sparkle In The Rain" heute als eine Art Übergang zwischen den 'alten' und den 'neuen' SIMPLE MINDS. Wie auch immer man diese Aussage deuten, annehmen, bestätigen oder vielleicht sogar ablehnen sollte, Fakt ist, dass dieses Album etwas ganz großes ist. Selbst heute noch, zum Zeitpunkt dieser Rezension, unfassbare 32 bzw. 33 Jahre (!) nach Veröffentlichung (in Irland wurde das Album bereits 1983 auf Vinyl veröffentlicht), stellt die Scheibe mit seinen atemberaubenden Stücken ein wahres Glanzlicht in der Rock- und Pophistorie dar. ⇒ weiterlesen

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Solstice – "Solstice"

Die Death-Thrash-Abrissbirne

Solstice - "Solstice"In den frühen und mittleren 1990er Jahren war die Aufbruchstimmung im Metal-Genre mit fast jeder neuen Veröffentlichung zu spüren. Junge Bands und (Sub-)Genres schossen wie Pilze aus dem Boden. Besonders aber der Death Metal erfreute sich einer zunehmenden Beliebtheit und die Bands fingen an, das Genre auszuloten, die Grenzen neu zu setzen und unverbrauchtes Territorium zu erobern. Manche wollten so extrem wie nur möglich sein, andere so schnell wie es geht und wieder andere das Maximum an Aggression mit ihrer Musik transportieren. Zu Letzteren gehör(t)e der Florida-Vierer SOLSTICE; ⇒ weiterlesen

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Joy Division – "Closer"

Depressiver Schwung und schwarze Epilepsie

Joy Division - "Closer"Der die Musik begleitende Tragikwert dieses Albums ist betrübend hoch. Sänger Ian Curtis beging am 18. Mai 1980 bekanntlich Selbstmord und erlebte die Veröffentlichung von "Closer", das am 18. Juli selbigen Jahres erschien, nicht mehr mit. Was er wohl heute dazu sagen würde, wenn er wüsste, dass sich um seine ehemalige Band und besonders um ihn als Person solch ein Kult aufgebaut hat? Dass diese posthume Verehrung Curtis' manchmal vielleicht zu sehr von nostalgischen Träumereien und einer unrealistischen Idealisierung angetrieben ist, sollte dabei keineswegs außer Acht gelassen werden. Nichtsdestotrotz haben JOY DIVISION mit "Closer" ein vorzügliches Dokument des Zeitgeistes der frühen 1980er Jahre abgeliefert. ⇒ weiterlesen

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U2 – "The Joshua Tree"

Mit Leib und Seele

U2 - "The Joshua Tree"Dass die Iren U2 sowie Kreativpilot Brian Eno und Daniel Lanois fantastisch gut zusammenpassen, hatte sich bereits auf dem Vorgänger "The Unforgettable Fire" gezeigt, welches Eno gemeinsam mit Lanois produziert hat. Auch für "The Joshua Tree" hat das Dream Team wieder zusammengearbeitet und, das dürfte mittlerweile lediglich eine Feststellung sein, mit dem Album ein Jahrhundertwerk geschaffen. Es sind verschiedene Komponenten, die hier so enorm stimmig ineinander greifen und dadurch der Musik und ihrer Wirkung etwas besonderes verleihen. ⇒ weiterlesen

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Echo & The Bunnymen – "Porcupine"

New-Wave- und Post-Punk-Helden der 80er

Echo & The Bunnymen - "Porcupine"Das dritte Album der Indie-Post-Punks aus Liverpool war in vielerlei Hinsicht eine große Herausforderung an Sänger und Gitarrist Ian Mc Culloch, Gitarrist Will Sergeant, Schlagzeuger Pete De Freitas und Bassist Les Pattinson. Die Stimmung in der Band war nicht die beste. Die Plattenfirma lehnte die erste Aufnahme des Albums ab, sodass alles noch einmal komplett neu eingespielt werden musste, was nicht nur eine enorme Verzögerung darstellte, sondern auch einen zusätzlichen finanziellen und vor allem nervlichen Aufwand bedeutete. Die finale Fassung von "Porcupine" wurde dann letztendlich in den Amazon Studios in Liverpool, den Trident Studios in London und in den Rockfield Studios in South Wales aufgenommen. ⇒ weiterlesen

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Simple Minds – "Live In The City Of Light"

Der Live-Zenit

Simple Minds - "Live In The City Of Light"Im Laufe der Pop- und Rock-Musikgeschichte gibt es mittlerweile unzählige Studioalben, die den Ruf "legendär" verdient haben oder die sogar in die sogenannte Hall Of Fame der Musikwelt eingegangen sind. Bei Live-Alben verhält es sich da etwas anders. Die Liste an tatsächlich essentiellen Live-Veröffentlichungen ist zwar auch nicht unbedingt auf den ersten Blick überschaubar, aber trotzdem längst nicht so ausufernd wie bei den Studioalben. In die Liste der Live-Releases, die man zumindest einmal gehört haben sollte, gehört definitiv "Live In The City Of Light" von den SIMPLE MINDS. Wer diese Platte nicht kennt oder sich nicht wenigstens einmal mit ihr befasst hat, darf in Bezug auf Rock- und Popmusik der 1980er Jahre nicht ernsthaft mitreden, Punkt! ⇒ weiterlesen

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Soundgarden – "Down On The Upside"

Mehr als nur der Nachfolger von "Superunknown"

Soundgarden - "Down On The Upside"Es war für die Band wohl das Jahr 0 nach dem Megaerfolg von "Black Hole Sun" und dem dazugehörigen Album "Superunknown", denn der Erfolgsdruck dürfte immens gewesen sein. Erstaunlicherweise hat es dann doch "nur" zwei Jahre gebraucht, bis die Seattle-Grunger den Nachfolger parat hatten. "Down On The Upside" ist dabei nicht nur der im Schatten stehende Nachfolger geworden, sondern ein qualitativ ebenbürtiges Statement gegen den Hype und gegen Kommerzialisierung. SOUNDGARDEN sind nicht den bequemen Weg gegangen und haben einfach ihre Hit-Garanten Part 2 veröffentlicht, sondern ein eigenständiges, durch den Einsatz von ungeraden Takten zuweilen leicht sperriges Werk ins Rennen geschickt, das den bislang bekannten Stil der Band noch einmal erweitert hat. ⇒ weiterlesen

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R.E.M. – "Automatic For The People"

Did you hear about this one?

R.E.M. - "Automatic For The People"Wenn man den Erfolg dieser Platte aus heutiger Sicht betrachtet, ist es durchaus ein klein wenig erstaunlich, dass sie so dermaßen eingeschlagen ist. "Automatic For The People" ist das bis heute erfolgreichste Album der Band aus Athens/Georgia. Warum das so erstaunlich ist, dürfte, betrachtet man die damalige Szene drumherum, recht schnell einleuchten. NIRVANA hatten knapp ein Jahr zuvor mit "Nevermind" die Rockszene aufgemischt und alle zappelten und flippten zu dem lautem Getöse der drei Seattle-Grunger aus. Es kamen PEARL JAM, SOUNDGARDEN, ALICE iN CHAINS und viele andere, die ebenfalls die große Welle bedeuteten. ⇒ weiterlesen

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Iggy Pop – "Lust For Life"

Sag "Ja" zum Leben!

Iggy Pop - "Lust For Life"Nachdem THE STOOGES 1974 zum wiederholten Male zerbrachen, hat sich Frontmann IGGY POP intensiv seiner Solokarriere gewidmet. Mit Unterstützung seines Kumpels DAVID BOWIE brachte er 1977 "The Idiot" raus, das während der gemeinsamen Berlin-Ära entstand. Auch sein zweites Album, "Lust For Life", nahm IGGY mit BOWIE in den Hansa-Studios in Berlin auf und trotzdem gibt es wichtige Unterschiede zum Erstling. BOWIE produzierte erneut, lieferte viele Ideen, beteiligte sich am Songwriting und spielte zudem das Piano ein. Dennoch nahm er seinen persönlichen Einfluss insgesamt hörbar zurück und überließ IGGY mehr Raum für eigene Ideen, selbst, wenn viele der Songcredits BOWIE zugeschrieben werden.. ⇒ weiterlesen

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David Bowie – "The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars"

Ziggy played guitar...

David Bowie - "The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars"Allein für den überlangen, abgefahrenen Namen hätte BOWIE ein Sternchen verdient oder nicht? Wie dem auch sei, das Werk über die Figur Ziggy Stardust ist jedenfalls als eines der maßgeblichen Alben der 1970er Jahre in die Geschichte der Rockmusik eingegangen, und das absolut zu Recht. Die 70er waren ein Jahrzehnt, in dem schillernde, fiktive Charaktere und der dazugehörige Personenkult Hochkonjunktur hatten. Somit hat BOWIE seinerzeit exakt den Zeitgeist aufgegriffen und mit den behandelten Themen genau den Nerv der Hörerschaft getroffen. Er hat mit Ziggy Stardust ein Kunstwerk erschaffen, das bis heute erwähnt und über das immer noch spekuliert und gesprochen wird. Was kann ein Künstler mehr erreichen und erwarten, als dass auch viele Jahre später noch sein Schaffen präsent ist? ⇒ weiterlesen

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The Cure – "Disintegration"

Elegischer Wall of Sound

The Cure - "Disintegration"THE CURE ist eine Band mit vielen Gesichtern. Sie hatten Phasen, in denen sie Indie, Wave und (Post-)Punk vermischten oder nur New Wave mit ein paar elektronischen Spielereien. Gothic, Alternative, Shoegaze und auch eine Prise Pop gehören ebenfalls zu ihrem Repertoire und trotzdem hören sich THE CURE immer nach THE CURE an, egal, was sie nun als Hauptelement auf ihrem jeweiligen Album verwenden. "Disintegration" ist dabei etwas besonderes, spezielles, etwas außerordentlich intensives. Für viele Fans wurde das Album in der Hochphase der Band veröffentlicht, die von "Kiss Me Kiss Me Kiss Me" (1987) und "Wish" (1992) umrahmt wurde und deren Mittelpunkt "Disintegration" darstellt. Mit dem Folgealbum "Wild Mood Swings" (1996) ging es danach etwas bergab, bis sich THE CURE erst vier Jahre später mit "Bloodflowers" wieder freischaufelten. ⇒ weiterlesen

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The Police – "Reggatta De Blanc"

Eine Regatta durch die Stile

The Police - "Reggatta De Blanc"Wer kennt ihn nicht, den Super-Hit "Message In A Bottle"? Wochenlang hielt sich das Stück auf Platz eins in verschiedenen Landes-Charts und brachte den Namen THE POLICE und natürlich die der Musiker, Sting, Stewart Copeland und Andy Summers, zum zweiten Mal in aller Munde. Dabei ist das Lied nur ein Teil des dazugehörigen und vorzüglichen zweiten Albums "Reggatta De Blanc", mit dem die Polizisten 1979 die Herzen der Post-Punk-Generation restlos eroberten. Neben dem erwähnten Stück finden sich noch weitere und vielleicht sogar feinere Perlen auf der Scheibe. Die Beurteilung, welches Lied nun das bessere ist, obliegt natürlich der rein subjektiven Geschmacksache, wobei man dies auch gar nicht wirklich entscheiden muss. Fast alle sind klasse, so! ⇒ weiterlesen

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Yes – "Relayer"

Ein verspieltes und weitschweifendes Meisterwerk

Yes - "Relayer"Es ist sicher absolut gerechtfertigt zu behaupten, dass der Progressive Rock in den kompletten 1970er Jahren in seiner vollsten Blütenpracht stand und in diesem Jahrzehnt die besten Alben der Genregeschichte geschrieben wurden. Auch später wurden natürlich noch große Alben geschrieben, stilistisch jedoch immer im Schatten der Göttergaben der frühen '70er. Nicht umsonst bekennen sich viele aktuelle Prog-Musiker zu ihren Wurzeln als Hörer und Musiker und nennen Namen wie GENESIS, ELOY oder YES, wenn es um ihren Haupteinfluss geht. Wenn wir an dieser Stelle die übergroßen GENESIS weglassen, waren es vor allem YES, die fantastische Prog-Rock-Werke an den Start brachten und dem Genre einen nicht wegzudenkenden Beitrag leisteten. ⇒ weiterlesen

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Santana – "Caravanserai"

Lateinamerikanischer Hüftschwung

Santana - "Caravanserai"Die Musik des aus Mexiko stammenden Carlos Santana war nicht immer so einfach gestrickt wie auf seinen späten Alben (z.B. dem Kommerzknaller "Supernatural" von 1999), deren Songs sich regelmäßig in den Charts tummelten und die vom Aufbau her eher als Easy Listening zu bezeichnen sind. Es gab gerade zu Beginn seiner Karriere trotz ewig gespielter Hits wie "Black Magic Woman" oder "Samba Pa Ti" (beide auf "Abraxas") die für ihn als Musiker wichtige Zeit, in der er kategorisch gemacht hat, was er wollte und sich auch schon mal über den Wunsch seines Labels, das eingängigere Radiomusik forderte, hinweggesetzt hat. Einer dieser Ich-will-das-jetzt-so-Trips ist "Caravanserai", das vierte Album der SANTANA-Band, deren Mitglieder das erste Mal gravierend wechselten. Die Scheibe glänzt mit herausragendem Fusion-Latin-Rock und stellt eines der stimmigsten und dichtesten Werke SANTANAs dar; und das ganz ohne Hits. ⇒ weiterlesen

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The Police – "Outlandos D'Amour"

Der erste gelungene Polizeieinsatz

The Police - "Outlandos D’Amour"1978 war es Zeit für den ersten offiziellen Polizeieinsatz, denn THE POLICE legten mit "Outlandos D'Amour" ihr Debütalbum und, man verzeihe mir an dieser Stelle diese wohl umstrittene Subjektivität, gleichzeitig das Beste ihrer Karriere vor. Meisterklampfer Andy Summers, Drum-Spezialist Stewart Copeland und natürlich Bass- und Stimmchef Sting hatten hier den absolut richtigen Riecher für griffige Melodien, verpackt in ein Gewand aus Rock, Jazz, Ska, Punk und und und… kurz gesagt: Sie trafen den Zeitgeist ziemlich genau in die Mitte der Zielscheibe und haben sich gleich mit ihrem ersten Werk in der History of Music für alle Zeiten verewigt. ⇒ weiterlesen

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