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Heaven And Hell – “The Devil You Know” (10.00 / 10)
Megadeth – “Endgame” (10.00 / 10)
The Ruins Of Beverast – “Foulest Semen Of A Sheltered Elite” (10.00 / 10)
The Ruins Of Beverast – “Rain Upon The Impure” (10.00 / 10)
Hadoken – “Luminary” (10.00 / 10)
MattRichtig gutes Review! Finde das Album insgesamt gesehen etwas unspektakulär, aber ansonsten sind THE OCEAN auf...
Gerald Oppermann… tolles Review zu einer aussergewöhnlichen Band! Interkulturelles Leben findet nämlich statt...
MattJo, ziemlich nichtssagendes Album. Nach diesem ganzen Hochgejubel überall dachte ich wirklich, hier kommt was...
Magazine
Hard Rock
Avenged Sevenfold – “Nightmare”
Durcheinander
Kompliziert wie immer tönen die US-Boys von AVENGED SEVENFOLD. Einerseits spielen sie mit allen möglichen Stilmitteln, rätselhaften FATES WARNING-Akkorden, Musical-Passagen und Akustikbreaks, andererseits lassen sie auch der Moderne Raum. So entstehen Songs von seltsamer Thematik, das muss man sagen. Ob nun MetalCore oder Tradition, immer werden die Auschnitte eigenartig verkoppelt.
Reichlich nasaler Gesang begleitet auf die Alptraumreise. DREAM THEATER sind da etwas geschickter im Arrangieren der Tracks. Die Gitarrenkünste von AVENGED SEVENFOLD sind allerdings klasse. Wenn die Soli begeistern können, stören mich die bewusst trendy ausfallenden Strophenphasen, in denen die Band besonders anbiedernd einher kommt. 
Disturbed – “Asylum”

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Irgendwann musste es passieren, irgendwann legt auch eine erfolgreiche Band wie DISTURBED eine ziemliche Arschbombe hin. “Asylum” mag bei den üblich verdächtigen Kritikerprofis zwar noch gute Wertungen einheimsen, bei den Fans ist aber eine zunehmend düstere Stimmung zu bemerken. Nachdem bereits die ersten Hörproben für Ernüchterung gesorgt haben, werden jetzt die schlimmsten Befürchtungen in Albumlänge wahr: Das fünfte Album von DISTURBED ist ein ziemlicher Reinfall, da sind sich ME und Bastian einig. 
40 Grit – “Heads”
Forgotten Nu Stuff – Teil XIII
Es war das verflixte siebte Jahr. Die Band, die sich 1997 in Concord, Kalifornien, zusammenfand, war seit jeher von Besetzungswechseln geprägt gewesen, doch als dann 2004 Bassist Kevin Young das Handtuch warf, schien das das Schicksal der Band zu besiegeln. Nur wenig später, im Februar 2004, erklärten sie auf ihrer Homepage das Ende von 40 GRIT.
Vier Jahre zuvor war ihr Debütalbum “Heads” erschienen, ein ziemlich vielversprechender Brocken. Tonnenschwere Riffs, brutales Schlagzeug und eine allgemein düstere Stimmung kennzeichnen diese schwerlastige Platte. 
OneSideZero – “Is This Room Getting Smaller?”
Forgotten Nu Stuff – Teil XII
ONESIDEZERO ist eine der Bands, die das Zeug zum ganz großen Durchbruch hatten. 1997 in Los Angeles gegründet bewiesen sie schon sehr bald auf ihren ersten Demos ein ungeheures Talent und unbändige Energie. Die mehr als überzeugende Mischung aus Alternative Rock mit Elementen aus dem Grunge und Nu Metal ging auch an den A&R Leuten von Maverick Records nicht vorbei, und so ergatterten sie quasi auf Anhieb einen Majordeal.
Auf dem Debüt hört man melodischen, kraftvollen Rock vom Feinsten, der vor – man muss es einfach so deutlich sagen – geilen Hooks und Riffs nur so strotzt. Und dann der Sänger! Jasan Radfords Stimme, die von einfühlsam bis aggressiv alle Register zieht, ist fast schon zum Verlieben, was vor allem Fans vom TOOL-Maynard anziehen dürfte, trifft Radford doch dessen markante Phrasierung verblüffender Weise ein ums andere Mal. 
Zeke – “‘Til The Livin’ End”
Deutlich runtergetuned
Mit diesem Album hatten ZEKE eine kleine aber durchaus entscheidende Veränderung in ihrem Sound vorgenommen. Vorbei sind scheinbar die Zeiten des Highspeed-Rock’n'Roll, denn nie zuvor klangen ZEKE so sehr nach MOTÖRHEAD wie auf “‘Til The Livin’ End”, was zwar den Schmutzanteil in der Musik untermauert, jedoch eben auch ganz klar Abstriche im Speed macht. Natürlich drücken auch MOTÖRHEAD ordentlich und ZEKE schließen sich demselben Rezept amtlich an, allerdings ist das entscheidende Markenzeichen der Seattle-Rocker abhanden gekommen. Auf den flotten Punk-Rock-Speed wartet man auf diesem Album sehr lange. Erst ab dem zehnten Track gibt es kurz den bekannten ZEKE-Turbogang zu hören. Ansonsten preschen sich die Burschen zwar immer noch zügig aber trotzdem auch gezügelt durch den Äther. 
The Union Underground – “An Education In Rebellion”
Forgotten Nu Stuff – Teil V
1996 hoben Sänger Bryan Scott und Gitarrist Patrick Kennison, Freunde von der High School, im heißen Texas ihre Band THE UNION UNDERGROUND aus der Taufe. Wenig später stießen Schlagzeuger Josh Memelo und Bassist John Moyer dazu. Mit ihrem ersten selbst veröffentlichten Album konnten sie für eine Undergroundband beachtlichen Erfolg erzielen, der auch an großen Labels nicht vorbeiging. Columbia’s A&R John Weakland bekam die Scheibe in seine Finger und hörte das Potential einer Band, die genug Raffinesse, Vielseitigkeit und Energie mitbrachte, um in der heranlaufenden Nu-Metal-Welle kräftig mitmischen zu können. Das war auch die Zeit, in der Majors noch wesentlich mehr Geld in junge Talente steckten, als heutzutage. 
Epidemic – “Epidemic”
Forgotten Nu Stuff – Teil III
EPIDEMIC waren das, was man wohl als “Kollisionsband” bezeichnen könnte – weil alle Musiker wie in einem Crash aus unterschiedlichen Richtungen zusammengekommen sind, miteinander kollidierten und danach in ebenso unterschiedliche Richtungen wieder auseinandergingen. So etwas ist vor allem dann verdammt schade, wenn solche Bands Potential für viel mehr offenbarten. 
Electro Baby – “Speye”
Stoner, Baby!
Die deutschen Rocker ELECTRO BABY sind bisher an mir vorbeigegangen, und das wo sie doch schon seit Jahren unterwegs sind. “Speye” ist jedenfalls schon Album Nummer Vier. Auf den ersten Blick dachte ich, dass mich etwas in der Art von Horror Punk erwartet, und auch wenn im ersten Song “The Arrival” sogar ein zarter Hauch von diesem Flair mitschwingt, werden hier ganz andere Saiten geölt. ELECTRO BABY stehen für energiegeladene Mischung aus Hard und Stoner Rock und einer Prise ursprünglichen Heavy Metals, und “Speye” ist wie ein wilder Trip durch ausgedörrte Landschaften, über zerbröselnde Highways, hinein in blutrote Sonnenuntergänge. 
Breed77 – “Insects”
Moderner Metal mit iberischen Wurzeln
‘Flamenco Metal’ – klingt sehr blumig und weckt sicherlich erst einmal andere Assoziationen beim Leser, als die Musik der Gibraltar-Kombo BREED77 beim Hörer. Die leben nämlich zwar seit geraumer Weile in London, haben aber viel von ihren iberischen Wurzeln in ihre ganz persönliche Interpretation von Metal hineingelegt. Auf ihrem Debüt “In My Blood” war das noch sehr deutlich zu hören, mittlerweile ist der Flamenco-Anteil ein Stück zurückgeschraubt und fokussiert worden. Man merkt das vor allem an der rhythmischen Seite der Band, die sehr variationsreich und lebhaft ausfällt. 
Krokus – “Hoodoo”
Dinosaurier des Rock Pt.IV: If you want blood, you got Emmentaler
An und für sich finde ich es ja lobenswert, wenn ältere Bands ihre musikalische Linie beibehalten. Wenn es aber darauf hinausläuft, GENAUSO klingen zu wollen wie 1982, dann werde ich doch etwas skeptisch. Die Schweizer KROKUS klangen schon damals wie eine 1/1-Kopie von AC/DC; was am Bon Scott-artigen Gesang von Vocalist Marc Storace lag und daran, dass Malcolm Youngs Rhythmus-Gitarrenarbeit einfach so übernommen würde, als handelte es sich um eigene Einfälle. Das war seinerzeit frech und hatte durchaus Unterhaltungswert; man denke an die LPs “Hardware” und “One Vice At A Time” und gelungene Songs wie “Easy Rocker” oder “Playin‘ The Outlaw”. 
Valborg – “Crown Of Sorrow”
Zeitgeister gegen den Zeitgeist
Zum Glück gibt es noch Bands, die es einem alles andere als leicht machen, sie einzuordnen. Ja, zum Glück, denn so allmählich ist man satt von Monokulturen, musikalischer Einheitskost und akustischem Fast Food. Man soll ja nicht glauben, dass sich diese Erscheinung nur im Mainstream findet – nein, gerade weil der Underground noch viel reichhaltiger ist als das alltägliche Radiogedudel und Popstargedöns, wird man dort von noch viel mehr Standardkram überschwemmt, dass man nahezu erblindet und zu ersticken droht.
Mit etwas Glück schaffen es dann Bands wie VALBORG aus dieser zähen Masse hervorzustechen. Wer sie nicht schon kennt, muss sie finden. Eine Band aus dem Zeitgeister Kollektiv, da weiß der Kenner eigentlich schon, was er grundsätzlich erwarten darf. Es ist Musik, die vor allem eins ist: authentisch. 
Raven – “Walk Through Fire”
Muckimucke
“Life At The Inferno” grölten die Raben einst, “Faster Than the Speed Of Light” und “Fire Power”. Als “Athletic Rock” wurden sie bezeichnet, nach ihrem gleichnamigen Song. Nicht ganz zu Unrecht. Fast dreißig Jahre nach ihren Großtaten noch immer diesen Stiefel zu spielen, kaum zu glauben.
Denn das tun sie. Es tönt altmodisch, dieses Gekreische zu quietschigen Gitarren und immer noch recht schnellen Songs. Dennoch, sie sind auch etwas zahmer geworden. Manchmal liegt das Schwergewicht eher auf Rock als auf Athletik. Die Gitarren sind immer noch vom Wahnsinn des unterflogenen Radars gezeichnet, es sägt, rauscht und Stahl wird gebogen, nämlich dann, wenn die Hurricane einschlägt. 
The Storm – “Black Luck”
Dänisches Herkuleswerk
Bei meinem ersten jungfräulichen Hörerlebnis des neuen Albums der Dänen ging es mir ähnlich wie bei den Norwegern von MAGENTA: Ich wusste relativ genau, was ich zu erwarten hatte und wurde trotzdem gewaltig überrascht. Was hatte ich erwartet? Wunderschönen, opulent arrangierten Pop-Rock mit Wahnsinnsmelodien, die sich sofort im Gehörgang festsetzen. Und als der erste Song “Wall Of Shame” mit Sirenen startete, krachte mir plötzlich eine saftige Portion Hard Rock entgegen – wow! Dass THE STORM so dick auftragen, hätte ich ihnen ehrlich gesagt nicht zugetraut, aber wenn man Pernille Rosendahls energische Stimme dazu hört, spürt man, dass ihnen das im Blut liegt. Und wenn ich dann wieder an MAGENTA denke… dann war es bei denen ganz genauso. 
Hurt – “Goodbye To The Machine”
Schräg ist gut
Die alternativen US-Rocker HURT liefern zu Beginn ihres neuen Albums “Goodbye To The Machine” zwei richtig Knaller. “Got Jealous” und “Pandora” bringen etwas von der Wut der Band über ihre alte Plattenfirma Capitol zu Gehör, denn trotz guter Verkaufszahlen des guten Vorgängers “Volume II” wurden HURT vor die berühmte Tür gesetzt.
Diese Mischung aus Indie- und Alternative mit metallischen Versatzstücken, wobei auch sanften Klängen Raum eingeräumt wird, wird konsequent beibehalten. “Wars” enthält alle eben genannten Facetten. NIRVANA und METALLICA zählen sie zu ihren Haupteinflüssen; dennoch kopieren die US-Boys nicht, sondern wildern, fragmentieren, setzen zusammen, schütteln alles durch, erschaffen neue Kompositionen. 
Scorpions – “Sting In The Tail”
Dinosaurier des Rock Pt. II – Blechmedaille!
Das letzte Album der SCORPIONS soll es also sein… “Sting In The Tail” nimmt dabei sicher nicht ganz ungewollt Bezug auf die erfolgreichste Zeit der Hannoveraner. Denn mit “Love At First Sting” war die Band im Zenit ihrer Bekanntheit; obwohl das Album seinerzeit nur Durchschnitt repräsentierte, war die Band inzwischen anerkannte Szenegröße und erfreute sich auch im Metal-Sektor einiger Beliebtheit; die wirklich guten Veröffentlichungen wie das gnadenlos geniale “Tokyo Tapes”-Livealbum, “Lovedrive” (noch mit Michael Schenker), “Animal Magnetism” oder “Blackout” erfuhren die verdiente Huldigung. 












