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Heaven And Hell – “The Devil You Know” (10.00 / 10)
Megadeth – “Endgame” (10.00 / 10)
Limbonic Art – “Phantasmagoria” (10.00 / 10)
Blind Guardian – “At The Edge Of Time” (10.00 / 10)
Moon (2009) (10.00 / 10)
MattRichtig gutes Reviews! Finde das Album insgesamt gesehen etwas unspektakulär, aber ansonsten sind THE OCEAN auf...
Gerald Oppermann… tolles Review zu einer aussergewöhnlichen Band! Interkulturelles Leben findet nämlich statt...
MattJo, ziemlich nichtssagendes Album. Nach diesem ganzen Hochgejubel überall dachte ich wirklich, hier kommt was...
Magazine
Blink-182 – “Take Off Your Pants And Jacket”
Der Soundtrack der Pubertät
BLINK-182 aus San Diego/U.S.A. ist eine lupenreine Teenie-Pop-Punk-Band, die zwar nicht aus Teenies besteht, dafür aber den Gedanken und natürlich in erster Linie den Sound der Generation “Sex, Alcohol, Fun & Big Tits” perfekt intoniert.
Überhaupt sind die Jungs richtig gute Komponisten und beherrschen ihre Instrumente entsprechend; zwar ohne herausragend zu agieren, aber sie bewegen sich fernab billiger Schrammeleien und schaffen es, ein relatives Höchstmaß an Abwechslung einzuflechten. Besonders der Mann an den Fellen sticht hier positiv mit seinem interessantem Spiel heraus.
Die Musik besteht aus locker-flockigen, poppigen Melodien, die umgehend den Weg ins Ohr finden und sich schnell dort einnisten. Basis ist so etwas wie der frühe College-Punk, jedoch besitzen BLINK-182 ein äußerst feines Gespür dafür, ihren Sound nicht billig oder zu einfach klingen zu lassen, sondern sie agieren auf einem kompositorisch herausragendem Niveau. Klar, der Stoff hier ist schlicht gehalten, auf den ersten Blick zumindest, hier werden keine großartigen Schnörkel angesetzt, aber genau das ist es, was diese Art Musik ausmacht.
Mal im flotten Punk-Uptempo, mal in Richtung Alternative Rock geschielt, schaffen Tom DeLonge (Gitarre/Gesang), Mark Hoppus (Bass) und Travis Barker (Schlagzeug) die Basis ihrer Musik, die sie mit teils albernen und teils verträumt quäkigen Teenie-Gesängen ergänzen. Die Texte sind erfrischend komisch bis bescheuert und gerade das ist es, was BLINK-182 so sympathisch macht. Sie nehmen sich selbst nicht ernst und das ist bekanntlich die beste Voraussetzung dafür, dass das Rezept funktioniert. Wer schon einmal ein Video der Band gesehen hat, weiß, dass die drei Typen nicht mehr alle Murmeln beisamen haben und alles veralbern und auf den Arm nehmen, was ihnen vor die Linse kommt.
Mit einer positiven Leichtigkeit düdelt auf “Take Off Your Pants And Jacket” ein Flotti-Karotti-Song nach dem anderen seine beschwingten und gut komponierten Melodien runter und fängt den Hörer immer wieder aufs Neue ein. Highlight ist natürlich die Single “First Date”, die textlich wohl so etwas wie die ultimative Teenie-Hymne darstellt und für Erwachsene im Gegenzug vor Ironie nur so strotzt. Einfach klasse, wie die Jungs die Gratwanderung zwischen Albernheit und verstecktem Ernst hinkriegen, vor allem aber, wie sie mit sommerlichen Melodien auch jedem noch so grauen Tag ein paar Sonnenstrahlen entlocken. Anmachen, aufdrehen und mal richtig Abhotten; wir sind wieder 16!

Format: Album Länge: 13 Songs | 46:38 Label: MCA Records Release: 21.06.2001Leserwertung: Ähnliche Artikel:
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