
Acoustic Action Alternative Rock Ambient Avantgarde Black Metal Comedy Crime Dark Ambient Death Metal Doom Metal Drama Electronic Experimental Folk Metal Grindcore Hardcore Hard Rock Heavy Metal Horror IDM Indie Rock Industrial Metal Industrial Rock Instrumental Jazz Jesu Melodic Black Metal Melodic Death Metal Metalcore New Wave Noise Pop Post-Metal Post-Rock Power Metal Progressive Metal Progressive Rock Rock Shoegaze Sludge Stoner Rock Thrash Metal Thriller Viking Metal
WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck and Luke Morton requires Flash Player 9 or better.
-
Heaven And Hell – “The Devil You Know” (10.00 / 10)
Megadeth – “Endgame” (10.00 / 10)
The Ruins Of Beverast – “Foulest Semen Of A Sheltered Elite” (10.00 / 10)
The Ruins Of Beverast – “Rain Upon The Impure” (10.00 / 10)
Hadoken – “Luminary” (10.00 / 10)
MattRichtig gutes Review! Finde das Album insgesamt gesehen etwas unspektakulär, aber ansonsten sind THE OCEAN auf...
Gerald Oppermann… tolles Review zu einer aussergewöhnlichen Band! Interkulturelles Leben findet nämlich statt...
MattJo, ziemlich nichtssagendes Album. Nach diesem ganzen Hochgejubel überall dachte ich wirklich, hier kommt was...
Magazine
Post-Rock
Collapse Under The Empire – “The Sirens Sound”
Gefühlvolle Feinheiten
Bei COLLAPSE UNDER THE EMPIRE handelt es sich um eine Truppe der besonders schnellen Art, denn sie haben bereits im November 2009 ihr letztes Album “Find A Place To Be Safe” veröffentlicht. Gut so, denn für den Konsumenten ist es schöner, wenn Bands, die man mag, regelmäßiger als alle zwei bis drei Jahre neue Musik anbieten. Natürlich ist es immer eine Frage der Qualität, denn auf Schnellschüsse können wir alle verzichten, doch diese Gefahr ist angesichts der hochkarätigen Musik, die COLLAPSE UNDER THE EMPIRE einmal mehr auf ihrem aktuellen Album “The Sirens Sound” präsentieren, völlig unbegründet. Das Gegenteil ist sogar der Fall, denn das Niveau von “Find A Place To Be Safe” wird nicht nur erreicht sondern spielerisch übertroffen. 
September Malevolence – “Tomorrow We’ll Wonder Where This Generation Gets Its Priorities From”
Wo bleibt der Mut?
Schön fließender, unverkrampfter Post-Rock wird hier auf diesem Debütalbum zelebriert, der an wenigen Stellen mit ein paar weichen Stimmen ergänzt wird. SEPTEMBER MALEVOLENCE orientieren sich musikalisch dabei an Genregrößen wie EXPLOSIONS IN THE SKY oder auch MOGWAI. Die Schweden kopieren genannte Bands auf “Tomorrow We’ll Wonder Where This Generation Gets Its Priorities From” sehr einschneidend und ordnen sich den Vorgaben des Genres Post-Rock und eben dessen Vorzeige-Bands unter. 
Bridges Of Königsberg – “We Have Many Faces”
Der kürzeste Weg zum Debüt
Die Brücken von Königsberg? Sind hier etwa Informatiker am Werk? Das Brückenproblem, mit dem Leonard Euler einst die Graphentheorie begründete, strahlt allerdings keine trockene Mathematik auf die Musik ab, die das Quartett aus Chicago spielt. Weder verkopft noch vertrackt, sondern sehr geradlinig bewegen sich die Brückengänger im Fahrwasser des instrumentalen Post-Rocks. Einfühlsame Pianoklänge, filigrane, elektronische Detailarbeiten und schwebende Gitarren kennzeichnen die Songs. 
Giants – “Old Stories”
Perfekte alte Geschichten
Post-Rock hat mittlerweile viele Gesichter und jeder Hörer kann sich aus dem schier unüberschaubaren Wust an Bands die Musik wählen, die ihm am meisten zusagt. Wenn die Wahl auf die Sorte Post-Rock fällt, mit der das Genre anfänglich gewachsen ist, dann müssten GIANTS als einer der Top-Kandidaten auf der Liste ganz weit oben stehen. Als spontane Vergleiche würde ich Namen wie EXPLOSIONS IN THE SKY oder THIS WILL DESTROY YOU nennen, denn die musikalische Tiefe ist genannten Bands sehr nahe und auch die Art des Aufbaus der jeweiligen Atmosphäre innerhalb eines Songs ist von ähnlicher Machart. Nein, dies soll keineswegs bedeuten, dass GIANTS nur ein Plagiat der großen Namen des Genres sind. Auch wenn sie genannten Formationen sehr ähnlich klingen und nicht wirklich ein vollkommen eigenes musikalisches Gesicht besitzen, ist ihre Musik phantastisch gut gelungen und schlicht und einfach echt. Jeder einzelne Ton bestätigt dies. 
Maserati – “Inventions For The New Season”
Mit Blick in Richtung Tellerrand
Wenn sich eine Band nach einem schnellen Auto benennt, heißt das natürlich nicht automatisch, dass die gebotene Musik auch flott und reißerisch ist. Im Falle von MASERATI, die sich eher dem Post-, bzw. Indie Rock widmen ist die Sachlage gegensätzlich. Zwar gehen sie nicht durchgehend entspannt zur Sache, wie es bei vielen anderen Formationen des Genres der Fall ist, aber auch die losgelösten Passagen sind eindeutig noch dem Post-Rock im weiten Sinne zuzuschreiben und eben dort einzuordnen. 
Devil Sold His Soul – “Blessed And Cursed”
Manischer Pop?
Wenn Ed von DEVIL SOLD HIS SOUL losbrüllt, verstraffen sich Hochspannungsleitungen, knirschen Brücken unheilvoll und beginnen Triebwerke zu hyperventilieren. Meine Güte, was konnte der Mann am Micro in der Vergangenheit schlecht gelaunt sein und das auch adäquat zum ausdruck bringen. Die neue CD der Briten “Blessed And Cursed” lässt allerdings, und da gehen sie dann doch anders vor als auf dem Vorgänger “A Fragile Hope”, Raum für traurige Klargesänge, nehmen wir nur “Drowning/Sinking”: beinahe poppig schwelgen die Teufel, welche ihre Seele losgeworden sind (an wen eigentlich?), hinauf in Höhen, welche sonst PORCUPINE TREE vorbehalten sind. 
Set Fire To Flames – “Sings Reign Rebuilder”
Geräuschkulisse, Saiten, Felle und Hörner vereint euch
Dieses aus über zehn Personen bestehende Musikerkollektiv aus Montreal/Kanada ist eines der zahlreichen Projekte, an denen Mitglieder der Post-Rock-Legende GODSPEED YOU! BLACK EMPEROR teilnehmen. Zwei Alben wurden bis dato veröffentlicht. Seit 2003 ist es sehr still um die Band geworden und außer ein spontanes Live-Konzert gab es keine weiteren Aktivitäten.
SET FIRE TO FLAMES ist eine Formation mit künstlerisch anspruchsvollem Hintergrund, die einerseits stilübergreifende Mittel nutzt, um ihre Visionen in Töne zu manifestieren, sich andererseits aber auch oftmals im Randbereich zur Geräuschimprovisation und Klangcollage bewegt und somit ziemlich erstklassig polarisiert. 
Lights Out Asia – “Garmonia”
Zurücklehnen und entspannen

Das Debütalbum der U.S.-Amerikaner erschien 2003 und enthielt sämtliche Basis-Sounds, die auf den beiden Folgealben “Tanks And Recognizers” und “Eyes Like Brontide” vertieft und verfeinert wurden. Rein qualitativ gibt es allerdings kaum Unterschiede anzumerken, denn selbst wenn “Garmonia” ‘nur’ das Debüt ist, ist die Klangfülle und -Tiefe enorm feinfühlig, einlullend und schlichtweg wohltuend. Selten habe ich so weiche, klare und gleichsam schöne, in sich stimmige elektronische Sound-Kreationen gehört wie auf den Veröffentlichungen von LIGHTS OUT ASIA. 
Crippled Black Phoenix – “200 Tons Of Bad Luck”
Ein Trauerspiel in 12 Akten
Aus Großbritannien kommen CRIPPLED BLACK PHOENIX und sie spielen eine Mischung aus Alternative-, Post- und 70’s-Rock. Die Mischung kommt zustande durch ausgedehnte, schleichende bis einlullende, leicht hypnotische und psychedelische Arrangements in Kombination mit stilistisch markantem, rockigem Gitarrenspiel aber auch akustischen Klängen. Der relativ schlichte, manchmal sogar unauffällige, mit viel Schwermut versehene Gesang ergänzt passend den Sound und schraubt das instrumentale Post-Ambiente auf ein bestimmtes Maß zurück. Die Musik dieser Band kann und darf man insgesamt gesehen nicht mal eben so in eine bestimmte Ecke oder Schublade stecken, denn dazu ist sie zu eigenständig, auch wenn die benutzten Zutaten für sich alleine stehend bekannt sind. 
Jesu / Envy – “Split EP”
Jesus und der Neid
Auf dieser Split EP, die erstmalig im Jahre 2008 nur in Japan über Daymare Recordings veröffentlicht wurde und seit 2009 weltweit auch über Hydra Head Records erhältlich ist, gibt es eine äußerst interessante und vielversprechende Kooperation zu hören. Die jeweils recht eigentümlichen Sounds von JESU und ENVY ergänzen sich vorzüglich und ergeben insgesamt ein super funktionierendes Ganzes. Die Musik beider Bands harmoniert wunderbar und zeigt dennoch zwei verschiedene Facetten und Spielweisen auf, die dem Begriff Split EP einen inhaltlich runden Sinn geben. 
Murmansk – “Eleven Eyes To Shade”
Gute Musik, anstrengender weiblicher Gesang
Die Finnen von MURMANSK begleiteten zuletzt die auch an diesem Orte euphorisch besprochenen KARNIVOOL auf einer Minitour. Seltsam, was diese Finnen uns hier mit ihrem Zweitwerk auftischen: “Eleven Eyes To Shade” schlängelt sich, wenn man den Ausführungen des Labels Glauben schenken darf, entlang an “Aggresive Shoegaze”, Indie, Krautrock, Noise, Stoner, Ambient und führt so manches Mal in die Psychedelic Corner. 
Jesu – “Lifeline”
Musik zum entspannen
Die Vier-Track-EP “Lifeline” von JESU erschien im Oktober 2007 nur wenige Tage nach der streng limitierten Compilation “Pale Sketches”, die Band-Kopf Justin Broadrick über sein Label Avalanche Recordings veröffentlichte. Als kleine Zwischenstation sollte sie zusammen mit den folgenden Split-Releases mit ENVY und BATTLE OF MICE, sowie der eigenen EP “Why Are We Not Perfect?”, die Zeit zum nächsten vollständigen Album (”Infinity”, 2009) überbrücken. 
Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra – “Kollaps Tradixionales”
Emotionsgeladene Klanglandschaften
Man kommt irgendwie nicht drumherum erst einmal GODSPEED YOU! BLACK EMPEROR zu erwähnen, wenn es um die Musik der Kanadier THEE SILVER MT. ZION geht. Sänger und Gitarrist Efrim Menuck war, bzw. ist Gründungsmitglied der wohl angesehensten Post-Rock-Formation, die es bis dato gab/gibt. Da der Status von GODSPEED YOU! BLACK EMPEROR nach wie vor nicht klar ist, kann an dieser Stelle über ein Fortbestehen nur spekuliert werden. Angeblich sei die Band auf ’standby’. Menuck aber ist nicht tatenlos, denn sein zweites, mittlerweile etabliertes Standbein, ist keineswegs als minderwertiger zu bewerten. 
God Is An Astronaut – “Far From Refuge”
Eigenständig und vielseitig
Nach “The End Of The Beginning” (2002), “All Is Violent, All Is Bright” (2005) und der EP “A Moment Of Stillness” (2006) bieten GOD IS AN ASTRONAUT auf ihrer vierten Veröffentlichung “Far From Refuge” die volle Palette an kernigem, Power-beladenem Post-Rock und schlagen dabei gekonnt den Bogen zu abwechslungsreichem Alternative Rock mit leicht melancholischer Schlagseite. Die Musik auf dem gesamten Album wirkt nie langweilig oder schwerfällig, denn sie ist stets erstaunlich abwechslungsreich und dynamisch ausgerichtet. Letzteres ist ganz eindeutig eine große Stärke von GOD IS AN ASTRONAUT, denn sie beherrschen Dynamik und Feeling bis in die kleinste Feinheit und so detailliert wie nur wenige andere Bands aus dem Genre. 
Jesu / Eluvium – “Split EP”
Musik, die sich ergänzt
Diese Split-EP von JESU und ELUVIUM aus dem Jahre 2007 ist ursprünglich nur auf 12″ Vinyl erschienen und bis heute lediglich teilweise auf CD erhältlich. Von dem Vinyl-Release wurden 4000 Stück hergestellt, 2000 auf dem Label Hydra Head Records und 2000 auf dem ELUVIUM-Haus-Label Temporary Residence Limited. Als Gimmick gibt es das Vinyl in Weiß, Geld, Schwarz sowie in durchsichtig/Bernstein. Die JESU-Tracks wurden später (2008) auf der EP “Why Are We Not Perfect” mit zwei zusätzlichen Versionen in Form der Stücke “Why Are We Not Perfect (Alternative Version)” und “Blind & Faithless (Extra Mix)” erstmals auf CD veröffentlicht. 










