• U2 – „No Line On The Horizon“Nach langer Zeit mal wieder aufgelegt. Was für ein Müll! Es tut fast schon weh, U2 in diesem Zustand zu hören (der sich bis heute leider... (Matthias)
  • David Bowie – „★“ (Blackstar)Meine Zustimmung, absolut! Geniales Album, seltsame Stimmung, androgyn, enthoben, warm, jazzig, mit sensationellem Pop-Appeal, wenn der Meister... (ME)
  • Amorphis – „Under The Red Cloud“Das Album geht vom ersten Hör an dermaßen geil rein, daß man befürchtet, daß es sich ebenso schnell wieder abnutzt. Aber das Gegenteil ist... (Ghosti)
Filmrezensionen

Kill Me Please

3. Dezember 2014 | Filmrezensionen | Keine Kommentare
Frühzeitiges Ableben mit Sonderwünschen

Kill Me PleaseWieviel ist ein Menschenleben wert? Für Doktor Krueger, der mit den entsprechenden Statistiken bestens vertraut ist, eine ganze Menge. Krueger leitet eine Klinik für Menschen, die aus dem Leben scheiden wollen. Doch es sind längst nicht nur die Todkranken, deren Bedürfnis nach schmerzlosem Frieden nachvollziehbar wäre, es sind vor allem gescheiterte Existenzen, die sich mit Videoportraits für die Aufnahme in die Klinik bewerben. Verblasste Operndiven, abgestürzte Geschäftsleute, Schauspieler kurz hinter dem Zenit ihrer Karriere, Spielsüchtige, Vatermörder – sie alle artikulieren ihren Weltschmerz mit emotionaler Inbrunst, während die junge Frau Julia, die an einer seltenen und tückischen Blutkrankheit leidet, buchstäblich jeden Tag mit dem Tode ringt, still und ohne Tränen. ⇒ weiterlesen

Tags: , , , ,

A Lonely Place To Die

18. November 2014 | Filmrezensionen | Keine Kommentare
Zur falschen Zeit am falschen Ort

A Lonely Place To DieEs sollte nur ein kletterreiches Wochenende in den schottischen Bergen werden, doch dann machen die fünf Bergsteiger-Freunde Rob, Ed, Alison, Jenny und Alex eine furchtbare Entdeckung im Wald. Kilometerweit entfernt von der nächsten menschlichen Siedlung finden sie ein Mädchen, lebendig begraben in einer Kiste. Doch sie sollte dort nicht sterben, offenbar wurde sie gekidnappt. Und genau das stellt die Freunde vor ein gewaltiges Problem: Wer auch immer die Kleine dort eingesperrt hat, wird zurückkommen.

Schon sehr bald wird den Freunden bewusst, dass sie sich nicht mehr verstecken können, sondern schon längst auf der Flucht vor den Kidnappern sind, die sich ihr Millionengeschäft durch nichts und niemanden vermiesen lassen wollen. Der ursprüngliche Plan, Hilfe aus dem nächsten Dorf zu holen, wird zum Überlebenskampf gegen zwei skrupellose und sadistische Verbrecher, die über Leichen gehen. ⇒ weiterlesen

Tags: , , , , , , , , ,

A Single Shot

11. November 2014 | Filmrezensionen | Keine Kommentare
Die Summe aller falschen Entscheidungen

A Single ShotJohn Moon (Sam Rockwell) hat viel verloren. Doch mehr als jeder materielle Verlust schmerzt ihn die Trennung von seiner Familie. Täglich hofft er auf eine Versöhnung, ohne zu erkennen, dass sie in immer weitere Ferne rückt. Um sich über Wasser zu halten, jagt er in den Wäldern, bis zu jenem verhängnisvollen Tag, an dem ihm plötzlich eine unbekannte Frau vor dem Lauf erscheint. Doch die Reflexe sind schneller als der Verstand – ein Schuß löst sich und die Frau stirbt in seinen Armen. Als er sie in einem Wohncontainer ganz in der Nähe verstecken will, entdeckt er eine Box gefüllt mit mehr Geld, als er vermutlich in seinem Leben bisher verdient hat. Das furchtbare Unglück und die Verlockung, mit dem Geld all seine Probleme zu lösen, bringen eine Lawine ins Rollen, denn plötzlich beginnen sich eine Menge Leute für das Geld zu interessieren, allen voran der gefährliche Drogendealer Waylon (Jason Isaacs). ⇒ weiterlesen

Tags: , , , , , , , , ,

20,000 Days on Earth

4. November 2014 | Filmrezensionen | Keine Kommentare

20,000 Days on EarthNick Cave, geboren am 22. September 1957, dieses Jahr feierte der australische Ausnahmekünstler seinen 20000igsten Tag auf Erden. Das ist ein so besonderer Tag, dass Cave ihn kurzerhand für einen bemerkenswerten Film inszeniert hat. Was der im australischen Kaff Warracknabeal geborene Mann bis dahin erschaffen hat, wird im Zeitraffer zu Beginn des Films in Sekundenbruchteilen angerissen.

Nick Cave, dass ist der zwischen Punk, Jazz und Blues stehende Musiker, der mit den BOYS NEXT DOOR seine erste Platte veröffentlichte, sich später mit THE BIRTHDAY PARTY den Ruf erspielte, eine der brutalsten Livebands dieses Planeten zu sein, und dann mit NICK CAVE & THE BAD SEEDS eine ganze Reihe fantastischer Alben voller Jazz, Blues, Rock und düsterer Gothic-Lyrik veröffentlichte, und 1995 im Duett mit Kylie Minogue einen riesigen Mainstream-Hit mit "Where The Wild Roses Grow" feierte. In seiner Band versammelten sich Musiker wie Mick Harvey, Blixa Bargeld und Barry Adamson, die selbst auf umfangreiche Diskographien zurückblicken können. ⇒ weiterlesen

Tags: , , , , , , , , , , ,

Parallax Sounds Chicago

28. Februar 2014 | Filmrezensionen | Keine Kommentare

Parallax Sounds ChicagoDokumentar- oder Musikfilm? Filmessay oder ein audiovisuelles Album? Augusto Contentos "Parallax Sounds Chicago" ist kein gewöhnliches Portrait über die drittgrößte Stadt der Vereinigten Staaten, und erst recht ist es kein gewöhnlicher Blick auf eine für diese Stadt einzigartige Musikszene. Großstädte als soziokulturelle Epizentren einer Gesellschaft stehen für gewöhnlich im Fokus dokumentarischer Filme, die Verbindung einer bestimmten Umgebung und Infrastruktur mit einer kulturellen Szene erscheint logisch.

Für diesen Film ist Chicago genau das, im gleichen Moment aber auch nicht. Chicago ist Schablone, architektonische Poesie, bisweilen ein Akkord, eine einzige Note und darüber hinaus das Universum, in dem die Protagonisten des Films wirken. Sie sind keine Experten, aber langjährig erfahren; sie sind keine erklärten Szenevertreter oder sonstige Epigonen, aber Namen mit Rang, mit Geschichte, und gehören in gewisser Weise als Eckpfeiler zu dieser Stadt, die nicht nur auf Erde und Stein gebaut ist. ⇒ weiterlesen

Tags: , , , , , ,

Surveillance

15. Februar 2014 | Filmrezensionen | Keine Kommentare
Niemand ist, wie er scheint

SurveillanceEin Film der Perspektiven. Die Technik, ein Geschehen aus mehreren Blickwinkeln zu zeigen, eine Geschichte durch mehrere Charaktere erzählen zu lassen, ist nicht neu, aber immer wieder spannend. Das allzu menschliche Dilemma dabei ist, dass alle das selbe gesehen haben wollen, aber nicht das gleiche erzählen. Man kennt es von Augenzeugenberichten, bei denen die Polizei dann die mühsame Aufgabe hat, Wahrnehmungen einzuschätzen und tatsächliche Erinnerungen von Illusionen zu trennen.

Vor dieser Aufgabe stehen auch die FBI-Agenten Anderson und Hallaway (gespielt von Julia Ormond und Bill Pullman), die in einer abgelegenen Gegend eine grauenvolle Mordserie aufklären müssen. Vor ihnen stehen traumatisierte Kinder und deren Eltern, Jugendliche und Polizisten. Alle mit unterschiedlichen Biographien und Persönlichkeiten, und alle scheinbar Zeugen eines schrecklichen Vorfalls. ⇒ weiterlesen

Tags: , , , , , , ,

Rendition

12. Februar 2014 | Filmrezensionen | Keine Kommentare
Legaler Alptraum

RenditionJuristen und Militärs ist nichts heilig – bei derart moralbefreiten Berufungen natürlich nichts Überraschendes – nicht einmal die Sprache. Doch gerade sie beweisen damit immer wieder einen äußerst kreativen Umgang, weniger mit Neologismen, dafür eher mit Begriffsumdeutungen, die abscheuliche Vorgänge in ein scheinbar harmloses semantisches Gewand kleiden. Begriffe wie der Titel dieses Films, 'rendition', der nichts anderes bezeichnet als staatlich sanktioniertes kidnapping, die Objektifizierung eines Menschen, der damit zum Eigentum eines Staates wird; fern jeder Rechtsstaatlichkeit, dafür näher gelegen an einer Staatsräson, die gerade dadurch solch verwerflichen Handlungen zur Rechtmäßigkeit verhelfen will.

'rendition', das ist ein zynischer Euphemismus für die gewaltsame Entführung und Überstellung in "Folterländer", nur um juristische Schlupflöcher zur Abwälzung von Verantwortung zu nutzen (denn am Ende ist irgendwie keiner mehr verantwortlich). Es sind Länder, die man tagsüber öffentlichkeitswirksam wegen Menschenrechtsverletzungen anklagt, sich aber immer wieder gern ihre Folterknechte ausleiht. ⇒ weiterlesen

Tags: , , , , , ,

Righteous Kill

1. Januar 2013 | Filmrezensionen | Keine Kommentare
Powerduo ohne Power

Robert de Niro und Al Pacino gehören ohne Zweifel zu den größten Schauspielern, die Hollywood je hervorgebracht hat. Beide haben ganzen Genren ihren unvergleichbaren Stempel aufgedrückt, haben sie geprägt, und mehr als ein Dutzend Werke in ihren Filmographien sind unbestrittene Klassiker der Filmgeschichte. Beide haben alle erdenklichen Preise und Auszeichnungen, die man als Schauspieler erreichen kann, erhalten, darunter der begehrte Oscar sowie den AFI Life Achievement Award. Gerade bei solchen Schauspielergrößen ist es ein ganz besonderes Ereignis, wenn sie die Leinwand teilen – und gerade bei ihnen kam es bis auf wenige Ausnahmen fast nie zustande. Beide spielten in The Godfather II, ohne eine einzige gemeinsame Szene. Beide spielten in Michael Manns Meisterwerk Heat, doch die gemeinsamen Szenen beschränkten sich auf drei kurze Augenblicke. ⇒ weiterlesen

Tags: , , , , , , ,

Outpost

Nazi Zombies From Outer Space! - pt. V

Nazi-Zombies können womöglich unheimliche Synergieeffekte bewirken. Das scheint zumindest die Vorstellung bei den Leuten von Splendid Film zu sein, die vor einiger Zeit diesen Film als Uncut-Version auf Blu-ray veröffentlicht haben. Dick auf dem Cover prangt ein Sticker für ein Feature zu "Iron Sky" der zu diesem Zeitpunkt in den Kinos lief. Damit sollte wohl ein Film interessanter gemacht werden, der nicht gerade viel zu bieten hat.

"Outpost" ist eine Mischung aus Horror, Zombi-Slasher, gewürzt mit ein paar Elementen des Übernatürlichen und Paranormalen. Eine Gruppe von Söldern wird vom undurchsichtigen Geschäftsmann und Wissenschaftler Hunt angeheuert, um das Geheimnis eines alten Nazibunkers in Osteuropa aufzudecken. Schon sehr bald müssen er und die Söldner entdecken, das der Bunker ein Ort grausamer Menschenexperimente gewesen sein muss. ⇒ weiterlesen

Tags: , , , , , , ,

Død snø (Dead Snow)

Nazi Zombies From Outer Space! - pt. IV

Es ist das klassische Horrorsetting: Junge, unverbrauchte Leute machen Urlaub an einem völlig entlegenen Ort (ein Gruß an alle 'Cabins' der Welt), haben Spaß und Beziehungsstress miteinander und kriegen plötzlich Besuch von einer mysteriösen Gestalt, mit der für gewöhnlich das Unheil anfängt. So auch in diesem norwegischen Film, in dem ein eigenbrötlerischer, älterer Mann die Winterurlauber über die unrühmliche Geschichte ihres Feriendomizils aufklärt. Im Zweiten Weltkrieg sei das der Ort gewesen, an dem eine äußerst brutale SS-Einheit namens "Einsatz" gewütet haben soll. Gold und Silber gehören zum Fluch, der nun über der winterlichen Landschaft liegt.

Erfahrungsgemäß werden solche Unkenrufe und Gruselgeschichten in den Wind geschlagen, und so kommt, was kommen muss: Kaum wollen es sich die fünf Urlauber so richtig gemütlich machen, werden sie von Nazi-Zombies aus den Tiefen des Schnees angegriffen. ⇒ weiterlesen

Tags: , , , ,

Harry Brown

24. September 2012 | Filmrezensionen | Keine Kommentare
Alternder Held des Alltags

Alt gegen Jung, Gut gegen Böse. Das klassische Kräftemessen hat in den letzten Jahren einige Filme hervorgebracht, die sich vor allem mit einem unterschwelligen Thema befasst haben: Rache. Persönliche Rache nicht einfach nur an individuellen Personen, nicht einfach nur aus subjektiv empfundender Ungerechtigkeit, sondern aus einer emotionalen Motivation heraus, die man mit dem Zuschauer teilt. Ein Rachegefühl, welches offenbar inmitten der Gesellschaft als stetes Potential vorhanden ist – bis sich endlich jemand mal traut, bis endlich mal jemand laut schreit: "Jetzt ist Schluß!"
Doch die Privatfeldzüge gegen das Böse enden meist nicht in einem ziellosen Amoklauf, sondern in einer nahezu sauberen Aktion, bei der keine Unschuldigen zu schaden kommen, und man sich insgeheim freuen kann, dass es nur die Richtigen trifft. Es sind die Alltagshelden wie in "Taken" oder "Gran Torino", die hier gefragt sind, weil man sich weder auf den Staat und sein Gewaltmonopol, noch auf imaginäre Superhelden in bunten Strumpfhosen verlassen kann. ⇒ weiterlesen

Tags: , , , , , , , , ,

Prometheus

16. August 2012 | Filmrezensionen | 1 Kommentar
Dunkle Zeichen

Prequel, oder nicht – das war hier die Frage. Regisseur Ridley Scott, Vater des Alien-Universums, hatte in Interviews mehrfach unterstrichen, dass "Prometheus" nie als direktes Prequel zu seinem geschichtsträchtigen SciFi-Klassiker konzipiert war, obwohl die Planungen dazu in den letzten 10 Jahren immer mal wieder aufgeflammt waren. Selbst Sigourney "Ripley" Weaver zeigte sich enthusiastisch und konnte sich einen fünften Teil der Saga vorstellen. Geht es nun tatsächlich nach den Vorstellungen Scotts, wird sie wohl noch ein paar Jahre darauf warten müssen, wenn es denn überhaupt dazu kommt. Denn nach den Interpretationen von James Cameron, David Fincher und Jean-Pierre Jeunet, sowie den ganzen "Aliens vs. Predator"-Filmen hatte Scott mehrfach das Gefühl geäußert, die Alien-Mythologie wäre ziemlich ausgelaugt. Zeit für was Neues. ⇒ weiterlesen

Tags: , , , , , , , , , , ,

The Road

2. August 2012 | Filmrezensionen | Keine Kommentare

Am Anfang gleißendes Licht und eine Serie dumpfer Einschläge. Als der werdende Vater (Viggo Mortensen) nachts aufschreckt und instinktiv Vorratswasser in die Badewanne einlässt, ahnt er noch nichts von der Katastrophe, die da über ihn, seine Frau, seine werdende Familie – die über die ganze Welt hereinbricht. Er sieht nur das feuerrote Licht am Horizont, hört die Schreie der Menschen.
Ein harter Schnitt, und der Zuschauer ist im Hier und Jetzt der Dystopie, die Cormac McCarthy in seinem vielgelobten, gleichnamigen Buch "The Road" entworfen hat. Die Welt ist grau und kalt geworden, leblos und still. In der nicht allzufernen postapokalyptischen Zukunft liegt die Erde nicht im Sterben, sondern ist bereits tot. Doch das Buch und John Hillcoats Filmversion verarbeiten dieses Sujet auf eine angenehm ungewohnte Weise. Der Kataklysmus, an dessen Ende nur wenige überlebende Menschen stehen, wird nicht gezeigt, nicht erklärt und nur vage aus der Wahrnehmung des Vaters beschrieben. Sicher ist nur eins: Es handelt sich nicht um die oft bemühte und immer noch sehr beliebte post-nukleare Welt (siehe auch "Book Of Eli"), in der das Leben schon irgendwie weitergehen wird, und trotz widriger Umstände die Hoffnung auf eine neue, alte Zukunft am Horizont erstrahlt. ⇒ weiterlesen

Tags: , , , , , , , , ,

Last Hippie Standing

29. Juni 2012 | Filmrezensionen | Keine Kommentare

Charles Manson, Attentäter, Nationalgarde und der Vietnamkrieg töteten den Sommer der Liebe. Bevor das, was einst mit Woodstock zum friedlichen Höhepunkt gelangte, niedergeschossen und vergewaltigt wurde, versuchten einige Anhänger der Hippiekultur den Exodus nach Goa in Indien. Warum damals ausgerechnet der kleinste Staat Indiens plötzlich zum trendigen Ziel aller Träume wurde, wissen auch viele Zeitzeugen nicht mehr so genau. Irgendwann war es der Ort der Bestimmung, und ein paar Jahrzehnte später ist Goa selbst zum Zeitzeugen geworden.

Mit "Last Hippie Standing" hat sich der deutsche Filmmacher Marc Robbin auf eine Reise in die Vergangenheit und Gegenwart von Goa begeben. Es ist keine typische Dokumentation, die nicht nach den stereotypen Regeln funktioniert, die für dieses Genre kennzeichnend sind. "Last Hippie Standing" ist so neugierig wie sentimental, aber gleichzeitig von hohem zeitgeschichtlichen und kulturellem Wert. Statt verklärter Mystik anzuhängen, bewahrt sich diese Dokumentation nämlich ihren klaren Blick auf die sympathisch unschuldige Hippiekultur im augenscheinlich letzten Rückzugsgebiet, nachdem ihr auf dem gesamten Gebiet der westlichen Zivilisation der Boden entrissen wurde. ⇒ weiterlesen

Tags: , , , , ,

Worst Case Scenario

Nazi Zombies From Outer Space! - pt. III

Iron Sky ist der erste erfolgreiche Film des sog. 'participatory cinemas', einem Produktionsansatz, der das potentielle und zukünftige Publikum aktiv mit einbezieht. Wie hart und anstrengend dieser Weg ist, belegen die vielen Jahre, die von der ersten Idee bis zur Filmpremiere in Berlin verstreichen mussten. Und wenn neben den immensen Arbeiten nicht übermäßiges Glück eine Rolle gespielt hat, dann wohl auf jeden Fall die deutliche Abwesenheit von Pech. Wo so ein ambitioniertes Unternehmen im schlimmsten Fall enden kann, illustriert das Beispiel "Worst Case Scenario", einem Film, dem eigentlich die Pionierrolle dieses modernen Produktionsansatzes zukäme. Doch "Worst Case Scenario" wurde nie gedreht. Im dritten Teil unserer Serie deshalb ein großer Nachruf auf einen Film, der den Nazi Zombies frischen Lebenssaft einhauchen wollte, und dabei selbst zum Zombie wurde. ⇒ weiterlesen

Tags: ,

Seite 1 von 812345...Letzte »