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Heaven And Hell – “The Devil You Know” (10.00 / 10)
Megadeth – “Endgame” (10.00 / 10)
The Ruins Of Beverast – “Foulest Semen Of A Sheltered Elite” (10.00 / 10)
The Ruins Of Beverast – “Rain Upon The Impure” (10.00 / 10)
Hadoken – “Luminary” (10.00 / 10)
MattRichtig gutes Review! Finde das Album insgesamt gesehen etwas unspektakulär, aber ansonsten sind THE OCEAN auf...
Gerald Oppermann… tolles Review zu einer aussergewöhnlichen Band! Interkulturelles Leben findet nämlich statt...
MattJo, ziemlich nichtssagendes Album. Nach diesem ganzen Hochgejubel überall dachte ich wirklich, hier kommt was...
Magazine
Thriller
Inception (2010)
Was kann noch größer sein, als die fantastischen Welten von Pans Labyrinth oder Mittelerde in Lord Of The Rings? Noch gewaltiger, als Science-fiction Universen wie Dune, Star Wars oder Star Trek? Noch fantastischer und unglaublicher ist das, was jeder Mensch jeden Tag erleben kann: Träume. Träume können zu Welten ohne Grenzen und ohne Gesetze werden, weil Träume nicht nur eine Erscheinung des Schlafes sind, sondern ein Abbild dessen, wozu menschliche Vorstellungskraft fähig ist. Und da, wo es keine Grenzen gibt, gibt es auch weder richtig noch falsch, gibt es nichts, was unmöglich wäre. Unterm Strich sind Träume der Ort, wo wir die wahre Freiheit genießen können, die es in der Realität nicht gibt.
All das sind Gedanken, die meine Erwartungen an einen Film, der sich mit menschlichen Träumen beschäftigt, in die Höhe schnellen lassen. Kann Inception solchen Erwartungen standhalten? 
The Minus Man (1999)
Ein Roadtrip mit einem Serienmörder, ein kleines Märchen in einer Vorstadtidylle, erzählt vom Killer selbst. Vann (Owen Wilson), der gutaussehende, freundliche Truckfahrer ist auf der Reise zur nächstbesten Stadt. Was ihn umtreibt, bleibt verborgen, vielmehr scheint es wie magnetische Anziehungskraft zu sein, die zwischen ihm und Orten wie Menschen herrscht. Der schüchterne und kontaktscheue Vann sucht nicht nach den Menschen, doch sie scheinen ihn zu suchen wie die Motten das Licht. Sie sind unzufrieden, laden ihre Lebenslast auf ihm ab, klagen ihm ihr Leid… und er vergiftet sie dafür. 
The A-Team (2010)
Ein Panzer hängt an einem Fallschirm, nachdem das Flugzeug, was ihn noch kurz zuvor durch die Luft getragen hat, explodiert ist. Aus dem Geschützturm ragt nun der Kopf eines Mannes, der mit dem Bord-MG die feindlichen Drohnen abschießen will, die gerade das Flugzeug zur Strecke gebracht hatten. Etwas Kurskorrektur auf dem Weg nach unten notwendig? Kein Problem, ein paar Schüsse mit der Kanone sollten ausreichen, um dann zielsicher in einem See abzustürzen. Und das alles über Deutschland!
In keiner anderen Serie wurde seinerzeit in den 80ern soviel Testosteron ausgeschwitzt, wie beim legendären A-Team. Keine Frage also, dass die Neuverfilmung vor allem bei Fans unter schärfsten Kritikfeuer stand, bevor auch nur eine einzige Szene überhaupt abgedreht worden war. 
Dark City (1998)
Dark City, eine Stadt in der man das Tageslicht nicht kennt, und in der um Mitternacht Häuser verschwinden während neue auftauchen – und keiner merkt es, weil alle schlafen. Als John Murdoch in der Badewanne eines Hotelzimmers aufwacht, hat er noch keine leise Ahnung, in was für eine unglaublichen Geschichte er hineingeraten ist. Inspektor Bumstead sucht ihn wegen Mordes, seine Frau ist für ihn eine Fremde und der mysteriöse Dr. Schreber scheint der Schlüssel zu seinen vielen Fragen zu sein, denn John kann sich an nichts erinnern. Und dann sind da noch die ‘Fremden’, die es auf ihn abgesehen zu haben scheinen. Sie trachten nach seinem Leben, bis John erkennen muss, dass die dunkle Stadt ein Geheimnis in sich birgt, welches seine Vorstellungskraft fast übersteigt. 
Arlington Road (1999)
Der ganz große Knall stand noch aus, war noch eine Dystopie, an die keiner denken wollte (und die niemand für möglich hielt): Amerika 1999, die alte Zeitrechnung. Sicherlich, mit dem ersten Anschlag auf das World Trade Center im Jahr 1993 hatten islamistische Terroristen ein deutliches Zeichen hinterlassen, doch ebenso deutliche, wenn nicht noch stärkere Zeichen, sendete der sogenannte “domestic terrorism” – hausgemachter Terror wie der Bombenanschlag von Oklahoma, und bei dem Ereignisse wie in Waco in Frage stellten, ob nicht auch der Staat seinen Anteil an der Eskalation von Gewalt hatte.
Universitätsprofessor Faraday (Jeff Bridges) beschäftigt sich mit diesen Fragen und sucht nach Antworten, vor allem seit dem seine Frau bei einem desaströsen FBI-Einsatz ums Leben kam. In seinen Seminaren versucht er zu ergründen, warum sich immer mehr unzufriedene Menschen gewaltsam gegen den Staat erheben und wie von staatlicher Seite versucht wird, die wahren Hintergründe solcher Ereignisse zu verdecken. 
Cleaner (2007)
In seinem alten Leben als Polizist war Tom Cutler (Samuel Jackson) derjenige, der die Tatorte immer nur begutachtet hat um Spuren zu entdecken und auszuwerten. Nun erledigt er jedoch die wahre Drecksarbeit: Als “Cleaner” sorgt er dafür, ebenjene grausamen Spuren der Verbrechen wieder zu entfernen. Verweste Leichen, Blutspritzer in den entferntesten Winkeln eines Raumes und alle sonst erdenklichen, unappetitlichen Szenarien, die am Ende einer schrecklichen Tragödie stehen – nichts, was Cutler durch seine langjährige Erfahrung nicht in den Griff und wieder klinisch sauber bekommen könnte. Wenn er einen Tatort verlässt, ahnt man nicht, was sich dort Grausames abgespielt hat. Nachdem er jedoch eines Tages den Schauplatz einer blutigen Schießerei bereinigt hat, muss er feststellen, dass er womöglich wichtige Beweise vernichtet hat. Und plötzlich hängt er in einer Vertuschungsgeschichte drin, die bis in höchste Polizeikreise geht… 
Rohtenburg – Grimm Love (2006)
Der “Kannibale von Rotenburg” Armin Meiwes sorgte 2001 für großes Aufsehen in der Presse, aber gleichzeitig auch für ein moralisches Dilemma: Wie sollte man mit einem Menschen umgehen, der einen anderen Menschen getötet hatte um ihn zu verspeisen, wenn eben jener Mensch genau das gewollt hatte? Wie sollte man diese Abscheu hervorrufende Tat beurteilen? War es Mord, sog. ‘Totschlag auf Verlangen’ oder vielleicht eine entfernte Art des assistierten Selbstmordes?
Der Fall des Kannibalen war insofern ein Novum, da es hier keine klassische Täter-Opfer-Beziehung gab. Der Täter war kein rücksichtsloser, hinterhältiger Mörder, und das Opfer weder hilflos noch ausgeliefert und im engen Sinne eigentlich gar kein Opfer. Armin Meiwes hatte in einem Internetforum inseriert, dass er jemanden sucht, den er schlachten und verspeisen könnte. Unter den Antworten befand sich die von Bernd Jürgen Brandes, der darin den Schlüssel zur Erfüllung seiner Fantasien sah. Armin Meiwes war der Schlüssel. 
Angel Heart (1987) vs. The Devil’s Advocate (1997)
Wenn ‘Remake’ bedeutet, dass man einen zuvor verfilmten Stoff neu verfilmt und sich dabei mehr oder weniger stark an der Vorlage orientiert – also keine echte Neuinterpretation einer literarischen Vorlage, sondern eher eine Neufassung des Drehbuchskriptes – dann kann man im Fall von Angel Heart und The Devil’s Advocate natürlich nicht von einem Remake sprechen. Beide Filme haben ihre eigenen Romanvorlagen, die aber in ihrem Inhalt, ihrer Struktur und in ihren Elementen so viele Gemeinsamkeiten aufweisen, dass ich es für durchaus legitim halte, sie in dieser Rubrik vorzustellen.
Angel Heart basiert auf dem Roman “Falling Angels” von William Hjortsberg, der 1978 veröffentlicht wurde. Alan Parkers Film hält sich bis auf einige Ausnahmen sehr genau an den Roman, ein wesentlicher Unterschied ist z. B., dass der größte Teil der Handlung von New York nach New Orleans, also in die Südstaaten der USA, verlegt wurde. Die Geschichte spielt in den 50er Jahren. Privatdetektiv Harry Angel (Mickey Rourke) erhält Besuch vom mysteriösen Geschäftsmann Louis Cyphre (Robert DeNiro), für den er einen Mann namens Johnny Favorite ausfindig machen soll. Vor dem zweiten Weltkrieg war Favorite ein berühmter Sänger gewesen, dessen Spuren sich aber nach einer schweren Verwundung in den Krankenhausakten verlieren. Den genauen Grund für diesen Auftrag will Cyphre nicht nennen, erwähnt nur einen Gefallen, den Favorite ihm schuldig ist. 
Shade (2003)
Poker, gezinkte Karten, Zigarrenqualmvernebelte Kasinos, abgebrühte Zocker und hohe Einsätze – das ist die Welt der kleinen Betrügergang, angeführt von Charlie (Gabriel Byrne). Zusammen mit der verruchten Tiffany (Thandie Newton) und dem Kartenmagier Vernon (Stuart Townsend) haben sie schon so manchen Spieler mit der Aussicht auf sichere Gewinne aufs Kreuz gelegt. Mit ihrem letzten Opfer Larry (Jamie Foxx) verheben sie sich allerdings, denn Larry verzockt die Kohle seines Mafiabosses Malini – und der schickt seine schießwütigen Handlanger, um das Geld wieder einzutreiben.
Während das Trio für ein paar Tage untertaucht, planen sie bereits das nächste große Ding: Sie wollen Pokerlegende Dean Stevens (Sylvester Stallone) in einem hochkarätigen Spiel die Taschen leerräumen. Zu ihrer Überraschung müssen sie feststellen, dass der Gastgeber dieses Spiels ausgerechnet Malini ist… 
Killshot (2008)
Blackbird (Mickey Rourke) ist nicht gerade das, was man sich unter einem präzise arbeitenden Mafiakiller vorstellt. Unfreiwillige Zeugen scheinen sich wie ein roter Faden durch seine Karriere zu ziehen. Auch bei seinem letzten Auftrag muss er sich einer Beobachterin entledigen, was seinen Arbeitgebern gar nicht gefällt. Doch dann kommt es zu einer verhängnisvollung Verkettung der Ereignisse: Er macht die Bekanntschaft mit Rickie, einem jungen, brutalen Hitzkopf, der sich auf Erpressung und Einbrüche festgelegt hat. Gemeinsam wollen sie einen Immobilienhändler abziehen, doch der Zufall will es, dass sie in dessen Büro auf das Ehepaar Carmen (Diane Lane) und Wayne (Thomas Jane) treffen. Eine Verwechslung, ein Schußwechsel, eine rasante Flucht – Carmen und Wayne kommen mit dem Schrecken davon, doch der Alptraum beginnt erst gerade.
Vom FBI erfahren sie, wer Blackbird wirklich ist und werden umgehend ins Zeugenschutzprogramm gesteckt. Dass sie sich dort nicht sicher fühlen können, zeigt sich schon bald, denn Blackbird setzt alles daran, die unliebsamen Zeugen unter die Erde zu bringen. Ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt… 
Darkness (2002)
Einsame Häuser in weiter, nahezu unberührter Landschaft sind immer wieder gut für Horrorgeschichten. Sie beschwören unsere Urängste vor wilden Tieren, Naturphänomenen und fremden Menschen, denen man auf dem Land scheinbar immer etwas misstrauischer begegnet, als mitten in einer Großstadt. Aus einer solchen zieht eine amerikanische Familie nach Spanien, sozusagen mitten in die Pampa, dort wo der nächste Nachbar ein paar Minuten Autofahrt entfernt liegt.
Doch schon bald scheint das alte Haus seine unheilvolle Wirkung zu entfalten. Immer wieder fällt der Strom aus, und dann beginnt der Vater plötzlich an Nervenzusammenbrüchen und Verhaltensveränderungen zu leiden. Mit ihrem Freund kommt die Tochter dann der erschreckenden Geschichte des Hauses auf die Spur: Es war der Ort eines grausamen Rituals, bei dem sieben Kinder während einer Sonnenfinsternis geopfert werden sollten. Doch irgendwas schlug damals fehl, ein Kind konnte dem Wahnsinn entkommen… und nun, da eine neue Sonnenfinsternis bevorsteht, scheint es Kräfte zu geben, die das Ritual endlich vollenden wollen. 
Hell Ride (2008)
Ja, Check, “Tarantino” steht deutlich lesbar auf dem Poster. Der gute Mann “präsentiert” zwar nur, aber er allein reicht aus, damit bei vielen Leuten schon mal die Alarmleuchten angehen. Michael Madsen in der Besetzung ist natürlich Pflicht, kein Pseudo-Tarantino kommt ohne seine knarrig-coole Reibeisenstimme aus. Regie führte der aus der Versenkung aufgetauchte Larry Bishop, der in diesem bedeutungsschwangeren Bikerfilm den Präsident einer Motorradgang spielt.
Was “Pistolero” und seine Kumpanen antreibt, ist ein ziemlich harter Brocken. In den verzweigten Überblendungen von Vergangenheit, Gegenwart und Szenen aus der Zukunft ist es für den Zuschauer nicht gerade leicht herauszufinden, worum es in Hell Ride eigentlich gehen soll. Biker ermorden Biker, die daraufhin als Rache wiederum Biker ermorden. 
In Bruges (2008)
Brügge… oder die Hölle? Das fragt sich Ray (Colin Farrell) von der ersten Minute an, in der er seinen Fuß zusammen mit Ken (Brendan Gleeson) in die pittoreske belgische Stadt gesetzt hat. Ray und Ken sind Auftragskiller, zwei Wochen sollen sie in einem Hotel abtauchen und auf neue Instruktionen von ihrem Boss Harry (Ralph Fiennes) warten. Das klingt zunächst leichter als gesagt, denn der letzte Job verlief gelinde gesagt bescheiden, und eine kleine Auszeit würde beiden gut tun. Das sieht Ray allerdings ein bißchen anders: Während sich Ken für das mittelalterliche Städtchen mit all seinen Sehenswürdigkeiten begeistern kann und eifrig den Reiseführer studiert, ist Ray einfach nur genervt von allen, von den Touristen, von Aussichten, von der schieren Langeweile, die ihn umgibt. Am meisten aber ist er genervt von der Tatsache, dass er immer wieder an den kleinen Jungen denken muss, den er aus Versehen erschossen hat.
Doch auch Harry ist dieser Umstand ein Dorn im Auge, und so erteilt er eines Tages Ken den Auftrag, Ray zu beseitigen… 
2012 (2009)
“We were warned” – wir waren gewarnt. Wir wussten, was mit diesem Film auf uns zukommt. Wenn Roland Emmerich einen Film produziert, dann erwarten wir keine narrativen Höhepunkte und intellektuellen Tiefgang. Wir erwarten ein Spektakel, eine Orgie von Spezialeffekten, auf Celluloid gebanntes Adrenalin. Zusammen mit seinem katastrophenerfahrenen Partner Harald Kloser hat Emmerich mit “2012″ nun das geschaffen, was von einigen Filmkritikern bereits als “Mutter aller Katastrophenfilme” emporgelobt wurde. Und sie haben recht.
Das Spektakel
“2012″ ist ein großartiger Film, der beinahe zur Perfektion führt, was in diesem Genre möglich ist und was wir uns als Zuschauer vorstellen können. “2012″ ist nicht nur eine Orgie, es ist eine atemberaubende Bildsymphonie der Apokalypse. Doch um mit einem großen Mißverständnis ganz zu Beginn aufzuräumen: “2012″ ist großartig im Kontext der Spezialeffekte und Computeranimationen, die einen dreistelligen Millionen-Dollar-Betrag aufgefressen haben, und mit denen Emmerich überzeugend die Erde in Schutt und Asche legt. Warum sonst will man sich so einen Film ansehen? 
Zodiac (2007) vs. The Zodiac (2005)
Der “Zodiac” war ein Serienmörder, der Ende der 60er Jahre die Bevölkerung von San Francisco und Umgebung in Angst und Schrecken versetzte. Das Mysterium, was ihn umgibt, begründet sich nicht nur aus der Art und Weise, wie er mit Medien und Polizei kommuniziert hat, sondern auch daraus, dass er nie gefasst werden konnte. Zahlreiche Trittbrettfahrer ließen sich von ihm inspirieren, doch bis heute ist es den Ermittlern nicht gelungen, die wahre Identität des “Zodiacs” festzustellen. Die rätselhaften Kryptogramme, die er an die Lokalzeitung “Chronicle” geschickte hatte und die angeblich seinen wahren Namen preisgeben sollten, konnten bis auf das erste (”killing is so much fun…”) nie entschlüsselt werden. In seinen letzten Briefen hatte er behauptet, 37 Menschen getötet zu haben, bestätigt werden konnten nur fünf. Zwei Menschen überlebten die grausamen Angriffe des Killers. 












