• MatthiasNach langer Zeit mal wieder aufgelegt. Was für ein Müll! Es tut fast schon weh, U2 in diesem Zustand zu...
  • MEMeine Zustimmung, absolut! Geniales Album, seltsame Stimmung, androgyn, enthoben, warm, jazzig, mit sensationellem...
  • GhostiDas Album geht vom ersten Hör an dermaßen geil rein, daß man befürchtet, daß es sich ebenso schnell wieder...
Musikrezensionen

FKA Twigs – "M3LL155X"

26. April 2017 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Computerspiele mit Gesang

FKA Twigs - "M3LL155X"Dass Tahliah Barnett, so der bürgerliche Name von FKA Twigs, mit ihren experimentellen Sounds, die man durchaus als Trip Pop bezeichnen könnte, mehr als nur einen Anstandsapplause verdient hat, dürfte nicht zu bestreiten sein. Ihre Musik klingt jedenfalls absolut non-konform und sehr eigenständig, selbst, wenn man viele Ideen und Sound-Spielereien schon bei Klangtüftlergrößen wie APHEX TWIN gehört hat. Nach ihrem ansprechenden ersten Album "LP1" aus dem Jahre 2014, hat sie mit "M3LL155X" eine EP veröffentlicht, die keineswegs in gängigere Richtungen schielt, geschweige denn traditionellere Pop-Strukturen aufgreift. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #40

Meat Wave - "The Incessant"Meat Wave – "The Incessant"
(SideOneDummy Records, 2017)

Drei Typen aus Chicago, eine musikalische Gemeinsamkeit: Post-Punk! Mit eckigen und teils zackigen Rhythmen sowie fast schon nervenaufreibenden Melodien, die manchmal gerade so an der Schrägheit vorbeikratzen, rotzen und holzen sie ihr drittes Album in die Runde. Die Stimme ist dabei ein wichtiger Aspekt. Oft nah am Sprechgesang, wird auch mal geschrien, ein wenig gesungen und gerne rumgestänkert. Rein musikalisch könnte man MEAT WAVE auch in die Noise-(Punk)-Rock-Ecke packen, wobei sie dort nur mit einem Fuß hineingehören. Eigenwillig und fordernd sind sie allemal, aber genau das ist die Musik, mit der man sich öfter auseinandersetzt, wenn man Gefallen daran findet. ⇒ weiterlesen

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Starflyer 59 – "IAMACEO"

22. April 2017 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Der richtige Weg?

Starflyer 59 - "IAMACEO"Bevor Jason Martin mit seinem Projekt STARFLYER 59 das vorzügliche Album "Slow" (2016) herausgebracht hat, gab es eine rund dreijährige Veröffentlichungspause. Davor sollte "IAMACEO" die Diskografie veredeln und dem Sternenflieger ein Ticket auf den besseren Plätzen bescheren. Man kann auf jeden Fall sagen, dass diese Platte die Hörerschaft spalten dürfte und das Cover durchaus die Stimmung der Musik wiedergibt. Warum, das gilt es in den folgenden Zeilen zu erörtern. Vorweg sei aber schonmal gesagt, dass alle Vorgänger sowie der Nachfolger "Slow" definitiv mit jeder Note besser sind. Wem diese Aussage reicht, der darf sich gerne auf andere Artikel stürzen. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #39

Genau - "Genau"Genau – "Genau"
(Eigenproduktion, 2017)

Leicht macht es einem das Duo, bestehend aus Christopher Belkofer und Erik Gosnell aus Milwaukee, Wisconsin, U.S.A., absolut nicht. Im Februar 2016 bringen sie eine selbstbetitelte EP heraus, ziemlich genau ein Jahr später ein selbstbetiteltes Album. Schonmal versucht den Begriff "Genau" zu googeln? Genau… Man kommt überall hin, aber garantiert nicht auf die Website der Band, die sich soundmäßig in den Goth-Welten der 198er Jahre aufhält. Simpel aber stimmig gestrickt, mit etwas düsterem Ambiente belegt und mit einer Produktion ausgestattet, die kaum noch in die heutige Zeit passt, gelingt es der Band, längst vergangene Zeiten wieder aufleben zu lassen. ⇒ weiterlesen

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Godflesh – "A World Lit Only By Fire"

16. April 2017 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Die Welt brennt lichterloh

Godflesh - "A World Lit Only By Fire"Das Jahr 2014 dürfte für Anhänger von Justin K. Broadrick und insbesondere von GODFLESH, der Band, die er mit seinem Kumpel und Bassisten Ben G.C. Green 1988 ins Leben gerufen hat, eine Art Erlösung dargestellt haben, denn  die Auflösung 2002 kam so erschreckend wie unerwartet. Irgendwie war die Situation um das Ende und die folgende Zeit der Stille völlig unbefriedigend. Es kam plötzlich, unverhofft und es schien endgültig. Als dann im Sommer 2010 überraschend ein Auftritt auf dem Hellfest bekannt gegeben wurde, durfte man langsam wieder kribbelig werden, selbst dann, wenn Broadrick seinerzeit noch betonte, dass es sich lediglich um einen Auftritt handele, nicht mehr, nicht weniger. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #38 – Extrem hörbar

Boris The Blade - "Warpath"Boris The Blade – "Warpath"
(Siege Music, 2017)

Zugegeben, die individuelle Spannbreite unter nahezu sämtlichen Deathcore-Bands ist nicht sehr groß. Auch BORIS THE BLADE bedienen das Genre fast schon nach Lehrbuch. Fett groovende Parts mit brutalen Stops, Breakdowns, viel Midtempo, eintöniger Brüllgesang. Zwischendurch wird mal eine kurzer Blastbeat rausgehauen und ein paar kleine Melodien zur Auflockerung gezockt. Hier und da  werden sogar elektronische Spielereien verwendet, wie synthetische Beats, die das Ganze wohl modern und aufgeschlossen klingen lassen sollen. Ausführungen darüber, ob Bands wie DESPISED ICON nicht schon alles in dem Subgenre gesagt haben, werden an dieser Stelle eingespart. Halten wir dennoch fest, dass "Warpath" für ein Deathcore-Album einigermaßen gelungen ist, allerdings auch ohne nennenswerte Höhepunkte auskommt. ⇒ weiterlesen

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Obituary – "Obituary"

12. April 2017 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Die alte Schule bebt wieder

Obituary - "Obituary"Im Grunde braucht nicht extra betont zu werden, dass diejenigen, die von einem neuen Album der Florida-Kult-Death-Metaller Innovation oder Stilbruch erwarten bzw. erhoffen, völlig fehl am Platze sind und sich eigentlich den Rest dieser Zeilen sparen können. Selbstverständlich kann ein neues Album von OBITUARY nur bedeuten, dass der Hörer das bekommt, was er schon immer bekommen hat und was er, vorausgesetzt er ist der Band zugeneigt, auch hören will! Einfachen, unkomplizierten und kraftvollen Death Metal mit fetten Nackenbrecher-Riffs. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #37

Fufanu - "Sports"Fufanu – "Sports"
(One Little Indian, 2017)

Das ehemalige Techno-Duo CAPTAIN FUFANU hat sich modifiziert. Nun als Band praktizierend, den Namen etwas verkürzt sowie mit leichter Korrektur der stilistischen Ausrichtung. Die Isländer verschreiben sich einem Sound, der an späte JOY DIVISION und frühe NEW ORDER in Kombi mit den Klangexperimenten von KRAFTWERK erinnert. Der Klang der '80er ist offensichtlich wieder schwer im Trend, denn nicht wenige Künstler haben die alten Vibes erneut aufgegriffen; im Rock sowie in der elektronischen Musik. New Wave ist wieder in, besonders aber die Bezeichnung Post-Punk für alles, was man nicht einwandfrei in die Indie-Ecke stecken kann. FUFANU rangeln dabei mit um die Spitzenplätze. ⇒ weiterlesen

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Jerry Gaskill – "Love And Scars"

Ein König allein

Jerry Gaskill - "Love And Scars"Der am 27. Dezember 1957 geborene, äußerst talentierte KING'S-X-Drummer JERRY GASKILL hat eine schwere Zeit hinter sich. 2012 erlitt er einen Herzinfarkt und 2014, während einer längeren Erholungsphase, gleich noch einen hinterher. Es folgte eine 72-stündige Bypass-Operation und danach eine längere Ungewissheit, ob und wie sich der Musiker erholen würde. Mittlerweile ist er wieder einigermaßen am Start und präsentiert mit "Love And Scars" nach "Come Somewhere" (2004) sein zweites Soloalbum. Was darauf geboten wird, dürfte allen klar sein, die mit der Musik des Schlagzeugers vertraut sind. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #36

Cloud Nothings - "Life Without Sound"Cloud Nothings – "Life Without Sound"
(Wichita Recordings Ltd., 2017)

Fetzigen Indie Rock schmettert die Truppe aus Cleveland in die Runde und weiß dabei zu gefallen. Beginnt die Platte zunächst etwas üblich und fast schon gewöhnlich, entpuppt sie sich nach und nach und zeigt somit erst mit zunehmender Spieldauer ihre Stärken. Abwechslungsreich konzipiert bedienen CLOUD NOTHINGS sämtliche Facetten des Indie Rocks und behalten dabei stets den roten Faden im Visier. Der energische, stellenweise fast schon rausgerotzte Gesang bringt dabei zusätzlichen Schwung ins Spiel. Am Ende des Albums wagt sich die Band mit "Realize My Fate" sogar in experimentelle Gefilde und entwirft eine Art Indie-Noise. Ein sehr stimmiges Album, das mit zunehmenden Durchläufen seine Feinheiten preisgibt. ⇒ weiterlesen

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Queens Of The Stone Age – "Lullabies To Paralyze"

Etabliertes Einlullen

Queens Of The Stone Age - "Lullabies To Paralyze"Das vierte Album der in Kalifornien beheimateten Rocker um den Ex-KYUSS-Gitarristen Josh Homme war so etwas wie eine Bewährungsprobe nach den beiden vorangegangenen starken Scheiben "Rated R" und "Songs For The Deaf". Nick Oliveri (Bass) musste die Band verlassen, weil gegen ihn wegen Körperverletzung ermittelt wurde. "Songs For The Deaf" wurde ohnehin mit einer temporären Besetzung (Dave Grohl am Schagzeug und Dauergast Mark Lanegan als Ergänzung am Mikro) eingespielt und so bestand die Basis der Band plötzlich nur noch aus Homme. Er holte sich mit Troy Van Leeuwen an der Gitarre vorzügliche Unterstützung und auch Joey Castillo, Neuzugang am Schlagzeug, erwies sich mit seinem vielseitigen Spiel als regelrechter Glücksgriff. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #35 – Extrem hörbar

Heresy Denied - "Innerception"Heresy Denied – "Innerception"
(Eigenproduktion, 2016)

Richtig wuchtigen Death Metal mit etlichen Deathcore-Einheiten holzen diese Polen in die Runde. Sie streuen dabei ein paar progressive Feinheiten ein, die dem Ganzen etwas Abwechslung bescheren. Da das Genre mittlerweile mit seinen Varianten an Break- und Beatdowns sowie Stop-And-Go-Parts nahezu ausgereizt ist, darf man natürlich auch von HERESY DENIED keine großen Innovationen erwarten. Dennoch bringen sie ihren Sound ansprechend rüber und können, neben interessantem, gutem Songwriting, mit extremem Gesang und vor allem mit viel Kraft im Gepäck punkten. Die volle Breitseite! ⇒ weiterlesen

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R.E.M. – "Automatic For The People"

Did you hear about this one?

R.E.M. - "Automatic For The People"Wenn man den Erfolg dieser Platte aus heutiger Sicht betrachtet, ist es durchaus ein klein wenig erstaunlich, dass sie so dermaßen eingeschlagen ist. "Automatic For The People" ist das bis heute erfolgreichste Album der Band aus Athens/Georgia. Warum das so erstaunlich ist, dürfte, betrachtet man die damalige Szene drumherum, recht schnell einleuchten. NIRVANA hatten knapp ein Jahr zuvor mit "Nevermind" die Rockszene aufgemischt und alle zappelten und flippten zu dem lautem Getöse der drei Seattle-Grunger aus. Es kamen PEARL JAM, SOUNDGARDEN, ALICE iN CHAINS und viele andere, die ebenfalls die große Welle bedeuteten. ⇒ weiterlesen

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Kurz notiert #34

Destroyer - "Poison Season"Destroyer – "Poison Season"
(Dead Oceans, 2015)

Wer bislang noch nicht in Berührung mit dem Begriff Chamber Pop gekommen ist, kann sich mit dieser Veröffentlichung zumindest ein grobes Bild davon machen. Mit einer Mischung aus eben Chamber Pop, Art Pop sowie Singer-songwriter-Ideen hat Mastermind Dan Bejar auch nach rund 20 Jahren seine Musik fest in der Hand. Dass er sich dabei nach wie vor einer sehr präsenten musikalischen Romantik verschrieben hat, ist kein Geheimnis und kommt auf "Poison Season" nicht nur durch seine teils gehauchten Vocals zum Ausdruck. Das Benutzen von Streichern, Bläsern, Percussion-Instrumenten sowie einem gelegentlichen Gefühl von '60er Bar-Musik für Liebende oder sich Suchende, ist dabei nur ein Teil vom Ganzen. Mag sein, dass es manchen ein wenig des Guten zuviel ist, aber andere werden diese Musik lieben. ⇒ weiterlesen

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Memoriam – "For The Fallen"

24. März 2017 | Musikrezensionen | Keine Kommentare
Aus der Asche des Phönix

Memoriam - "For The Fallen"Da ist es also, das heiß erwartete Album der als legitime BOLT-THROWER-Nachfolger gehandelten Band. Mit Karl Willets am Gesang und Andrew Whale am Schlagzeug sind dann auch tatsächlich zwei ehemalige Rekruten der Death-Metal-Kriegsmaschine beteiligt, wobei Whale bereits seit 1994 (nach "…For Victory") nicht mehr in der Band war. Daneben sind mit Frank Healy am Bass und Scott Fairfax an der Giatrre zwei Leute am Start, die beide bei BENEDICTION ihre Finger im Spiel haben bzw. hatten. Healy ist dort bekanntlich festes Mitglied, war auch vor Ur-Zeiten mal bei NAPALM DEATH und Fairfax hat zumindest mal live ausgeholfen. Zudem war er von 2008 bis 2014 bei CEREBRAL FIX aktiv. Diese ganzen Verwicklungen hört man der Musik von MEMORIAM an, wenngleich der treffendste stilistische Vergleich wohl auf der Hand liegt: BOLT THROWER! ⇒ weiterlesen

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