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Heaven And Hell – “The Devil You Know” (10.00 / 10)
Megadeth – “Endgame” (10.00 / 10)
The Ruins Of Beverast – “Foulest Semen Of A Sheltered Elite” (10.00 / 10)
The Ruins Of Beverast – “Rain Upon The Impure” (10.00 / 10)
Hadoken – “Luminary” (10.00 / 10)
MattRichtig gutes Review! Finde das Album insgesamt gesehen etwas unspektakulär, aber ansonsten sind THE OCEAN auf...
Gerald Oppermann… tolles Review zu einer aussergewöhnlichen Band! Interkulturelles Leben findet nämlich statt...
MattJo, ziemlich nichtssagendes Album. Nach diesem ganzen Hochgejubel überall dachte ich wirklich, hier kommt was...
Magazine
Heavy Metal
Accept – “Blood For The Nations”
Neuer Stoff ist immer auch alter Stoff
“Beat The Bastards”, was für ein sägendes Eingangsriff! Der Opener vom neuen ACCEPT-Opus “Blood For Nations” ist in der Tat ein guter Kracher, flott, heavy, mit den typischen ACCEPT-Trademarks im Chorus. ACCEPT ohne Udo? Nun, Mark Tornillo vertritt ihn ganz gut. Ein wenig an die Shouter von METAL CHURCH und OVERKILL angelehnt, strengt er seine Stimmbänder unablässig an, läuft immer hochtourig, kurz vor dem Abkippen. 
Danzig – “Deth Red Sabaoth”
Glenn kann es auch noch
Sechs Jahre nach seinem letzten Werk “Circle Of Snakes”, welches wie seine Vorgänger nicht recht überzeugen konnte, will es der alte Mann des Düsterrocks noch einmal wissen. Er hat eine illustre Runde um sich geschart: Gitarrist Tommy Victor (PRONG), Bassmann Steve Zing (Ex-SAMHAIN) und Johnny Kelly (Ex-Type O NEGATIVE) sollen DANZIG wieder Leben einhauchen. Der Opener “Hammer Of The Gods” marschiert metallisch, der gute Glen setzt seine Stimme wieder so ein, dass man nicht andauernd zusammenzuckt, weil man meint, er hätte die rostschartige Dose gleich mitinhaliert; auch die eigenwillig-schrägen Gitarrenpassagen oder Samples sind verschwunden. Eher knüpft die Band an die ersten drei Alben an, was fein stimmt. 
Iron Maiden – “The Final Frontier”
Coming home – Back to the village again…
Mit einem gänzlich untypischen, aber phantastisch atmosphärischen Intro eröffnen IRON MAIDEN ihr neues Album “The Final Frontier”. Düster, mit fein quer schießenden Schlagzeugfiguren, Industrialsequenzen und schrägen Leads spielen sich die Engländer warm, um nach Minuten endlich mit dem hell-markanten Gesang von Bruce aufzuwarten. Technoid, schizophren, dunkel sägt der äußerst mutige Opener “Satellite 15… The Final Frontier”, sehr facettenreich Moderne mit Tradition mischend sich in unsere Gehörgänge. Das Break um 4:40, welches zurück zu den Wurzeln führt und ein tolles Riffing auffährt, wird formidabel in den Track integriert. Diese Eröffnung gefällt mir viel besser als die Songs der letzten Alben, welche mir oft zu lang und zuwenig spannungsreich komponiert waren. Außerdem fällt auf, dass die Gitarren viel fetter produziert sind und mit mehr Schmackes einher kommen. Das Solo ist dermaßen filigran enthusiastisch eingespielt, dass Erinnerungen an “Piece Of Mind” aufkommen. 
Blind Guardian – “At The Edge Of Time”
Mittig angelegt
Früher, in den Neunzigern, haben BLIND GUARDIAN zusammen mit RUNNING WILD den trven Spirit aufrechterhalten inmitten des Hypes um New Metal, Alternative oder Grunge etc. “Imaginations From The Other Side” und “Nightfall In Middle Earth” waren feine CDs, welche allerdings die Schraube des Möglichen bereits überdreht hatten. Auf den nächsten Alben wurde dennoch weiter gefräst, das Gewinde krängte aus und alles lief in Leere. Kolossal überladene Songs ohne Sinn und Verstand wurden überproduziert und zeigten deutlich, dass BLIND GUARDIAN, wenn sie weiterhin zu den Guten gerechnet werden wollten, den Focus wieder auf den Song und nicht auf das opulente Arrangement legen mussten, da die Band im Prog eben NICHT zu Hause war. Und eine plastische Produktion hat noch nie organische, handgemachte Songs ersetzen oder mangelnde technische Fertigkeiten wirklich überdecken können.
“At The Edge Of Time” nun, wie ist dieses neue Werk einzuordnen? 
Grand Magus – “Hammer Of The North”

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Judas Priest, Langeweile oder Spielzeughämmerchen? Bei einem Bandnamen vom Schlage GRAND MAGUS und dann noch einem Titel in Form von “Hammer Of The North” denkt man doch an nichts anderes als an ein kolossales Schlachtschiff von einem Album, was da über uns als Hörer hereinbrechen muss. Ob die Schweden nun tatsächlich eine Hammerplatte abgeliefert haben, diskutieren ME und Matt Sick. 
Svarthahrid – “Ex Inferi”
When autumn storms come
Bei fast 40 Grad Celsius Black Metal hören? In jedem Falle, wenn es sich um die Kollegen von SVARTAHRID handelt. Denn selbige führen uns mit ihrem neuen Opus “Ex Inferi” gekonnt zurück in rockige Schwarzmetallatmosphäre, wie sie etwa DIMMU BORGIR mit “Enthroned Darkness Triumphant” einst im Mai zelebrierten. Soll heißen: New Wave Of British Heavy Metal-Elemente werden strategisch fett platziert, die Gitarren braten brachial, sägen, biegen sich, die Attacken von metallischen Wespen folgen auf dem Fuße (u.a. “Bastard Child”). 
Annihilator – “Annihilator”
Unausgewogen
ANNIHILATOR werden für mich auf ewig mit “Alice In Hell” und zwar ehrlich gesagt NUR mit dem Opener des Albums, verbunden bleiben. Seltsam, was diese Band unter ihrem Banner für unterschiedlich gestrickte Alben veröffentlichte. Der Stilmischmasch war nicht jedermanns Sache, was auch daran lag, dass sich Jeff wohl nie entscheiden konnte, was er wirklich machen wollte: US-Klischeerock oder Metal mit Thrash-Versatzstücken nach Art der damaligen Szenevorbilder. 
Breed77 – “Insects”
Moderner Metal mit iberischen Wurzeln
‘Flamenco Metal’ – klingt sehr blumig und weckt sicherlich erst einmal andere Assoziationen beim Leser, als die Musik der Gibraltar-Kombo BREED77 beim Hörer. Die leben nämlich zwar seit geraumer Weile in London, haben aber viel von ihren iberischen Wurzeln in ihre ganz persönliche Interpretation von Metal hineingelegt. Auf ihrem Debüt “In My Blood” war das noch sehr deutlich zu hören, mittlerweile ist der Flamenco-Anteil ein Stück zurückgeschraubt und fokussiert worden. Man merkt das vor allem an der rhythmischen Seite der Band, die sehr variationsreich und lebhaft ausfällt. 
Falconer – “Northwind”
Die Rückkehr des Königs
Als mit dem 2006 erschienenen Album “Northwind” bekannt wurde, dass Mathias Blad wieder das Mikro bei den Schweden FALCONER besingt, war mein erster Gedanke: Endlich sind sie wieder komplett. Mann kann zu dem Sänger stehen wie man will, aber niemand kann verleugnen, dass er eine eigenständige Stimme hat, die man sofort erkennt und heraushört. Blad, der ja bekanntlich auf den ersten beiden Alben sang, verlieh FALCONER durch sein charismatisches Organ einen besonderen Status in der Power-Metal-Szene. Nein, ich will damit nicht behaupten, dass FALCONER einmalig toll und erhaben sind, keineswegs, aber dadurch, dass Mathias Blad eben nicht klingt wie 99% seiner Kollegen, stachen und stechen FALCONER nach wie vor einfach heraus aus dem Wust an gesichtslosen Bands. 
Rhapsody Of Fire – “The Frozen Tears Of Angels”
Herzblut, oder: Eine Mitternachtsparty mit Luca, Eros, Alexi, Dani und Angelo
RHAPSODY OF FIRE machen also weiter. Nach einem lupenreinen CRADLE-OF-FILTH-Intro eröffnet “The Frozen Of Angels” mit Epik, Pomp und Hall. Ein wenig erinnern die Italiener an FATES WARNING aus den Anfangszeiten, ein wenig hatte ich gesagt! Der Refrain ist warm, plüschig, jedoch auf angenehme Weise anschmiegsam. Die Affinität zu CHILDREN OF BODOM ist, was die Leads und Soli angeht sowie auch den Gebrauch der Keys, obligatorisch. 
Keep Of Kalessin – “Reptilian”
Optimale Performance
Ein endlos anmutendes, allerdings durchaus dramatisch-zugespitztes Intro führt uns mitten hinein ins Terrarium, dorthin, wo wir nicht sein möchten, denn es wimmelt von Echsen, Waranen und Reptilien anderer Art. Riffing, tackerndes Schlagzeug und der typisch heisere Gesang erinnern uns an die Armada, welche uns hier ausgesetzt hatte. Alles tönt kolossal, ein wenig vertrackt, modern und zugleich atavistisch. Norwegisch eben. IN VAIN oder ISKALD kommen mir da in den Sinn.
Dann setzt es die bekannten Chöre. Bekannt, und nicht schlecht; dennoch, die Melodien der beiden Vorgänger waren mir nach kurzer Zeit zu anschmiegsam, die Drums zu sehr im Vordergrund und überhaupt, Langzeitwirkung stellte sich bei derart unterkühlter Musik nicht ein. Eigentümlich, wie Sterilität mehr und mehr Einzug in das schaffen der Norweger hält; es soll wohl Ausdruck der Moderne sein. 
Communic – “Waves Of Visual Decay”
Nur ein schwaches NEVERMORE-Album?
Gleich die ersten Töne machen klar, dass hier nur eine Band am Werk sein kann, denn nur eine Band spielt diesen unverwechselbaren Stil. Das vorliegende Album von NEVERMORE ist… ähm, Moment, noch einmal eben auf die Hülle gucken… sorry, von COMMUNIC ist ein wahrlich, ähm, ansprechendes, wenn auch nicht überragendes NEVERMORE-Album geworden. Ja, so könnte man es denn wohl sagen… 
Raven – “Walk Through Fire”
Muckimucke
“Life At The Inferno” grölten die Raben einst, “Faster Than the Speed Of Light” und “Fire Power”. Als “Athletic Rock” wurden sie bezeichnet, nach ihrem gleichnamigen Song. Nicht ganz zu Unrecht. Fast dreißig Jahre nach ihren Großtaten noch immer diesen Stiefel zu spielen, kaum zu glauben.
Denn das tun sie. Es tönt altmodisch, dieses Gekreische zu quietschigen Gitarren und immer noch recht schnellen Songs. Dennoch, sie sind auch etwas zahmer geworden. Manchmal liegt das Schwergewicht eher auf Rock als auf Athletik. Die Gitarren sind immer noch vom Wahnsinn des unterflogenen Radars gezeichnet, es sägt, rauscht und Stahl wird gebogen, nämlich dann, wenn die Hurricane einschlägt. 
Jon Oliva’s Pain – “Festival”
Hall Of The Hamburger King
Es ist lange her, dass Jon Oliva alleiniger Frontmann bei den legendären SAVATAGE war. Seine schrillen Schreie und sein hektischer Gesang wurden neben den kantigen Licks seines viel zu früh verstorbenen Bruders “Criss” zum Markenzeichen der US-amerikanischen Band. JON OLIVA’S PAIN nennt sich sein Soloprojekt (eines von zahlreichen Sideprojekten von SAVATAGE-Mitgliedern), welches mit “Festival” nun ein neues Lebenszeichen von sich gibt.
Jon Oliva neigte ja in der Vergangenheit sehr zu barockem Pomp und aufgeblasener Musicalatmosphäre, sodass wir schon im Vorfeld einiges zu befürchten haben. 
Armored Saint – “La Raza”
Dinosaurier des Rock Pt. III – The saints are raising here!
Die altgedienten US-Recken ARMORED SAINT veröffentlichen selten Longplayer. Im Grunde hat diese Band drei gute Alben vor ca. 25 Jahren kreiert, “March Of The Saint” mit dem legendären Titeltrack und “Seducer”, das trockene “Delirious Nomad” und das härteste und beste Werk “Raising Fear” (”Raising Fear”, “Human Vultures” und “Chemical Euphoria” sind noch heute 10-Punktesongs). Die späteren Alben erreichten diese Klasse nicht mehr, weil die Band sich mehr und mehr dem US-Einheitsmetal anbiederte. Nun ist John Bush also mal wieder zurück nach den diversen Mätzchen bei ANTHRAX. Und wir dürfen gespannt sein, ob diese Band sich noch einmal zur Höchstform aufraffen kann. 












