• MattIst keine Musik für dich ;)
  • MEWehe das stimmt nicht :P
  • BastianGeiles Geschoss! Im Vergleich zum Debüt eine phänomenale Steigerung!
Hall of Fame

Bruce Springsteen – “Born To Run”

Das erste Meisterwerk vom Boss

Bruce Springsteen - "Born To Run"Als der “Boss” 1975 sein drittes Album “Born To Run” veröffentlichte, gelang ihm endlich der verdiente Durchbruch. Das Titelstück schlug in den Top 20 ein und ist bis heute ein großer Hit, das Album selbst gelangte sogar auf Platz 3 der Charts. Übrigens wird das Titelstück auch gerne mal gecovert, unter anderem in den 1980ern von den Wüstlings-Poppern FRANKIE GOES TO HOLLYWOOD auf ihrem Debüt “Welcome To The Pleasuredome”; dort in einer sehr flotten und gelungenen Version.
“Born To Run” brachte neben dem kommerziellen Erfolg auch neue Mitglieder in BRUCE SPRINGSTEENs E-Street Band mit sich. Gitarrist Steve Van Zandt (auch bekannt unter LITTLE STEVEN) stieß noch während der Aufnahmen hinzu, ebenso wie Schlagzeuger Max Weinberg und Tastenmann Roy Bittan, die übrigens bis heute bzw. aktuell wieder dabei sind.

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Talking Heads – “Remain In Light”

Letting the days go by...

Das vierte Album der New Yorker Amerikaner TALKING HEADS war seinerzeit nicht nur in seiner ganz eigenen Form bahnbrechernd, weil sich die Band auf neuen Pfaden bewegte und deutlich experimenteller zur Sache ging, sondern es stellte auch so etwas wie den Durchbruch für Sänger und Gitarrist David Byrne, Keyboarder und Gitarrist Jerry Harrison, Bassistin Tina Weymouth und ihren Mann, Schlagzeuger Chris Frantz dar. Auch wenn die Singles des Albums, “Once In A Lifetime” und “Houses In Motion”, damals eher bescheidene Anstandserfolge erzielten (Platz 14 und 50 in den U.K.-Charts) sollte “Remain In Light” später als Gesamtwerk einen sehr wichtigen Angelpunkt in der Geschichte TALKING HEADs einnehmen. Nicht umsonst wird das Album heute noch von vielen Liebhabern als das beste und zugleich auch mutigste Werk der Band bezeichnet.

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Swans – “Soundtracks For The Blind”

Avantgardistische Klangkunst par excellence

Die New Yorker SWANS haben viele Episoden in ihrem Band-Dasein durchgemacht und auch die beteiligten Musiker, allen voran natürlich Sänger und Hauptsongwriter Michael Gira, hatten nicht nur einschlägige musikalische Erlebnisse und Begegnungen, sondern auch persönliche Abgründe erlebt, deren Reflexionen immer wieder in die Musik der Avantgarde-Künstler eingeflochten sind. Das Doppelalbum “Soundtracks For The Blind”, dessen Titel auf die Erblindung des Vaters von Michael Gira zurückzuführen ist, ist eines der besten Beispiele für die Vielseitigkeit der Band, vereint es doch sämtliche Facetten der bekannten und unbekannten SWANS-Episoden. Lyrisch und thematisch findet man hier ebenso hohen Wert wie musikalisch. Selbst entdecken heißt das Zauberwort.

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Talk Talk – “The Colour Of Spring”

Ein Klassiker der 80er Jahre

Unter den Menschen, die aufmerksam Musik hören, sich (nicht nur) für die 80er Pop-Szene interessieren, dürfte, nein, sollte die prägnante Klaviermelodie von “Life’s What You Make It” bekannt sein; zumindest aber hat man sie schonmal irgendwie irgendwo wahrgenommen. Natürlich ist dies ein sehr starkes Lied, das nicht umsonst in den höheren Plätzen der Pop-Top-Ranglisten rangiert, aber man darf daneben auf gar keinen Fall den Rest vergessen, den TALK TALK mit ihrem fantastischen Album “The Colour Of Spring” geschaffen haben. Die synthie-poppigen Zeiten von “Such A Shame” waren vorbei und die Band um ihren eigentümlich wirkenden Frontman und Sänger Mark Hollis ist einen Schritt weiter gegangen.

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Pearl Jam – “Vs.”

Meilenstein des Grunge Rock

Ihr Debüt “Ten” war, bzw. ist definitiv eines der wichtigsten Alben der Grunge-Ära und überhaupt ein einschneidender Moment in der modernen, alternativen Rockmusik. Der direkte Nachfolger “Vs.” ist keineswegs weniger großartig, selbst wenn die stilistische Auslegung und die Umsetzung des gespielten Stils ein wenig anders gelagert ist. Das Album ist sozusagen als das Juwel in der Krone zu bezeichnen. “Ten” war der Sprung in die Öffentlichkeit, der Griff nach den Sternen, die erhabene Glanztat und “Vs.” sozusagen die gekonnte Erweiterung, das logische Folgestück, der Beweis, dass PEARL JAM keine Eintagsfliege waren und sind.

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Mother Love Bone – “Apple”

Die Wurzeln des Grunge

Seattle, im Westen der U.S.A., ist bekanntlich die Geburtsstätte des Grunge Rock. Szene-Helden Wie NIRVANA, PEARL JAM und SOUNDGARDEN wurden dort gegründet und verzeichneten besonders in den 1990er Jahren erstaunlich große Erfolge. Doch es gab noch ein Vorleben zu genannten Bands, die fast alle aus GREEN RIVER und MOTHER LOVE BONE hervorgingen. Letztere strebten eine große Karriere an und hätte sich ihr charismatischer Sänger Andrew Wood, der seinerzeit mit Chris Cornell von SOUNDGARDEN in einer Wohngemeinschaft lebte, nicht wenige Tage vor der Veröffentlichung des Albums durch eine Überdosis Heroin umgebracht, wären MOTHER LOVE BONE heute sicherlich eine noch größere Nummer im Rock-Geschäft als  es beispielsweise PEARL JAM sind.

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The Cult – “Sonic Temple”

Ein Klassiker des Hard Rock

Viele Worte braucht man nicht über THE CULT verlieren, um diese Band zu beschreiben. Sänger Ian Astbury und Gitarrist Billy Duffy hatten lange ein Verhältnis wie Hund und Katze und dennoch ist es ihnen immer wieder gelungen, mit ihrer Band fantastische Alben abzuliefern und somit trotz aller Uneinigkeit zu überzeugen. Ich denke auch, dass ich frei behaupten kann, dass man als Rocker, bzw. Liebhaber von echter Rockmusik THE CULT kennen oder zumindest mit dem Namen etwas anfangen können sollte. Wer auf packenden Hard Rock steht, der kommt an THE CULT definitiv nicht vorbei.

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Pearl Jam – “Ten”

Referenzalbum

Wer kennt sie nicht, die traumhafte Melodie aus “Alive”. Selbst, wenn man das Stück nicht namentlich bennen kann, hat fast jeder die Gitarrenmelodie schon einmal irgendwo gehört oder am Rande wahrgenommen, denn gedudelt wurde das Lied ja eine Zeit lang an jeder öffentlichen Ecke. Natürlich stecken die Seattle-Rocker PEARL JAM dahinter und es ist wohl eher eine Ehrenaussage denn eine Information, wenn ich sage, dass “Ten” zu den wichtigsten Alben der Grunge-Ära gehört und maßgeblich Musikgeschichte geschrieben hat. Eine ganze Bewegung verehrt diese Platte zu recht und selbst Hörer aus eher genrefremden Bereichen konnten und können sich diesem durch und durch überzeugenden Machtwerk nicht entziehen.

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Screaming Trees – “Dust”

Ein Meisterwerk der Grunge-Ära

Im Falle der SCREAMING TREES braucht man für Eingeweihte sicher nicht auf die Grunge-Ära in den 1990er Jahren hinweisen, denn sie gehören ebenso zu den ganz großen Namen dieser Zeit wie PEARL JAM, SOUNDGARDEN, ALICE IN CHAINS oder NIRVANA. Der einzige Unterschied besteht darin, dass es die SCREAMING TREES nicht bis ganz oben geschafft haben, was sicherlich an der sehr bedauerlichen Auflösung der Band nach ihrem letzten Studioalbum “Dust” (1996) lag, da sie an ihre beginnenden Erfolge nicht anknüpfen konnten. Dennoch ist ihr Name auch heute noch nicht verblasst und immer wieder präsent, was einmal mehr aufzeigt, dass hier nicht nur verborgene Talente schlummerten, sondern etwas großes brodelte. Zudem ist ihr Sänger Mark Lanegan mit seinem Solowerk nach wie vor sehr aktiv und besitzt ein beachtliches Ansehen in der alternativen Musikszene.

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The Smiths – “Meat Is Murder”

20. November 2010 | Hall of Fame » Musikrezensionen | 1 Kommentar
Independent-Zeitgeist der 80er

The Smiths - "Meat Is Murder"THE SMITHS gehörten in den 1980er Jahren zu den wichtigsten Independent-Kapellen Englands und überhaupt Europas. Ihre Erfolge und die stetig wachsende Anhängerschaft, die THE SMITHS seinerzeit relativ schnell zu einem größeren Bekanntheitsstatus verhalfen, machten aus der Band etwas ganz besonders, das bis heute anhalten soll. Zudem trat ihr äußerst charismatischer Sänger Morrissey mit seinem extravagaten Erscheinungsbild auf Konzerten und auch in der Öffentlichkeit immer wieder in den Vordergrund, was der Band zusätzlich Publicity verschaffte und sie von anderen abhob.

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The Young Gods – “L’eau Rouge”

Mit allen Wassern gewaschen

The Young Gods - "L'Eau Rouge"

Die aus der französischen Schweiz stammenden Industrial-Rocker THE YOUNG GODS haben auf ihren Alben stets ein breites Spektrum an Stilen geboten. Sie haben sich nie von kommerziellen Vorgaben einengen lassen und ihre Albumprojekte dennoch regelmäßig mit Erfolg abgeschlossen. Egal ob Rock, Industrial, Electronic oder diverse französische, klassische Einwürfe, alles was sie anfassen hat Hand und Fuß und greift stimmig ineinander. Stile und Genres harmonieren miteinander, die sich in der Regel beißen und normalerweise nicht einmal in einem Satz genannt werden wollen.

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The Future Sound Of London – “Accelerator”

Die Pioniere und ihr Debüt

The Future Sound Of London - AcceleratorTHE FUTURE SOUND OF LONDON machen diese besondere Art elektronischer Musik, die Nachts ab 2:00 Uhr in den Clubs aufgelegt wird, wenn mindestens 90% aller anwesenden bereits entweder mehr Alkohol im Blut haben als eben solches, oder aber wenn diverse andere, zumeist illegale Substanzen den Weg in den Körper gefunden haben und die Stimmung im fernen Trance-Welten angesiedelt ist.

Natürlich ist es bei THE FUTURE SOUND OF LONDON so, dass niemand 08/15-Bumm-Bumm-Bumm-Techno erwarten sollte, denn die beiden Briten Garry Cobain und Brian Dougans widmen sich deutlich organischerem Sound und sorgen für ausreichend Abwechslung in den Songs und im Sound insgesamt.

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Alice in Chains – “Dirt”

Ein Album für den Olymp

Ahhh… dieser Eingangsruf im Opener “Them Bones” eröffnet eines der geilsten Alben der Rockgeschichte aller Zeiten. Jawohl, aller Zeiten. Was ALICE IN CHAINS da 1992 auf die Menschheit losließen, ist mir noch heute ein Rätsel. Die schrägen Akkorde, der charismatische Gesang vom bekanntlich inzwischen verstorbenen Layne Staley (R.I.P.), die inspirierte Gitarrenarbeit, das war unfassbar. NIRVANA, PEARL JAM, SOUNDGARDEN und die STONE TEMPLE PILOTS waren im kreativen Zenit oder erreichten ihn kurz darauf; diese Form Musik, seinerzeit nicht ganz treffend, aber markig “Grunge” genannt, erlebte einen kurzen, heftigen Boom. Und derzeit überlegen ALICE IN CHAINS tatsächlich, ein weiteres Album zu veröffentlichen, mit William DuVall von COMES WITH THE FALL als Sänger.

Und ALICE IN CHAINS Meisterwerk “Dirt” wird für immer eines der Alben des Olymps bleiben. Jeder Song war ein Volltreffer.

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