

Acoustic Action Alternative Rock Ambient Avantgarde Black Metal Comedy Crime Dark Ambient Death Metal Doom Metal Drama Drone Electronic Experimental Folk Folk Metal Gothic Metal Hardcore Hard Rock Heavy Metal IDM Indie Rock Industrial Metal Industrial Rock Instrumental Jazz Jesu Melodic Death Metal New Wave Pop Post-Metal Post-Rock Power Metal Progressive Metal Progressive Rock Psychedelic Rock Rock Shoegaze Singer-songwriter Sludge Stoner Rock Thrash Metal Thriller Viking Metal
WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck and Luke Morton requires Flash Player 9 or better.
-
Sula Bassana & Modulfix – “Brain Wash” (10,00 / 10)
forheksetDas Original ist wunderbar trashig und lebt in meinen Augen auch nur davon, so hanebüchen...
TobiasHallo Bastian, vielen Dank für die geniale Beschreibung ! Finde ich extrem passend ausgedrück und geht auch in...
MEDas hymnische, kratzige, sehr melancholische ‘Atter Pä Malmtings Blodige Voll’ (welches durchaus an...
Magazine
Garbage Day!
Therion – “Sitra Ahra”
Blues-Flöten-Musical mit Ivan Rebroffs kleinem Halbbrudercousin
Zwar ist es bei den freizügigen Schweden THERION noch nicht ganz so weit wie bei Uli John Roth, dass uns die multikulturell-religiösen Musterbuben mandalabehangen, offenen, sehr friedlich-verhangenen Angesichtes mit lässig aufklaffendem orange-farbenem Bademantel (unter welchem sich ältliche Nacktheit Bahn bricht) notdürftig umgürtet in ihre hinduistische Behausung einladen, um mit ihren Frauen auf Kosten des Hauses Liebe zu machen, aber fast. 
Sabaton – “Coat Of Arms”
Wehret der Macht des Spaßes!
Das Cover der CD: eine Mischung aus RUNNING WILD und HAMMERFALL. Der Reichsadler verfremdet, ein zackiges “S” in einem Kreis darunter. Die Titel: es hagelt Begrifflichkeiten wie “Wehrmacht”, “White Death”, “Final Solution”, “Midway” etc… Wir bemerken, da spielt jemand immer noch gern mit Panzern. Die Texte: in einem an Debilität kaum zu steigernden Interview mit ihrem Label geben die Bandmitglieder Dinge zum Besten, d.h. Schlechten, wie: “wir wollen nicht nur Texte über die Verbrechen des NS schreiben, sondern im Song “Wehrmacht” auch einmal über die Stärke und Technik des deutschen Heeres. Denn letztlich soll es nicht um Unterricht gehen, sondern um Spaß…” 
Avantasia – “The Wicked Symphony” + “Angel Of Babylon”
Doppelcheese mit Pommes Schranke
Die letzte sehr auf bornierte Dörflichkeit getrimmte EDGUY war nur etwas für hessische Mitbürger. Doch Bandleader Tobias Sammet hat noch lange nicht genug. Das neue jüngst unter dem Banner AVANTASIA erschienene Doppelpack “The Wicked Symphony”/”Angel Of Babylon” wird nun, und mehr kann ja auch kaum erwartet werden, ein Streifzug durchs begrenzte musikalische Universum mittelprächtiger Metal-/Rock-Sternchen. Gesanglich begegnen wir u. a. Altrocker Klaus Meine, Fesselballon Chris Oliva, Ripper Owens (warum macht der so was nur?), dem unermüdlichen Jorn Lande (welcher stimmentechnisch noch der Einäugige unter den Blinden ist) und natürlich Toby himself, welcher naturgemäß selbst mit der zweiten Garde (und um nichts anderes handelt es sich hier) nicht mitzuhalten imstande ist. 
Garbage Day! Vol.2 – Kinderquatsch mit Darkthrone
Nicht genug, dass die einstigen Black-Metal-Helden DARKTHRONE vor Jahren einen neuen Weg eingeschlagen haben, nein, sie bringen auch noch regelmäßig in immer kürzeren Abständen als früher neue Musik auf den Markt, die für unseren Redakteur Matt Sick kaum schlimmer sein könnte.
Anlässlich der Veröffentlichung von “Circle The Wagons” gibt es hier ein kurzes und gnadenloses Abwatschen der vorangegangenen Releases. Also Popcorn rausholen, Cola aufmachen und genießen… 
Crematory – “Infinity”
Germany – One Point! (Part VI) – Dummes Gerede und dümmliche Songs
Wie sagte CREMATORY-Drummer Markus neulich so naiv in einem Interview: “Arschlöcher gibt es überall! Neid muss man sich hart erarbeiten und das haben wir getan.” Nun, ich weiß nicht, warum jemand neidisch auf die “Bilderbuchkarriere” dieser Band sein sollte. Mir ist auch unklar, warum Kritiker dieser simplen Musik Arschlöcher sind bzw. wie man immer wieder stereotyp behaupten kann, dass kritische Rezensenten Arbeit und Erfolg der Band nicht zu würdigen wissen etc. Denn all das lenkt letztlich ab von der Tatsache, dass es eben objektiv (ja, das gibt es!) schlechte Musik ist, die da seit knapp 20 Jahren fabriziert wird. Kurz, CREMATORY möchten mit der Brechstange die Anerkennung finden, die sie nach eigener Meinung verdienen, doch immer wieder wird sie ihnen berechtigterweise vorenthalten. 
Francisco López – “La Selva”
Vögel, Insekten und Regen
FRANCISCO LÓPEZ war mir vor dem Hören dieses Albums kein wirklicher Begriff. Nachdem ich mich im Web ein wenig über ihn kundig gemacht habe scheint es wohl so, als ob der Spanier ein angesehener Mann in der experimentellen Szene ist. Er hat mittlerweile über 200 Veröffentlichungen auf dem Kerbholz und startete seine Release-Karriere irgendwann in den 80ern. Neben regulären CDs veröffentlicht er auf Vinyl, DVD und macht reine Web-Releases; ein Mann also, der alle Wege nutzt, um seine Ideen dem geneigten Hörer zugänglich zu machen. 
Kalkh-In(joy) Erode – “The Xmas Chaos”
Griff ins Klo
Schwer zu sagen, was sich manche Leute so alles einwerfen um ihre Sounds zustande zu bringen, zumindest läuft bei KALKH-IN(JOY) ERODE das Wasser andersherum ab als bei normalen Menschen, denn ihr Album “The Xmas Chaos” ist schlichtweg vertonter Irrsinn, der Tagtraum eines Geistesgestörten, der Untergang des Geschmacks, die Entweihung des Begriffs Kunst, der Fußtritt ins Gesicht für alle Musiker, die sich Mühe geben und Herzblut investieren.

Metalium – “Grounded – Chapter Eight”
Germany – One Point! (Part V) – Acht Alben, ein Song
Unermüdlich, seit einer Dekade nämlich, beackert Henning Basse die trve Power Metal-Schiene. Besser ist sein Alter Ego METALIUM in dieser Zeit keineswegs geworden. Auch nicht schlechter, immerhin. Denn seit Anbeginn tröten, fanfaren, solieren und klingeln sich METALIUM durch ihr arg limitiertes musikalisches Segment und negieren dabei konsequent jede Form der Veränderung. Phantasie oder schöpferische Kraft werden mühelos umschifft, um den heimatlichen Hafen gar nicht erst verlassen zu müssen. So auch auf “Grounded-Chapter Eight”. 
Siegfried – “Nibelung”
Looserfred
SIEGFRIED hatten mit ihren bisherigen Alben “Drachenherz” und “Eisenwinter” für einige Belustigung seitens der Rezensenten gesorgt. Gänzlich frei von Talent zogen sie ohne jede Scham ihre Bahnen wie ein stolzdümmlich grinsender Amateur einer vorabendlichen Castingshow, wenn er/sie ein kitschtriefendes Cover einer Mainstream-Musikgröße zum Schlechten gibt. Und “Nibelung”, das neueste Opus der Österreicher, schließt nahtlos an die ersten Darbietungen an. Hatte jemand was anderes erwartet?
Die Nibelungensage dermaßen dilettantisch zu vertonen zeigt die naive, man könnte auch sagen verblödete Unbekümmertheit, mit der hier vorgegangen wird. Der Opener “Der Ring Der Nibelungen” (müsste es nicht eigentlich Der Ring DES Nibelungen heißen?) fährt künstliche Streicher, simple Akustikklänge, ganz schief intonierte weibliche Gesänge, aller einfachste Gitarrenlicks und hölzerne Growlstimmen auf; gruselig, wie unbekümmert hier geklackert, getriggert und Weichplastik produziert wird. 
Feuerschwanz – “Metvernichter”
Germany – One Point! (Part IV) – Schwanzgesteuerter Karneval
FEUERSCHWANZ sind ein Phänomen. Es ist schon erstaunlich: selbst allerplatteste Texte und Musik so konsequent über Jahre auf solch bandtypisch-dilettantische Art und Weise dem reichlich irritierten Publikum anzubieten, das schaffen nicht viele Kombos. Und sie machen unbeirrt dort weiter, wo sie vor zwei oder drei Jahren aufhörten: das von eigentümlich intonierter Märchenstimme gesprochene Intro “Es War Einmal” eröffnet das neue FEUERSCHWANZ-Album dergestalt, dass sich allenfalls dreijährige zum Weiterhören entschließen werden.
Musikalisch minimalistisch mit oft wiederholtem “Met” und wenig erbaulichem Gesang, schiefer Instrumentierung und kolossal schlecht arrangierten Songs geht es durch ein imaginäres Mittelalter, das in etwa soviel mit Galgen, Zinnen, Pest, Markt, Schildbürgern, Wehrtürmen oder vermummten Fremdlingen zu tun hat wie Guido sein Westerwelle mit echter Arbeit. 
Saltatio Mortis – “Wer Wind sæt”
Germany – One Point! (Part III) – Geradewegs in die Sickergrube
Ich habe nichts gegen die Leute hinter SALTATIO MORTIS, das vorweg. Wenn ich Reviews zu Mittelalter-Kombos oder Gothic-Spezialisten schreibe, wird mir regelmäßig vorgeworfen: “Hey, wenn du das Genre nicht leiden kannst, lass das einen rezensieren, der das mag!” Oder “Du hast keine Achtung vor der Arbeit anderer”. Oder “Du kannst die Band nicht leiden, also lass es”. Nun, in den Aussagen stecken durchaus Wahrheiten drin. Allerdings: auch solcherart Musik sollte von skeptisch-kritischen Personen besprochen werden und nicht von Fans (man denke an die lausigen Fan-Lobeshymnen auf die schrecklichen PUR); außerdem sind die Subgenres Pagan, Mittelalter oder Gothic per se stark limitiert; weder sind die Musiker sonderlich ausgebildet, inspiriert oder im geringsten kreativ zu nennen (dann wären sie nämlich in einem anderen Genre tätig), noch können die aus solch einem Dilettantentum entstandenen Leistungen einen Kritiker, welcher über den Tellerrand sieht (Sapere Aude!), überzeugen. 
Samsas Traum – “13 Jahre Lang Dagegen – Anti Bis Zum Tod”
Germany – One Point! (Part II) oder: Alex, verschwinde in der Zukunft!
Alexander Kaschte und seiner Band SAMSAS TRAUM kann man ein gewisses Durchhaltevermögen nicht absprechen. Was hat der Mann in den letzten 13 Jahren schon für seltsame, reichlich untalentierte Musik zusammengeschraubt. Meine Güte, ich erinnere mich an schreckliche Interviews, in welchen sich der Bandleader als arroganter Sack, humorloser Anbiederer und am liebsten als unverstanden-narzistischer, in seiner Genialität völlig missverstandener Egozentriker outete.
Auch auf der neuen Veröffentlichung “13 Jahre Lang Dagegen – Anti Bis Zum Tod” hat man die Möglichkeit, die gebotenen Songs in verschiedener Bearbeitung zu erstehen, dazu gibt es je nach Wunsch und Geldbeutel Gitarrensaiten oder diverse sehr “künstlerische” Covermotive als Anreiz, dem guten Manne den Hut zu füllen. All das ändert nichts daran, dass “13 Jahre Lang Dagegen – Anti Bis Zum Tod” erneut reichlich unspektakulär, man könnte auch sagen uninspiriert ausgefallen ist, und zwar sowohl musikalisch wie textlich. 
Schelmish – “Die hässlichen Kinder”
Germany – One Point! (Part I) – Songwriting? Hä? Issn das?
Unfassbar langatmig tönt der Einstieg in SCHELMISHs neues Werk “Die Hässlichen Kinder”. Ich hatte Mittelalter erwartet, das was die Band bietet, klingt jedoch in etwa wie Rock’ n Roll von grauhaarigen Schenkelbürstenträgern auf irgendeiner Karnevalsbühne in Köln-Porz. Simpelster Pop, welcher sich als Punk tarnt, lässt uns vor Entsetzen in die Knie gehen. Vom Mittelalter keine Spur, ein wenig TOTE HOSEN-light und Schlagermelodien der uninspiriertesten Art machen schon die ersten fünf Minuten zur Qual. 
Garbage Day! Vol.1 – Der Abwasch für 2009
Kurz bevor dieses Jahr zuende gehen darf, noch eine Auswahl einiger handverlesener Grausamkeiten, die es leider auf CD geschafft haben. Als hätten wir mit Wirtschaftskrise und Schwarz/Gelb nicht schon genug am Hals. 






