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Heaven And Hell – “The Devil You Know” (10.00 / 10)
Megadeth – “Endgame” (10.00 / 10)
Limbonic Art – “Phantasmagoria” (10.00 / 10)
Blind Guardian – “At The Edge Of Time” (10.00 / 10)
Moon (2009) (10.00 / 10)
MattRichtig gutes Reviews! Finde das Album insgesamt gesehen etwas unspektakulär, aber ansonsten sind THE OCEAN auf...
Gerald Oppermann… tolles Review zu einer aussergewöhnlichen Band! Interkulturelles Leben findet nämlich statt...
MattJo, ziemlich nichtssagendes Album. Nach diesem ganzen Hochgejubel überall dachte ich wirklich, hier kommt was...
Magazine
Alvin Zealot – “Tears Of St. Lawrence”
Schweizer können’s besser
ALVIN ZEALOT aus Luzern haben mich endgültig überzeugt, dass sich die Schweiz vom Geheimtipp zur verlässlichen Adresse für einzigartigen Indie Rock gemausert hat. Keine Ahnung wie es die Herrschaften teilweise schaffen, britpoppiger als die Briten zu klingen, aber immerhin stammt aus ihrem Heimatland ja auch das Ricola-Bonbon – und das macht denen auch keiner nach.
“Tears Of St. Lawrence” reiht sich ein in die erstklassigen Indie-Platten, die ich in letzter Zeit kennenlernen durfte. Und um gleich die Vorschußlorbeeren zu servieren: Diese Platte ist so gut, dass man denken könnte, hier sind altgediente Hasen am Werk, aber nichts da. ALVIN ZEALOT sind jung und sprühen vor unbändiger Energie. Die Vorbilder, die in ihre Musik einfließen, sind teilweise wesentlich älter als sie selbst. So ein Hammersong wie “The Dust And His Massive Chaos” kommt mit einem bunten Strauß Melodien und einem Hauch von Rock-Nostalgie, bei der der Funke ganz mühelos auch zu älteren Semestern überspringt. Die STONES und BEATLES lassen grüßen. Neuere Einflüsse finden sich u.a. mit INTERPOL oder COLDPLAY, die bei “Timeline & Classes” zu einer Einheit verschmelzen; “De Jalouse” erinnert bisweilen an die spanischen CATPEOPLE, bei “Friend or Foe” schimmern auch mal die EDITORS durch.
Und dann haben wir Songs wie “It Is All Mine” und “Sweet Frankie” mit ihrem energetischen Rockstargesang, die beide wie auch das Album insgesamt eine ungemeine Reife ausstrahlen, die man von so jüngen Debütanten nur extrem selten zu hören bekommt. Variationsreiche Arrangements, ein nahezu verschwenderischer Umgang mit Akkorden und Melodien und die ganz eigene Note, die sie von Anfang an durchziehen, zeichnen “Tears Of St. Lawrence” aus. Ganz klar: Diese Musiker verfügen nicht nur über ein exzellentes Händchen für ideenreiche Kompositionen, sondern auch über einen gut sortierten Plattenschrank.
Also, ran an das Album, und keine Tränen vergießen, wenn das Teil zur Zeit noch nicht in jedem Onlineshop vorrätig ist. Die Mühe lohnt sich auf jeden Fall, und wer die Platte links liegen lässt, hat den Sommer nicht verdient – basta!

Format: Album Länge: 13 Songs | 47:40 Label: Goldon Records Release: 21.05.2010Leserwertung: Ähnliche Artikel:
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25. Juli 2010