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Sula Bassana & Modulfix – “Brain Wash” (10,00 / 10)
forheksetDas Original ist wunderbar trashig und lebt in meinen Augen auch nur davon, so hanebüchen...
TobiasHallo Bastian, vielen Dank für die geniale Beschreibung ! Finde ich extrem passend ausgedrück und geht auch in...
MEDas hymnische, kratzige, sehr melancholische ‘Atter Pä Malmtings Blodige Voll’ (welches durchaus an...
Magazine
Allgemein
Zum Tod von Ronnie James Dio

Meine erste “Bekanntschaft” mit dem kleinen Sänger mit der charismatisch-hellen Stimme machte ich als Lausejunge zu seligen Schulzeiten. Ein Freund spielte mir seinerzeit, es muss in den Achtzigern gewesen sein, “Man On The Silver Mountain” vor; ich glaube, auf einer Klassenfahrt. Von diesem Zeitpunkt an hatten KISS und AC/DC gewaltig Konkurrenz. Denn mit “Kill The King” und “Still I‘m Sad” in der Liveversion mit Text vom grandiosen “RAINBOW Live On Stage”-Album gab es auf der betreffenden Cassette, jawohl, so war das damals, noch weitere Hits mit Dio und RAINBOW. 
Zensur? Völliger Unsinn!
Ohne langes Vorwort: Medienhistoriker Hans Schmid hat einen sehr lesenswerten Artikel zum Thema Jugendschutz, Gewalt in den Medien und de-facto-Zensur durch staatliche Behörden auf Telepolis veröffentlicht. Lesen!
Nachtrag: Hier geht’s zum zweiten Teil des Artikels.
26. April 1986: Tschernobyl

Der Tschernobyl-Reaktor mit dem Sarkophag
Wider das Vergessen: Heute vor 23 Jahren ereignete sich eine der größten Katastrophen bei der atomaren Energiegewinnung. Menschliches Versagen führte zur Kernschmelze und Explosion eines Reaktors im Kernkraftwerk Tschernobyl – zum sog. Super-GAU, infolgedessen es zu einer der schlimmsten Umweltkatastrophen aller Zeiten kam. Große Teile der Ukraine und von Weißrussland wurden nachhaltig radioaktiv kontaminiert, in der sog. Todeszone wird menschliches Leben auch in mehr als 1000 Jahren nicht mehr möglich sein. Hunderttausende Menschen waren und sind bis heute von den Folgen betroffen – ein Zustand, an dem sich auch in den nächsten Jahrzehnten nichts ändern wird. Tschernobyl ist keine Narbe, es ist eine nicht heilende Wunde auf diesem Planeten, und es liegt an den Menschen allein, mit dieser Wunde zu leben und aus der Katastrophe zu lernen. Die vergangenen 23 Jahre haben vor allem eins gezeigt: Ein “Unfall” wie in Tschernobyl ist jederzeit wieder möglich.
Absolute Sicherheit wird es nie geben, und man sollte sich nicht nur an einem Tag wie heute Gedanken darüber machen, ob es das Risiko wirklich wert ist.

Geisterstadt: Die einstige Arbeitersiedlung Pripyat
(Bildquellen: Wikimedia Commons)






