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Heaven And Hell – “The Devil You Know” (10.00 / 10)
Megadeth – “Endgame” (10.00 / 10)
The Ruins Of Beverast – “Foulest Semen Of A Sheltered Elite” (10.00 / 10)
The Ruins Of Beverast – “Rain Upon The Impure” (10.00 / 10)
Hadoken – “Luminary” (10.00 / 10)
MattRichtig gutes Review! Finde das Album insgesamt gesehen etwas unspektakulär, aber ansonsten sind THE OCEAN auf...
Gerald Oppermann… tolles Review zu einer aussergewöhnlichen Band! Interkulturelles Leben findet nämlich statt...
MattJo, ziemlich nichtssagendes Album. Nach diesem ganzen Hochgejubel überall dachte ich wirklich, hier kommt was...
Magazine
Sci-Fi
Inception (2010)
Was kann noch größer sein, als die fantastischen Welten von Pans Labyrinth oder Mittelerde in Lord Of The Rings? Noch gewaltiger, als Science-fiction Universen wie Dune, Star Wars oder Star Trek? Noch fantastischer und unglaublicher ist das, was jeder Mensch jeden Tag erleben kann: Träume. Träume können zu Welten ohne Grenzen und ohne Gesetze werden, weil Träume nicht nur eine Erscheinung des Schlafes sind, sondern ein Abbild dessen, wozu menschliche Vorstellungskraft fähig ist. Und da, wo es keine Grenzen gibt, gibt es auch weder richtig noch falsch, gibt es nichts, was unmöglich wäre. Unterm Strich sind Träume der Ort, wo wir die wahre Freiheit genießen können, die es in der Realität nicht gibt.
All das sind Gedanken, die meine Erwartungen an einen Film, der sich mit menschlichen Träumen beschäftigt, in die Höhe schnellen lassen. Kann Inception solchen Erwartungen standhalten? 
Moon (2009)
Es war vor fast 40 Jahren, als der Mensch zum bis heute letzten Mal seinen Fuß auf den Mond setzte. Und selbst als Apollo 17 zur Erde zurückkehrte, hatten die Astronauten keine vier Tage auf unserem Erdtrabanten verbracht. In der Zukunft lebt der Mensch dauerhaft in einer Mondbasis, jahrelang, denn in der Zukunft wird der Mond zum Hoffnungsträger bei der Erschließung alternativer Energiequellen.
Es ist diese Zukunftsmusik, die das Langfilmdebüt von Duncan Jones (der in der Presse stets als Sohn von David Bowie herumgereicht wird) einleitet. Da Öl & Co. bekanntermaßen nicht in unbegrenztem Vorrat auf der Erde vorhanden sind, hat sich die Menschheit den grauen Himmelskörper als Quelle eines neuen Energieträgers erschlossen. 
Dark City (1998)
Dark City, eine Stadt in der man das Tageslicht nicht kennt, und in der um Mitternacht Häuser verschwinden während neue auftauchen – und keiner merkt es, weil alle schlafen. Als John Murdoch in der Badewanne eines Hotelzimmers aufwacht, hat er noch keine leise Ahnung, in was für eine unglaublichen Geschichte er hineingeraten ist. Inspektor Bumstead sucht ihn wegen Mordes, seine Frau ist für ihn eine Fremde und der mysteriöse Dr. Schreber scheint der Schlüssel zu seinen vielen Fragen zu sein, denn John kann sich an nichts erinnern. Und dann sind da noch die ‘Fremden’, die es auf ihn abgesehen zu haben scheinen. Sie trachten nach seinem Leben, bis John erkennen muss, dass die dunkle Stadt ein Geheimnis in sich birgt, welches seine Vorstellungskraft fast übersteigt. 
Avatar (2009)
Es muss etwas Besonderes in Avatar stecken, anders kann man sich die Euphorie um den Film nicht erklären. Befragt man Zuschauer, liest man sich Rezensionen durch, so stößt man auf Superlative, die sich selbst eine PR-Agentur nicht hätte besser ausdenken können. Regelmäßig ist vom besten Film aller Zeiten oder wenigstens der letzten Jahrzehnte die Rede, Avatar als Krönung aller cineastischen Erlebnisse, die man in mehr als 100 Jahren Kinogeschichte bewundern durfte.
Avatar ist gewaltig. Bildgewaltig. Was der Zuschauer hier erleben darf, ist state-of-the-art Filmkunst, bei der das derzeit technisch Mögliche voll ausgereizt wurde, so wie es James Cameron schon mit Terminator 2 gemacht hat 
2012 (2009)
“We were warned” – wir waren gewarnt. Wir wussten, was mit diesem Film auf uns zukommt. Wenn Roland Emmerich einen Film produziert, dann erwarten wir keine narrativen Höhepunkte und intellektuellen Tiefgang. Wir erwarten ein Spektakel, eine Orgie von Spezialeffekten, auf Celluloid gebanntes Adrenalin. Zusammen mit seinem katastrophenerfahrenen Partner Harald Kloser hat Emmerich mit “2012″ nun das geschaffen, was von einigen Filmkritikern bereits als “Mutter aller Katastrophenfilme” emporgelobt wurde. Und sie haben recht.
Das Spektakel
“2012″ ist ein großartiger Film, der beinahe zur Perfektion führt, was in diesem Genre möglich ist und was wir uns als Zuschauer vorstellen können. “2012″ ist nicht nur eine Orgie, es ist eine atemberaubende Bildsymphonie der Apokalypse. Doch um mit einem großen Mißverständnis ganz zu Beginn aufzuräumen: “2012″ ist großartig im Kontext der Spezialeffekte und Computeranimationen, die einen dreistelligen Millionen-Dollar-Betrag aufgefressen haben, und mit denen Emmerich überzeugend die Erde in Schutt und Asche legt. Warum sonst will man sich so einen Film ansehen? 
District 9 (2009)
Am Anfang war ein unglücklicher Zufall, ein Zusammentreffen zweier unterschiedlicher Welten, ein Unfall der Geschichte, mitten im Universum. Ein Mißverständnis. 20 Jahre später sind es außerirdische Wesen, die auf der Erde unter unwürdigen Bedingungen hausen, verdammt zum Nichtstun, zum Ausgeliefertsein.
Wer Neill Blomkamps Kurzfilme “Tetra Vaal” und vor allem “Alive in Joburg” zuvor gesehen hat, kennt das Fundament, auf dem die Geschichte von District 9 basiert. Doch auch ohne dieses Vorwissen offenbart sich ziemlich schnell eine der Hauptbotschaften des Films, die eindeutige Gleichung: “illegal aliens” + Südafrika = Apartheid. Außerirdische als Metapher für Diskriminierung und Ausgrenzung unter Menschen; ein Spiegel, in dem man erschreckenderweise kaum das Spiegelbild vom Original unterscheiden kann, möchte man meinen. 
Idiocracy (2006)
Was ist der größte Feind der menschlichen Zivilisation? Ein tödlicher Supervirus? Ein Asteroideneinschlag? Globale Erwärmung und abschmelzende Polkappen? Mike Judges Komödie zeigt, was uns wirklich gefährlich werden könnte: die demographische Entwicklung.
Schon der Einstieg des Films sprüht vor Witz und Ironie. Wenn alle karrieregeilen, top ausgebildeten Menschen vor lauter Lebensplanung und Aufstiegsavancen das Kinderkriegen vergessen, dann kommt, was kommen muss: Die Elite stirbt langsam aber sicher aus, zurück bleiben nur die, die außer Kinderkriegen kaum etwas anderes können. Von alledem ahnt Joe Bauers (Luke Wilson) noch nichts, als er sich auf ein waghalsiges Militärexperiment einlässt. Er ahnt auch nicht, dass man ihn in dem Kryotank, in dem er eingefroren wurde, einfach vergisst. Und zwar nicht nur ein paar Jahrzehnte, wie in “Forever Young”, sondern gleich ein paar Jahrhunderte! Völlig fassungslos erwacht er im Jahr 2505 und muss entsetzt feststellen, dass er wohl nun der intelligenteste Mensch auf der ganzen Welt ist – umgeben von …Idioten. 
The X Files: I Want To Believe (2008)
Die Fans haben lange warten müssen, diesen Sommer war es dann endlich soweit. Nach endlosen und sicherlich auch nervenaufreibenden und ernüchternden Streitereien mit Paragraphenreitern und Rechteinhabern konnte sich Produzent Chris Carter endgültig durchsetzen, um den lange geplanten, zweiten Akte-X-Kinofilm zu realisieren. Während sich der erste Film, “Fight The Future” nahtlos in die Staffeln einfügte und die Alienmythologie weiterführte, sollte es nun um ein “motw”, ein “monster of the week” gehen. Eine Fortführung der Mythologie wäre auch ein bißchen zweifelhaft gewesen, da ja in der letzten Episode von Staffel 9, “The Truth” im Prinzip (und im wahrsten Sinne des Wortes) alles gesagt worden ist, was noch gesagt werden konnte.
Leider erfüllt “I Want To Believe” nicht die hohen Erwartungen, die man an ihn gestellt hat, und denen er sich berechtigterweise auch stellen musste. Das liegt hauptsächlich am Versagen eines von zwei Teams, nämlich den Schreibern Chris Carter und Frank Spotnitz. Deren “monster” fällt nämlich äußerst klein aus, zu klein, um damit die 104 Minuten zu füllen, die der Film dauert. 
The Mist (2007)
Nach einem heftigen Gewitter in Maine zieht am folgenden Morgen urplötzlich starker Nebel auf, der sich der Stadt zunächst langsam über den See nähert. Doch dann werden die Einwohner, die ihre Notkäufe im Supermarkt erledigen, kalt überrascht: Das Militär, die Polizei und die Feuerwehr rücken an, Sirenen ertönen und ein blutender Mann rennt panikartig in den Supermarkt, um den entsetzten Leuten zu berichten, dass sich etwas im Nebel befände, etwas Tödliches…
Nur wenige Sekunden später hat der Nebel den Markt eingehüllt und die Erde beginnt zu beben. 
I Am Legend (2007)
So viele Möglichkeiten, so viele ungenutzte Chancen. Pluspunkt für die wirklich überzeugende, menschenleere Kulisse von Manhattan. Ein kleiner Pluspunkt auch für einen fast über die gesamte Filmlänge überzeugenden Will Smith. Das war es dann allerdings auch auf der Habenseite.
Einerseits ist die Orientierung an Mathesons Vorlage und seiner 2. filmischen Interpretation “The Omega Man” löblich, andererseits trieft der Film vor non-subtiler, christlicher Symbolik (Apokalypse, Messias, Exodus, Garten Eden, you name it) und erweist sich mit den übermenschlichen Superzombies einen absoluten Bärendienst. Zum Glück heißt der Regisseur nicht Spike Lee, sonst müsste man wohl noch eine dicke Schicht Post-9/11-Metaphorik abtragen. 
Renaissance (2006)
Beeindruckendes Werk, welches auf wirklich sehenswerte Weise rotoskopierte Animation mit fast monochromatischer Farbgebung verbindet. Bis auf wenige Grautöne ist dieser Film nämlich komplett in S/W gehalten. (Wer eine ähnliche Optik schon im Film “Sin City” sehr ansprechend fand, wird mit diesem Film seine Freude haben.)
Zur Story: Paris im Jahr 2054. In der nahezu total überwachten Metropole wird die sehr junge, hoch intelligente Genforscherin Ilona entführt. Auf der Suche nach ihr stößt der ermittelnde Polizist Karas auf eine Reihe von dubiosen Gestalten. 
Ritana (2002)
Science-Fiction ohne jegliche Innovation, ABER (ganz großes “aber”!):
Wer sich einen guten Mix aus ID4, Terminator, E.T., X-Files, Back To The Future, Stargate, Dune und Matrix vorstellen kann, der sollte sich diesen wirklichen unterhaltsamen Streifen mal reinziehen. Und was die SFX betrifft, steht er den großen Vorbildern in nichts nach.
Alt. Titel: Returner – Kampf um die Zukunft
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A Sound Of Thunder (2005)
Interessante Idee, schlechte Ausführung.
Die Idee: Zeitreisen in die prähistorische Ära sorgen für katastrophale Veränderungen in der Gegenwart. Die Änderungen der Evolution schwappen in Zeitwellen über die Menschen hinweg und verändern nach und nach ALLES: Lebewesen, Vegetation, Klima – und bald auch die Menschen selbst.
Die Ausführung: Mittelmäßige Schauspieler (GER+UK+US) – immerhin gibt sich Ben Kingsley die Ehre – und überaus schlechte CGI-Effekte. Schade, denn von Regisseur Peter Hyams war man schon besseres gewohnt (2010, Outland).
» A Sound Of Thunder bei IMDb.com










