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Heaven And Hell – “The Devil You Know” (10.00 / 10)
Megadeth – “Endgame” (10.00 / 10)
The Ruins Of Beverast – “Foulest Semen Of A Sheltered Elite” (10.00 / 10)
The Ruins Of Beverast – “Rain Upon The Impure” (10.00 / 10)
Hadoken – “Luminary” (10.00 / 10)
MattRichtig gutes Review! Finde das Album insgesamt gesehen etwas unspektakulär, aber ansonsten sind THE OCEAN auf...
Gerald Oppermann… tolles Review zu einer aussergewöhnlichen Band! Interkulturelles Leben findet nämlich statt...
MattJo, ziemlich nichtssagendes Album. Nach diesem ganzen Hochgejubel überall dachte ich wirklich, hier kommt was...
Magazine
Crime
The Minus Man (1999)
Ein Roadtrip mit einem Serienmörder, ein kleines Märchen in einer Vorstadtidylle, erzählt vom Killer selbst. Vann (Owen Wilson), der gutaussehende, freundliche Truckfahrer ist auf der Reise zur nächstbesten Stadt. Was ihn umtreibt, bleibt verborgen, vielmehr scheint es wie magnetische Anziehungskraft zu sein, die zwischen ihm und Orten wie Menschen herrscht. Der schüchterne und kontaktscheue Vann sucht nicht nach den Menschen, doch sie scheinen ihn zu suchen wie die Motten das Licht. Sie sind unzufrieden, laden ihre Lebenslast auf ihm ab, klagen ihm ihr Leid… und er vergiftet sie dafür. 
Dark City (1998)
Dark City, eine Stadt in der man das Tageslicht nicht kennt, und in der um Mitternacht Häuser verschwinden während neue auftauchen – und keiner merkt es, weil alle schlafen. Als John Murdoch in der Badewanne eines Hotelzimmers aufwacht, hat er noch keine leise Ahnung, in was für eine unglaublichen Geschichte er hineingeraten ist. Inspektor Bumstead sucht ihn wegen Mordes, seine Frau ist für ihn eine Fremde und der mysteriöse Dr. Schreber scheint der Schlüssel zu seinen vielen Fragen zu sein, denn John kann sich an nichts erinnern. Und dann sind da noch die ‘Fremden’, die es auf ihn abgesehen zu haben scheinen. Sie trachten nach seinem Leben, bis John erkennen muss, dass die dunkle Stadt ein Geheimnis in sich birgt, welches seine Vorstellungskraft fast übersteigt. 
Shade (2003)
Poker, gezinkte Karten, Zigarrenqualmvernebelte Kasinos, abgebrühte Zocker und hohe Einsätze – das ist die Welt der kleinen Betrügergang, angeführt von Charlie (Gabriel Byrne). Zusammen mit der verruchten Tiffany (Thandie Newton) und dem Kartenmagier Vernon (Stuart Townsend) haben sie schon so manchen Spieler mit der Aussicht auf sichere Gewinne aufs Kreuz gelegt. Mit ihrem letzten Opfer Larry (Jamie Foxx) verheben sie sich allerdings, denn Larry verzockt die Kohle seines Mafiabosses Malini – und der schickt seine schießwütigen Handlanger, um das Geld wieder einzutreiben.
Während das Trio für ein paar Tage untertaucht, planen sie bereits das nächste große Ding: Sie wollen Pokerlegende Dean Stevens (Sylvester Stallone) in einem hochkarätigen Spiel die Taschen leerräumen. Zu ihrer Überraschung müssen sie feststellen, dass der Gastgeber dieses Spiels ausgerechnet Malini ist… 
Killshot (2008)
Blackbird (Mickey Rourke) ist nicht gerade das, was man sich unter einem präzise arbeitenden Mafiakiller vorstellt. Unfreiwillige Zeugen scheinen sich wie ein roter Faden durch seine Karriere zu ziehen. Auch bei seinem letzten Auftrag muss er sich einer Beobachterin entledigen, was seinen Arbeitgebern gar nicht gefällt. Doch dann kommt es zu einer verhängnisvollung Verkettung der Ereignisse: Er macht die Bekanntschaft mit Rickie, einem jungen, brutalen Hitzkopf, der sich auf Erpressung und Einbrüche festgelegt hat. Gemeinsam wollen sie einen Immobilienhändler abziehen, doch der Zufall will es, dass sie in dessen Büro auf das Ehepaar Carmen (Diane Lane) und Wayne (Thomas Jane) treffen. Eine Verwechslung, ein Schußwechsel, eine rasante Flucht – Carmen und Wayne kommen mit dem Schrecken davon, doch der Alptraum beginnt erst gerade.
Vom FBI erfahren sie, wer Blackbird wirklich ist und werden umgehend ins Zeugenschutzprogramm gesteckt. Dass sie sich dort nicht sicher fühlen können, zeigt sich schon bald, denn Blackbird setzt alles daran, die unliebsamen Zeugen unter die Erde zu bringen. Ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt… 
In Bruges (2008)
Brügge… oder die Hölle? Das fragt sich Ray (Colin Farrell) von der ersten Minute an, in der er seinen Fuß zusammen mit Ken (Brendan Gleeson) in die pittoreske belgische Stadt gesetzt hat. Ray und Ken sind Auftragskiller, zwei Wochen sollen sie in einem Hotel abtauchen und auf neue Instruktionen von ihrem Boss Harry (Ralph Fiennes) warten. Das klingt zunächst leichter als gesagt, denn der letzte Job verlief gelinde gesagt bescheiden, und eine kleine Auszeit würde beiden gut tun. Das sieht Ray allerdings ein bißchen anders: Während sich Ken für das mittelalterliche Städtchen mit all seinen Sehenswürdigkeiten begeistern kann und eifrig den Reiseführer studiert, ist Ray einfach nur genervt von allen, von den Touristen, von Aussichten, von der schieren Langeweile, die ihn umgibt. Am meisten aber ist er genervt von der Tatsache, dass er immer wieder an den kleinen Jungen denken muss, den er aus Versehen erschossen hat.
Doch auch Harry ist dieser Umstand ein Dorn im Auge, und so erteilt er eines Tages Ken den Auftrag, Ray zu beseitigen… 
Zodiac (2007) vs. The Zodiac (2005)
Der “Zodiac” war ein Serienmörder, der Ende der 60er Jahre die Bevölkerung von San Francisco und Umgebung in Angst und Schrecken versetzte. Das Mysterium, was ihn umgibt, begründet sich nicht nur aus der Art und Weise, wie er mit Medien und Polizei kommuniziert hat, sondern auch daraus, dass er nie gefasst werden konnte. Zahlreiche Trittbrettfahrer ließen sich von ihm inspirieren, doch bis heute ist es den Ermittlern nicht gelungen, die wahre Identität des “Zodiacs” festzustellen. Die rätselhaften Kryptogramme, die er an die Lokalzeitung “Chronicle” geschickte hatte und die angeblich seinen wahren Namen preisgeben sollten, konnten bis auf das erste (”killing is so much fun…”) nie entschlüsselt werden. In seinen letzten Briefen hatte er behauptet, 37 Menschen getötet zu haben, bestätigt werden konnten nur fünf. Zwei Menschen überlebten die grausamen Angriffe des Killers. 
The Taking of Pelham 123: Original (1974) vs. Remake (2009)
Bei manchen Remakes hat man das Gefühl, dass die Regisseure und Produzenten wie Schönheitschirugen agieren. Hier ein bißchen Frischzellenkur, da ein paar Fettpölsterchen absaugen und dort ein paar Falten straffen. In den Film übersetzt: Moderne Bildsprache, neuer Soundtrack also quasi die aufwändigere Alternative zur Bild- und Tonrestaurierung des angestaubten Originals. Mit einem Unterschied: Das Original ist keine abgehalfterte Schönheit, die eine Generalüberholung braucht.
The Taking Of Pelham 123, der in Deutschland den herrlich überzogenen Titel “Die Todesfahrt der U-Bahn 123″ bekommen hat, basiert auf dem gleichnamigen Roman von Morton Freedgood. Joseph Sargent hat damit seinerzeit sein Meisterstück abgeliefert, ebenso wie Soundtrackkomponist David Shire. Die Geschichte ist ein packender Gangsterthriller: Vier bewaffnete Männer entführen eine U-Bahn, nehmen die Passagiere als Geiseln und erpressen die Stadt New York um eine beträchtliche Summe Geld. Sollte die Polizei das Geld nicht innerhalb einer Stunde beschaffen können, so drohen sie, werden sie jede Minute eine Geisel erschießen. Während die Behörden eilig das Geld auftreiben, rätselt die Polizei, was der Plan der Gangster sein könnte. Wie wollen sie aus dem U-Bahn-Tunnel fliehen, wo er doch durch die Einsatzkräfte nahezu hermetisch abgeriegelt ist? 
Outlaw (2007)
Neben rekordverdächtigen Teenie-Schwangerschaften, Minzsoße, Prinz Philipp und singenden Handy-Verkäufern hat man in England noch ganz andere Probleme: die grassierende, erschreckend brutale Gewalt unter jugendlichen Gangs und rivalisierenden Hooligan-Firmen. Das Thema Fußball und Hooligans hat Regisseur Nick Love bereits eindrucksvoll in The Football Factory behandelt (nächstes Jahr folgt The Firm), in Outlaw geht es um die alltägliche Gewalt und Ungerechtigkeit außerhalb der Welt des Fußballs.
Danny Bryant (Sean Bean) ist Soldat und kehrt von seinem Einsatz im Irakkrieg zurück. Zuhause angekommen, erfährt er, dass seine Frau ihn betrügt. Frustriert kehrt er in einem Hotel ein, wo sich niemand für den anderen interessiert und der zwielichtige Sicherheitsmann Hillier (Sean Harris) in jedem Zimmer versteckte Kameras zu seiner persönlichen Unterhaltung installiert hat.
Drei weitere Figuren werden vorgestellt: Da ist Gene (Danny Dyer), der für einen Finanzdienstleister arbeitet, dort von Kollegen gemobbt wird, bald heiraten will und als Zufallsopfer in einer Schlägerei herhalten muss. Ähnlich erging es Sandy Mardell (Rupert Friend), der halb totgeschlagen wurde. Und dann ist da noch Rechtsanwalt Cedric Munroe (Lennie James), der als Ankläger im Prozeß gegen die Unterweltgröße Manning von seinen Hintermännern bedroht wird. Um ihm zu zeigen, wie ernst sie es meinen, töten sie seine hochschwangere Frau und das ungeborene Kind. 
Hollywood Homicide (2003)
Zwei Cops in Los Angeles, im Reich der Stars und Starlets, und sie könnten kaum unterschiedlicher sein. Wenn Joe Gavilan (Harrison Ford) an einem Tatort aufkreuzt, will er erstmal was vernünftiges zu Essen haben. Nebenbei plagen ihn Geldsorgen, die er mit mäßigem Erfolg als Immobilienmakler besänftigen will. Sein jüngerer Partner K. C. Calden (Josh Hartnett) könnte beim Schießen nicht mal eine müde Fliege treffen, er kann keine Leichen sehen, und eigentlich hat er das Cop-sein satt. Viel lieber interessiert ihn die Schauspielerei, nebenbei gibt er (ausschließlich attraktiven jungen Damen) Yoga-Unterricht.
Als vier Mitglieder einer jungen Rap-Gang in einem Club ermordet werden, sollen Gavilan und K. C. die Hintermänner und das Motiv dieses Anschlags ermitteln. Als würde das nicht schon Ärger genug bedeuten, hat Gavilan zusätzlich ein Ermittlungsverfahren am Hals, weil ihm ein Kollege auf Biegen und Brechen (und aus rein persönlichen Gründen) etwas anhängen will. 
Big Trouble (2002)
Ein mäßig erfolgreicher Werbetexter, drei Highschool-Schüler, eine gelangweilte Ehefrau, zwei Killer, waffenschiebende Russen, Möchtegern-Ganoven, FBI-Agenten und ein mysteriöser Koffer – sie alle kommen in Miami zusammen, und das unter Umständen, die niemand von ihnen vorausgeahnt hätte.
Als die Russen Ivan und Leo den Koffer und seinen brisanten Inhalt in Empfang nehmen, setzt das eine Kette von Geschehnissen in Gang, bei der sich alle Beteiligten zum falschen Zeitpunkt am gleichen Ort befinden. Und das bedeutet Ärger… großen Ärger.
Barry Sonnenfeld (Get Shorty, Men In Black) hat hier eine brilliante Komödie hingelegt, die in keiner einzigen Minute nachlässt. Gags, Slapstick, Skurriles und Absurdes am laufenden Band, haufenweise witzige Dialoge (”So this is Miami, huh? They can keep it.”), schwarzer Humor und ein großartiges Ensemble von bekannten Schauspielern: Tim Allen, Rene Russo, Ben Foster, Dennis Farina, Tom Sizemore, Stanley Tucci, … und es geht noch weiter! 
Spartan (2004)
Die DVD-Hülle zu Spartan zeigt uns Val Kilmer, der mit Lederjacke, Sonnenbrille und Schrotflinte wie eine Mischung aus Rambo und Terminator aussieht. Doch der Film hat weitaus mehr zu bieten, als martialische Action. Der Spartaner ist in diesem Falle Scott, eine dieser typischen, undurchschaubaren Heldenfiguren, eine Mischung aus Elitesoldat und Spezialagent, bei dem man allerdings nie weiß, für welchen Geheimdienst oder Behörde er eigentlich arbeitet. Entscheidender ist da eher die Wahl der Mittel, wenn es zum Einsatz kommt.
Als die Tochter eines hochrangigen Regierungsbeamten entführt wird, werden Scotts Fähigkeiten gebraucht. Im Verdacht steht schnell ein internationaler Mädchenschieberring, die Entführer wissen jedoch nicht, wen sie da eigentlich gekidnappt haben. Die Zeit drängt, denn sollten die Entführer die Identität der Tochter erfahren, könnte das ihren Tod bedeuten. Scott muss allerdings bald erkennen, dass es bei dieser Entführung um etwas ganz anderes geht, und steht plötzlich zwischen allen Fronten. 
Gomorra (2008)
Salman Rushdie hat sich mit den “Satanischen Versen” eine Fatwa eingehandelt, und muss seit Jahrzehnten um sein Leben fürchten. Roberto Saviano hat sich mit seinem 2006 veröffentlichten Werk “Gomorra: Viaggio Nell’impero Economico E Nel Sogno Di Dominio Della Camorra” ebenfalls wenig Freunde gemacht und “genießt” seitdem ständigen Personenschutz. Sein Buch behandelt die Machenschaften der süditalienischen Camorra, die sich v.a. in Neapel konzentriert, in einer bis dato nicht gekannten Tiefe und Detailliertheit. Das Buch war das Schlimmstmögliche, was Saviano hätte machen können. Kein Raub, keine Erpressung, kein Mord wäre so verheerend für die Mafiabosse gewesen wie sein Buch, denn es rückte sie und ihre kriminelle Organisation erstmals ins Licht der öffentlichen Diskussion.
Nur zwei Jahre später hat Regisseur Matteo Garrone diesen packenden Stoff in einem Film verarbeitet. 
Taken (2008)
Wer hätte gedacht, dass in Liam Neeson so ein knallharter Kerl steckt? Der ehemalige CIA-Agent Bryan Mills hat es schon nicht einfach. Nach jahrelangem Dienst zum Schutze des Vaterlands hat er den Dienst quittiert, um endlich mehr Zeit für seine inzwischen fast volljährige Tochter zu haben – wäre da nicht seine mit einem reichen Mann neu verheiratete Ex-Frau Lenore (Famke Janssen), die ihm jeden Stein in den Weg legt, der sich ihr nur bietet. Nur unter Vorbehalt willigt er ein, dass Töchterchen Kim nach Paris reisen darf. Doch statt mit ihrer Freundin auf Studienreise zu gehen, wollen die beiden U2 auf ihrer Europa-Tournee hinterherreisen – Bryan ist absolut nicht amused. Es kommt wie es kommen muss, und die von Lenore als Paranoia verspotteten Ängste des erfahrenen Agentenvaters werden wahr: Quasi live am Telefon muss er miterleben, wie seine Tochter in Paris von Unbekannten gekidnappt wird. Bryan hat nichts weiter als ein paar Sprachfetzen und eine grobe Beschreibung, die Kim in letzter Sekunde ins Handy schreit. Einer der Entführer wünscht ihm in gebrochenem Englisch viel Glück – nichtsahnend, dass Bryan all seine Fähigkeiten einsetzen wird, um seine Tochter zu finden. Und er wird sie finden… 
Pride and Glory (2008)
Dass Pride and Glory hierzulande nur ein dürftiger Erfolg beschert wurde (in den großen Kinos lief er teilweise schon drei Wochen nach Kinostart nicht mehr), ist vermutlich auch dem etwas pathetischen dt. Titel “Das Gesetz der Ehre” geschuldet. Da schwingt neben einer Bandbreite an Klischeevorstellungen auch gleichzeitig eine regelrechte Inhaltsleere mit, die aus den vielen Konnotationen von ‘Ehre’ resultiert. Das klingt wie eine tagline, aber ein vernünftiger Filmtitel ist das nicht. Der englische Originaltitel ist allerdings auch nicht hilfreicher für ein eher untypisches Polizeidrama, an dem Joe Carnahan federführend mitgewirkt hat. Von dem kennt man bereits Narc, der das Thema “dirty cops” auch aus einem anderen Blickwinkel betrachtet.
Felon (2008)
Unschuldig im Knast. Diese einfache aber wirkungsvolle Prämisse diente schon vielen Geschichten als Vorlage, guten wie schlechten. Eine der bekanntesten und höchst geschätzten, die auf Zelluloid gebannt wurde, ist die King-Adaption The Shawshank Redemption, die bis heute unbeirrbar viele Film-Toplisten anführt.
An diese Klasse kann Felon leider nicht heranreichen, auch wenn er mit einigen hochkarätigen Schauspielern besetzt ist, die ihre Arbeit erwartungsgemäß gut verrichten, allen voran Val Kilmer, bei dem es vor allem seine physische Erscheinung ist, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt. In Felon geht es um die unerbittlich mahlenden Mühlen der Justiz, Gangkriminalität und korruptes Sicherheitspersonal im Gefängnis. Es geht ums Überleben, nicht mehr und nicht weniger. Bekannte Zutaten, leider etwas einseitig und ziemlich simpel miteinander verknüpft.












