• BastianPost-Punk-Revival seit mehr als 15 Jahren, dank INTERPOL sogar im Mainstream angekommen; aber mit BEASTMILK...
  • MattTja, hier hätt auf jeden Fall ein Punkt mehr hin gemusst. 9/10. Jeder weitere Durchlauf bestätigt und festigt...
  • Achim StützelIch spiele den Song fast täglich auf der Klampfe. Da braucht man schon sehr viel Phantasie um hier das...
Hall of Fame

Santana – “Caravanserai”

Lateinamerikanischer Hüftschwung

Santana - "Caravanserai"Die Musik des aus Mexiko stammenden Carlos Santana war nicht immer so einfach gestrickt wie auf seinen späten Alben (z.B. dem Kommerzknaller “Supernatural” von 1999), deren Songs sich regelmäßig in den Charts tummelten und die vom Aufbau her eher als Easy Listening zu bezeichnen sind. Es gab gerade zu Beginn seiner Karriere trotz ewig gespielter Hits wie “Black Magic Woman” oder “Samba Pa Ti” (beide auf “Abraxas”) die für ihn als Musiker wichtige Zeit, in der er kategorisch gemacht hat, was er wollte und sich auch schon mal über den Wunsch seines Labels, das eingängigere Radiomusik forderte, hinweggesetzt hat. Einer dieser Ich-will-das-jetzt-so-Trips ist “Caravanserai”, das vierte Album der SANTANA-Band, deren Mitglieder das erste Mal gravierend wechselten. Die Scheibe glänzt mit herausragendem Fusion-Latin-Rock und stellt eines der stimmigsten und dichtesten Werke SANTANAs dar; und das ganz ohne Hits.

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The Police – “Outlandos D’Amour”

Der erste gelungene Polizeieinsatz

The Police - "Outlandos D’Amour"1978 war es Zeit für den ersten offiziellen Polizeieinsatz, denn THE POLICE legten mit “Outlandos D’Amour” ihr Debütalbum und, man verzeihe mir an dieser Stelle diese wohl umstrittene Subjektivität, gleichzeitig das Beste ihrer Karriere vor. Meisterklampfer Gordon Sumner, Drum-Spezialist Stewart Copeland und natürlich Bass- und Stimmchef Sting hatten hier den absolut richtigen Riecher für griffige Melodien, verpackt in ein Gewand aus Rock, Jazz, Ska, Punk und und und… kurz gesagt: Sie trafen den Zeitgeist ziemlich genau in die Mitte der Zielscheibe und haben sich gleich mit ihrem ersten Werk in der History of Music für alle Zeiten verewigt.

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Bruce Springsteen – “Born To Run”

Das erste Meisterwerk vom Boss

Bruce Springsteen - "Born To Run"Als der “Boss” 1975 sein drittes Album “Born To Run” veröffentlichte, gelang ihm endlich der verdiente Durchbruch. Das Titelstück schlug in den Top 20 ein und ist bis heute ein großer Hit, das Album selbst gelangte sogar auf Platz 3 der Charts. Übrigens wird das Titelstück auch gerne mal gecovert, unter anderem in den 1980ern von den Wüstlings-Poppern FRANKIE GOES TO HOLLYWOOD auf ihrem Debüt “Welcome To The Pleasuredome”; dort in einer sehr flotten und gelungenen Version.
“Born To Run” brachte neben dem kommerziellen Erfolg auch neue Mitglieder in BRUCE SPRINGSTEENs E-Street Band mit sich. Gitarrist Steve Van Zandt (auch bekannt unter LITTLE STEVEN) stieß noch während der Aufnahmen hinzu, ebenso wie Schlagzeuger Max Weinberg und Tastenmann Roy Bittan, die übrigens bis heute bzw. aktuell wieder dabei sind.

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Talking Heads – “Remain In Light”

Letting the days go by...

Das vierte Album der New Yorker Amerikaner TALKING HEADS war seinerzeit nicht nur in seiner ganz eigenen Form bahnbrechernd, weil sich die Band auf neuen Pfaden bewegte und deutlich experimenteller zur Sache ging, sondern es stellte auch so etwas wie den Durchbruch für Sänger und Gitarrist David Byrne, Keyboarder und Gitarrist Jerry Harrison, Bassistin Tina Weymouth und ihren Mann, Schlagzeuger Chris Frantz dar. Auch wenn die Singles des Albums, “Once In A Lifetime” und “Houses In Motion”, damals eher bescheidene Anstandserfolge erzielten (Platz 14 und 50 in den U.K.-Charts) sollte “Remain In Light” später als Gesamtwerk einen sehr wichtigen Angelpunkt in der Geschichte TALKING HEADs einnehmen. Nicht umsonst wird das Album heute noch von vielen Liebhabern als das beste und zugleich auch mutigste Werk der Band bezeichnet.

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Swans – “Soundtracks For The Blind”

Avantgardistische Klangkunst par excellence

Die New Yorker SWANS haben viele Episoden in ihrem Band-Dasein durchgemacht und auch die beteiligten Musiker, allen voran natürlich Sänger und Hauptsongwriter Michael Gira, hatten nicht nur einschlägige musikalische Erlebnisse und Begegnungen, sondern auch persönliche Abgründe erlebt, deren Reflexionen immer wieder in die Musik der Avantgarde-Künstler eingeflochten sind. Das Doppelalbum “Soundtracks For The Blind”, dessen Titel auf die Erblindung des Vaters von Michael Gira zurückzuführen ist, ist eines der besten Beispiele für die Vielseitigkeit der Band, vereint es doch sämtliche Facetten der bekannten und unbekannten SWANS-Episoden. Lyrisch und thematisch findet man hier ebenso hohen Wert wie musikalisch. Selbst entdecken heißt das Zauberwort.

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Talk Talk – “The Colour Of Spring”

Ein Klassiker der 80er Jahre

Unter den Menschen, die aufmerksam Musik hören, sich (nicht nur) für die 80er Pop-Szene interessieren, dürfte, nein, sollte die prägnante Klaviermelodie von “Life’s What You Make It” bekannt sein; zumindest aber hat man sie schonmal irgendwie irgendwo wahrgenommen. Natürlich ist dies ein sehr starkes Lied, das nicht umsonst in den höheren Plätzen der Pop-Top-Ranglisten rangiert, aber man darf daneben auf gar keinen Fall den Rest vergessen, den TALK TALK mit ihrem fantastischen Album “The Colour Of Spring” geschaffen haben. Die synthie-poppigen Zeiten von “Such A Shame” waren vorbei und die Band um ihren eigentümlich wirkenden Frontman und Sänger Mark Hollis ist einen Schritt weiter gegangen.

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The Smashing Pumpkins – “Siamese Dream”

10. August 2011 | Hall of Fame » Musikrezensionen | 1 Kommentar
Alternative Rock in Perfektion

Es gibt in der Musikgeschichte nicht allzu viele Alben, die ich persönlich als rundum perfekt einstufen würde. Natürlich ist dies immer eine Geschmacksfrage und jeder muss seine Vorzüge selbst und für sich ausloten. Eines meiner Favoritenalben aus dem alternativen Rock-Bereich ist definitiv “Siamese Dream” von THE SMASHING PUMPKINS. Ich habe selten ein insgesamt so atmosphärisch dichtes Album gehört, bei dem die Musik, der eigentümliche Sound, die Texte und die Ausstrahlung der Band im allgemeinen dermaßen stimmig sind und ineinander greifen. Im Falle der Kürbisse erschien dieses Album zudem zu einem Zeitpunkt, an dem die Welt (der Band) noch in Ordnung war…

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Pearl Jam – “Vs.”

Meilenstein des Grunge Rock

Ihr Debüt “Ten” war, bzw. ist definitiv eines der wichtigsten Alben der Grunge-Ära und überhaupt ein einschneidender Moment in der modernen, alternativen Rockmusik. Der direkte Nachfolger “Vs.” ist keineswegs weniger großartig, selbst wenn die stilistische Auslegung und die Umsetzung des gespielten Stils ein wenig anders gelagert ist. Das Album ist sozusagen als das Juwel in der Krone zu bezeichnen. “Ten” war der Sprung in die Öffentlichkeit, der Griff nach den Sternen, die erhabene Glanztat und “Vs.” sozusagen die gekonnte Erweiterung, das logische Folgestück, der Beweis, dass PEARL JAM keine Eintagsfliege waren und sind.

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Mother Love Bone – “Apple”

Die Wurzeln des Grunge

Seattle, im Westen der U.S.A., ist bekanntlich die Geburtsstätte des Grunge Rock. Szene-Helden Wie NIRVANA, PEARL JAM und SOUNDGARDEN wurden dort gegründet und verzeichneten besonders in den 1990er Jahren erstaunlich große Erfolge. Doch es gab noch ein Vorleben zu genannten Bands, die fast alle aus GREEN RIVER und MOTHER LOVE BONE hervorgingen. Letztere strebten eine große Karriere an und hätte sich ihr charismatischer Sänger Andrew Wood, der seinerzeit mit Chris Cornell von SOUNDGARDEN in einer Wohngemeinschaft lebte, nicht wenige Tage vor der Veröffentlichung des Albums durch eine Überdosis Heroin umgebracht, wären MOTHER LOVE BONE heute sicherlich eine noch größere Nummer im Rock-Geschäft als  es beispielsweise PEARL JAM sind.

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The Cult – “Sonic Temple”

Ein Klassiker des Hard Rock

Viele Worte braucht man nicht über THE CULT verlieren, um diese Band zu beschreiben. Sänger Ian Astbury und Gitarrist Billy Duffy hatten lange ein Verhältnis wie Hund und Katze und dennoch ist es ihnen immer wieder gelungen, mit ihrer Band fantastische Alben abzuliefern und somit trotz aller Uneinigkeit zu überzeugen. Ich denke auch, dass ich frei behaupten kann, dass man als Rocker, bzw. Liebhaber von echter Rockmusik THE CULT kennen oder zumindest mit dem Namen etwas anfangen können sollte. Wer auf packenden Hard Rock steht, der kommt an THE CULT definitiv nicht vorbei.

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Pearl Jam – “Ten”

Referenzalbum

Wer kennt sie nicht, die traumhafte Melodie aus “Alive”. Selbst, wenn man das Stück nicht namentlich bennen kann, hat fast jeder die Gitarrenmelodie schon einmal irgendwo gehört oder am Rande wahrgenommen, denn gedudelt wurde das Lied ja eine Zeit lang an jeder öffentlichen Ecke. Natürlich stecken die Seattle-Rocker PEARL JAM dahinter und es ist wohl eher eine Ehrenaussage denn eine Information, wenn ich sage, dass “Ten” zu den wichtigsten Alben der Grunge-Ära gehört und maßgeblich Musikgeschichte geschrieben hat. Eine ganze Bewegung verehrt diese Platte zu recht und selbst Hörer aus eher genrefremden Bereichen konnten und können sich diesem durch und durch überzeugenden Machtwerk nicht entziehen.

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Screaming Trees – “Dust”

Ein Meisterwerk der Grunge-Ära

Im Falle der SCREAMING TREES braucht man für Eingeweihte sicher nicht auf die Grunge-Ära in den 1990er Jahren hinweisen, denn sie gehören ebenso zu den ganz großen Namen dieser Zeit wie PEARL JAM, SOUNDGARDEN, ALICE IN CHAINS oder NIRVANA. Der einzige Unterschied besteht darin, dass es die SCREAMING TREES nicht bis ganz oben geschafft haben, was sicherlich an der sehr bedauerlichen Auflösung der Band nach ihrem letzten Studioalbum “Dust” (1996) lag, da sie an ihre beginnenden Erfolge nicht anknüpfen konnten. Dennoch ist ihr Name auch heute noch nicht verblasst und immer wieder präsent, was einmal mehr aufzeigt, dass hier nicht nur verborgene Talente schlummerten, sondern etwas großes brodelte. Zudem ist ihr Sänger Mark Lanegan mit seinem Solowerk nach wie vor sehr aktiv und besitzt ein beachtliches Ansehen in der alternativen Musikszene.

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The Smiths – “Meat Is Murder”

20. November 2010 | Hall of Fame » Musikrezensionen | 1 Kommentar
Independent-Zeitgeist der 80er

The Smiths - "Meat Is Murder"THE SMITHS gehörten in den 1980er Jahren zu den wichtigsten Independent-Kapellen Englands und überhaupt Europas. Ihre Erfolge und die stetig wachsende Anhängerschaft, die THE SMITHS seinerzeit relativ schnell zu einem größeren Bekanntheitsstatus verhalfen, machten aus der Band etwas ganz besonders, das bis heute anhalten soll. Zudem trat ihr äußerst charismatischer Sänger Morrissey mit seinem extravagaten Erscheinungsbild auf Konzerten und auch in der Öffentlichkeit immer wieder in den Vordergrund, was der Band zusätzlich Publicity verschaffte und sie von anderen abhob.

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The Young Gods – “L’eau Rouge”

Mit allen Wassern gewaschen

The Young Gods - "L'Eau Rouge"

Die aus der französischen Schweiz stammenden Industrial-Rocker THE YOUNG GODS haben auf ihren Alben stets ein breites Spektrum an Stilen geboten. Sie haben sich nie von kommerziellen Vorgaben einengen lassen und ihre Albumprojekte dennoch regelmäßig mit Erfolg abgeschlossen. Egal ob Rock, Industrial, Electronic oder diverse französische, klassische Einwürfe, alles was sie anfassen hat Hand und Fuß und greift stimmig ineinander. Stile und Genres harmonieren miteinander, die sich in der Regel beißen und normalerweise nicht einmal in einem Satz genannt werden wollen.

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David Bowie – “Heroes”

Berliner Trilogie: Part 2/3 - Helden und Hoffnung

David Bowie - "Heroes"David Robert Haywood Jones, eher bekannt unter dem Namen DAVID BOWIE, hat viele Phasen in seiner Karierre als Sänger und Musiker hinter sich gebracht. Er hat sich dabei nie davor gescheut zu experimentieren und war sich nie zu fein, von anderen Tipps geben zu lassen oder die Komposition seiner Songs (wenigstens) teilweise in andere Hände zu geben. Immer interessiert in alle Richtungen hat DAVID BOWIE mittlerweile ein enormes Repertoire an Alben, Songs (darunter viele Hits) und Stilvariationen angehäuft, das in seiner speziellen Art einzigartig ist.

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