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Heaven And Hell – “The Devil You Know” (10.00 / 10)
Megadeth – “Endgame” (10.00 / 10)
The Ruins Of Beverast – “Foulest Semen Of A Sheltered Elite” (10.00 / 10)
The Ruins Of Beverast – “Rain Upon The Impure” (10.00 / 10)
Hadoken – “Luminary” (10.00 / 10)
MattRichtig gutes Review! Finde das Album insgesamt gesehen etwas unspektakulär, aber ansonsten sind THE OCEAN auf...
Gerald Oppermann… tolles Review zu einer aussergewöhnlichen Band! Interkulturelles Leben findet nämlich statt...
MattJo, ziemlich nichtssagendes Album. Nach diesem ganzen Hochgejubel überall dachte ich wirklich, hier kommt was...
Magazine
Rico – “Sanctuary Medicines”
Der schottische Trent Reznor
…wurde der junge Mann aus Glasgow damals genannt, als er mit seinem Album “Sanctuary Medicines” vorstellig wurde. Alles Eigenbau, alles selbstgemacht, alles allein in der Garage der Eltern eingespielt und zusammengeschraubt. Rico bewies auf seinem Debüt ein derart talentiertes Händchen, dass der Vergleich mit dem amerikanischen Industrial-Helden völlig berechtigt war. Industrial Rock, Trip-Hop, Elektronisches und Punk geben sich hier die Klinke in die Hand.
Das Album erschien in einer Zeit, in der man noch ganze Nächte vor dem Fernseher verbringen und auf MTV tolle Musikclips genießen konnte, mit der Hand am Drücker der Fernbedienung um sie ganz oldschool auf Videokassette aufzunehmen, lange bevor aus Musiksendern Dauerwerbeklingeltonsender wurden. Es waren solche Videos wie “Float”, dem Hit des Albums, mit denen man immer wieder neue Musiker kennenlernte. Der düstere, melancholische Unterton, die beklemmende Atmosphäre und das hypnotische Riff, dazu die markante, leicht fragile Stimme – da passt einfach alles. Auf dem Album ist der Song noch eine Spur intensiver als in der Videoversion, weil hier die prägnanten Beats fehlen.
Wie wandlungsfähig RICO vorgeht, zeigen die nicht weniger starken Songs “Smokescreen” (wie ein verstörender Trip durch die geschlossene Anstalt), “Black Limo” (starker Chorus) oder auch “This + That” mit seinem Gitarrenmotiv. “Sanctuary Medicines” liegt irgendwo zwischen TOM WAITS, NINE INCH NAILS und GARY NUMAN und hat keinerlei Ausfälle zu verzeichnen – ein wahrlich beachtliches Debüt, welches verdient jede Menge Lob eingefahren hat. Schade nur, das RICO so ein verdammt fauler Sack ist. Für den Nachfolger “Violent Silences” sollte er später mit Gary Numan und Tricky zusammenarbeiten, und viel mehr ist seit dem nicht passiert. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass man dieses mit Begeisterung aufgenommene und trotzdem vergessene Kleinod dringend mal antesten sollte, allein schon wegen der erwähnten Stücke.

» Rico
Format: Album Länge: 11 Songs | 45:29 Label: Chrysalis Records Release: 1999Leserwertung: Ähnliche Artikel:
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