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Heaven And Hell – “The Devil You Know” (10.00 / 10)
Megadeth – “Endgame” (10.00 / 10)
The Ruins Of Beverast – “Foulest Semen Of A Sheltered Elite” (10.00 / 10)
The Ruins Of Beverast – “Rain Upon The Impure” (10.00 / 10)
Hadoken – “Luminary” (10.00 / 10)
MattRichtig gutes Review! Finde das Album insgesamt gesehen etwas unspektakulär, aber ansonsten sind THE OCEAN auf...
Gerald Oppermann… tolles Review zu einer aussergewöhnlichen Band! Interkulturelles Leben findet nämlich statt...
MattJo, ziemlich nichtssagendes Album. Nach diesem ganzen Hochgejubel überall dachte ich wirklich, hier kommt was...
Magazine
Death Metal
Black Breath – “Heavy Breathing”
New Wave Of US-Sunlight-Crustcore
Dass Seattle musikalisch nicht vor sich hin dämmert, beweisen die US-Boys von BLACK BREATH. Meine Güte, was stürmen diese räudigen Buben durch das heimatliche Wohnzimmer, um eine Spur der Verwüstung zu hinterlassen. Mit filigraner Sunlight-Revival-Produktion von Kurt Ballon (CONVERGE) ausgestattet, sägen sich die Jünger des Old-School-Schweden-Tods durch ein Soundgebräu, welches appetitlich durch Crust, Hardcore und New Wave Of British Heavy Metal-Licks angereichert wird. Könnte so eine Mischung aus CONVERGE, ENTOMBED, CARCASS und NAPALM DEATH klingen? Vielleicht. 
Grave – “Burial Ground”
Grave mit Groove
Liegt es nun an Drummer Ronnie Bergerståhl, dass das Ungetüm GRAVE wieder zu alter Stärke aufläuft? Fast könnte man es denken. Denn “Burial Ground” geht wieder mehr in Richtung alte Schule, streift BOLT THROWERs Halbkettenfahrzeuge und schafft es tatsächlich, während des Wendens, Ausweichens und Vorpreschens, einige Beulen bei unserem britischen Vorzeigetank zu hinterlassen. BOLT THROWER haben ein Einsehen; daher geht es nun gemeinsam weiter, quer zur Fahrtrichtung anderer Verkehrsteilnehmer. 
Witchery – “Witchkrieg”
Lieber eine neue MERCYFUL FATE!
Auch das Alle-Fünf-Jahre-Projekt WITCHERY lässt eine neue CD vom Ablagestapel. Gästeklampfer wie u.a. Kerry King (SLAYER), Andy LaRocque (KING DIAMOND) oder Hank Sherman (MERCYFUL FATE) sollen dem Sound der Band zu mehr Variabilität und Konsequenz verhelfen. Der neue Sänger, Ex-MARDUK-Fronter Legion, bringt zudem neue Aspekte in die Musik. Er orientiert sich eher am Death Metal als am Black Metal (wie es in der Vergangenheit bei Vorgänger Toxine der Fall war). Außerdem wurde die traditionell-dunkle Heavy Metal-Schlagseite durch Thrash ersetzt, sodass die Band nun ganz anders tönt als in der Vergangenheit. 
Whourkr – “Naät”
Wahnwitzige Symbiose aus Synthetik und Metall
Was die Franzosen Igorrr, -I Snor und Öxxö Xööx mit ihrem Projekt WHOURKR hier veranstalten ist kurz gesagt weit weg von Gut und Böse. Mit ihrer Mischung aus Death Metal, Hardcore Electronics und einer gehörigen experimentellen Kraft, dürften die Tonakrobaten völlig polarisieren und im Grunde weder die Metal- noch die Electronikfraktion vollends für sich gewinnen. Lediglich aufgeschlossene Hörer experimenteller Klänge und mutiger Stilsymbiosen sind gefragt, die sich nicht vor nervenaufreibenden Sample-Experimenten scheuen und sich mit überdrehten Sounds anfreunden können. 
Amoral – “Wound Creations”
Zu gleichförmig
Mit “The Verge”, welches man mit seinen 1:47 Minuten Spielzeit als Intro bezeichnen könnte, gibt es zum Einstand erst einmal ordentlich was auf die Glocke. Dann wandelt sich der Track zum einem technisch ausgereiftem Riffwerk, welches als Spiegel des gesamten Albums gilt. Hochgeschwindigkeitsattacken werden auf “Wound Creations” weitestgehend vermieden, nur vereinzelt sind Anhebungen der Geschwindigkeit erkennbar aber nicht weiter erwähnenswert. AMORAL legen vordergründig Wert auf wohl strukturiertes Riffing mit leichten Melodieeinschüben. Doppelstimmige Gitarren kommen ebenso zum Einsatz wie unterschwellige Melodylines und gut erkennbare Abstufungen zwischen den Parts. 
Thulcandra – “Fallen Angel’s Dominion”
Epigon ohne Seele
Die Bayern von THULCANDRA hatten den Selbstmord ihres Gitarristen zu verkraften. Dazu die Vorliebe für Jon und seine DISSECTION, das muss ein unheiliges Gebräu geben. Und jedes Motiv der Veröffentlichung “Fallen Angel’s Dominion” atmet “Nights Blood”, “Soulreaper” oder “Where Dead Angels Lie”. Nun, das könnte fein stimmen.
Tut es aber nicht. Zwar machen die Buben das schon ganz nett, DISSECTION zu covern, aber die ganz großen Kompositionen haben sie nicht am Start. 
Unsoul – “Magnetic Mountain”
Dieses eine Mal, in der geheimnisvollen Stadt…
Mit reichlich Verspätung eingetrudelt, aber trotzdem erwähnenswert: Das “Comeback”-Debüt der Berliner UNSOUL. Ich unterstelle den Jungs einfach mal, dass sie von Schubladen und Kategorien ebenso wenig halten, wie aufgeschlossene Metalheads – und ebenjenen möchte ich diese Platte ans Herz legen, denn überzeugender kann sich der Underground kaum zu Wort melden.
Bei UNSOUL sind aus einstigen Death-Metallern Grenzgänger geworden, die sich mittlerweile aus einem reichhaltigen Stilfundus bedienen: Progressives, Death Metal, Psychedelisches, Technisches. Für Hörer, die gern auf Entdeckungsreisen gehen, bietet “Magnetic Mountain” genau die spannende Klangwelt, um sich auszutoben. 
Ikuinen Kaamos – “Fall Of Icons”
Die Säulen des Herakles
Mit “The Forlorn” gelang den Finnen von IKUINEN KAAMOS vor einigen Jahren ein gutes Debüt. “Fall Of Icons” führt nun tiefer in den OPETH-Kosmos. So manch eine Passage erinnert vom Arrangement her stark an die schwedischen Idole. Im Gegensatz zu selbigen setzen IKUINEN KAAMOS ähnlich SWALLOW THE SUN bisweilen eine gemeine Black Metal-Stimme als Kontrast zu tiefen Growls.
Die akustischen Soli und hakeligen Gitarrenirrfahrten lassen labyrinthische Atmosphäre entstehen: ist der Ausgang dort, wo dunkle Gesänge in trügerischer Sicherheit wiegen oder gegenüber, wo melodische Akkorde über antiken Säulen sanft schweben? “Indoctrination Of The Lost” und “Statues” werfen mit Feueraugen Blitze; wer sich umdreht, erstarrt zur Salzsäule. Ein melancholisch-philosophischer Unterton zieht sich wie der Faden der Ariadne durch das Opus. Wir rätseln: wird sich der düstere Orakelspruch erfüllen? 
Valborg – “Crown Of Sorrow”
Zeitgeister gegen den Zeitgeist
Zum Glück gibt es noch Bands, die es einem alles andere als leicht machen, sie einzuordnen. Ja, zum Glück, denn so allmählich ist man satt von Monokulturen, musikalischer Einheitskost und akustischem Fast Food. Man soll ja nicht glauben, dass sich diese Erscheinung nur im Mainstream findet – nein, gerade weil der Underground noch viel reichhaltiger ist als das alltägliche Radiogedudel und Popstargedöns, wird man dort von noch viel mehr Standardkram überschwemmt, dass man nahezu erblindet und zu ersticken droht.
Mit etwas Glück schaffen es dann Bands wie VALBORG aus dieser zähen Masse hervorzustechen. Wer sie nicht schon kennt, muss sie finden. Eine Band aus dem Zeitgeister Kollektiv, da weiß der Kenner eigentlich schon, was er grundsätzlich erwarten darf. Es ist Musik, die vor allem eins ist: authentisch. 
Strapping Young Lad – “The New Black”
Erfüllt nicht ganz die Erwartungen
Meine Güte, was war ich damals gespannt auf diese Scheibe von Devin Townsend, bzw. STRAPPING YOUNG LAD. “Alien” und sowieso alles davor gefiel mir richtig gut. Das eine Album etwas mehr als das Andere, aber Durchhänger waren keine dabei. Auch “The New Black” ist alles andere als schwach, auch wenn man Abstriche machen muss, aber dazu gleich mehr.
Mr. Townsend hatte wie üblich seine (laut eigener Aussage angeblich) gleichberechtigten Mitstreiter Gene Hoglan, Jed Simon und Byron Stroud um sich gescharrt, um der Metal-Welt einen weiteren wuchtigen Schlag ins Gesicht zu verpassen. Gelungen? Nun ja, im Groben schon, in den Feinheiten jedoch erscheinen mir beim Hören dieses extremsten (?) Projektes von Devin Townsend die ersten Verschleißerscheinungen, um nicht sogar zu sagen die ersten Schwächen. 
Unleashed – “As Yggdrasil Trembles”

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Die alten Recken von UNLEASHED, seit mehr als 20 Jahren sind sie aktiv – und sie sind sich treu geblieben. Das ist auch bei ihrem neuen Album nicht anders, das vielerorts als “Lehrstunde” des “wahren Schweden Death Metals” angepriesen wird. Bestätigt nun “As Yggdrasil Trembles” die Originalität und Frische der Band, ihren Sitz auf dem Thron, auf den sie immer gern gehoben werden, oder sind UNLEASHED letztendlich auch eine der Bands, an der der Zahn der Zeit nagt? Unsere Redakteure ME und Matt haben sich die Sache mal genauer angehört und kratzen an dem Lack, den die Platte bereits übergezogen bekommen hat. 
Morituri – “Exile 11 – The Disorder”
Jesus würde Death Metal hören
Was tun, wenn einige Szenehochkaräter zusammensitzen und Siebzigermucke hören? Klar, erstmal ein Projekt gründen. So geschehen im Winter 2009 in Oslo nach einem gemeinsam besuchten Konzert von AUDREY HORNE. Die Schweden Stanne (DARK TRANQUILLITY) und Jesper Strömblad (Ex-IN FLAMES, DIMENSION ZERO) sowie Patrick Lindgren (THYRFING) und Marco Tarvonen (MOONSORROW) saßen beieinander und es reifte nach einigen Gedankenspielen (siehe auch Interview mit der Band, in Kürze an diesem Ort) die Idee, eine Art JESU on Death Metal zu spielen. 
Stigmatized – “Whispers Of The Dead”
Lautstarkes Death-Thrash-Geflüster
Nachdem schon ihre Labelkollegen WARFIELD WITHIN die Messer gewetzt haben, haben auch die Rheinländer STIGMATIZED ihre Klingen geschärft, um mit ihrem neuen Album “Whispers Of The Dead” die Köpfe rollen zu lassen. Auch hier gibt es eine satte Portion Death und Thrash einer hörbar ambitionierten Kapelle, bei der noch nichts eingerostet klingt. Zwar ist in dem von ihnen beackerten Sektor schon lange kein Innovationspreis mehr zu holen, aber mit Qualität glänzen kann man noch immer – und hier ist der flotte Fünfer ziemlich gut unterwegs. 
Warfield Within – “Inner Bomb Exploding”
Rasender Death-Thrash mit Zerstörungsgarantie
Die Death-Thrasher WARFIELD WITHIN kommen aus Mönchengladbach und schrauben einem so richtig genüsslich die Rübe ab. Die Jungs zelebrieren ihre Musik mit ganzem Herzen und präsentieren sich frisch, druckvoll und unverbraucht. Natürlich erfinden sie das Rad nicht neu aber das muss man ja auch nicht, und mal ehrlich, welche Band schafft es heutzutage noch, tatsächlich neue Aspekte in ihren Sound einfließen zu lassen? Dann doch lieber gewohnt und gut. 
Immolation – “Majesty And Decay”
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Seit 1990 veröffentlichen IMMOLATION Alben und präsentieren der Welt ihre Version brutalen Death Metals. Für die einen sind sie so etwas wie Old-School-Helden, für die anderen nur eine von vielen Bands, die halt denselben Stil spielen. Auch unsere Redakteure ME und Matt Sick sind sich bewusst, dass IMMOLATION bereits einen langen Weg hinter sich haben, aber ob dieser sich auch mit ihren persönlichen Vorlieben vereinbart, ist in den folgenden Zeilen nachzulesen. 












